Mit ‘Radverkehr’ getaggte Artikel

Feinstaub ohne Ende – Umweltverbände fordern Neuausrichtung der Stuttgarter Verkehrspolitik

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Gemeinsame Pressemitteilung – BUND, DUH, NABU & VCD,
Stuttgart, 14. Dezember 2011

Dieselruß schadet Klima und Gesundheit – BUND, NABU, VCD und DUH fordern konkrete Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart – Kampagne “Rußfrei fürs Klima” kritisiert Landesregierung Baden-Württemberg für mangelnde Schritte hin zur dauerhaften Senkung gesundheitsschädlicher und klimawirksamer Luftschadstoffe

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) kritisieren die schwachen Anstrengungen Baden-Württembergs, die gesundheits- und klimaschädlichen Rußemissionen in seinen Städten zu reduzieren. Sie fordern die Landesregierung auf, endlich konkrete und effiziente Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ drängen die Verbände darauf, dass Klimaschutz und Rußminderung zentrale Bestandteile der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg werden müssen.

Auch in diesem Jahr wurden in Stuttgart die EU-Tagesgrenzwerte für Schadstoffe wieder deutlich überschritten. Im bundesweiten Vergleich belegt die baden-württembergische Landeshauptstadt den zweiten Platz auf der Liste der am höchsten belasteten Städte Deutschlands. Insbesondere die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte liegen deutlich über den von der Europäischen Union vorgegebenen Grenzwerten. Aus Sicht der Verbände reichen die bisher im Luftreinhalteplan der Stadt enthaltenen Maßnahmen nicht aus, um die Schadstoffbelastung der Luft ausreichend einzudämmen. Dieselruß und Stickstoffdioxid (NO2) gefährden die Gesundheit der Menschen. Hinzu kommt, dass Dieselruß aus ungefilterten Fahrzeugen maßgeblich zur globalen Klimaerwärmung beiträgt. (weiterlesen…)

fairkehr-Titelthema »Städte für Menschen«

Montag, 05. Dezember 2011

Pressemitteilung, Berlin, 5. Dezember.
Städten werden Orte des Lebens wenn Stadt- und Verkehrsplanung Hand in Hand zusammen arbeiten

Nach Jahrzehnten der Fokussierung auf das Auto und auf einen reibungslosen Verkehrsfluss, beginnen Städte und Gemeinden welt­weit umzudenken. Statt nur Parkraum zu liefern, wollen Städte den Menschen wieder Lebensraum bieten, einen Ort an dem sie sich gerne aufhalten.

Fairkehr 6/2011

Fairkehr 6/2011

Im Zentrum der Stadt sollen sich Menschen mit dem Rad und zu Fuß begegnen können. Doch mit welchen Maß­nahmen werden Städte lebenswert? Wer muss die Maßnahmen koordinieren, damit sie nachhaltig erfolgreich sind?

Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt in der aktuellen Ausgabe seiner Mitglieder­zeitschrift fairkehr wie Städte zu Lebensräumen werden. Richtungs­weisende Beispiele aus Frankreich, Mexiko und Deutschland werden vorgestellt. So zum Beispiel La Rochelle, die weltweit erste Stadt mit einer Carsharingflotte, die ausschließlich mit E-Autos betrieben wird oder die Bürgerbewegung “Stadt für Alle“, aus der mexikanischen Metropole Guadalajara, die mit Hilfe von Überraschungsaktionen die Lust der Bürger am Radfahren geweckt hat.
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Wählen GEHEN: Für eine nachhaltige Mobilität!

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation VCD Nordost, Berlin, 14.09.2011

Der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD (VCD Nordost) ruft anlässlich der am kommenden Sonntag stattfindenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordneten­versammlungen alle Wählerinnen und Wähler auf, an diesem Tag Auto und Motorrad stehen zu lassen und stattdessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen Strecken sei Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren die alltagstaugliche Alternative zum Auto. Sie bedeute weniger Spritverbrauch und damit weniger Treib­hausgas CO2, weniger Schadstoffe und weniger Lärm für Berlin.
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Saison der Radzüge und Radwanderbusse endet im Oktober

Donnerstag, 15. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 3/2011, Stuttgart, 08. September 2011
Spätsommer lädt zu Ausflügen mit Rad, Bus und Bahn quer durchs Land ein

Noch bis etwa Mitte Oktober können Zweiradfans und Wandfreunde die attraktiven Radzug- und Radwanderbusangebote im Ländle nutzen, daran erinnert der öko­logische Verkehrsclub (VCD) e.V. alle Reiselustigen, die preiswert und gleichzeitig klima­freundlich unterwegs sein wollen.

Das spätsommerliche Wetter biete sich geradezu an, die Urlaubszeit mit einer schönen Radtour beispielsweise auf der Schwäbischen Alb im landschaftlich besonders reizvollen Biosphärengebiet ausklingen zu lassen, empfiehlt der VCD. Ohne Stau und Stress lasse sich die Anreise mit dem Rad- und Wanderbus Schwä­bi­sche Alb ab Bahnhof Oberlenningen bei Esslingen bewältigen.

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VCD Baden-Württemberg: Städtecheck Fahrrad­sicherheit

Donnerstag, 16. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2011, Stuttgart, 16. Juni 2011
VCD: Landeshauptstadt ist auf einem guten Weg
Anteil der bundesweit verunglückten Radfahrer sinkt –Städte im Land haben Nachholbedarf

Entgegen der landläufigen Meinung zeige der heute veröffentlichte bundesweite »Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit« des Verkehrs­clubs Deutschland (VCD), dass die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt sinkt, obwohl in den meisten deutschen Städten der Anteil des Radverkehrs zunimmt. Eine positive Ten­denz, die jedoch auch in Baden-Württemberg nicht für alle untersuchten Kommu­nen zutreffe, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Der VCD analysierte in seiner Studie für den Zeitraum 2005 bis 2010 die Entwicklung der verunglückten Radfahrenden in insgesamt 43 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern, darunter auch in neun Baden-Württembergischen Städten: Freiburg i. Br., Heidelberg, Heil­bronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm.

Matthias Lieb: „Erkennbar sind die Bemühungen der Stadt Stuttgart der letzten Jahre zur Verbesserung des Radverkehrs, die sich beim guten Ergebnis der Landeshauptstadt beim VCD-Städtecheck widerspiegeln. Stuttgart konnte als einzige der untersuchten Städte in Baden-Württemberg die Anzahl der verunglückten Radfahrer zwischen 2005 und 2010 überdurchschnittlich senken. Zurück gingen die Zahlen der verunglückten Radfahrer auch in Karlsruhe, freut sich Matthias Lieb.
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VCD Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit

Donnerstag, 16. Juni 2011

Pressemitteilung, Berlin, 16. Juni 2011
Das Fahrrad ist das städtische Verkehrsmittel der Zukunft
Anteil des Radfahrverkehrs in Städten steigt – Zahl der verunglückten Radfahrenden sinkt

Im deutschen Straßenverkehr verunglücken täglich rund 1.000 Men­schen, davon 192 Radfahrer. Das Interessante: Obwohl der Rad­ver­kehrs­anteil in den meisten deutschen Städten zunimmt, nahm die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt ab. Eine positive Tendenz, die jedoch nicht für alle Städte gilt, so die aktuelle VCD-Studie »Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit«.

Der VCD analysierte im »Städtecheck 2011« die Entwicklung der ver­unglückten Radfahrenden in insgesamt 43 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern für den Zeitraum 2005 bis 2010.

Von 43 untersuchten Städten konnten 22 die Anzahl der ver­un­glückten Radfahrer überdurchschnittlich senken. Dazu gehören Städte wie Erfurt, Wiesbaden und Hamburg. Zwölf weitere Städte erreichten eine Reduzierung der Verunglückten im Rad­verkehr, blieben aber unter dem Durchschnitt. Dazu gehört auch die Haupt­stadt Berlin. Für neun Städte besteht akuter Handlungs­bedarf, sie liegen im roten Bereich, das heißt, hier hat die Zahl der verun­glück­ten Radfahrer gemittelt über die letzten fünf Jahre zugenommen. Hierzu gehören München und Augsburg.
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Nationaler Radverkehrskongress in Nürnberg

Montag, 30. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 53/11 – Berlin, 30.05.2011
VCD: Beim Radverkehr mit Peanuts Welten bewegen

Auf dem heute in Nürnberg beginnenden Nationalen Rad­verkehrs­kongress 2011 wird der Weg zu einem neuen Nationalen Radverkehrs­plan (NRVP) diskutiert. Der ökologische Verkehrsclub VCD erkennt an, dass der bisherige Radverkehrsplan (2002 – 2012) wichtige Impulse gesetzt hat. Jedoch sei die Fahrradförderung auf allen Ver­waltungs­ebenen nach wie vor personell und finanziell benachteiligt, wes­wegen die großen Potenziale des Radfahrens für den Klimaschutz, für weniger Lärm und sauberere Luft in den Städten viel zu langsam erschlossen würden. Daher fordert der VCD eine Fortführung des NRVP mit konkreten, überprüfbaren Zielen.
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Der VCD gratuliert Winfried Kretschmann

Donnerstag, 12. Mai 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 10/2011, Stuttgart, 12. Mai 2011
Grundstein für nachhaltige Verkehrspolitik in Baden-Württemberg ist gelegt

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland gratuliert Winfried Kretsch­mann zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. „Winfried Kretschmann ist aus unserer Sicht der richtige Mann an der Landesspitze, um die im Koalitionsvertrag for­mu­lier­ten Vereinbarungen erfolgreich auf den Weg zu bringen und Baden-Württemberg zu einem Musterländle in den Bereichen ‚Erneuerbare Energien’und ‚Nachhaltige Mobilität’zu machen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

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Mit Radzügen und -bussen autofrei unterwegs

Mittwoch, 27. April 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 2/2011, Stuttgart, 27. April 2011
Radzüge und Radwanderbusse laden zu autofreiem Zweiradgenuss durchs Ländle ein
Service des Verkehrsclubs bietet Übersicht mit Angeboten zur Radmitnahme für reizvolle Ausflugstouren

Am 1. Mai ist es endlich wieder soweit – dann bringen Rad­wanderbusse und Radzüge freizeithungrige Zweiradfans und Wander­freunde wieder zu attraktiven Ausflugszielen in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, freut sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Angesichts stetig steigender Spritpreise bietet das landesweite Angebot zur Radmitnahme zudem eine preis­günstige Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Wer bereits sein Ziel vor Augen hat, aber auch noch unentschlossenen Radfahrerinnen und Radfahrer, bietet die Übersicht auf der Homepage des VCD eine breite Auswahl an Radzügen und Radwanderbussen für die sonntägliche Tourenplanung an“, ist sich Matthias Lieb sicher.
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Verkehrssicherheit – Stimmungsmache gegen Radler löst keine Probleme

Freitag, 15. April 2011

VCD-Pressemitteilung 38/11 – Berlin, 15.04.11

Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Verkehrssicherheit, die darauf abzielen, Rad- und Fußverkehr stärker zu regulieren, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor kollektiven Schuld­zu­weisungen und lehnt negative Stimmungsmache gegen Rad­fahrer ab.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Die begrüßenswerte Zunahme des Radverkehrsanteils erfordert auch, über neue Sicherheitsaspekte beim Radverkehr nachzudenken. Wenn die öffentliche Diskussion, wie sie aktuell etwa über die DEKRA-Studie entbrannt ist, dahin abrutscht, Radfahrer allgemein als Ver­kehrs­rowdys darzustellen, ist das jedoch schlichtweg falsch und hilft nicht weiter. Radfahrer und Fußgänger sind keine Stör­faktoren im Straßenverkehr, sondern gleichberechtigte Partner.“ Auch unter ihnen gebe es zwar leider Personen, die sich nicht regelkonform verhalten. Die Statistik zeige jedoch, dass nur bei einem Viertel der Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern die Radler Hauptverursacher seien. 75 Prozent dieser Unfälle würden von Autofahrern haupt­verursacht. Am häufigsten käme es beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren zu Fehlern, gefolgt von Vorfahrt- und Vorrang­verstößen. Wer wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verlange, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten und das Gebot der Rücksichtnahme im Straßen­verkehr beherzigen, dürfe nicht gleichzeitig einäugig nur auf die Radler schauen.
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