Mit ‘Preis’ getaggte Artikel

Clever unterwegs nach MOA-Aktionstag

Montag, 22. Juni 2009

Pressemitteilung Service Nr. 5/09, Stuttgart, 22. Juni 2009
Angesichts steigender Benzinkosten Geld sparen mit Bus und Bahn

Wer sich angesichts der wieder auf Rekordhöhe gestiegenen Sprit­preise ärgere, dem empfiehlt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) das Auto in der Garage stehen zu lassen und sich das Mot­to des “Mobil ohne Auto (MOA)“-Aktionstages über den 21. Juni hinaus selbst zu eigen zu machen. Denn jede Strecke, die die Bürgerinnen und Bürger mit öffentlichen Verkehrsmitteln anstatt mit dem Pkw zurücklegten, wirke sich positiv aufs Klima und das eigene Portemonnaie aus, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Lieb: “Pro Personenkilometer ersparen umstiegswillige Auto­fahrerinnen und Autofahrer der Umwelt mindestens das Ein­ein­halbfache des Kohlendioxid-Ausstoßes, wenn sie mit Bus und Bahnen fahren. Und wie viel mehr sie am Ende in ihrer Geldbörse haben, dass können Interessierte mit den Vergleichsrechnern der Verkehrs­verbünde im Internet ermitteln.
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Bahn: Statt Bedienzuschlag noch weniger Service

Mittwoch, 11. Februar 2009

Pressemitteilung Nr. 3/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 11. Februar 2009
VCD empört: Statt Bedienzuschlag nun weitere Kürzungen der Schalteröffnungszeiten durch Bahn
Bahnservice definiert sich zukünftig über die Funktionsfähigkeit von Automaten

Die Deutsche Bahn (DB) setzt laut Bericht der Stuttgarter Zeitung vom heutigen Tag ihren Kahlschlag bei den Öffnungszeiten der lan­des­weiten Bahnhöfe und Servicezentren weiter fort — dies sei ganz klar eine Folge des nicht eingeführten Bedienzuschlages, kritisiert der Umwelt- und Ver­braucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die aktuellen Pläne der DB. “Offenbar haben die Fahrgäste nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: Entweder Bedienzuschlag oder verschlossene Reisezentren“, empört sich der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.
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Kfz-Steuer-Streit in der Koalition

Montag, 26. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 06/09 – Berlin, 26. Januar 2009
VCD: Klimasteuer statt Diesel-Förderungssteuer!

Verhalten reagiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die Ankündigung der Unions-Bundestagsfraktion, im Koalitionsstreit um die Neuausrichtung der Kfz-Steuer auf die Obergrenze für die Hub­raum­besteuerung von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel verzichten zu wollen.

Wir begrüßen, dass die klimapolitisch fatale Deckelung beim Hub­raum offenbar vom Tisch ist“, kommentiert der VCD-Bundes­vor­sitzende Michael Gehrmann. “Das reicht jedoch nicht aus. Wenn gleichzeitig der nach Hubraum berechnete Teil der Kfz-Steuer für Diesel­fahrzeuge generell gesenkt und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch besteuert wird, hat dieses Steuermodell keine hinreichende ökologische Len­kungs­wirkung zugunsten sparsamer Autos. Außerdem werden mit dem jetzt diskutierten Vorschlag Spritschlucker künftig nicht nennens­wert mehr Kfz-Steuer bezahlen als heute.” Das debattierte Kfz-Steuer-Modell bevorzuge im Vergleich zur heutigen Steuer Diesel-Pkw und verführe die deutsche Autoindustrie dazu, weiterhin einseitig auf diese Antriebsart zu setzen, was angesichts der Diesel­knappheit und der im Verhältnis zu Benzin deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Diesel auch konjunkturpolitisch fragwürdig sei.
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Weihnachtsreisen mit der Bahn – der VCD hilft

Dienstag, 02. Dezember 2008

Pressemitteilung 45/2008, VCD Hessen, 2. Dezember 2008

Weihnachtszeit ist Reisezeit: Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) em­pfiehlt, für Familienbesuche oder die Fahrt in den Schnee die Bahn zu nehmen. „Gerade im Winter ist der Zug das bessere Ver­kehrs­mittel“, sagt Udo Messer, Fahrplanexperte des VCD-Landes­verbandes Hessen. „Mit der Bahn ist man unabhängig von Schnee und Eis auf den Straßen, reist entspannt und schont das Klima.“ Ver­bindungen und Preise seien oft günstiger als man denkt. Wegen der hohen Nachfrage rund um Weihnachten empfiehlt der VCD je­doch, rechtzeitig Sitzplätze zu reservieren. Zu beachten sei auch, dass sich mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember viele Ab­fahrts­zeiten ändern.

Wer eine Winterreise plant, muss nicht lange komplizierte Fahrpläne wälzen, sondern kann sich an die ehrenamtliche Fahrgastberatung des VCD Hessen wenden. Fahrgastberater Udo Messer hat Tipps für (fast) alle Fragen rund um den öffentlichen Verkehr parat. Rat­schläge für den täglichen Weg zur Arbeit sind ebenso erhältlich wie Hin­weise auf preiswerte Sonderangebote oder Hilfe bei der Suche nach komplizierten Verbindungen. Ziel ist es, zu zeigen, dass es in den meisten Fällen attraktive und günstige Alternativen zu Auto­fahrten oder Flugreisen gibt. Der Umwelt- und Ver­braucher­verband ist bemüht, stets die für Fahrgäste günstigste Lösung zu em­pfehlen.

Die kostenlose Fahrgastberatung des VCD Hessen erstreckt sich auf alle Zugverbindungen in Deutschland und weiten Teilen Europas sowie auf nahezu alle deutschen Verkehrsverbünde und Bus­ge­sell­schaften. (weiterlesen…)

Wie teuer sind Bus- und U-Bahnfahrten in Deutschland?

Montag, 13. Oktober 2008

Die Zeit hat kürzlich unter dem Titel Der ungerechte Nahverkehr eine Karte veröffentlicht, die darstellt wie sich die Kosten im öffent­lichen Nahverkehr in Deutschland verteilen.

Dazu wurden 10 Gruppen anhand der Preise für eine Jahreskarte für 20km mit Bus oder Bahn gebildet. Die billigste Gruppe kostet unter 500 Euro, bei der teuersten muss man über 1000 Euro zahlen. Anschliessend wurden die Städte einer Gruppe durch ein virtuelles U-Bahnnetz verbunden.

Die Zahlen beruhen auf einem Fahrkosten-Ranking der INSM. Wobei man durchaus Kritik an der Methodik anbingen kann. Insbesonders darf man nicht die Pendlerkosten für Auto und ÖPNV vergleichen, da Pendlerströme für die Berechnung des ÖPNV nicht betrachtet wurden – im Gegensatz zur Berechnung des Pendlerkosten für Autofahrer. Und nach den Kommentaren in der Zeit wurden auch falsche Preise verwendet. Aber eine hübsche Karte.

Was kostet Stuttgart 21? Die Bundesregierung weiß es nicht …

Dienstag, 16. September 2008

… bzw. sie will es gar nicht wissen. Das zumindest ist die Erkenntnis von Winfried Hermann (verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen), der eine Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage interpretiert:

Stuttgart 21 – Bundesregierung verweigert Auskunft über Kosten und gibt doch manches preis.

Zur Antwort der Bundesregierung (BT-Drs. 16/10233) auf die Kleine Anfrage “Kosten des Bahnprojektes Stuttgart 21″ erklärt Winfried Hermann, verkehrspolitischer Sprecher:

Wenn es um die Deutsche Bahn AG geht, will die Bundesregierung dem Bundestag auf die zentralen Fragen keine Auskunft erteilen. Da können die Parlamentarier fragen, was sie wollen. Das ist nicht nur ungeheuerlich, sondern auch verfassungswidrig. Denn auch für privatwirtschaftlich organisierte öffentliche Unternehmen, die im Eigentum des Bundes stehen wie die DB AG, haben die Mitglieder des Bundestages ein Informationsrecht. Wie anders soll ein öffentliches Unternehmen kontrolliert werden.

Die Kostenberechnung für Stuttgart 21 und andere Vorhaben, die die DB AG eigenwirtschaftlich plant und ausführt, unterliegen nach Ansicht der Bundesregierung faktisch der Geheimhaltung. Der Bund verlässt sich lediglich auf Kostenschätzungen und Aussagen der DB AG. Es ist ja auch sehr praktisch, wenn man dann wie beim Großprojekt “Stuttgart 21″ nicht weiß oder besser nicht wissen will, wie viel es wirklich kosten wird. Wozu auch eine neutrale Kostenkalkulation vornehmen und aktuelle Baukostenentwicklungen berücksichtigen, wenn der direkte Zuschuss des Bundes ja gedeckelt ist. Koste es doch letztendlich was es wolle. Dabei trägt der Bund als Eigentümer auf jeden Fall die Folgen von Fehlinvestitionen.

Offenbar ohne relevante Informationen zu kennen, zumindest behauptet sie das, will die Bundesregierung im Oktober die Finanzierungsvereinbarung für “Stuttgart 21″ unterzeichnen.

Doch zumindest folgende Fakten sind jetzt klar: …

Die komplette PM von Winne Hermann gibt’s hier!

VCD begrüßt Entscheidung gegen kundenfeindlichen Ticketaufschlag und warnt vor Schalterschließung

Freitag, 12. September 2008

VCD-Pressemitteilung 60/08 – Berlin, 12. September 2008
Deutsche Bahn AG zeigt Einsehen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Entscheidung der Deutschen Bahn AG, den geplanten Zuschlag für Tickets am Schal­ter zurückzuziehen. Es sei weder gerechtfertigt noch ver­mittelbar gewesen, ausgerechnet die Kundinnen und Kunden, die auf persönliche Beratung und Verkauf am Schalter angewiesen seien, mit einem Strafzuschlag von 2,50 Euro pro Strecke zur Kasse zu bitten. “Dank des Widerstandes von Verbraucherverbänden wie dem VCD und seitens der Politik hat nun auch der Vorstand der Deutschen Bahn eingesehen, dass eine derart dreiste Abschreckung vom Bahnschalter nicht durchsetzbar ist“, kommentiert Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender.
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VCD Auto-Umweltliste 2008/2009

Mittwoch, 20. August 2008

VCD-Pressemitteilung 54/2008 – Berlin, 20. August 2008
Zweimal Gold für Toyota / deutsche Hersteller dominieren Kompaktklasse / Bundesregierung blockiert CO2-Grenzwert und verteuert damit Autofahren

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat heute in Berlin die Er­geb­nisse der VCD Auto-Umweltliste 2008/2009 vorgestellt. Darin bewertet der Umwelt- und Verbraucherverband bereits zum 19. Mal über 350 aktuelle Pkw-Modelle aus Umweltsicht. Gewinner des umfassendsten Öko-Rankings für Pkw ist der Toyota Prius, der sich dank Hybridtechnik durch niedrigen Verbrauch sowie durch gute Lärm- und Schadstoffwerte auszeichnet. Er macht das Rennen knapp vor dem Vorjahressieger Honda Civic Hybrid. Den dritten Platz teilen sich vier punkt­gleiche Fahrzeuge:

  • Citroën C1 1.0 Advance,
  • Daihatsu Cuore 1.0,
  • Peugeot 107 Petit Filou 70 und
  • Toyota AYGO 1.0.

Die aktuelle VCD Auto-Umweltliste zeigt, dass viele Fahrzeuge auf dem Markt sind, die einen akzeptablen Verbrauch haben und bei Lärm und Schadstoffen gut abschneiden. Autokäufer haben also die Wahl, wenn sie umweltschonend und sparsam unterwegs sein wollen“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vor­stand die Ergebnisse. Insgesamt erhalten 80 Autos eine positive Umwelt­empfehlung vom VCD.
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Hohn und Spott – Die letzten Tage des Hummer

Donnerstag, 05. Juni 2008

Sterben die SUVs, deren Name quasi Programm ist und auf ihren übermäßigen Sprit-Suff verweist, endlich aus? Diese These vertritt zumindest ein Artikel der Spiegel-Online-Ausgabe. Nicht der Preis wird angeblich dafür sorgen, dass sparsameren Autos die Zukunft gehört, sondern vielmehr das inzwischen verheerende Image. Mal sehen … schön wär’s!

Abgewürgt – Die letzten Tage von Pompös

Von Thomas Hillenbrand

Riesig, klotzig, durstig: Der Hummer galt bislang als König der Geländewagen. Jetzt möchte General Motors das zunehmend unverkäufliche Trumm dringend loswerden. Das ist erst der Anfang vom Ende – die peinliche Ära der Sports Utility Vehicles neigt sich ihrem Ende entgegen. …

Ölpreis liegt bei 120 Dollar – Neue Verkehrspolitik auch in Niedersachsen nötig!

Donnerstag, 08. Mai 2008

Pressemitteilung 15/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover 07.05.08
Kein Trend zur Wende erkennbar

Zum ersten Handelstag im Jahr 2008 hatte der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) bereits auf die damalige Rekordmarke von 100 Dollar pro Barrel Öl hingewiesen und ein klares Umlenken in der nieder­sächsi­schen Verkehrspolitik eingefordert. Heute liegt der Preis bei 120 Dollar und somit fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr (68 Dollar/ Barrel). Der VCD erkennt jedoch bei der Landesregierung in Hannover keine Tendenzen, auf diese Entwicklungen mit einer zukunfts­fähigen Ver­kehrs­politik einzugehen.
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