Mit ‘Ramsauer’ getaggte Artikel

Allein auf der Autobahn

Freitag, 02. Dezember 2011

Spiegel-Artikel zu überflüssigem Fernstraßenbau. Allerhöchste Zeit, dass die Verkehrswegepläne des Bundes und der Länder ausgemistet werden.

Allein auf der Autobahn
Von Guido Kleinhubbert

Minister Ramsauer fordert mehr Geld für den Fernstraßenbau. Forscher halten viele Projekte für überflüssig – und die Wachstumsprognosen zum Autoverkehr für übertrieben.
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Zwei Jahre schwarz-gelbe Verkehrspolitik: Altes Denken – statt kluge Konzepte für Umwelt und Menschen

Freitag, 28. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 28. Oktober 2011

Während die Bundesregierung mit dem Atomausstieg die notwendige Abkehr von der Kernenergie – zwar langsam aber unumkehrbar – vor­genommen und damit Handlungsfähigkeit gezeigt hat, brachte sie in den vergangenen zwei Jahren in der Verkehrspolitik nur unsorgfältig bearbeitete Entwürfe zustande. Zur Halbzeit der Legislaturperiode wurden noch nicht einmal die im Koalitionsvertrag vereinbarten Auf­gaben angegangen, wie zum Beispiel die nachhaltige Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehr.

Bei der Infrastrukturfinanzierung fiel Verkehrsminister Ramsauer nichts Besseres ein, als immer wieder die Pkw-Autobahnmaut in Form einer allgemeinen Gebühr (Vignette) aus der Mottenkiste zu holen. Eine solche Maut wäre jedoch extrem unsozial und ohne positive Umwelt­wirkung, denn alle Autofahrer würden mit einer Gebühr – gleichgültig wie viel sie fahren – belasten.
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Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik

Montag, 22. November 2010

VCD-Pressemitteilung 106/10 – Berlin, 22.11.10
VCD: Logistikstandort Deutschland stärken – Belastungen für Mensch und Umwelt senken!

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den heute von Bundes­verkehrsminister Peter Ramsauer vorgestellten Aktionsplan Güter­verkehr und Logistik als inakzeptabel. Mit dem Aktionsplan sollen ausgewählte Maßnahmen des von der Vorgängerregierung im Jahr 2008 verabschiedeten Masterplans Güterverkehr und Logistik konkret umgesetzt werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Zukunftsfähigkeit der Bereiche Güterverkehr und Logistik in Deutschland hängen nicht ausschließlich von wirtschaftlichen Faktoren ab, wie das Bun­des­verkehrsministerium glauben machen will, sondern auch davon, dass die bereits bestehenden und weiter wachsenden Belastungen für Mensch und Umwelt gesenkt werden. Bei der jetzigen Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik wird dieser Aspekt jedoch völlig vernachlässigt. Stattdessen trägt das Papier eindeutig die Handschrift der Straßengüterlobby. Verkehrs­vermeidung und -verlagerung fehlen völlig. Angesichts von Klima­wandel und verstopften Straßen ist das schlichtweg Harakiri-Politik.
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Ramsauer stellt Verkehrswege-Bedarfsplan­über­prüfung vor

Donnerstag, 11. November 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2010, Hannover 11.11.10
VCD: „Straße genießt weiter Vorrang vor umweltfreundlicher Schiene!“/Y-Trasse dank fast 20 Jahre altem Zahlenmaterial weiter in der Planung

Die heute von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) vorgelegte Neu­bewertung der Verkehrswegeinvestitionen kritisiert der Verkehrs­club Deutschland (VCD) als weitere Bevorzugung der Straße gegen­über dem Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs. Mit nachhaltiger Verkehrs- und Wirtschafts­politik hat das ganz und gar nichts zu tun“, beklagt der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming.

Keines der in Niedersachsen heftig umstrittenen Straßen­bau­projekte fiel der Neubewertung zum Opfer, weder die Küsten­auto­bahn A 20 noch die A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg. Dafür aber wichtige Zukunftsinvestitionen in die Schienen­infra­struktur! Die seit Jahren von der Politik eingeforderten Ausbau­maßnahmen Langwedel – Uelzen („Amerika-Linie“) und Oldenburg – Leer werden erst einmal nicht umgesetzt. „Wichtige Faktoren, wie steigende Spritpreise, Klimaschutz oder der demographische Wandel spielen offensichtlich keine Rolle bei der weiteren Bevorzugung teurer Straßen­bau­projekte!“, so Frömming.
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Überprüfung des »Bedarfsplans Straße und Schiene«

Donnerstag, 11. November 2010

VCD-Pressemitteilung 102/10 – Berlin, 11.11.10
VCD: Bundesregierung setzt falsche Prioritäten

Anlässlich der heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vor­gestellten Bedarfsplanüberarbeitung für Straßen- und Schienen­projekte fordert der ökologische Verkehrsclub VCD neue Ansätze in der Infrastrukturplanung.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Der heute von Minister Ramsauer vorgelegte Bericht hat mit der Realität nicht viel zu tun. Zum einen werden Straßen­bauprojekte grundsätzlich besser be­ur­teilt als Schienen­projekte. In den Prognosen wird dabei mit einem Ölpreis für 2025 gerechnet, der fast ein Drittel unter dem heutigen Niveau liegt, obwohl selbst konservative Schätzungen von einem Preis von mehr als 100 Dollar pro Barrel für 2025 ausgehen. Es wird unhinterfragt von einer weiteren Zunahme des motori­sierten Individualverkehrs und einem hohen Anstieg des Güter­verkehrs auf der Straße ausgegangen. Im Gegenzug spielen die negativen Konsequenzen aus dem Klimawandel keine Rolle.“ Auch beim Neu- und Ausbau der Schiene würden falsche Prioritäten gesetzt: Lediglich sechs Milliarden Euro stünden für Schienen­projekte zwischen 2011 und 2015 zur Verfügung. Allein die 29 neu über­prüften Projekte hätten jedoch einen Bedarf von mehr als 25 Milliarden Euro.
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VCD: Flughafentunnel führt zu Einschränkungen im Bahnverkehr

Dienstag, 22. Juni 2010

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 23/10, Stuttgart, 22. Juni 2010
Ramsauers Ausnahmegenehmigung für Stuttgart 21 offenbart Planungsmängel

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. kritisiert die am Freitag von Bundesverkehrsminister Ramsauer erteilte Ausnahmegenehmigung für den Flughafentunnel im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 als Armutszeugnis für die DB-Planungen. Die mit der Ausnahmegenehmigung erteilten Auflagen offenbarten, dass Stuttgart 21 nicht nur im Bereich des Hauptbahnhofes eklatante Planungsmängel aufweise. Auch auf den Fildern würden zu Gunsten des Prestigeprojekts auf Dauer massive Einschränkungen im Bahnverkehr in Kauf genommen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Auflagen zur Neigetechnik und zum zulässigen Lichtraumprofil im Flughafentunnel sind eine nicht akzeptable Einschränkung für den europäischen Bahnverkehr. Herkömmliche Fahrzeuge, wie sie heute in Deutschland, der Schweiz oder in Italien im Fern- und Nahverkehr zum Einsatz kommen, können den Tunnel nicht befahren. So wird aus einem europäischen Projekt eine schwäbische Provinzposse, nur um vergleichsweise wenige Millionen zu sparen.“
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Ramsauer will Lkw-Maut ausweiten

Donnerstag, 10. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 50/10 – Berlin, 10.06.10
VCD: Zaghafter Schritt für Umwelt und Wettbewerb / Nach­besserungen gefordert

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Aussagen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zur Ausweitung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen. Dies sei ein kleiner Schritt hin zu mehr Kostengerechtigkeit im Güterverkehr. Gleichzeitig fordert der VCD, die Maut weiterzuentwickeln und auf das gesamte Straßen­netz auszudehnen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Lkw-Maut auf vier­spurige Bundesstraßen auszudehnen, ist ein durchaus richtiger, aber sehr zaghafter Schritt hin zur Verbesserung der Wett­be­werbs­bedingungen für die Bahn. Denn Bahnunternehmen müssen schon heute mit den sogenannten Trassenpreisen auf allen Schienen­trassen und für alle Züge eine Art Schienen-Maut zahlen.“ Der VCD fordert weitergehende Maßnahmen.
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Radverkehr kommt unter die Räder

Donnerstag, 06. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 37/10 – Berlin, 06.05.10
Rechtsunklarheiten, Bürokratismus und Personalabbau unter Ramsauer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert Bundes­ver­kehrs­minister Peter Ramsauer für die augenfällige Vernach­lässigung des Fahrradverkehrs. Nach gut sechs Monaten im Amt werde immer deutlicher, dass das umweltfreundlichste Verkehrs­mittel unter seiner Amtsleitung immens an Bedeutung verloren hat.

Wir befürchten, dass der Radverkehr im Bundes­verkehrs­ministerium unter die Räder kommt“, kommentiert Doris Neu­schäfer vom VCD-Bundesvorstand die Entwicklungen der vergangenen Monate. “Wenn die Bundesregierung ihre ehrgeizigen Klima­schutz­ziele erreichen will, dürfen nicht Rechtsunsicherheit, Büro­kratis­mus und Personalabbau den klimafreundlichen Rad­verkehr behindern.“ Während sich vor der Umorganisation im Verkehrs­ministerium sieben Personen um die Förderung des Radverkehrs kümmerten, seien es jetzt nur noch drei. “Mit weniger als der Hälfte der bisherigen Manpower sollen nun die gleichen Aufgaben bewältigt werden. Eine solche Personalpolitik versetzt der Rad­verkehrs­förderung einen schweren Schlag“, so Neuschäfer.
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Forderungen nach Aufhebung der Flugverbote sind voreilig und riskant

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 28/10 – Berlin, 19.04.10
VCD: Flugsicherheit ist oberstes Gebot

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Flug­ge­sell­schaften Lufthansa und Air Berlin für deren voreilige For­derung nach einer Aufhebung der. Die Vorwürfe der beiden größten deutschen Airlines an Verkehrsminister Peter Ramsauer, der den Luftraum auf Basis der Daten des Volcanic Ash Advisory Centers sperren ließ, fielen auf sie selbst zurück.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Wenn es bisher kei­ne geprüften Grenzwerte gibt, dann ist dies auch ein Ver­säumnis der Luftfahrtindustrie selbst. Dass stabile natürliche Bedingungen von diesen jahrelang einfach vorausgesetzt wurden, legt Defizite im Risikomanagement der Unternehmen offen. Nun als Konsequenz eine Aufhebung der einzigen Sicherheitsstandards zu fordern, ist fatal. Die Sicherheit des Flugverkehrs – und nicht der Profit – muss das oberste Gebot sein. Es ist daher zwingend notwendig, weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Auch den Luft­fahrt­unter­nehmen sollte klar sein, dass eine zu frühe Aufnahme des Flug­verkehrs katastrophale Folgen haben kann.
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April, April!

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 21/10 – Berlin, 01.04.10
VCD-Meldung zum Eintreten Ramsauers für mehr Verkehrssicherheit war Scherz / Tempo 30 dennoch nötig

Die gestrige Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), wonach Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ausgesprochen habe, war leider nur ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Gleichwohl macht der Umwelt- und Verbraucherverband deutlich, dass Tempo 30 für ihn kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich ist.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Verbesserung der Ver­kehrs­sicherheit als zentrales Anliegen benannt. Wer es damit ernst­meint, kommt um Tempo 30 nicht herum. Daher unter­stützen wir den Berliner Senat in seinem Vorhaben, 30 km/h über eine Bundesratsinitiative als Standardgeschwindigkeit in Städten festzulegen, und appellieren an die Bundesländer, diese Initiative mitzutragen. Wir erwarten von Peter Ramsauer, sich im Sinne der Verkehrssicherheit ebenfalls für Tempo 30 starkzumachen.
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