Mit ‘Rheintalbahn’ getaggte Artikel

Bahnverkehr – Land droht Anschluss zu verlieren!

Mittwoch, 01. Februar 2012

Presseinformation Nr. 4/2012, Stuttgart, 01. Februar 2012
Deutsche Bahn erklärt Rheintalbahn für überlastet
Bundesprogramm zur Beseitigung von Engpässen im Schienennetz dringend erforderlich

VCD: Baden-Württemberg wird auf der Schiene immer weiter abgehängt!

Mit Bestürzung reagiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die jüngste Ankündigung der Deutschen Bahn, für die nächste Fahrplanperiode ab Dezember 2012 die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel als „überlastet“ zu erklären. Dies bedeutet konkrete Nutzungseinschränkungen für den Nah- und Güter­verkehr auf der Schiene. Das wichtige Transitland Baden-Württemberg droht laut VCD beim Bahnverkehr immer mehr den Anschluss zu verlieren.

Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn –die Engpässe im Schienennetz von Baden-Württemberg werden immer größer, während zugleich auf den Autobahnen der LKW-Verkehr explodiert“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb verärgert fest. „Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar. Nun müssen sogar die Fahrgäste im Nahverkehr unter der verfehlten Bahnpolitik des Bundes leiden.
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VCD kritisiert verfehlte Infrastrukturpolitik des Bundes

Donnerstag, 26. Januar 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 3/2012, Stuttgart, 26. Januar 2012
Kein Geld für Nichts
Falsche Prioritätensetzung verzögert Rheintalbahn und ist volkswirtschaftlich schädlich

Über 9,5 Milliarden Euro werden für den Ausbau der Eisen­bahn­infrastruktur in Baden-Württemberg benötigt, davon alleine über sieben Milliarden Euro zur Be­seitigung von Engpässen, ergab eine Analyse des ökologischen Verkehrsclub. Tat­sächlich werde aber in den nächsten Jahren nur rund 400 Millionen Euro in die Eng­pass­beseitigung investiert, kritisiert der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb: „In Baden-Württemberg werden die Bundesmittel in die falschen Projekte investiert. Anstatt die Engpässe im Rheintal zu beseitigen, was einen hohen volks­wirt­schaft­lichen Nutzen hätte, baut der Bund mit vielen Milliarden einen neuen Bahnhof und eine Strecke von Stuttgart nach Ulm, obwohl dort aktuell und in Zukunft keine Überlastung zu erwarten ist.

Berechnungen im Auftrag der Bundesregierung hätten für den Ausbau der Rheintal­bahn und des Knoten Mannheims einen volks­wirtschaftlichen Nutzen von über fünf Milliarden Euro ergeben, für die Strecke Stuttgart – Ulm hingegen nur von rund 500 Millionen Euro, so der VCD.

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VCD: Deutschland droht beim internationalen Schienengüterverkehr das Abstellgleis

Dienstag, 20. Dezember 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 38/11, Stuttgart, 20. Dezember 2011
Logistikbranche kritisiert Engpässe in Schienenkorridoren / Finanzierung des Bundes vollkommen unzureichend / Rheintalbahn weiterhin Opfer von Straßenbau und Stuttgart 21

Die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel ist der schlimmste Engpass für den zentralen Güterverkehrskorridor zwischen Rotterdam und Genua. Zu dieser Einschätzung kommen die vier international tätigen Logistikunternehmen DB Schenker Rail, TX Logistik, SBB Cargo und BLS Cargo bei der Präsentation ihrer Anforderungen an europäische Schienenkorridore am Montag in Berlin. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht sich durch deren Einschätzung erneut in seiner Kritik an der falschen Investitionspolitik des Bundes bestätigt.

Die im jetzt vorgestellten Investitionsrahmenplan des Bundesverkehrs­ministeriums bis 2015 für den Ausbau der Rheintalbahn zur Verfügung stehenden Mittel reichen nach Einschätzung des VCD nicht aus, um den europäischen Anforderungen an einen effizienten und modernen Güterverkehr auf der Schiene gerecht zu werden.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Der europäische Schienen­güter­verkehr ist ein enormer Wachstumsmarkt. Deutschland droht hier lang­fristig das Abstellgleis, weil sich der Bundes­verkehrs­minister weigert, für den dringend notwendigen Ausbau der Rheintalbahn die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.” (weiterlesen…)

Bodenseeregion leidet unter Stuttgart 21

Donnerstag, 24. November 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 35/2011, Stuttgart, 23. November 2011

­Internationale Bahnexperten fordern Ausbau und Elektrifizierung des Schienennetzes rund um den Bodensee

­Lindau muss Inselbahnhof behalten

Im Rahmen einer internationalen Tagung am vergangenen Wochen­ende in Friedrichs­hafen beklagten Bahnexperten der ökologischen Verkehrsclubs aus Österreich (VCÖ), der Schweiz (VCS), Liechtenstein (VCL) und Deutschland (VCD) den mangel­haften Ausbau des Schienennetzes in den Regionen nördlich des Bodensees. Als sehr problematisch schätzen die Bahnexperten der Alpenländer die Fixierung der baden-württembergischen Verkehrspolitik auf Stuttgart 21 ein. Das viele Milliarden teure Projekt gefährde und verzögere den notwendigen Ausbau und die Elektrifizierung rund um den Bodensee. Klare Stellung bezogen die Teilnehmer der Tagung zum Lindauer Bahnhof. Die vorgeschlagene Kombination aus Kopfbahnhof auf der Insel und Durchgangsbahnhof in Lindau-Reutin sei die kunden­freundlichste Lösung.
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Rheintalbahn – Bundesministerium informiert fehlerhaft

Mittwoch, 16. November 2011

Presseinformation Nr. 34/2011, Stuttgart, 15. November 2011
VCD wirft Bundesverkehrsministerium Falschinformation vor
BMVBS-Angaben zur Rheintalbahn voller Fehler

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. kritisiert, dass das Bundes­ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Bundes­tags­abgeordnete entlang der Rheintalbahn scheinbar falsch informiere. So würde das BMVBS den schleppenden Ausbau der Rheintalbahn mit fehlendem Baurecht begründen, so die Aussagen der Abgeordneten auf das Schreiben des VCD zur Erhöhung der Finanzmittel für den Aus­bau der Rheintalbahn, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. Aus Sicht des VCD ganz klar eine Falschinformation, die eine gewisse Absicht vermuten lasse.
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Ausbau Gäubahn bleibt Wunschdenken

Donnerstag, 22. September 2011

Presseinformation Nr. 27/2011, Stuttgart, 22. September 2011
VCD: Zweites Gleis für Gäubahn bleibt Wunschdenken
Schienennetz in Landesträgerschaft überführen/Land könnte Ausbau endlich selbst in die Hand nehmen

Anlässlich des heutigen SPD-Gespräches über die Zukunft der Gäubahn in Tuttlingen fordert der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. mehr Ehrlichkeit von der Politik ein: „Für den Ausbau von Bahnstrecken ist grundsätzlich der Bund zuständig, nicht die Bahn. Die Bundespolitik legt fest, welche Strecke ausgebaut wird und nicht die Bahn“, er­läu­tert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Regelungen zum Ausbau der Bundes­schienenwege.

Wie bei der Rheintalbahn ist die Bundesregierung auch für die Gäubahn vertragliche Verpflichtungen mit der Schweiz eingegangen, und habe damit verbindlich festgelegt, dass diese Strecke um ein zweites Gleis erweitert werden müsse. Seit dem gemein­samen Vertragsabschluss im Jahr 1996 ist aber nichts passiert“, kritisiert Lieb die Tatenlosigkeit der Verantwortlichen. So hätten seither weder die Verkehrs­minister aus den Reihen der CDU noch der SPD die Erweiterung der Gäubahn vorangebracht.
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Stuttgart 21 verhindert wichtige Bahnprojekte im Land

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation Nr. 26/2011, Stuttgart, 12. September 2011
VCD: Stuttgart 21 verhindert Ausbau der Rheintalbahn

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bemängelt, dass der Bund die Mittel für den Ausbau der Rheintalbahn halbiert, während die Gelder für Stuttgart 21 (S21) verdoppelt werden. Damit bestätigten sich die langjährigen Befürchtungen des VCD, dass S21 wichtige Schienenprojekte in Baden-Württemberg verhindere oder deren Umsetzung erheblich verzögere, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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VCD kritisiert falsche Eisenbahnpolitik des Bundes für Baden-Württemberg

Donnerstag, 15. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 25/2011, Stuttgart, 10. September 2011
Investitionsruine Rheintalbahn?

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die Eisen­bahn­politik der Bundesregierung für Baden-Württemberg: Der Entwurf des Bundeshaushaltes 2012 sieht für den weiteren Ausbau der Rheintalbahn nur 19 Millionen Euro vor gegen­über 48,4 Mio. Euro im Jahr 2011, hingegen 58,6 Mio. Euro für Stuttgart 21 (Vor­jahr 20,3 Mio. Euro).
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Ausbau Rheintalbahn wäre bis 2020 realisierbar

Dienstag, 12. Juli 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 19/2011, Stuttgart, 12. Juli 2011

­Bund gibt Finanzmittel nur zögerlich frei/ Bürgerinitiativen als Sündenbock

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. fordert die für den Ausbau der Rheintalschiene verantwortlichen Projektpartner auf, nicht länger den „Schwarzen Peter“ für die bisherigen Bau­ver­zögerungen weiter zu reichen, sondern stattdessen die personellen und finanziellen Ressourcen für eine zügige Umsetzung der Aus­bau­arbeiten bereit zu stellen. „Dann nämlich könnte ein Großteil der Rheintal­strecke noch bis 2020 realisiert werden“, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb in Aussicht.

Der VCD hält den Vorwurf von Seiten des Bundes, die Proteste der Bürgerinitiativen entlang der Rheintalbahn seien maßgeblich für den bisher nur schleppenden Ausbau verantwortlich, für vorgeschoben“, erklärt Matthias Lieb. „Vielmehr sind die nur zö­ger­lich vom Bund freigegebenen Mittel aus unserer Sicht eine der wesentlichen Ursachen, warum es bei den Arbeiten nicht voran geht.
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VCD begrüßt Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems

Donnerstag, 07. Juli 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 16/2011, Stuttgart, 06. Juli 2011
Regelung von Bund und Bahn begünstigt Ausbau des bundesweiten Schienennetzes

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt die Ankündigung von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt­entwicklung und Deutscher Bahn (DB) AG, mit dem Fahrplan 2012/13 lärmabhängige Trassenpreise sowie einen Bonus für lärmarme Güterwagen einführen zu wollen. Dies sei ein richtiger und wichtiger Schritt, um bei den Bürgern in vom Schienenlärm besonders betroffenen Regionen mehr Akzeptanz zu erreichen, freut sich der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.

Diese schon seit langem vom VCD geforderte Regelung des Ver­ursacherprinzips bietet gerade für den Ausbau der Rheintalbahn die Chance, die berechtigten Lärmschutz­interessen der dortigen Anwohner sowie den dringend notwendigen Ausbau unter einen Hut zu bekommen“, erklärt Matthias Lieb.

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