Mit ‘Rheintalbahn’ getaggte Artikel

Bundesverkehrswegeplan 2030 enttäuscht

Mittwoch, 16. März 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Stuttgart, 16. März 2016

­Verkehrswegeplan hält Klimaschutzvorgaben nicht ein

Enttäuscht über den heute vorgestellten Entwurf des Bundes­verkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 zeigt sich der Landes­verband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Statt eines integrierten, vernetzten Ansatzes für eine Mobilität der Zukunft, die im Einklang mit den globalen Klimaschutzzielen steht, ist der BVWP zumeist nur eine Ansammlung von Straßenbauprojekten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und weist darauf hin, dass erst kürzlich eine Expertenkommission der Bundes­regierung zur Energiewende festgestellt habe, dass ‚die Zielerreichung im Verkehrs­bereich nicht ausreichend ernst genommen wird’.

Und während der BVWP von einer Steigerung im Schienen­güter­verkehr ausgehe, ver­künde parallel dazu die bundeseigene Deutsche Bahn (DB) AG den weiteren Rückzug des Unternehmens aus dem Güterverkehr in der Fläche – dies seien alles keine integrierten Ansätze, kritisiert der VCD.
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VCD begrüsst Beschluss zur Rheintalbahn

Donnerstag, 28. Januar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 4/2016, Stuttgart, 28. Januar 2016
Investitionsmittel erhöhen, damit Beschluss auch umgesetzt wird

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt den für heute vor­ge­sehenen Beschluss des Deutschen Bundestages zum menschen- und umweltgerechten Ausbau der Rheintal­bahn. „Zwanzig Jahre nach dem Vertrag mit der Schweiz, die Rheintalbahn auf vier Gleise erweitern zu wollen, beschließt der Bundestag endlich den Ausbau der wich­tig­sten europäischen Güterverkehrsachse“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest. Und während in der Schweiz in diesem Jahr der Gotthardtunnel, der Anlass für den Vertrag war, in Betrieb gehe, begännen in Deutschland jetzt erst die Umsetzungs­planungen, beklagt der VCD.

Dass die früheren Konzeptionen der Deutschen Bahn (DB) AG, die ihr vom Bund vor­gegeben worden waren, nicht umsetzbar waren, habe sich schon früh gezeigt. Dennoch hätten Bund und Bahn noch lange an diesen unrealistischen Planungen, wie zum Beispiel der viergleisigen Durchfahrung Offenburgs, festgehalten, so der VCD. Noch im März 2009 sei ein Antrag der damals oppositionellen FDP, die auto­bahn­parallele Strecke weiterzuverfolgen, mit der Mehrheit von CDU und SPD im Bundestag abgelehnt worden.
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VCD begrüßt Einigung im Projektbeirat Rhein­talbahn

Freitag, 26. Juni 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 19/2015, Stutt­gart, 26. Juni 2015
Rasch Planungskapazitäten und Finanzmittel zur Umsetzung bereitstellen

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Einigung auf die auto­bahnparallele Streckenführung der Rheintalbahn. Damit könne eine leistungsfähige und gleich­zeitig die Ortslagen schonende Strecken­führung dieser wichtigen europäischen Güterzugachse realisiert werden.

Dennoch könne die Einigung nicht über den deutschen Vertragsbruch hinweg­täuschen, beklagt der VCD – im Vertrag von Lu­gano 1996 habe Deutschland der Schweiz zugesichert, die Rhein­talbahn als Zubringer zum Gotthard-Basistunnel rechtzeitig fertig­zustellen. „Der Gotthard-Basistunnel geht im nächsten Jahr in Be­trieb, die Rheintalbahn hat aber immer noch mindestens 15 Jahre Verspätung“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. (weiterlesen…)

VCD fordert Vorrang für die Rheintalbahn

Mittwoch, 17. Juni 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 18/2015, Stuttgart, 17. Mai 2015
Lärmarme Güterwagen helfen Baukosten senken

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert Vorrang für den Ausbau der Rheintalbahn. Im Vertrag von Lugano aus dem Jahr 1996 hatte Deutschland der Schweiz zu­ge­sagt, zeitgleich mit der Fertigstellung des Gotthard-Basistunnels auch die Zulauf­strecke Rheintalbahn leistungsfähig auszubauen, um die Schweiz bei der Ver­lagerung von Güterverkehr auf die Schiene zu unterstützen, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. Tatsächlich gehe der Tunnel im nächsten Jahr in Betrieb, während die Rheintalbahn frühestens 2030 fertig sein werde. (weiterlesen…)

Land bei Mobilitätsindex auf gutem Weg

Mittwoch, 03. Dezember 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 26/2014, Stuttgart, 3. Dezember 2014

­Grün-rote Landesregierung zeigt, dass politische Ziel­vor­gaben wichtig für eine erfolgreiche nachhaltige Mobilitäts­strategie sind

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) begrüßt das gute Abschneiden von Baden-Württem­berg im Ländervergleich beim aktuellen Bundes­länderindex ‚Mobilität’ 2014/2015, der zum dritten Mal in Folge von Allianz pro Schiene veröffentlicht wurde und nun neu eine nach acht Themenbereichen geordnete Grundstruktur umfasst. Die grün-rote Landesregierung zeigt mit ihrem dritten Platz, dass klare und am­bitionierte Zielvorgaben ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg in Richtung einer nach­haltigen landesweiten Mobilität und damit zu mehr Lebensqualität sind. (weiterlesen…)

Deutsche Bahn investiert das wenige Geld in die falschen Projekte

Montag, 04. November 2013

Presseinformation Nr. 23/2013, Stuttgart, 04. November 2013
Engpassbeseitigung wichtiger als Prestigeprojekt Stuttgart 21

Grundsätzlich hat der ökologische Verkehrsclub VCD Verständnis für die Forderung von Bahnchef Dr. Grube, der mehr Geld vom Bund für Investitionen in das Eisen­bahn-Netz fordert. Denn tatsächlich werde in Deutschland seit Jahren nur noch sehr wenig in den Erhalt und Ausbau des Eisenbahnnetzes investiert, in Europa sei Deutsch­land fast Schlusslicht, während Österreich und die Schweiz, aber auch Großbritannien, Frankreich und Italien mehr Geld pro Ein­wohner für den Schienen­verkehr aufwenden, wie der VCD mit Hin­weis auf Studien der Allianz pro Schiene erklärt.

Doch die wenigen Mittel des Bundes und der Bahn werden auch noch in die falschen Projekte investiert –statt Engpassbeseitigung wird ein unsinniges Prestigeprojekt durch­gepeitscht“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Investitionen der Deut­schen Bahn (DB) AG in Baden-Württemberg.
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Substanzloser Bahngipfel

Donnerstag, 06. Juni 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2013, Stuttgart, 06. Juni 2013
Ankündigungen ohne Finanzierungsperspektive/Verbindliche Mittelzusagen des Bundes für andere Projekte fehlen

­Vorwurf der Kannibalisierung durch Stuttgart 21 bleibt bestehen

Zum gestrigen Bahngipfel zwischen Bahnchef Grube und Minister­präsident Kretsch­mann erklärt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD): „Die Aussagen von Bahnchef Grube, über acht Milliarden Euro in die baden-württembergische Schienen­infra­struktur investieren zu wollen, hören sich zwar gut an –jedoch be­inhalten diese Aussagen keinerlei finanzielle Substanz.” Be­kannt­lich investiere die Deutsche Bahn (DB) AG nicht eigenes Geld in den Neu- und Ausbau von Bahnstrecken, sondern Mittel des Bundes, so der VCD.
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Rheintalbahn bleibt Stiefkind der Verkehrspolitik

Mittwoch, 05. Dezember 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 29/2012, Stutt­gart, 5. Dezember 2012
Katzenbergtunnel eröffnet/Nach 25 Jahren Bauzeit erst knapp ein Drittel der Strecke fertig gestellt

Anlässlich der Einweihung des Katzenbergtunnels als Teil des vier­gleisigen Ausbaus der Rheintalbahn im Süden Baden-Württem­bergs weist der ökologische Verkehrs­club VCD darauf hin, dass nach wie vor nicht absehbar sei, wann die Rhein­tal­bahn in voller Länge vier­gleisig fertig gebaut sei.

Bahn und Bund haben der Schweiz zugesichert, bis zur In­betrieb­nahme der neuen Eisen­bahn­tunnel durch die Alpen die deutschen Zulaufstrecken Rheintalbahn und Gäu­bahn leistungsfähig aus­zu­bauen“, erinnert Matthias Lieb, VCD-Landes­vorsitzender, an die ver­traglichen Verpflichtungen aus dem Vertrag von Lugano aus dem Jahre 1996. 16 Jahre später müsse man leider feststellen, dass zwar die Schweiz ihren Zeitplan eingehalten habe und der Gotthard­tunnel 2016 in Betrieb gehe, in Deutschland jedoch auch nach 25 Jahren Bauzeit erst 30 Prozent der Rheintalbahn viergleisig aus­gebaut sei und für die Gäubahn bislang sogar nur Vorplanungen bestünden.
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VCD kritisert Mittelvergabe des Bundes im Schienenverkehr

Donnerstag, 06. September 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 20/2012, Stuttgart, 6. September 2012
VCD beklagt fehlende Bundesmittel für den Ausbau der Schienenwege in Baden-Württemberg
Stuttgart 21 blockiert Ausbau von Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn

Erneut bestätige sich die seit langem immer wieder geäußerte Befürchtung des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland VCD, dass mit Stuttgart 21 ein einzelnes Großprojekt den größten Teil an Bundesinvestitionen in die Schienenwege im Land auf lange Sicht binde. So sehe der aktuelle Entwurf des Bundeshaushaltes 2013 zwar auch Mittel für die Rheintalbahn vor, allerdings reichten diese nur für einen Ausbau im Schneckentempo. Komplett leer ausgehen würden im Bundeshaushalt die Südbahn sowie die Gäubahn.

Wieder einmal bewahrheite sich, dass die bedingungslose Fokussierung auf Groß­projekte im Schienenverkehr zahlreiche sinnvolle Neu- und Ausbauprojekte ver­hindere und somit massiv der Entwicklung des Schienenverkehrs landes- und bundes­weit schade“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb den Entwurf. So stünden für die Rheintalbahn vom Katzenbergtunnel bis Basel nur knapp 55 Millionen Euro im Jahr 2013 zur Verfügung. Zwar habe der Bund erst kürzlich eine Finanzierungs­vereinbarung für den Rastatter Tunnel unterzeichnet, doch sei die Fertig­stellung erst für das Jahr 2022 geplant.
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Fahrgastbeirat soll den Kunden des SPNV eine Stimme geben

Samstag, 28. April 2012

Pressemitteilung des Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Stuttgart, 28. April 2012
Konstituierende Sitzung des Fahrgastbeirats für den Schienen­personen­nahverkehr Baden-Württembergs
­VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb als Vorstand gewählt

Ausgewählte VertreterInnen verschiedener Verbände und SPNV-NutzerInnen folgten der Einladung des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann am Freitagnachmittag, dem 27. April 2012 nach Stuttgart, um den Fahrgastbeirat für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) des Landes Baden-Württemberg auf den Weg zu bringen. Minister Hermann sagte zur Begrüßung: „Der SPNV soll noch besser auf Wünsche der Kunden abgestimmt sein, dazu stellt der Fahrgastbeirat einen wich­ti­gen Baustein dar.

Die Mitglieder des Fahrgastbeirates haben in der konstituierenden Sitzung die Grund­züge ihrer Arbeit festgelegt. Zentrale Punkte werden dabei unter anderem Barriere­freiheit, Fahrgastrechte und die Ausstattung der Fahrzeuge sein. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und zunächst für zwei Jahre im Amt. Der Fahrgast­beirat soll die Anlaufstelle für Wünsche, Anregungen und Kritik von Fahrgästen des SPNV sein, will dem Land aber auch aktiv Vorschläge für einen attraktiven und umweltgerechten SPNV unterbreiten. Der Fahrgastbeirat tagt zwei Mal im Jahr, bei Bedarf auch häufi­ger. Aus ihrer Mitte haben die Mitglieder Matthias Lieb als Vorsitzenden und Gerlinde Kurzbach als Stellvertreterin gewählt.
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