Mit ‘Regionalflughafen’ getaggte Artikel

Flughafen Calden wieder einmal teurer

Sonntag, 28. August 2011

Pressemitteilung 14/2011, Kassel, 26. August 2011
VCD: Planungsverfahren transparenter gestalten

Angesichts der erneuten Kostensteigerung beim Regionalflugplatz Kassel-Calden fordert der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen transparentere Planungsverfahren.

Offensichtlich ist es möglich, Öffentlichkeit und Parlamente mit einseitig interessegeleiteten Prognosen zu täuschen, bis unumkehrbare Fakten geschaffen sind. Letztlich untergräbt das das Vertrauen in Politik und Verwaltung und schürt Politikverdrossenheit“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Er erinnert daran, dass noch vor zwei Jahren von Baukosten von 151 Mio. Euro die Rede war. Jetzt, noch vor Beginn der Hochbauten, sind bis zu 271 Mio. vorgesehen. In der Zwischenzeit blieb die Suche nach einem Betreiber erfolglos, nach wie vor hat keine Fluglinie einen Linienverkehr zugesagt.
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Spatenstich für Flughafen Calden

Donnerstag, 10. März 2011

Pressemitteilung 4/2011, VCD Landesverband Hessen e.V., Kassel, 10. März 2011
Sinnloses Millionenloch macht Werbung für „Schulden­bremse“ unglaubwürdig

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den symbolischen Spaten­stich für den Flughafen Kassel-Calden. „Gut zwei Wochen vor der Abstimmung über eine Schuldenbremse werden noch einmal richtig teure Fehlentscheidungen gefeiert, die zukünftige Generationen sowohl finanziell als auch ökologisch dauerhaft be­lasten“ kritisiert Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer.

Der Flughafen soll die Steuerzahler nach derzeitigen Angaben 225 Mio. € kosten. Davon entfallen 187 Mio. € auf das Land Hessen, den Rest übernehmen die überwiegend hoch verschuldeten Kom­mu­nen der Region. Der VCD erwartet, dass es zu weiteren Kosten­steigerungen kommen wird, zudem wird über zusätzliche Straßen sowie Bahn- und Busverbindungen diskutiert, die in den Kosten noch nicht enthalten sind.
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Flugplatz Kassel-Calden: Lob für CDU

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 17/2010, Kassel, 17. Juni 2010
VCD: Denkpause einlegen

Der VCD Hessen fordert nach der Enthaltung der Kasseler CDU zu den gestiegenen Baukosten eine „Denkpause“ für den Flugplatz Kas­sel-Calden. „Dass noch Fragen offen sind, ist mehr als offen­sicht­lich.“ Stellt VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel fest. „Wenn selbst in der Partei des Ministerpräsidenten die Überzeugung bröckelt, darf man mit den Bau ruhig noch warten.

Nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes ist der Aus­bau des Flugplatzes unnötig. Privat-, Geschäfts- und kleinere Linien­flieger können auf dem vorhandenen Platz starten und landen. Dieser wird jedoch kaum genutzt. „Wenn man keine kleinen Ma­schinen voll kriegt, braucht man nicht für große auszubauen.“, so Mützel. Bislang zeigt keine Linienflug-Gesellschaft Interesse an dem Flugplatz.

Die derzeit auf 225 Millionen Euro geschätzten Baukosten könnten nach Ansicht des VCD ersatzlos in den Haushalten von Land und Kommunen verschwinden. Damit würden zusätzlich zukünftig Be­triebs­kosten eingespart, denn Calden und auch deutlich besser ge­nutz­te Flugplätze arbeiten defizitär.

Finanzierung Mehrkosten Flughafen Calden

Montag, 12. April 2010

Pressemitteilung 5/2010, VCD Hessen, Kassel, 12. April 2010
VCD fordert klaren Schnitt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen appelliert an die Politik, den drastisch verteuerten Ausbau des Flugplatzes in Kassel-Calden zu stoppen. Es sei nicht nur kein Bedarf vorhanden, zudem besteht keinerlei Garantie, dass die jetzt diskutierten Gelder ausreichten. „Alles andere als ein klarer Schnitt wird zum Blankoscheck. Oder was wird man tun, wenn das jetzt diskutierte Geld weg und der Flughafen halbfertig ist?“ fragt VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Der VCD erwartet zudem, dass weitere Finanzmittel unter anderem für die Straßen- und ÖPNV-Anbindung notwendig werden.

Der VCD hält den Flughafen Calden völlig überflüssig: Die Region Kassel sei mit dem Bahnhof Wilhelmshöhe optimal an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden, viele Ziele in Europa seien innerhalb kurzer Zeit erreichbar. Der geplante Flugplatz hingegen ist gar nicht an die Bahn und nur schlecht an das Bus- und Straßennetz angebunden. „Sobald der Flugplatz halbfertig ist, wird bestimmt wieder eine Kasseler Nordspange von der A 7 über Calden an die A 44 gefordert. Spätestens damit ist dann die Milliarde locker überschritten“ befürchtet Mützel.
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Flughafen Altenburg: wirtschaftlich und verkehrs­politisch nicht tragbar

Mittwoch, 27. Januar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Mittwoch, 27. Januar 2010

Die Differenzen um die Beteiligung am Flughafen Altenburg zeigen nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden des Landes­ver­ban­des Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland. (VCD) Andreas Grimm, dass der Flughafen Altenburg weder wirtschaftlich noch verkehrspolitisch haltbar ist Insbesondere die Nähe zum Flug­hafen Leipzig aber auch die Einordnung in ein ohnehin viel zu dichtes deutsches Flughafennetz lassen Zweifel an der Erforderlich­keit und Tragfähigkeit dieses Flughafens aufkommen. Dies hat auch die Landes­regierung erkannt und fördert ihn deshalb nicht.

Der Flughafen ist nach den Zahlen des Jahresabschlusses 2009 erneut auf Zuschüsse seiner Gesellschafter angewiesen. Die Stadt­werke Altenburg, die für die Stadt die Gesellschaftsanteile trägt, hat beschlossen aus der Gesellschaft auszusteigen. Dies zeigt, dass die Stadt auch für die Zukunft mit einem Zuschuss­geschäft rechnet. Die Weigerung des Landes und der Firma Ryan Air, sich am Flughafen zu beteiligen, bestätigen diese Ein­schätzung.
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VCD begrüßt rot-grüne Vereinbarung zu Flughäfen – Kritik an Autobahn-Beschlüssen

Montag, 27. Oktober 2008

Pressemitteilung 41/2008, VCD Hessen, 27. Oktober 2008

Auf ein geteiltes Echo stoßen die rot-grünen Koalitions­verein­barungen beim Verkehrsclub Deutschland (VCD). Zu begrüßen sei vor allem der angekündigte Kurswechsel beim Flug­hafen Kassel-Calden, erklärte der Landesverband Hessen des Umwelt- und Ver­braucher­verbands. „Der Ausbau wird nicht kommen, denn die geforderte Wirtschaftlichkeit wird sich nie erreichen lassen“, ist der VCD-Landesvorsitzende Werner Geiß überzeugt. Sämtliche Regional­flughäfen seien Subventionsgräber. Gerade wegen der angespannten Haushaltslage dürften keine Landesmittel nach Calden fließen. Die neue Landesregierung müsse jetzt den Mut haben, dies auch deutlich zu sagen. Nordhessen brauche andere, nachhaltige Perspektiven in der Verkehrspolitik, vor allem durch einen Ausbau der Schienenwege.

Positiv bewertet der VCD auch die Verzögerung beim Ausbau des Frank­furter Flug­hafens. „Jetzt haben alle Beteiligten Zeit, das fragwürdige Projekt noch einmal in Ruhe zu überdenken“, sagte Geiß. Viele Voraussetzungen stimmten nicht mehr. So müssten zum Beispiel die Prognosen, die dem Ausbau zu Grunde liegen, korrigiert werden. „Dann wird sich herausstellen, dass eine neue Landebahn wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist“, zeigte sich Geiß überzeugt.

Bedauerlich ist für den VCD dagegen die Zustimmung von SPD und Grünen zum Weiterbau der Autobahnen A44 und A49. „Von einer Koalition, die Umwelt- und Klima­schutz zum Schwerpunktthema erklärt hat, hätten wir uns mehr Einsicht erhofft“, sagte Geiß. „Längst ist erwiesen, dass Straßenbau nicht die erhofften positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft hat.“ Immerhin werde auf das unsinnige Projekt der A4 zwischen Olpe und Hattenbach verzichtet. Der VCD hofft, dass auch die B87n in der Rhön gestoppt wird.

Von der künftigen Landesregierung erwartet der VCD deutliche Signale für eine neue Verkehrspolitik. Erforderlich sei ein Klima­schutzplan, in dem aufgezeigt wird, wie auch im Verkehr der Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduziert werden kann. Der Straßenbau-Etat des Landes, der in den vergangenen zehn Jahren um 250 Prozent auf fast 100 Millionen Euro gestiegen sei, müsse auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden. Stattdessen soll der Schienenverkehr bei den Investitionen Vorrang erhalten.

Der designierte Verkehrsminister Günter Rudolph (SPD) sollte sich nach Ansicht des VCD das ehrgeizige Ziel setzen, die Zahl der Ver­kehrs­toten in Hessen auf Null zu reduzieren. Dazu müssten unter anderem mehr Tempolimits auf Autobahnen und Bundesstraßen verhängt werden. Weitere Forderungen des VCD sind eine stärkere Förderung des Rad- und Fußverkehrs, die Umsetzung fort­schritt­licher Planungs­konzepte wie „Shared Space“, klare Qua­li­täts­kriterien bei der Ausschreibung von Verkehrsleistungen, eine weitere Reduzierung von Schadstoffen wie Feinstaub sowie die Förderung des sanften Tourismus in Hessen. Schließlich regt der VCD an, in einem Forschungsprojekt aufzuzeigen, wie ein Mehr an Lebens­qualität auch mit weniger umweltbelastenden Verkehr mög­lich ist.

Bürgerverein pro Flug­hafen Leipzig/Halle

Donnerstag, 19. Juni 2008

Pressemitteilung 19.6.2008, VCD Elbe-Saale
Wirtschaft steckt hinter Gründung des neuen “Bürgervereins” pro Flughafen
VCD: Das Nachtflugverbot ist dringend notwendig

Dass Wirtschaft und Flughafenbetreiber Vereine oder Bürger­initiativen initiieren, um so für ihre Interessen zu werben und zum Beipiel von Anwohnern verpönte Ausbaupläne durch­zu­be­kommen, ist nichts Neues in Deutschland.

In Frankfurt gibt es die “Bürgeraktion” Pro Flughafen. Besucht man deren Website www.pro-flughafen.de, hat man wirklich den Ein­druck, dass hier hauptsächlich Bürger aktiv sind. Erst wenn man sich unter den Links bis zu den Sponsoren durchgeklickt hat, sieht man welch eine beachtliche Liste von Wirtschaftsunternehmen für die Finanzierung der “Bürgeraktion” sorgen.
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Flughafen Kassel-Calden: VCD sieht sich bestärkt

Mittwoch, 20. Februar 2008

Pressemitteilung VCD Hessen, 20.2.2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht sich durch die Äußerungen des Verwaltungsgerichtshofs Kassel (VGH) in seiner Ansicht bestätigt, dass für einen Ausbau des Flughafens Kassel-Calden kein ausreichender Bedarf vor­handen sei.

Bereits vor fünf Jahren – im Zuge des Raum­ordnungs­verfahrens – hat der VCD die Notwendigkeit des Ausbaus angezweifelt. Diese Zweifel haben sich nun bestätigt“, erklärt Werner Geiß, Flugverkehrsexperte des VCD Hessen. Die Bedarfsprognose von Intraplan sei der klassische Fall eines Gefälligkeitsgutachtens.
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