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Sachsen-Anhalt wählt – der VCD befragt Parteien zu Umwelt und Mobilität

Sonntag, 13. März 2011

VCD Landesverband Elbe-Saale , Pressemitteilung

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt hat der Landesverband Elbe-Saale des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Parteien zu ihren verkehrspolitischen Vor­stellungen befragt. Die Antworten finden sich nun in Form der seit Jahren bekannten Wahlprüfsteine im Internet.

Unter anderem hat der VCD die Parteien gefragt, wie der Rad­verkehr in Sachsen-Anhalt gefördert werden kann. Die Ant­worten lassen die Herzen der Radfahrer durchweg höher schlagen. Durchweg alle Parteien, die auf den Fragebogen geantwortet haben, sprechen sich für die weitere kostenlose Beförderung von Fahrrädern im Nahverkehr aus.

Auf die Frage welche Vorstellungen es über den Ausbau von Bahn­strecken gibt, antwortet B90/Grüne, dass vor Allem im Schienen­güterverkehr Ausbaubedarf bestehe. Konkret müsse die Strecke Uelzen-Stendal zweigleisig werden.
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Verkehrsclub feiert Jubiläum

Montag, 20. April 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Halle, 20.4.2009
Bundesvorsitzender des VCD fürchtet neue Einschnitte in den Nahverkehr nach der Bundestagswahl

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der die umweltbewussten Verkehrsteilnehmer in den drei mit­tel­deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sach­sen vertritt, feierte am Sonnabend in Halle sein 10-jähriges Jubiläum. Als Veranstaltungsort dienten die Fürstenräume des Haupt­bahnhofes in Halle, so dass die Umweltfreunde (soweit nicht aus Halle) auch alle per Bahn anreisen konnten.

Der Bundesvorsitzende des VCD, Michael Gehrmann kritisierte scharf die Bundesregierung für die einseitige Förderung des Auto­mobil­ver­kehrs wie beispielsweise die Abwrackprämie oder auch Er­leichterungen bei der Kfz-Steuer. Gleichzeitig wurde es den Kommunen verboten, Mittel aus den Konjunkturprogrammen für den Öffentlichen Nahverkehr zu verwenden. Anstatt Milliarden für nicht nach­haltige Kurzfristprogramme zu verschleudern, müsse die Bundes­regierung endlich anfangen, die Krise als Chance für eine Ver­kehrs­wende zu nutzen, die allen Menschen auch zukünftig eine um­welt­verträgliche Mobilität ermöglicht.
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