Mit ‘Schienenfernverkehr’ getaggte Artikel

VCD kritisert Mittelvergabe des Bundes im Schienenverkehr

Donnerstag, 06. September 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 20/2012, Stuttgart, 6. September 2012
VCD beklagt fehlende Bundesmittel für den Ausbau der Schienenwege in Baden-Württemberg
Stuttgart 21 blockiert Ausbau von Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn

Erneut bestätige sich die seit langem immer wieder geäußerte Befürchtung des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland VCD, dass mit Stuttgart 21 ein einzelnes Großprojekt den größten Teil an Bundesinvestitionen in die Schienenwege im Land auf lange Sicht binde. So sehe der aktuelle Entwurf des Bundeshaushaltes 2013 zwar auch Mittel für die Rheintalbahn vor, allerdings reichten diese nur für einen Ausbau im Schneckentempo. Komplett leer ausgehen würden im Bundeshaushalt die Südbahn sowie die Gäubahn.

Wieder einmal bewahrheite sich, dass die bedingungslose Fokussierung auf Groß­projekte im Schienenverkehr zahlreiche sinnvolle Neu- und Ausbauprojekte ver­hindere und somit massiv der Entwicklung des Schienenverkehrs landes- und bundes­weit schade“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb den Entwurf. So stünden für die Rheintalbahn vom Katzenbergtunnel bis Basel nur knapp 55 Millionen Euro im Jahr 2013 zur Verfügung. Zwar habe der Bund erst kürzlich eine Finanzierungs­vereinbarung für den Rastatter Tunnel unterzeichnet, doch sei die Fertig­stellung erst für das Jahr 2022 geplant.
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VCD fordert Elektrifizierungsoffensive

Freitag, 10. August 2012

Presseinformation Nr. 19/2012, Stuttgart, 10. August 2012
VCD fordert Elektrifizierungsoffensive für Bahnstrecken im Südwesten
Fahrgäste würden von mehr Direktverbindungen profitieren/Umwelt würde geschont

Angesichts der gestern von Allianz pro Schiene veröffentlichten Studienergebnisse zur bundes- und landesweiten Elektrifizierung von Bahnstrecken, fordert der öko­logische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) die Landesregierung und die Deutsche Bahn (DB) AG auf, endlich eine „Elektrifizierungsoffensive“ für das Schienen­netz in Baden-Württemberg anzugehen. So würden beispiels­weise die Dieselzüge von Sigmaringen nach Stuttgart ab Tübingen auf einem bereits elektrifizierten Abschnitt verkehren, also unter ‚Fahrdraht’ fahren, weil auf der Strecke von Tübingen nach Sigmaringen immer noch keine Oberleitung installiert sei, beklagt der VCD.
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VCD befürchtet weitere Verschlechterungen auf Gäubahn

Dienstag, 07. August 2012

VCD Baden-Württemberg, Presse­information Nr. 18/2012, Stuttgart, 7. August 2012
VCD beklagt verlängerte Fahrzeiten und wegfallende Fern­züge auf der Gäubahn
Ausbau der Gäubahn in weiter Ferne/unattraktive Fahrzeiten fördern Individualverkehr

Die diese Woche bekannt gewordenen Fahrpläne für die Gäubahn stellen Reisende und Berufspendler, die nach 17 Uhr in Richtung Singen fahren müssen, vor er­heb­liche Probleme, kritisiert der öko­logische Verkehrsclub. Fahren heute noch täglich sieben Fern­zug­paare zwischen Stuttgart und Zürich, so werden diese im Herbst auf nur noch fünf Zugpaare reduziert, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Matthias Lieb: „Nach 17:03 Uhr fährt dann ab Stuttgart kein Fernzug mehr auf der Gäu­bahn –heute bestehen um 17:57 Uhr und 19:56 Uhr noch schnelle Verbindungen nach Horb am Neckar, Rottweil und Tuttlingen.“ Diese Verbindungen sollen zwar nur im Zeitraum vom 8. Oktober bis 18. November während der Strecken­sperrung zwi­schen Singen und Tuttlingen wegfallen. Der VCD befürchtet aber, dass auch nach Ab­schluss der Bauarbeiten der tägliche Zwei-Stunden-Takt ausgedünnt werden könnte, da solche Überlegungen von der Deutschen Bahn auf der europäischen Fahr­plan­konferenz angekündigt worden seien.
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Thüringer „Bahngipfel“ am Donnerstag

Mittwoch, 04. Juli 2012

Pressemitteilung, VCD Elbe-Saale, 4. Juli 2012.
ICE-Neubaustrecke: VCD erwartet von Bahn eindeutiges Betriebskonzept

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) erwartet von dem Besuch des Bahnchefs Grube in Erfurt handfeste Ergebnisse: Feste Zusagen für den Erhalt der Bahn in der Fläche, mehr Mitspracherechte für Kommunen und Fahrgäste und endlich Transparenz bei der Fahrplan­gestaltung im Zuge der ICE-Neubaustrecke durch Thüringen.

Im Vorfeld des großen „Bahngipfel“ in Erfurt mit Bahnchef Grube, Ministerpräsidentin Lieberknecht und Verkehrsminister Carius wünscht sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale als mitgliederstärkster Fahrgastverband in Mittel­deutschland, dass die Signale für den Bahnverkehr in Thüringen endlich auf Grün gestellt werden.
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Fahrgastverband VCD fordert Mitspracherecht für die Fernverkehrsplanung der Bahn

Donnerstag, 07. Juni 2012

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e. V.
Vor dem „Bahngipfel“ in Chemnitz

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) bemängelt bei der Deutschen Bahn AG fehlende öffentliche Transparenz bei den Zukunfts­planungen und befürchtet, dass die Bahn beabsichtige, künftig in weiteren mitteldeutschen Städten keine Fernzüge mehr halten zu lassen. Der Verband will dem entgegenwirken und möchte mit einem jetzt veröffentlichten Fahrplankonzept beweisen, dass für diese Städte ein attraktives Fernverkehrsangebot machbar ist.

Einen Tag vor dem großen „Bahngipfel“ in Chemnitz hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale als mitglieder­stärkster Fahrgastverband in Mitteldeutschland am Mittwoch seine Erwartungen formuliert, wie die politischen Weichenstellungen für den Schienen­fernverkehr aussehen sollten. Mit seinem gleichzeitig veröffentlichten Fernverkehrskonzept für Mitteldeutschland setzt der VCD die Deutsche Bahn AG unter Druck: „Bahnchef Grube muss am Donnerstag endlich Farbe bekennen, wie es in Zukunft mit dem Fernverkehr in Mitteldeutschland weitergehen soll“, fordert Michael Schmiedel, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes.
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VCD legt Fernverkehrskonzept für Mittel­deutschland vor

Sonntag, 27. Mai 2012

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 27.5.2012
„Netzausbau muss auch der Region zu Gute kommen – Deutsche Bahn hält sich bisher mit konkreten Planungen zurück“

Die Erreichbarkeit der mitteldeutschen Städte im Fernverkehr hat sich nach Einschätzung von unabhängigen Fernverkehrsexperten in den letzten Jahren rapide verschlechtert. Seit geraumer Zeit sind Oberzentren wie Chemnitz komplett vom Fernverkehr der Bahn abgehängt. Mittlerweile wird sogar darüber gesprochen, die Deutsche Bahn plane, den bisher nur mit Nahverkehrsfahrzeugen betriebenen Sachsen-Franken-Express von Dresden nach Nürnberg komplett einzustellen. Zwar investiert der Bund derzeit sehr viel Geld in die Eisenbahnknoten Erfurt, Magdeburg, Leipzig und Dresden, jedoch steht nach wie vor zu befürchten, dass mit der vollständigen Inbetriebnahme der Neubaustrecke Leipzig/Halle – Erfurt – Nürnberg, die für 2017 vorgesehen ist, weitere Städte in Mitteldeutschland vom Fernverkehr abgeschnitten werden. Nach Planungen der Deutschen Bahn werden dann Züge von Berlin nach München nur noch mit wenigen Halten in Mitteldeutschland durchfahren.
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VCD kritisiert Preisanhebung zum Fahr­plan­wechsel

Freitag, 09. Dezember 2011

Pressemitteilung, Berlin, 9. Dezember 2011.
VCD kritisiert Preisanhebung trotz mangelnder Qualität/Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 11. Dezember, wird Zugfahren erneut teurer.

Die Deutsche Bahn erhöht, trotz mangelnder Qualität im Angebot, die Fahrpreise in Fern-und Nahverkehr. Auch die Preise für die Bahncard 25, 50 und 100 steigen.

Die Reservierungsgebühr für Sitzplätze wird vereinheitlicht und kostet ab Sonntag vier Euro, egal ob die Buchung am Schalter, am Automaten oder über das Internet erfolgt.

Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist die Preisanhebung um 3,9 Prozent im Fernverkehr sowie um 2,7 Prozent im Nahverkehr völlig un­verständlich. “Das Bahnangebot weist weiterhin eindeutige Mängel auf. Im ersten Halbjahr dieses Jahres war jeder fünfte Fernverkehrszug verspätet, im Nahverkehr sah es nicht besser aus. Wer mit dem Intercity unterwegs ist, muss zudem mit bis zu 40 Jahre alten Zügen vorlieb nehmen. Trotzdem erhöht die DB AG die Preise und verprellt so möglicher­weise neu hinzugewonnene Fahrgäste“, unterstreicht Heidi Tisch­mann, Referentin für Verkehrspolitik beim VCD. Denn eigentlich war 2011 ein gutes Jahr für die Deutsche Bahn. Steigende Fahrgastzahlen wurden über das gesamte Jahr hinweg vermeldet.
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Alte Züge und unzureichende Informationen nehmen Lust am Reisen mit der Bahn

Dienstag, 29. November 2011

Pressemitteilung, Berlin, 29. November 2011.
10. VCD Bahntest untersucht Erfolge der DB Kunden- und Qualitätsoffensive

Um das Bahnfahren für möglichst viele Menschen attraktiv zu machen, müssen neben Pünktlichkeit und guten Anschlüssen Service und Qualität stimmen. Ein Jahr nach Beginn der Kunden- und Qualitätsoffensive der Deutschen Bahn besteht weiterhin Handlungsbedarf bei den Kernpunkten Sauberkeit und Informationen, so dass zentrale Ergebnis des 10. Bahntest des ökologischen Verkehrsclubs VCD.

Die schlechteste Note im »VCD Bahntest 2011 – Qualität und Service» wird für einen der wichtigsten Servicepunkte vergeben – die Information im Zug beim Auftreten von Störungen. Befriedigend (Schulnote 3,2) lautet das Urteil der Fahrgäste. Ebenso mittelmäßig eingeschätzt wird der Zustand der Züge, insbesondere der durchschnittlich 40 Jahre alten ICs. Die Teilnehmer des VCD-Bahntest vergaben für diese Zuggattung bei der Sauberkeit des Sitzplatzes, bei der Ausstattung des Zuges und dem Zustand der Toiletten lediglich die Note 2,7. Damit liegen sie in der Qualität weit hinter dem ICE zurück.
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Erfolgsmodell Regionalisierung in Gefahr

Mittwoch, 26. Oktober 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 31/2011, Stuttgart, 26. Oktober 2011
VCD fordert Erfolgsmodell ‚Regionalisierung’ auszudehnen
Preisgebaren der Bahn bei Trassen- und Stationsgebühren nicht akzeptabel/ An­reize für Kostensenkungen und Mehrverkehr auf der Schiene fehlen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. hält das bisherige Erfolgs­modell ‚Regionalisierung’ angesichts stetig steigender Preise durch die Deutsche Bahn (DB) AG für die Gleis- und Bahn­steig­nutzung für den S-Bahn- und Regional­verkehr für gefährdet. Dass dieses Preisgebaren der DB AG so nicht länger hin­nehm­bar sei, zeige auch der derzeitige Disput um die Übernahme von zusätz­lichen Mehr­kosten im S-Bahn-Betrieb, die die Bahn vom Verband Region Stuttgart (VRS) als Aufgabenträger einfordere, dieser aber wiederum das Land für die zusätzlichen Kosten in die Pflicht nehmen wolle, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb.
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