Mit ‘Radverkehr’ getaggte Artikel

Businessmode für Radfahrerinnen – sicher und schick

Mittwoch, 20. Juli 2016

Pressemitteilung, Berlin, 20. 07 2016

Im schicken Kostüm mit dem Fahrrad zur Arbeit? Viele Frauen finden das schwierig und entscheiden sich fürs Auto. Das hat meist nichts mit mangelndem Umweltbewusstsein zu tun, sondern mit praktischen Gründen: das Business-Outfit ist einfach nicht fahrrad­kompatibel.

Dieses Problem lässt sich lösen, wie jetzt 21 angehende Modedesignerinnen und Bekleidungsingenieurinnen der HTW Berlin bei dem Projekt »City Cyclists« bewiesen haben. Nach vier Monaten Arbeit, unterstützt durch den ökologischen Verkehrsclub VCD und das Modeunternehmen BLEED, stellten sie erste Konzepte und Kleidungsstücke vor, die sowohl fürs Business als auch das Fahrrad taugen: darunter ein Hosenrock, ein Overall, ein Regenmantel und eine Bluse, bei der definitiv keine Schweißränder entstehen.
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Wende in der E-Mobilitäts-Politik leider nur ein Aprilscherz

Freitag, 01. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 01. 04 2016

Die Pressemitteilung des ökologischen Verkehrsclub VCD, wonach sich die Bundesministerien für Wirtschaft, Verkehr, Umwelt sowie Finanzen auf ein 10-Punkte-Papier zur Förderung der E-Mobilität geeinigt haben, inklusive einer Kaufprämie für E-Bikes, war ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass sich die Bundesregierung in der Debatte um die notwendige Förderung der Elektromobilität, allein auf das E-Auto beschränken wird und sich somit einer echten Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzes verweigert.

Die Förderung von E-Autos durch eine Kaufprämie macht aus Sicht des VCD nur dann Sinn, wenn sie durch höhere Abgaben der schädlichen Verbrennungsmotoren finanziert wird. Zudem darf sich die Förderung nur auf tatsächlich energieeffiziente Autos beziehen. Geländegängige Luxuslimousinen, die dank großer und schwerer Batterien eine hohe elektrische Reichweite erzielen, aber insgesamt einen hohen Energieverbrauch haben, dürfen nicht wegen ihrer elektrischen Reichweite privilegiert werden.

Vom starren Ziel »eine Million E-Autos bis 2020« sollte sich die Bundesregierung zudem gänzlich verabschieden und stattdessen konzentriert das Ziel des Klimaschutzes verfolgen. Das heißt, den Verkehr insgesamt nachhaltig gestalten, Pkw in stärkerem Maße nach dem CO2-Ausstoß besteuern, die Rahmenbedingungen für E-Autos in Carsharing- und Unternehmensflotten verbessern, die Rad­infrastruktur fördern und die Finanzierung des öffentlichen Personen­nahverkehrs sichern.

Geldgeschenke allein reichen nicht!


Zur Originalmeldung

VCD fordert bessere Netzinstandhaltung bei S-Bahn Stuttgart

Samstag, 10. Oktober 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 27/2015, Stuttgart, 09. Oktober 2015
Häufige Ausfälle von Weichen und Signalen nerven Pendler

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert angesichts der sich häufen­den Störungen an Weichen, Signalen und Oberleitungen im Bereich der S-Bahn Stuttgart endlich konkrete Maßnahmen anstelle von Versprechungen.

Verband Region Stuttgart und Land Baden-Württemberg müssen viel massiver auf vor­beugende Instandhaltung der Eisenbahninfrastruktur drängen und dürfen sich nicht mit nichtssagenden Fortschrittsberichten der Deutschen Bahn (DB) AG zufrieden geben“, er­klärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Gab es früher vor­beugende Instandhaltung, indem vor Ablauf der erwarteten Nutzungs­dauer Bauteile erneuert wurden, hat man heute den Eindruck, dass bei der DB AG erst nach Eintritt einer Störung das schadhafte Bauteil instandgesetzt oder ausgetauscht wird“, beklagt VCD-Chef Lieb.

Dieses Vorgehen nütze zwar möglicherweise den Bilanzen, schade aber den Fahr­gästen, so Lieb. Es sei aus VCD-Sicht ein Fehler, sich auf steigenden Fahrgast­zahlen auszuruhen – diese Zuwächse seien nicht der Zuverlässigkeit des S-Bahn-Systems sondern mehr der Stau-Situation auf den Straßen rund um Stuttgart geschuldet. (weiterlesen…)

Schüler vom Radfahren überzeugen

Mittwoch, 30. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 30. 09 2015

Immer weniger Kinder lernen, selbstständig zu Fuß zur Schule zu gehen und das hat Folgen für die Jahre danach. Wer im Grund­schulalter schon regelmäßig zur Schule gefahren wird, fährt später auch kaum mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrs­mitteln – und das obwohl die Jugendlichen ohnehin zu viel sitzen. Diese Be­we­gungs­armut führt aber auch zu einem Mangel an Erfahrung im Straßen­verkehr und die unnötigen Autofahrten durch das Elterntaxi sorgen für miese Luft in den Städten. Dagegen setzt der ökologische Verkehrsclub VCD die jährlich Aktion »FahrRad! Fürs Klima auf Tour«.
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Die Rad-Gefahr „Toter Winkel“ – Sicherheits­problem muss gelöst werden

Dienstag, 29. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 29. 09 2015

Im vergangenen Jahr verunglückten in Deutschland 396 Fahr­rad­fahrer tödlich, damit wurde ein neuer Negativrekord erreicht. Wie die heute veröffentlichte Studie des Gesamt­verbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigt, stieg der Anteil der tödlich verunglückten Radfahrenden in den letzten 10 Jahren um 50 Prozent. Besondere Gefahr besteht beim Abbiegen von Lkw, hier kommt es immer wieder zu den besonders schweren Unfällen mit dem geradeausfahrenden Radverkehr.

Der Radfahrer wird schlichtweg übersehen, das zeigte unter anderem der »VCD Städtecheck – Fahrradsicherheit«. Moderne Assistenz­systeme, die bereits seit Jahren in Entwicklung sind, könnten helfen, genau diese Unfälle zu vermeiden. Doch laut Her­stellern fehlt bis heute ein serienreifes Modell, das gilt für Deutsch­land wie Europa. Ein Grund: der mangelnde politische Druck.
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VCD-Freizeittipp: Familienausflüge mit Rad, Bus und Bahn

Donnerstag, 30. Juli 2015

Service-Presseinformation 2, Stuttgart, 30. Juli 2015
VCD-Freizeittipp: Familienausflüge –entspannt und umwelt­freundlich unterwegs mit Rad, Bus und Bahn

Orientierungshilfe bieten die aktuelle VCD-Übersicht mit Radzügen und Rad­wander­bussen sowie das VCD-Service-Faltblatt zur Rad­mitnahme in Bus und Bahn in Baden-Württemberg

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. empfiehlt, die Sommerferien bewusst per Fahrrad, Bus und Bahn zu genießen. Egal ob Spiel und Spaß für die Kinder oder Erholung für die Eltern – für ihre Auszeit vom Alltag müssen Familien nicht zwingend eine weite Flugreise oder eine anstrengende Urlaubsfahrt mit dem Auto unternehmen. Zahlreiche spannende und familienfreundliche Urlaubs­ziele können auch im Ländle ohne eigenen motorisierten Untersatz bereist werden und für Abwechslung in der Ferienzeit sorgen.

Touren mit dem Rad gehören nicht nur zu den umwelt­freund­lichsten Arten der Fort­bewegung, sie machen einfach der ganzen Familie Spaß und bieten vom ersten Moment an Kurzweil und eine Vielzahl an interessanten Eindrücken“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb. „Kombiniert zum Beispiel mit den Rad­wander­bussen und Rad­zügen im Land, lassen sich so ebenfalls weiter entfernte Regionen mit attraktiven Zielen bequem, sicher und günstig auch ohne eigenes Auto erkunden. (weiterlesen…)

Deutsche Städte müssen auch für Radfahrer und Fußgänger sicher sein

Freitag, 19. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 19. 06 2015

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es Fußgänger oder Radfahrer − mehr als 600 waren es in 2013. Wie der VCD-Städte­check 2014 zudem zeigte, hat sich die Verkehrssicherheit von Fußgängern im Vergleich zu den anderen Verkehrsteilnehmern in den letzten fünf Jahren sogar verschlechtert.

Anlässlich des Verkehrssicherheitstags fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung. Ziel muss es sein, die Ursachen von Unfällen zu beseitigen und damit das Unfallrisiko in den Städten und Gemeinden zu senken. Das Verkehrssicherheitskonzept »Vision Zero« zielt genau darauf ab, es sollte endlich auch in Deutschland umgesetzt werden. (weiterlesen…)

Von den Menschen erobert − von der Politik vernachlässigt

Dienstag, 02. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 02. 06 2015

81 Prozent der deutschen Haushalte besitzen mindestens ein Fahrrad und hinzukommen 1,2 Millionen Haushalte die inzwischen ein Elektrorad besitzen, so die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Alles auf einem guten Weg, könnte man meinen.

Doch die Fahrradnutzung steigt keineswegs wegen einer Verkehrs­politik, die gezielt auf die Potenziale des umwelt­verträglichsten und kosten­günstigsten Verkehrsmittels setzt. Die Menschen satteln vielmehr um, trotz einer Verkehrspolitik, die vorrangig Geld und öffentlichen Straßenraum für den Autoverkehr bereitstellt. Zu wenig Platz für Radfahrende und vielerorts eine veraltete oder gar fehlende Rad­verkehrs­infrastruktur sind die Realität. Das drückt auf die Bremse, droht sogar die positive Entwicklung der verstärkten Fahrradnutzung auszubremsen. (weiterlesen…)

VCD begrüßt Änderung der Landesbauordnung

Mittwoch, 05. November 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2014, Stuttgart, 5. November 2014

Änderungen im Bereich bei Rad- und Kfz-Stellplätzen längst überfällig
Parallel weiterer Ausbau des Nahverkehrsangebots und der Radinfrastruktur unverzichtbar

Der ökologische Verkehrsclub begrüßt die heute im Landtag be­schlos­sene No­ve­llierung der Landesbauordnung (LBO) als wichtiges und richtiges Vorhaben, mit dem zukünftig bereits bei Neubauten der Fokus verstärkt auf die Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen gelegt wird. Insbesondere die neu eingeführte allgemeine Stell­platz­pflicht für Fahrräder hält der VCD für längst überfällig.

Eine Schlüsselrolle für den zukunftsfähigen Verkehr in Städten neh­men der öffentliche Nahverkehr und der Fahrradverkehr ein, da sie am besten geeignet sind, den Folgen des motorisierten Indi­vi­dual­verkehrs wie Flächenverbrauch, Verlärmung und Luft­ver­schmutzung wirksam zu begegnen“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb.
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Schuldfrage kann nicht an Helm festgemacht werden

Dienstag, 17. Juni 2014

Pressemitteilung, Berlin, 17. 06 2014

Berlin, 17. Juni 2014. Radfahrende ohne Helm sind nicht automatisch mitschuldig an den Folgen eines Unfalls. Diese Entscheidung des Bundesgerichtshofes begrüßt der ökologische Verkehrsclub VCD. Das heutige Urteil sendet ein richtiges Signal, denn es macht auch klar, dass die Mitschuld an einem Unfall nicht mit dem Tragen eines Helmes verbunden werden kann.

Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim VCD:Tatsache ist, dass durch einen Helm kein Fahrradunfall vermieden werden kann. Und genau diese Botschaft muss wieder in den Fokus rücken, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Statt über Schutzhelme zu debattieren, müssen die Unfallursachen konsequent angegangen werden. Nur so kann das Radfahren sicherer werden und Radler wirksam geschützt werden.
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