Mit ‘Schienennetz’ getaggte Artikel

Überprüfung des »Bedarfsplans Straße und Schiene«

Donnerstag, 11. November 2010

VCD-Pressemitteilung 102/10 – Berlin, 11.11.10
VCD: Bundesregierung setzt falsche Prioritäten

Anlässlich der heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vor­gestellten Bedarfsplanüberarbeitung für Straßen- und Schienen­projekte fordert der ökologische Verkehrsclub VCD neue Ansätze in der Infrastrukturplanung.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Der heute von Minister Ramsauer vorgelegte Bericht hat mit der Realität nicht viel zu tun. Zum einen werden Straßen­bauprojekte grundsätzlich besser be­ur­teilt als Schienen­projekte. In den Prognosen wird dabei mit einem Ölpreis für 2025 gerechnet, der fast ein Drittel unter dem heutigen Niveau liegt, obwohl selbst konservative Schätzungen von einem Preis von mehr als 100 Dollar pro Barrel für 2025 ausgehen. Es wird unhinterfragt von einer weiteren Zunahme des motori­sierten Individualverkehrs und einem hohen Anstieg des Güter­verkehrs auf der Straße ausgegangen. Im Gegenzug spielen die negativen Konsequenzen aus dem Klimawandel keine Rolle.“ Auch beim Neu- und Ausbau der Schiene würden falsche Prioritäten gesetzt: Lediglich sechs Milliarden Euro stünden für Schienen­projekte zwischen 2011 und 2015 zur Verfügung. Allein die 29 neu über­prüften Projekte hätten jedoch einen Bedarf von mehr als 25 Milliarden Euro.
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Wieder schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen

Freitag, 24. September 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 19/2010, 24.09.2010 Hannover
VCD: „Gefährliche Routine auf Straßen und in Politik!“ / Höhere Maut auf allen Straßen und weitere Überholverbote gefordert

Erst vor rund zwei Wochen machte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die zunehmenden Gefahren durch zu viele Lkw auf den Straßen aufmerksam. An nur einem Tag waren drei Schwer­transporter in Niedersachsen in Unfälle verwickelt. Ein Mensch starb, mehrere wurden schwer verletzt. „Aktuell starben inner­halb 24 Stunden zwei Lkw-Fahrer auf unseren Straßen. Die Lage auf den Straßen und in der Politik entwickelt sich zur gefährlichen Routine!“, so der VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming.

Gestern verunglückte ein Mensch bei einem Zusammenstoß eines Lkws mit einem Traktor auf der B 6 bei Nienburg, heute früh ein Lkw-Fahrer bei einem Zusammenstoß auf der A 2 bei Bad Nenndorf. „Der Schwerlastverkehr ist und bleibt ein echtes Sicherheitsrisiko auf unseren Straßen. Wir benötigen eine rasche Einsicht in der Politik, den Lkw-Verkehr auf ein erträgliches und notwendiges Maß zu reduzieren, um die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen. Für Niedersachsen wäre ein Schritt in die richtige Richtung, dem Bei­spiel Bayerns und Hessens zu folgen und weitere Lkw-Über­hol­verbote auf Autobahnen einzurichten“, so Frömming.
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fairkehr-Titelthema »Masterplan Bahn«

Freitag, 11. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 11.06.10
Weichen stellen für den Bahnverkehr der Zukunft

Mangelnder Lärmschutz, verfallene Bahnhöfe und ein verkürztes Schienen­netz: Während die Deutsche Bahn AG (DB AG) in Groß­projekte investiert, lässt sie besonders im ländlichen Raum ihre Infrastruktur verkommen. Konkurrenz im Fernverkehr ist noch immer Mangelware, und die Bundesregierung verdeutlicht mit ihren Plänen zum Güterverkehrs-Masterplan, dass ihre Priorität auf der Straße liegt. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr berichtet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) über Be­schleu­niger und Bremser des Wettbewerbs im Fernverkehr, die Chancen des verschobenen Bahn-Börsengangs und wie auch die DB mehr Fahrgäste gewinnen könnte.


2025 werden 70 Prozent mehr Waren in Deutschland transportiert werden als noch 2004. Da ist es für die Umwelt verheerend, dass sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag von den klimaorien-tierten Ansätzen des Verkehrs-Masterplans der Großen Koalition verabschiedet hat. Schwarz-Gelb möchte hingegen die Lkw-Maut nicht erhöhen, startete Testversuche mit Gigalinern und lehnt es ab, die Kosten, die Verkehr durch Lärm, Staus und Um­welt­ver­schmutzung ver­ur­sacht, realistisch anzurechnen. All diese Beschlüsse sollen mit dem neuen Masterplan Güterverkehr im September verabschiedet werden. “Es weist alles darauf hin, dass Umwelt­aspekte beim Güterverkehr künftig keine große Rolle mehr spielen“, resümiert VCD-Bahnexpertin Heidi Tischmann in der fairkehr.
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Bahnausbau nach verkehrlicher Dringlichkeit und wirtschaftlichem Verstand ist gefordert

Montag, 01. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 4/10 – Stuttgart, 1. Februar 2010
Land und Bund setzen komplett falsche Prioritäten bei Bahnprojekten/VCD fordert Bahnausbau nach verkehrlicher Dringlichkeit und mit wirtschaftlichem Verstand

Stuttgart 21 blockiert dringend notwendigen Ausbau der Rhein-Schiene

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt die Deutsche Bahn in ihren Bemühungen, das deutsche Schienennetz endlich nach vernünftigen und verkehrlich dringend notwendigen Kriterien auszubauen und diese Maßnahmen auch entsprechend finanziell abzusichern.

Der VCD kritisiert vor allem die Fokussierung des Landes Baden-Württemberg auf den Tunnelbahnhof Stuttgart 21 und die daran anschließende Neubaustrecke nach Ulm. Zahlreiche Fachleute bestätigen: Für das deutsche Schienennetz hat diese Verbindung keine Priorität, sie ist für den zunehmenden Güterverkehr bedeutungslos und mit ein bis zwei ICE-Fahrten je Stunde niemals rentabel zu betreiben. Viel wichtiger ist nach VCD-Meinung der Ausbau der Rheintalbahn bis Basel und der Verbindung Frankfurt/Main – Mannheim.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb erklärte am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz: „Die derzeitige Schienen­verkehrspolitik des Bundes und des Landes Baden-Württem­berg gleichen einer Geisterbahnfahrt ohne Richtung und Ziel. Statt das deutsche Schienennetz nach einem sinnvollen und wirtschaftlichen Gesamtkonzept weiterzuentwickeln, bestimmen Provinz­fürsten mit fragwürdigen Prestigeprojekten, wo gebaut wird und wo nicht. Unter dieser Kirchturmpolitik leidet der Bahnverkehr in ganz Deutschland massiv.
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VCD: Stuttgart 21 ist der Sargnagel des Schienen­verkehrs

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung 2/2010, Stuttgart, 18.01.2010
Verkehrsclub sieht sich durch DB-Geheimpapier bestätigt / Tunnelbahnhof verhindert viele sinnvolle Projekte

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland fordert Klartext von Bundesverkehrsminister Ramsauer, welche Schienen­projekte in den nächsten Jahren Vorrang haben werden. Nach Medienberichten zeigen Geheimpapiere der DB, dass die Schienen­infrastruktur völlig unterfinanziert sei. Vor diesem Hintergrund sei es inakzeptabel, dass mit Stuttgart 21 ausgerechnet das fragwürdigste Projekt umgesetzt werden solle. Der Tunnelbahnhof in der Landeshauptstadt verhindere zahlreiche, sinnvolle Neu- und Ausbauprojekte im ganzen Land und schade massiv der Entwicklung des Schienenverkehrs in Deutschland.

“Die Finanzplanung für den Schienenverkehr ist völlig unseriös und die Bevölkerung wird von den verantwortlichen Politikern für dumm verkauft”, kritisierte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb die Ent­scheidungsträger in der Politik, die wider besseren Wissens seit Jahren erklärten, Stuttgart 21 verhindere keine anderen Maß­nahmen. Das Gegenteil sei richtig: Volkswirtschaftlich wichtige Projekte wie der Ausbau der Rheintalbahn zur Verlagerung von Güter­verkehr auf die Schiene, der Ausbau der Südbahn vom Ulm nach Friedrichshafen und Lindau oder der Gäubahn könnten nicht umgesetzt werden, so der VCD.

„Mit Stuttgart 21 wird ausgerechnet das für den Schienenverkehr schädlichste und gleichzeitig teuerste Projekt mit der geringsten Akzeptanz in der Bevölkerung mit demokratisch äußerst frag­würdigen Methoden vorangetrieben“, bemängelte Matthias Lieb. „Wir brauchen Stuttgart 21 nicht, und jetzt macht sogar die DB AG deutlich, dass wir es uns nicht leisten können.“
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20 Jahre Wiedervereinigung und Schienenverkehr

Freitag, 23. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2009, 23.10.09, Hannover/Lüneburg
20 Jahre Deutsche Einheit/„Verkehrsprojekte noch lange nicht vollendet!“/Viele Bahnstrecken enden weiter an ehemaliger DDR-Grenze

20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Einheit im Schienennetz noch lange nicht vollendet. Während das Straßennetz entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze vollständig wiederhergestellt und teilweise auch ausgebaut wurde, liegt die umweltfreundlichere Bahn-Infrastruktur zwischen Ost und West vielerorts brach“, be­klagt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landes­vor­sitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aus Lüneburg, die Situation.

Nach der Wende wurde in Niedersachsen nur auf den drei Ver­bindungen Uelzen – Stendal, Vienenburg – Stapelburg und Walken­ried – Ellrich der Personen- und Güterverkehr in Betrieb genommen. Von ehemals 70 bundesweiten Schienenverbindungen zwischen Ost und West sind bis heute nur sechs wieder hergestellt worden. Vor 20 Jahren in Niedersachsen diskutierte Lücken­schlüsse, zum Beispiel Jerxheim – Dedeleben oder Duderstadt – Teistungen, spielen in den Planungen der Landesregierung heute keine Rolle mehr. Schlimmer noch: Die Anschluss-Bahnstrecken wurden teilweise für den Neubau von Fernstraßen demontiert, so zum Beispiel im Verlauf der um­strittenen und kaum frequentierten A 38 Göttingen – Halle.
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Nachhaltige Verkehrspolitik blinder Fleck im Wahlkampf

Mittwoch, 23. September 2009

VCD-Pressemitteilung 73/09 – Berlin, 23.09.2009
VCD zur Bundestagswahl

Kurz vor der Bundestagswahl kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), dass keine Partei die nachhaltige Mobilität im Wahl­kampf ernsthaft angegangen sei. Die große Koalition sei mit der Ab­wrack­prämie und der Förderung von Elektroautos auf Stimmen­fang gegangen. Konkrete Klimaschutzpolitik habe es in den letzten Wochen und Monaten aber nicht gegeben. Dabei gebe es hier dringenden Handlungsbedarf. Der CO2-Ausstoß aus dem Verkehr trage mit einem Anteil von 20 Prozent an den Gesamt­emissionen Deutsch­lands wesentlich zum Klimawandel bei.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Wirtschaftskrise hat zu einer fatalen Pause im Klimaschutz geführt. Ob der massive Aus- und Neubau von Straßen, die Kfz-Steuerbefreiung oder die an keinerlei Umweltkriterien geknüpfte Abwrackprämie – im Rahmen der Konjunkturpakete hat die Bundesregierung im Verkehrsbereich viel Geld in veraltete Strukturen gesteckt. Im Wahlkampf ver­suchte sich dann Schwarz-Rot mit der Diskussion um die Elek­tro­mobilität ein grünes Mäntelchen zu verpassen. Das hat alles nichts mit einem Wandel in der Verkehrspolitik zu tun. Die kom­men­de Bundesregierung muss das Lenkrad dringend herum­reißen und endlich die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität stellen.
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Entlastung der Straßen durch effizientes Schienennetz

Dienstag, 22. September 2009

Pressemitteilung 25/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, 22.09.09, Hannover.
„Niedersachsen braucht mehr Bahn-Infrastruktur“ – End­gültige Abkehr von Y-Trasse gefordert

Angesichts überfüllter Straßen und der einhergehenden Belastungen für Mensch und Umwelt fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den raschen Ausbau des bestehenden Schienennetzes. „Es liegen gerade in Niedersachsen viel zu viele Bahnstrecken brach“, moniert VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Um die Straßen vor allem von Lkw zu entlasten sei es nach Auf­fassung des VCD erforderlich, die Investitionen der kommenden Jahre von der Straße auf die Schiene zu verlagern. „Mit den jetzt von Bundesverkehrsminister Tiefensee angekündigten 200 Millionen Euro für zusätzliche Lkw-Parkplätze an Autobahnen hätte man in Niedersachsen das ein oder andere wichtige Projekt im Schie­nen­verkehr anschieben können“, so Frömming.

Als ein Beispiel für aktuelle Probleme im Bahnverkehr nennt der VCD die eingleisige Hauptbahn von Rotenburg (Wümme) nach Verden (Al­ler). Diese rund 25 Kilometer lange eingleisige Strecke stellt ein Nadel­öhr für die Hafenhinterlandverkehre dar. Obwohl diese Ver­bin­dung seit fast 25 Jahren im sogenannten vordringlichen Bedarf des Bun­des­verkehrswegeplans für den zweigleisigen Ausbau genannt ist, hat keine Bautätigkeit stattgefunden. „In den nächsten zwei Jahren soll sogar für mehrere Monate der Personen­verkehr eingestellt werden, weil die Kapazitäten für die Güter­verkehre wegen Instandsetzungsmaßnahmen in anderen Bereichen er­schöpft ist. Da sieht man doch, wie wichtig kurz­fristige Maß­nahmen sind!“, so Frömming.

Der VCD bedauert, dass sowohl die Bundes- als auch die Lan­des­regierung weiterhin an der rund vier Milliarden Euro teuren Hoch­ge­schwin­dig­keitstrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover, der Y-Trasse, festhalten. „Die Strecke ist viel zu teuer, zerstört eine intakte Naturlandschaft, bringt kaum Entlastungseffekte und kommt eh viel zu spät – wenn überhaupt“, so Frömming. „Statt dauerhaft an der Y-Trasse zu planen sollte jetzt mit konkreten kleinteiligen und sofort wirksamen Maßnahmen begonnen werden.

Dazu zählen neben Rotenburg – Verden und dem Ausbau des so­genannten Heidekreuzes Bremen – Soltau – Uelzen sowie Ham­burg – Soltau – Hannover die Zulaufstrecken auf die Hamburger und Bremer Häfen. Für die Anbindung von Cuxhaven ist unter anderem die Wiedereinrichtung von einer Kreuzungsmöglichkeit in Nordholz erforderlich, damit von Cuxhaven überhaupt wieder Güterzüge in Richtung Bremen verkehren können. Als Option für künftige zusätzliche Verkehre sollten weitere Bahnstrecken gesichert und ausgebaut werden, darunter Bassum – Rahden sowie Lüneburg – Dannenberg –Salzwedel.

VCD Bahntest 2009 – Lust und Frust des Bahn­fahrens

Dienstag, 09. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 43/09 – Berlin, 09.06.09

Die Bahn soll aus Sicht von Fahrgästen und potentiellen Fahrgästen vor allem pünktlich und sicher sein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des VCD Bahntest 2009, den der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) heute in Berlin vorgestellt hat. Würden beim Bahn­fahren diese sowie weitere Faktoren wie Schnelligkeit oder geringere Kosten häufiger erfüllt, würden laut Untersuchung 47,2 Prozent der Befragten die Bahn künftig häufiger nutzen. Ein weiteres zentrales Ergebnis ist, dass Flexibilität gefolgt von der Fahrt­dauer der wichtigste Faktor für die Wahl des Verkehrsmittels und der am häufigsten genannte Grund für die Nutzung des eigenen Pkw ist. Nichtnutzer schätzen die Bahn bei Kriterien wie Erreich­bar­keit, Preisvorteil oder Schnelligkeit durchweg schlechter ein als die Nutzer. Der VCD forderte Bundesregierung, Länder und Eisen­bahn­unternehmen gleichermaßen auf, die Bahn flexibler, pünktlicher und sicherer zu machen und Vorurteilen gegenüber der Bahn mit intensiver Werbung sowie mit einer attraktiven und übersichtlichen Tarifpolitik zu begegnen.

Mit seiner Analyse der Mobilitätsbedürfnisse von Nutzern und Nicht­nutzern der Bahn will der VCD aufzeigen, wo die Potenziale im Bahn­verkehr liegen und was getan werden muss, damit mehr Menschen auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen. Wie schon in den ver­gan­genen Jahren hat der VCD das Hamburger Qualitäts­forschungs­institut Quotas mit der Untersuchung zum VCD Bahntest beauftragt. In einem Panelverfahren wurden Antworten von ins­ge­samt 2 600 Personen ausgewertet.
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Regierungschefs gießen Norddeutschlands Zukunft in Beton

Dienstag, 12. Mai 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2009, 12.05.09 Hannover.
VCD: „Wille für zukunftsfähige Verkehrsprojekte noch nicht ausgereift!“/Kleinteilige Maßnahmen und Erhöhung der Lkw-Maut gefordert

Kein Geld in den Taschen, dafür aber ein Füllhorn voller Ver­sprechungen für unsinnige Verkehrs-Mammutprojekte!“ Mit dieser Stellungnahme beurteilt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das heutige Treffen der norddeutschen Regierungschefs mit Bundes­ver­kehrs­minister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Hamburg.

Sowohl die „Küstenautobahn“ A 20 als auch die Y-Hoch­ge­schwin­dig­keits­trasse von Hamburg/Bremen nach Hannover seien nach wie vor Bestandteil der offiziellen Planungen. „Das ist schon er­schütternd: Norddeutschland benötigt keine weiteren Prestige­projekte, sondern insbesondere einen Ausbau des vorhandenen Schienen­netzes. Die Y-Trasse ist keine Lösung für die Verkehrs­probleme der Seehäfen, son­dern sie bindet im Gegenteil mit rund vier Milliarden Euro Steuer­geldern wichtige Mittel für den Ausbau der bestehenden Bahnstrecken“, so Michael Frömming, VCD-Landes­vorsitzender in Nieder­sachsen. „Inzwischen sagt das rund ein Dutzend Gutachter aus, aber die Politik ist offensichtlich beratungsresistent.“
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