Mit ‘Rußfilter’ getaggte Artikel

Ab August 330 Euro in bar für Partikelfilter-Nachrüstung

Donnerstag, 30. Juli 2009

VCD Pressemitteilung 59/09 – Berlin, 30.07.2009
VCD: Bundesregierung muss Förderung ausweiten

Der Verkehrsclub Deutschland begrüßt, dass die Bundesregierung ab dem 1. August die Partikelfilter-Nachrüstung von Diesel-Pkw mit 330 Euro in bar fördert. Mit der Barauszahlung bestehe für Auto­fahrer endlich ein größerer Anreiz, ihre Pkw mit Filtern nach­zu­rüsten. Bisher gab es die 330 Euro lediglich als Steuerbonus, was für einen Großteil der Dieselfahrer unattraktiv war. Der VCD kritisiert allerdings, dass die Förderung auf 200.000 Nachrüstungen be­schränkt ist und Ende des Jahres auslaufen soll. Insgesamt sei Geld für insgesamt 1,5 Millionen Nachrüstungen in den Haushalt ein­ge­stellt worden. Da erst 350.000 Pkw mit Filtern nachgerüstet wurden, wäre noch eine Förderung von 1,15 Millionen Nach­rüstungen möglich.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Die Bundesregierung macht ohne mit der Wimper zu zucken fünf Milliarden Euro für die Ab­wrackprämie locker, ohne diese an Umweltkriterien zu knüpfen. Bei der Förderung von Dieselrußpartikelfiltern, die nachweislich die Umwelt erheblich entlasten und auch der Wirtschaft helfen, zeigt sie sich jedoch knauserig. Das ist nicht hinnehmbar. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, die Beschränkung für die Bar­förderung auf mindestens die noch nicht abgerufenen 1,15 Millio­nen Nachrüstungen zu erweitern und den Förderzeitraum zu verlängern.
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VCD zu Berliner Maßnahmen gegen Dieselruß und dessen Klimawirksamkeit

Donnerstag, 28. Mai 2009

Gemeinsame Pressemitteilung 42/09 – Berlin, 28.05.09
Weniger Dieselruß – gut fürs Klima/Berlin zeigt, wie es geht

Die Kampagne “Rußfrei fürs Klima” hat heute die Berliner Um­welt­zone als Modell für andere Kommunen bei der Bekämpfung von Luftschadstoffen hervorgehoben. Als erste Stadt in Deutsch­land habe der Senat im April eine umfassende Wirkungs­analyse durchgeführt, die klar belegen konnte, dass die Umweltzone die erwünschten Umwelteffekte erzielt. So seien schon ein Jahr nach Einführung der Zone mehr als 70 Prozent aller Pkw und rund 55 Prozent aller Lkw ohne Plakette von den Berliner Straßen verschwunden. Der Ausstoß von Dieselruß sei um beeindruckende 24 Prozent vermindert worden.
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»Reine Luft – gesunde Lunge«

Freitag, 26. September 2008

VCD-Pressemitteilung 66/08 – Berlin, 26. September 2008
VCD zum Deutschen Lungentag: Feinstaubbelastung senken, kein Lkw ohne Filter!

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) macht anlässlich des morgigen 11. Deutschen Lungentages, der von zahlreichen Or­ga­ni­sa­tionen der Atemwegsgesundheit getragen wird, auf das fort­be­ste­hende Problem der zu hohen Feinstaubkonzentration in der Atem­luft aufmerksam. Eine wesentliche Verantwortung für die gesund­heits­belastenden Feinstäube tragen Dieselfahrzeuge ohne Partikel­filter. Der Umwelt- und Verbraucherverband fordert daher von der Politik eindringlich, nach den Pkw- nun auch die Lkw-Her­steller endlich in die Verantwortung zu nehmen.
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VCD-Protestaktion gegen Feinstaubbelastung: Kein Lkw ohne Filter!

Dienstag, 16. September 2008

VCD-Pressemitteilung 61/08 – Berlin, 15. September 2008
»Saubere Luft für Alle«

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat heute mit einer Protestaktion auf das anhaltende Problem zu hoher Fein­staub­konzentration in der Atemluft aufmerksam gemacht. An der stark belasteten Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain entrollten VCD-Aktivisten ein Banner mit der Aufschrift »Feinstaub nein danke – kein Lkw ohne Filter!«. Auf T-Shirts der Umwelt­schützer war außer­dem zu lesen: »Sauber bleiben!« Die Aktion des VCD fand einen Tag vor Beginn der Europäischen Woche der Mobilität (16. – 22.9.08) statt, die dieses Jahr unter dem Motto »Saubere Luft für Alle« steht. “Allein durch Feinstaub verkürzt sich das Leben jedes Menschen in Deutschland um durchschnittlich zehn Monate. Deshalb brauchen wir dringend mehr Engagement von Politik und Fahr­zeug­herstellern für saubere Luft“, erklärte Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand, die die Protestaktion vor Ort unter­stützte.
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Feinstaubbekämpfung: DUH und VCD fordern Roadmap für saubere Nutzfahrzeuge

Mittwoch, 09. April 2008

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH – Berlin, 9. April 2008
Bereits Ende März erste Überschreitungen der Fein­staub­grenzwerte – Pkw-Neuwagen weitgehend mit Rußfilter aus­ge­stattet / Nutz­fahrzeuge noch nicht auf dem “Stand der Technik” – Bundes­länder sollen die zweck­gebundenen Mehr­ein­nahmen von ca. 600 Mio. € für Diesel­partikel­filter für Nutzfahrzeug-Nachrüstung zur Verfügung stellen – Fein­staub­bekämpfung absurd: Kraft­fahrt­bundes­amt erteilt seit Monaten keine Zulassungen für fertig ent­wickelte Nach­rüst­filter für Transporter, Lkw und Busse

Das Feinstaubproblem in Deutschland ist noch nicht gelöst. Das zeigen aktuelle Messergebnisse zur Feinstaubbelastung der Atem­luft ins­be­son­dere in den verkehrsreichen Ballungszentren. Danach ist der Grenz­wert von 50 Mikrogramm Feinstaub (PM 10) pro Kubikmeter Luft seit Jahresbeginn bereits an über 300 Mess­stellen mindestens einmal überschritten worden. Die Porsche- und Daimler-Stadt Stuttgart als “Metropole der deutschen Auto­mobil­industrie” erreichte bereits Ende März am Neckartor den für das gesamte Jahr maximal tolerierten Grenzwert von 35 Überschreitungen und trägt – dicht gefolgt von der BMW-Stadt München – auch in diesem Jahr den Titel “schmutzigste Stadt Deutschlands“.
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VCD begrüßt Zusage des Kraftfahrzeuggewerbes zum Filterersatz

Mittwoch, 28. November 2007

VCD-Pressemitteilung 70/07 – Berlin, 28.11.07
Werkstätten müssen mangelhafte Filter zügig austauschen, Regierung muss Vollzug sicherstellen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die heute von Bundesumweltminister Gabriel bekannt gegebene Zusage der Verbände des Kraftfahrzeuggewerbes und der Werkstätten, mangelhafte Nachrüst-Rußfilter kostenlos zu ersetzen. “Damit ist eine kundenfreundliche Lösung in dem Skandal um wirkungslose Rußfilter in Aussicht gestellt“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand die heutige Einigung. Autobesitzer, die ihre Diesel-Pkw in gutem Glauben mit Filtern gegen krankmachenden Dieselruß nachgerüstet hätten und um die versprochene Wirkung betrogen worden seien, könnten so entschädigt werden.
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