Mit ‘Radweg’ getaggte Artikel

Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

Montag, 30. Januar 2012

Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 30.01.2012

Der Wintereinbruch in der Region sorgt für eine erhöhte Unfallgefahr auf den Straßen. Daher gibt der Landesverband Nordost des öko­logischen Verkehrsclubs VCD (VCD Nordost) Tipps für Radler und Autofahrer.

Selbst bei Schnee, Matsch und Eisglätte schwingen sich passionierte Radfahrer in Berlin in den Sattel, um flexibel, schnell und umwelt­schonend an ihr Ziel zukommen. „Gerade in den Innen­stadt­bezirken müssen Autofahrer auch im Winter jederzeit mit Radfahrern rechnen“, sagt Wolfgang Lukowiak, Vorstandsmitglied des VCD Nordost, und ergänzt: „Radfahrer gehören auf die Fahrbahn. Auf Radwege ausweichen müssen sie nur, wenn diese benutzungspflichtig sind, wenn sie also durch das blaue Schild mit weißem Fahrradsymbol gekennzeichnet und nicht durch Schnee oder andere Hindernisse unpassierbar sind. Ist der Radweg nicht gekennzeichnet oder unpassierbar, darf der Radler frei wählen, ob er den Radweg oder die Fahrbahn nutzt. Das sollten Autofahrer auf jeden Fall beachten.
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VCD für Radweg durch alten Pforzheimer Eisen­bahntunnel

Samstag, 17. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 22/2011, Mühlacker, 17. Dezember 2011
Impuls für Pforzheimer Radverkehrsplanung

Der rund 150 Jahre alte Pforzheimer Bahntunnel Richtung Ispringen soll in den nächs­ten Jahr durch einen Neubau ersetzt werden, doch für den dann nicht mehr für den Eisenbahnverkehr benötigten Tunnel wäre Zuschütten viel zu schade, meint der öko­logische Verkehrsclub VCD: „Der alte Tunnel sollte für den Radverkehr genutzt werden –damit würde eine direkte Verbindung ins Kämpfelbach- und Pfinztal ohne Steigungen entstehen“, erklärt Matthias Lieb, Vorsitzender des VCD Kreisverbandes Pforz­heim/Enzkreis e.V..

Nicht nur die Verbindung Ispringen – Pforzheim wäre für den Rad­verkehr attraktiv – auch touristisch wäre die Verknüpfung von Nagold- und Enztalradweg mit dem Pfinz­talradweg eine Bereicherung, so der VCD.

Der Tunnelradweg nach Ispringen könnte eine Initialzündung für die Förderung des Rad­verkehrs in Pforzheim sein und wäre auch sicherlich förderfähig seitens der neuen Landes­regierung, die ja auch den Rad­verkehr weiter ausbauen möchte“, zeigt Matthias Lieb mögliche Fi­nan­zierungsquellen auf.

Enzkreis und Pforzheim sollten sich rasch über ein solches Projekt verständigen und dann mit der DB gemeinsam die Umsetzung planen, empfiehlt der VCD.

Dass alte Bahntunnels später für den Radverkehr genutzt werden, sei gar nicht un­ge­wöhnlich, erläutert Lieb und verweist auf Beispiele in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wie z.B. an der ehemaligen Bahnlinie Zell – Todtnau oder entlang des Maare-Mosel-Radwegs.

Nationaler Radverkehrskongress in Nürnberg

Montag, 30. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 53/11 – Berlin, 30.05.2011
VCD: Beim Radverkehr mit Peanuts Welten bewegen

Auf dem heute in Nürnberg beginnenden Nationalen Rad­verkehrs­kongress 2011 wird der Weg zu einem neuen Nationalen Radverkehrs­plan (NRVP) diskutiert. Der ökologische Verkehrsclub VCD erkennt an, dass der bisherige Radverkehrsplan (2002 – 2012) wichtige Impulse gesetzt hat. Jedoch sei die Fahrradförderung auf allen Ver­waltungs­ebenen nach wie vor personell und finanziell benachteiligt, wes­wegen die großen Potenziale des Radfahrens für den Klimaschutz, für weniger Lärm und sauberere Luft in den Städten viel zu langsam erschlossen würden. Daher fordert der VCD eine Fortführung des NRVP mit konkreten, überprüfbaren Zielen.
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Schlaglöcher: VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 2/2011, Kassel, 9. Februar 2011
Verkehrsclub hält Pflege des vorhandenen Netzes für wichtiger als Neubauten

Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen nicht nur auf den Hauptstraßen zu beheben. Die Landes­regierung hatte angekündigt, für die Reparatur von Landes- und kommunalen Straßen 100 Millionen Euro zusätzlich zur Ver­fügung zu stellen. Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen: „Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Auto­bahnen und Durchgangsstraßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass vor allem dort ausgebessert wird. Ver­nach­lässigt werden jedoch häufig Fuß- und Radwege und auch Neben­straßen in Wohngebieten.” Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege würden große Schäden aufweisen. Tiefe Schlag­löcher in Tempo-30-Zonen seien für Autofahrer unkom­for­ta­bel, für Radfahrer jedoch extrem gefährlich: Sie erhöhten sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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Radwegroute in Radebeul-Mitte soll ausgebaut werden

Mittwoch, 02. Februar 2011

Pressemitteilung Landesverband Elbe-Saale e. V., 2.2.2011

Der Winter 2010/11 hat vielen Straßen ganz besonders schlimm zu­gesetzt – das große frühjährliche Löcherstopfen steht bevor. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale weist darauf hin, dass sich auch einige Fuß- und Radwege in einem erbärmlichen Zustand befinden.

VCD-Sprecher Lutz Dressler auf dem Weg „Am  Gottesacker

VCD-Sprecher Lutz Dressler auf dem Weg „Am Gottesacker

Eine besonders wich­tige Maßnahme ist für den VCD die Sa­nie­rung der Radroute von Altser­kowitz über die Straße des Friedens, die Wein­trauben­straße und den Weg „Am Gottes­acker“ nach Kötzschenbroda. Ins­be­son­dere zwischen der Straße des Friedens und der Wein­trauben­straße mit dem nahen Kaufland gibt es einen regen Fuß- und Rad­verkehr.

Lutz Dressler, Vorstandssprecher des VCD: „Wenn diese Route zwischen Altserkowitz und Kötzschenbroda in einen vernünftigen Zustand gebracht wird, dann kann hier eine attraktive Alternative zur Meißner Straße und zum Elberadweg entstehen.“ Dass diese auch gebraucht wird, wurde in den letzten Wochen besonders deutlich: Der Elberadweg stand am Mittwoch unterhalb des Kauf­land noch immer unter Wasser.
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Straßenschäden durch strengen Winter

Mittwoch, 05. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 02/11 – Berlin, 05.01.11
VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen

Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge bundesweit verursacht hat, sind nicht nur Auto­fahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davon­getragen haben, und fordert, die Winterfolgen umfassend zu beheben.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Autobahnen und Durch­gangs­straßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass zumindest dort hinreichend ausgebessert wird. Es gibt aus den Bundesländern bereits Appelle an die Bundesregierung nach Millionen­hilfe für die Instandsetzung der kaputten Fahrbahnen. Vernach­lässigt werden jedoch weiterhin Fuß- und Radwege und auch Nebenstraßen in Wohngebieten.“ Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege seien nach dem vergangenen Winter noch nicht saniert worden und würden gemeingefährliche Schäden auf­weisen. Tiefe Schlaglöcher in Tempo-30-Zonen machen zwar das Autofahren unkomfortabel und verkürzen die Lebensdauer von Stoß­dämpfern. Viel schlimmer jedoch: Für Radfahrer erhöhen sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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VCD Nordost und Aktionsbündnis „Radweg B96 Neustrelitz-Weisdin“ fordern Lückenschluss des Radweges

Montag, 14. Juni 2010

Pressemiteilung VCD Nord-Ost, Weisdin/Berlin, 14. Juni 2010
Einladung zur Demonstration am Sonntag, den 20. Juni 2010, um „5 vor 12“ am Ortsausgang Weisdin Richtung Neustrelitz

Der VCD Nordost und das Aktionsbündnis „Radweg B96 Neustrelitz-Weisdin“ fordern den Lückenschluss des straßenbegleitenden Rad­weges entlang der B96. Auf 1,9 km werden Radfahrer auf die Bundes­straße gezwungen und damit lebensgefährlichen Situationen ausgesetzt.

Deshalb demonstrieren das Aktionsbündnis und der VCD Nordost am Sonntag, den 20. Juni 2010 um 11:55 Uhr am Ortsausgang Weisdin Richtung Neustrelitz für den Lückenschluss und damit für eine si­che­re und alltagstaugliche Radverkehrsverbindung zwischen Neu­strelitz und Neubrandenburg. Alle Rad-, Auto- und LKW-Fahrer, alle Erwachsene und Kinder sind herzlich eingeladen, sich lautstark für die Sicherheit der Radfahrer bemerkbar zu machen.
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Radverkehr kommt unter die Räder

Donnerstag, 06. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 37/10 – Berlin, 06.05.10
Rechtsunklarheiten, Bürokratismus und Personalabbau unter Ramsauer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert Bundes­ver­kehrs­minister Peter Ramsauer für die augenfällige Vernach­lässigung des Fahrradverkehrs. Nach gut sechs Monaten im Amt werde immer deutlicher, dass das umweltfreundlichste Verkehrs­mittel unter seiner Amtsleitung immens an Bedeutung verloren hat.

Wir befürchten, dass der Radverkehr im Bundes­verkehrs­ministerium unter die Räder kommt“, kommentiert Doris Neu­schäfer vom VCD-Bundesvorstand die Entwicklungen der vergangenen Monate. “Wenn die Bundesregierung ihre ehrgeizigen Klima­schutz­ziele erreichen will, dürfen nicht Rechtsunsicherheit, Büro­kratis­mus und Personalabbau den klimafreundlichen Rad­verkehr behindern.“ Während sich vor der Umorganisation im Verkehrs­ministerium sieben Personen um die Förderung des Radverkehrs kümmerten, seien es jetzt nur noch drei. “Mit weniger als der Hälfte der bisherigen Manpower sollen nun die gleichen Aufgaben bewältigt werden. Eine solche Personalpolitik versetzt der Rad­verkehrs­förderung einen schweren Schlag“, so Neuschäfer.
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Miteinander von Auto- und Radfahrern

Mittwoch, 30. September 2009

Service-Pressemitteilung 17/09 – Berlin, 30.09.09
Wissen und gegenseitige Rücksicht erhöhen Verkehrs­sicher­heit

Während sich für die Sommerradler die Fahrradsaison langsam ihrem Ende zuneigt, lassen sich routinierte Alltagsradler auch von un­ge­müt­licheren Witterungsbedingungen nicht aufhalten. Auch ten­den­ziell nimmt der Anteil der Radler am Verkehrsaufkommen zu und liegt derzeit bundesweit bei zehn Prozent. Für Autofahrer bedeutet das, dass sie auch im Herbst und Winter mit Radfahrern rechnen müssen. Um ein gefahrloses Miteinander zu gewährleisten, rät der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) zu gegenseitiger Rück­sicht­nahme im Straßenverkehr.

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) sind Radfahrer Fahrzeugführer und müssen auf der Fahrbahn fahren, wenn keine be­nutzungs­pflichtigen Radwege vorhanden sind. Be­nutzungs­pflichtig ist ein Radweg nur, wenn er durch das blaue Schild mit dem weißen Fahrrad gekennzeichnet ist. Gibt es kein solches Zeichen, kann der Radler frei wählen, ob er den Radweg oder die Fahrbahn nutzt. Trotzdem kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Si­tua­tio­nen, wenn Autofahrer, die diese Regelung nicht kennen, in einem Akt der Selbstjustiz versuchen, den scheinbar renitenten Radler auf den Radweg zu drängen. Um sich besser auf Radfahrer ein­stellen zu können, sollten daher auch Autofahrer über die jeweils aktuellen Radfahr-Regelungen der StVO Bescheid wissen.
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Konjunktur mit besserem Bus- und Bahnangebot stärken

Freitag, 09. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz, 9. Januar 2009

Das Konjunkturpaket II sollte Maßnahmen enthalten, die sofort greifen und Kaufkraft und Arbeitsmarkt stärken, ohne dabei die Umweltziele zu konterkarieren.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht hier die Notwendigkeit, zusätzliches Geld in die Verbesserung des Bus- und Bahnangebotes zu investieren.

Zum Einen kann zum Beispiel durch Ausbau von Haltestellen und Bahnstrecken oder Radwegen und Park+Ride-Parkplätzen die mittel­ständische regionale Bauwirtschaft unterstützt werden. Zum Anderen steigen mehr Fahrgäste vom PKW auf Bus und Bahn um, was wiederum zur Defizitsenkung durch höhere Fahrgeldeinahmen und erhöhte Kaufkraft der Reisenden führt, da der öffentliche Verkehr in der Regel günstiger ist als die Fahrt mit dem eigenen Pkw;” erläutert Mario Pott aus dem VCD-Landesvorstand RLP die “win-win-Situation” für die Wirtschaft und die Bevölkerung.
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