Mit ‘Rheintalbahn’ getaggte Artikel

Studie: Verkehrsbranche sieht keinen Bedarf für Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2011, Stuttgart, 06. Juni 2011
VCD fordert bei der Schiene Orientierung an tatsächlichem Bedarf und die Beseiti­gung von wirklichen Engpässen – Vergabestopp bei S 21 un­ab­dingbar

Angesichts der Debatte um einen Bau- und Vergabestopp für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 verweist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. auf eine aktuelle Untersuchung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Die Studie über den ‚In­vesti­tions­bedarf im Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer’ bringt eindeutige Ergebnisse.

Die befragten Eisenbahnunternehmen, aber auch Verkehrsverbünde und Aufgaben­träger in Deutschland sehen weder einen Bedarf für Stuttgart 21 noch für die Neubau­strecke (NBS) nach Ulm“, fasst VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb die Ergebnisse der Studie zu­sam­men. „Sie alle sehen vielmehr den Ausbaubedarf eindeutig auf der Rhein­tal­strecke nach Basel sowie bei der Süd- und Gäubahn.

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Ablehnung der Bahnpläne im Rheintal für Neuanfang nutzen

Mittwoch, 19. Januar 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 2/2011, Stuttgart, 19. Januar 2011

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert einen Neustart für die Planungen des Schienenverkehrs im Rheintal, nachdem das Regierungspräsidium Freiburg die Ausbaupläne der Deutschen Bahn (DB) im Raum Offenburg nicht ge­nehmigen will.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fordert Klarheit von der Politik: „Bund, Land und Bahn müssen sich erklären, was im Rhein­tal verkehrspolitisch tatsächlich not­wendig ist. Derzeit wird zwischen Karlsruhe und Basel eine ICE-Schnellfahrstrecke geplant, tat­sächlich boomt aber der Güterverkehr.“ Auch die Schweiz erwartet den raschen Ausbau der Rheintalbahn, um endlich mehr Güter auf die Schiene zu verlagern.

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VCD zieht Zwischenbilanz zu den Stuttgart 21-Schlichtungsgesprächen

Freitag, 05. November 2010

VCD-Pressemitteilung 99/10 – Berlin 5.11.2010
Kritik hat sich bestätigt / Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 nach wie vor fraglich

Nach den ersten drei Schlichtungsgesprächen zum Projekt Stutt­gart 21 sieht sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland in seiner Kritik bestätigt. Die Befürworter hätten weder die Leistungs­fähigkeit des unterirdischen Bahnhofs noch die Wirt­schaft­lichkeit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm belegen können.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Schlichtungs­ge­sprä­che zeigen in aller Deutlichkeit, dass der acht­gleisige Bahn­hof in seiner Leistungsfähigkeit nicht an den bestehenden heran­kommt. Das entsprechende Gutachten der Befürworter hat sich für die Bewertung des geplanten Bahnknotens als wertlos erwiesen. Es nimmt zu kurze Haltezeiten an und wurde unter unrealistischen Laborbedingungen errechnet: Engpässe im Zulauf und die bestimmenden übergeordneten Fahrpläne wurden dabei völlig außer Acht gelassen.“ Es sei schlichtweg falsch und irreführend, mit der maximal möglichen Zugzahl im Tunnelbahnhof zu kalkulieren, wenn diese überhaupt nicht zum Bahnhof geführt werden könnten. “Auch die Deutsche Bahn AG ist den Nachweis der Leistungs­fähigkeit von Stuttgart 21 bisher schuldig geblieben“, so Ziesak weiter. “Das vorgelegte Betriebskonzept lässt nicht erkennen, dass zukünftig mehr Züge fahren können als heute. Eine belastbare Fahrplansimulation zur Spitzen­belastung im Berufs­verkehr liegt nach 16 Jahren Planung nicht vor und soll erst jetzt zusammen­gestrickt und im Rahmen der Schlichtung nachgereicht werden.
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Gotthardtunnel-Durchstich

Freitag, 15. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 90/10 – Berlin, 15.10.10
VCD mahnt Ausbau der Rheintalbahn an / neue Prioritätensetzung jetzt notwendig

Anlässlich des Durchstichs des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz am heutigen Freitag fordert der ökologische Verkehrsclub VCD die Bundesregierung und die baden-württembergische Landes­regierung auf, den Ausbau der Rheintalbahn nicht länger zu verzögern.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit dem Bau des Gotthard­basis­tunnels ist die Schweiz ein weiteres Mal Vorreiterin in Sachen planvolles, durchdachtes und sinnvolles Bauen von Bahn­infrastruktur. Für eine der wichtigsten europäischen Güter­verkehrs­achsen, die Strecke Rotterdam – Oberrhein – Schweiz – Italien, wird durch den Tunnel das größte Hindernis beseitigt.“ Ziel des Projektes sei es, das steigende Güter­verkehrs­aufkommen von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene zu verlagern.

Ziesak: “Die Bundesrepublik hat sich in einem Staatsvertrag mit der Schweiz verpflichtet, bis zur Fertigstellung des Tunnels auch die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel, die als nördlicher Anschluss an den Gotthardtunnel notwendig ist, viergleisig auszubauen. Von den 182 Kilometern von Karlsruhe bis Basel sind nach 23 Jahren Bauzeit jedoch erst 45 Kilometer – rund 25 Prozent – fertiggestellt. Angesichts des langsamen Baufortschritts und der mangelhaften Finanzierung wird die Strecke so voraussichtlich 20 Jahre später fertig werden als vereinbart. Das ist glatter Vertragsbruch.
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Stuttgart 21 – Bahnhofsabriss ohne Legitimation

Donnerstag, 26. August 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 33/10, Stuttgart, 26. August 2010
Stuttgart 21 – VCD kritisiert fehlenden Nutzen

Während die Bagger den Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs einreißen, bescheinigt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. dem Projekt Stuttgart 21 fehlenden Sinn und Nutzen. Nachdem schon Gutachter im Auftrag des Landes den verkehrlichen Nutzen in Frage gestellt haben, stehe auch die von der Landes­regierung im Jahr 2009 in Auftrag gegebene volks­wirt­schaftliche Nutzenbetrachtung auf tönernen Füßen. Durch die sprunghaft gestiegenen Baukosten und fehlende Einbeziehung der Transportkosten seien die Ergebnisse des Gutachtens nicht mehr aussagekräftig.

VCD-Berechnungen zeigen, dass auf Basis der aktuellen Baukosten bei reduziertem Nutzen ein volkswirtschaftlicher Gewinn überhaupt nicht mehr nachgewiesen werden kann. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Entscheidung für Stuttgart 21 ist gefallen, weil die politischen Entscheidungsträger davon ausgingen, das Projekt sei bahnbetrieblich sinnvoll und volkswirtschaftlich von Nutzen. Beides ist nicht der Fall. Bei fehlendem Nutzen fallen deutlich höhere Kosten an als ursprünglich angenommen – damit fehlt auch die Legitimation für den Abriss der Bahnanlagen.“
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fairkehr-Titelthema »Masterplan Bahn«

Freitag, 11. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 11.06.10
Weichen stellen für den Bahnverkehr der Zukunft

Mangelnder Lärmschutz, verfallene Bahnhöfe und ein verkürztes Schienen­netz: Während die Deutsche Bahn AG (DB AG) in Groß­projekte investiert, lässt sie besonders im ländlichen Raum ihre Infrastruktur verkommen. Konkurrenz im Fernverkehr ist noch immer Mangelware, und die Bundesregierung verdeutlicht mit ihren Plänen zum Güterverkehrs-Masterplan, dass ihre Priorität auf der Straße liegt. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr berichtet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) über Be­schleu­niger und Bremser des Wettbewerbs im Fernverkehr, die Chancen des verschobenen Bahn-Börsengangs und wie auch die DB mehr Fahrgäste gewinnen könnte.


2025 werden 70 Prozent mehr Waren in Deutschland transportiert werden als noch 2004. Da ist es für die Umwelt verheerend, dass sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag von den klimaorien-tierten Ansätzen des Verkehrs-Masterplans der Großen Koalition verabschiedet hat. Schwarz-Gelb möchte hingegen die Lkw-Maut nicht erhöhen, startete Testversuche mit Gigalinern und lehnt es ab, die Kosten, die Verkehr durch Lärm, Staus und Um­welt­ver­schmutzung ver­ur­sacht, realistisch anzurechnen. All diese Beschlüsse sollen mit dem neuen Masterplan Güterverkehr im September verabschiedet werden. “Es weist alles darauf hin, dass Umwelt­aspekte beim Güterverkehr künftig keine große Rolle mehr spielen“, resümiert VCD-Bahnexpertin Heidi Tischmann in der fairkehr.
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Rastatter Tunnelstopp – Bahn spart an der falschen Stelle

Freitag, 09. April 2010

Presseinformation Nr. 13/2010, Stuttgart, 09. April 2010

Falsche Prioritätensetzung beim landesweiten Schienen­ausbau mit fatalen Folgen

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. zeigt sich verwundert über die Absage durch den Bundesverkehrsminister zum Bau des Rastatter Tunnels, einem Teil­abschnitt auf der Rheintalbahnstrecke. “Der Rastatter Tunnel sollte den zweigleisigen Engpass südlich des Bahnhofs Rastatt bei der Murg­brücke beheben. Dies geht aus Berichten der DB Netz AG klar hervor, die zudem belegen, wie wichtig der Ausbau dieses Nadelöhrs ist“, erklärt der VCD-Landes­vorsitzende Matthias Lieb.

Bei einer oberirdischen Trassierung würde nicht nur ein Geschwindigkeitseinbruch zementiert, sondern man würde neben einer Fahrzeitverlängerung auch einen “Flaschen­hals” schaffen, der die Leistungsfähigkeit, Betriebsqualität und Flexibilität der gesamten Strecke negativ beeinflusst“, zitiert Lieb auszugsweise die negativen Kon­se­quenzen aus der Eisenbahntechnischen Rundschau (ETR) [Ausgabe 09/2007], die dieser Baustopp mit sich bringen würde.
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Stuttgart 21: VCD sieht Dissens zwischen Bahn und Bund

Mittwoch, 10. März 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010
Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projekt­befürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projekt­sprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, erkläre die Bundesregierung, dass sie diese Einschätzung der Deutschen Bahn nicht teile.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundes­tagsfraktion unsere Position, dass der Bau der Neubau­strecke nach Ulm auch ohne Stuttgart 21 möglich ist. Es ist absehbar und dem Bund auch bewusst, dass das Geld für eine Fertig­stellung der Neubaustrecke bis 2019 nicht vorhanden ist. Sollte Stuttgart 21 trotzdem jetzt gebaut werden, dann enden die Züge auf den Fildern, oder man kann im Kreis von Stuttgart nach Stuttgart fahren. Welch ein Schwabenstreich!“
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VCD begrüßt Einsatz für Ausbau der Rheintalbahn

Dienstag, 16. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 7/10, Stuttgart, 16. Februar 2010
Bislang falsche Prioritätensetzung der Politik bremst volks­wirtschaftlich weit sinnvolleres Projekt aus

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass nun auch die Landespolitik den Ausbau der Rheintalbahn als wichtig einstuft. „Der Ausbau dieser Bahn­strecke ist das wichtigste Schienenprojekt in Baden-Württem­berg mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen, der weit höher liegt als Stutt­gart 21 und die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm zusammen“, er­klärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Umso erstaunlicher sei die bisherige Haltung der Verantwortlichen auf Landesebene gewesen, so Lieb weiter. „Anstatt sich dafür ein­zusetzen, die Erweiterung im Rheintal möglichst zügig zu re­ali­sieren, hat die Landesregierung ihren Einfluss sowie erhebliche fi­nan­zielle Mittel dafür verwendet, Stuttgart 21 voranzutreiben, wäh­rend das Projekt im Rheintal ausgebremst wurde“, konstatiert der Landesvorsitzende.
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Bahnausbau nach verkehrlicher Dringlichkeit und wirtschaftlichem Verstand ist gefordert

Montag, 01. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 4/10 – Stuttgart, 1. Februar 2010
Land und Bund setzen komplett falsche Prioritäten bei Bahnprojekten/VCD fordert Bahnausbau nach verkehrlicher Dringlichkeit und mit wirtschaftlichem Verstand

Stuttgart 21 blockiert dringend notwendigen Ausbau der Rhein-Schiene

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt die Deutsche Bahn in ihren Bemühungen, das deutsche Schienennetz endlich nach vernünftigen und verkehrlich dringend notwendigen Kriterien auszubauen und diese Maßnahmen auch entsprechend finanziell abzusichern.

Der VCD kritisiert vor allem die Fokussierung des Landes Baden-Württemberg auf den Tunnelbahnhof Stuttgart 21 und die daran anschließende Neubaustrecke nach Ulm. Zahlreiche Fachleute bestätigen: Für das deutsche Schienennetz hat diese Verbindung keine Priorität, sie ist für den zunehmenden Güterverkehr bedeutungslos und mit ein bis zwei ICE-Fahrten je Stunde niemals rentabel zu betreiben. Viel wichtiger ist nach VCD-Meinung der Ausbau der Rheintalbahn bis Basel und der Verbindung Frankfurt/Main – Mannheim.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb erklärte am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz: „Die derzeitige Schienen­verkehrspolitik des Bundes und des Landes Baden-Württem­berg gleichen einer Geisterbahnfahrt ohne Richtung und Ziel. Statt das deutsche Schienennetz nach einem sinnvollen und wirtschaftlichen Gesamtkonzept weiterzuentwickeln, bestimmen Provinz­fürsten mit fragwürdigen Prestigeprojekten, wo gebaut wird und wo nicht. Unter dieser Kirchturmpolitik leidet der Bahnverkehr in ganz Deutschland massiv.
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