Mit ‘Schienenfernverkehr’ getaggte Artikel

VCD zur Vorstellung des ICE4

Mittwoch, 14. September 2016

Pressemitteilung, Berlin, 14. 09 2016
Zur Vorstellung des ICE der 4. Generation, von denen die ersten 130 ab Dezember 2017 in den Betrieb gehen sollen, sind die Erwartungen hoch. Mehr Komfort für den Fernverkehr und endlich die Möglichkeit der Fahrradmitnahme. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Umsetzung einer langjährigen Forderung, bleibt mit seiner Freude jedoch zurückhaltend.
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VCD zur DB-Bilanz: Steigende Fahrgastzahlen sind gut, eine langfristig gesunde Bahn noch wichtiger.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Pressemitteilung, Berlin, 27. 07 2016

Die Zuwächse an Fahrgästen im Personenfernverkehr der Deutschen Bahn AG sind zu begrüßen, letztlich beruhen sie auch auf Preissenkungen und eine bezahlbare Bahn ist wichtig für den langfristigen Erfolg. Dennoch können die heute vorgelegten Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftliche Situation der Deutschen Bahn angespannt bleibt.

Zur Vorstellung der Geschäftszahlen der Deutschen Bahn AG, für das erste Halbjahr 2016, erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD: (weiterlesen…)

VCD zur DB-Bilanz: Es bleibt viel zu tun

Mittwoch, 16. März 2016

Pressemitteilung, Berlin, 16. 03 2016

Die Zuwächse an Fahrgästen im Personenfernverkehr können nicht über den Nettoverlust von 1,3 Milliarden Euro und den Rückgang der Verkehrsleistungen im Schienengüterverkehr hinwegtäuschen. Der ökologische Verkehrsclub VCD erklärt zur Vorstellung der Geschäftszahlen der Deutschen Bahn AG für das Jahr 2015:

„Die Antwort auf die Verluste darf nicht heißen, weiter zu sparen. Seit vielen Jahren werden im Güterverkehr Investitionen reduziert, Gleisanschlüsse vernachlässigt, gestrichen. Der Güterverkehrsbereich wurde dadurch totgespart. Das ist ein völlig falsches Signal, sei es im Hinblick auf den neuen Bundesverkehrswegeplan, in dem der Verlagerung endlich Vorrang gegeben werden soll, sowie auch mit Blick auf die Klimaziele Deutschlands. Mit einem Rückbau ist keine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreichbar“, kritisiert Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender.
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Bundesverkehrswegeplan 2030 enttäuscht

Mittwoch, 16. März 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Stuttgart, 16. März 2016

­Verkehrswegeplan hält Klimaschutzvorgaben nicht ein

Enttäuscht über den heute vorgestellten Entwurf des Bundes­verkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 zeigt sich der Landes­verband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Statt eines integrierten, vernetzten Ansatzes für eine Mobilität der Zukunft, die im Einklang mit den globalen Klimaschutzzielen steht, ist der BVWP zumeist nur eine Ansammlung von Straßenbauprojekten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und weist darauf hin, dass erst kürzlich eine Expertenkommission der Bundes­regierung zur Energiewende festgestellt habe, dass ‚die Zielerreichung im Verkehrs­bereich nicht ausreichend ernst genommen wird’.

Und während der BVWP von einer Steigerung im Schienen­güter­verkehr ausgehe, ver­künde parallel dazu die bundeseigene Deutsche Bahn (DB) AG den weiteren Rückzug des Unternehmens aus dem Güterverkehr in der Fläche – dies seien alles keine integrierten Ansätze, kritisiert der VCD.
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VCD-Konzept für Ausbau Stuttgarter Eisen­bahn­netz

Mittwoch, 03. Februar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 6/2016, Stuttgart, 2. Februar 2016
Sechs Jahre nach Baubeginn von Stuttgart 21 und nach dem Feinstaubalarm
VCD-Konzept für Ausbau des Stuttgarter Eisenbahnnetzes
Nach VCD-Berechnungen bis zu 200.000 zusätzliche Fahrgäste pro Tag möglich

Am 2.2.2010 begannen die Bauarbeiten zum umstrittenen Projekt Stuttgart 21, mit dem der bestehende Kopfbahnhof durch einen unter­irdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden soll. Diesen Jahrestag nimmt der ökologische Verkehrsclub VCD zum Anlass, ein Konzept für den weiteren Eisenbahn-Infrastruktur-Ausbau für Stuttgart vor­zulegen.

Der erste Feinstaubalarm in Stuttgart zeigte, dass eine Kapazitäts­erweiterung des Schienennetzes dringend geboten ist, da es in der Hauptverkehrszeit weder heute noch nach der Realisierung von Stutt­gart 21 mehr Züge aufnehmen kann“, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest. Denn durch Stuttgart 21 würden neue Eng­pässe geschaffen, so der VCD.
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Zukunft des Nachtzugs – Nachgefragtes Angebot im Herzen Europas sichern

Freitag, 11. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 11. 12 2015

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Bundesminister Dobrindt,

wir senden diesen offenen Brief an Sie als oberste Vertreter des Bundes, welcher Eigentümer der Deutsche Bahn AG ist.

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist in großer Sorge, dass in der kommenden Aufsichtsratssitzung der DB AG am 16. Dezember 2015 für den Fahrgast negative Beschlüsse gefasst werden könnten – auch in Bezug auf den Nachtzug.

Erst Anfang Dezember hat der VCD besorgt zur Kenntnis genommen, dass der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG beabsichtigt, den gut ausgelasteten Nachtzug, den sogenannten City-Night-Line einzustellen. Hintergrund seien die gewaltigen finanziellen Probleme im Personenfernverkehr der Deutschen Bahn insgesamt. Trotz vernachlässigter Modernisierungen sind aber besonders die Nachzüge gut gebucht und die Nachfrage sei stabil, wie der ehemals zuständige DB-Vorstand Ulrich Homburg noch Anfang des Jahres im Verkehrsausschuss des Bundestages einräumte.
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»VCD Bahntest 2015/2016«: Der Bahnverkehr in Deutschland braucht einfache Tarife und trans­parente Preise

Dienstag, 01. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 01. 12 2015

Fahrgäste der Deutschen Bahn verstehen das komplexe Tarifsystem nicht und wünschen sich stattdessen entfernungsabhängige Tarife sowie einen günstigen Festpreis mit weniger Rabattaktionen als heute. Das ist das zentrale Ergebnis des 14. Bahntests, den der ökologische Verkehrsclub VCD heute vorgestellt hat. Den Schwerpunkt auf Tarife und Preise hat der VCD aus zwei aktuellen Gründen gewählt. Zum einen entscheiden Ticketpreise wesentlich darüber, ob Reisende mit der Bahn fahren oder nicht. Zum anderen sinken die Fahrgastzahlen im Schienenfernverkehr und es stellt sich die Frage, ob neben der steigenden Konkurrenz und den günstigen Spritpreisen, die Tarife und Preise ausschlaggebend sind. (weiterlesen…)

VCD zum Verzicht auf Preiserhöhungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG:

Dienstag, 15. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 15. 09 2015

Zu den heute vorgestellten Angebotsmaßnahmen im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG für das Jahr 2016 erklärt Heidi Tischmann, Referentin für Verkehrspolitik beim ökologischen Verkehrsclub VCD:

Der Verzicht auf Preiserhöhungen im Fernverkehr ist der logische Schritt, auf Basis der im März angekündigten Kundenoffensive im Fernverkehr. Bereits damals wurden Preismaßnahmen zur Kunden­bindung und -gewinnung versprochenen.

Es ist gut, dass die DB AG jetzt daran festhält, die Fahrgäste und ihre Bedürfnisse in den Fokus ihres Engagements zu nehmen. Dazu passen die angekündigten Vereinfachungen im Preissystem. Sie reagiert folgerichtig auf die stärker gewordene Konkurrenz im Fern­verkehr und die Fahrgastverluste.
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Eingesparte Bundesmittel für weitere Schienen­projekte verwenden

Donnerstag, 16. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 23/2015, Stuttgart, 16. Juli 2015
EU-Fördermittel für Verkehrsprojekte

VCD: Entlastung des Bundeshaushalts bietet großartige Chance zur Realisierung weiterer wichtiger Bahnprojekte im Land

­Finanzierungsvertrag für Südbahn zügig unterzeichnen

Der ökologische Verkehrsclub freut sich über den unerhofften Geldsegen aus Brüs­sel, der für den Bundeshaushalt eine gewaltige Entlastung bei der Finanzierung von Verkehrsprojekten bedeute. So übertreffe das EU-Fördervolumen für baden-württem­bergische Bahnprojekte den Jahresetat des Bundes für Schienenprojekte in ganz Deutschland. Damit erhalte der Bund einen gewaltigen zusätzlichen Spielraum. Der VCD fordert daher, mit diesen Einsparungen auf Bundesebene weitere wichtige Schienenprojekte in Baden-Württemberg endlich umzusetzen.
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Dialogforum Schiene Nord – VCD beantragt Bewertung des Optimierungspotentials der VCD-Trasse

Mittwoch, 24. Juni 2015

Pressemitteilung, VCD-Landesverband Niedersachsen, 24.06.2015, Hannover.
Nach Neubewertungsbeschluss über Lühmann-Variante
Fernverkehr soll für die Relation Bremen – Lüneburg – Berlin berechnet werden

Am vergangenen Freitag wurde beim Dialogforum Schiene Nord von einer Initiative gegen Trassenneubau die Neubewertung der so­genannten „Alpha-Variante“ gefordert. Vom Bundes­verkehrs­ministerium wurde die Neukalkulation zugesagt. Der VCD-Landes­verband Niedersachsen sieht in diesem Vorgang den Beginn einer „zweiten Berechnungsrunde“, für den vermutlich weitere Akteure ihre Vorschläge einreichen werden. „Das erste Gutachten des Bahn-Beraters BVU wird bekanntlich von nahezu allen Seiten abgelehnt, da es entscheidende Mängel enthält. So sind bei­spiels­weise die Bewertungen des schnellen Personen­fern­verkehrs nur für die Neubautrassen und die Nichtbeachtung des Schienenpersonen­nahverkehrs (SPNV) und der regionalen Interessen nicht akzeptabel. Der VCD fordert daher für seinen Vorschlag ebenso eine Neubewertung und zwar unter Berücksichtigung des SPNV und neu, des Fernverkehrs“, so Hans-Christian Friedrichs, Landes­vor­sitzen­der des VCD-Nieder­sachsen. (weiterlesen…)