Mit ‘Pendlerpauschale’ getaggte Artikel

Sparen bei Straßenneubau und Luftverkehr

Freitag, 04. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 15/2010, Kassel, 4. Juni 2010
Potential für Haushaltssanierungen in Hessen

Angesichts der laufenden Spardebatten fordert der VCD Hessen Land und Bund auf, vorrangig beim Straßenneubau und im Luft­verkehr zu sparen. „Wer die Haushalte ernsthaft entlasten will, kann nur nein zur A 44, zur A 49, zum Flughafenausbau in Frank­furt und Calden sagen“, so VCD-Landesvorsitzender Werner Geiß. Verkehr ist kein Selbstzweck sondern ein Kostenfaktor, der mög­lichst reduziert und effizient abgewickelt werden muss.

Allein aus der Steuerbefreiung von Flugtreibstoffen für gewerbliche Flüge resultieren über neun Milliarden Euro Verluste für den Steuerzahler, etwa ein Viertel davon in Hessen. Hinzu kommen weitere Milliarden aus dem defizitären Betrieb von zahllosen Re­gio­nal­flughäfen und Verkehrslandeplätzen im Mehrheitsbesitz der öffent­lichen Hand. VCD-Landesvorsitzender Werner Geiß: „So mögen doch potente Unternehmen wie der VW-Konzern die Flug­häfen Braunschweig und Kassel übernehmen, wenn die für ihre Geschäftsreisen angeblich so bedeutsam sind. Wenn Fliegerclubs Sonderlandeplätze oder gar Verkehrslandeplätze allein finanzieren können, sollte dies auch großen Unternehmen gelingen.
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VCD Newsletter 5/2008

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Die Ausgabe 05/2008 des VCD Newsletters wurde kürzlich versendet. Die Themen:

Gekürzte Pendlerpauschale verfassungswidrig

Dienstag, 09. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 87/08 – Karlsruhe/Berlin, 09.12.08
Bundesverfassungsgericht: Gekürzte Pendlerpauschale ver­fassungs­widrig/VCD: Entfernungspauschale ganz abschaffen

Anlässlich des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gefordert, die Ent­fer­nungs­pauschale mittelfristig komplett abzuschaffen. Die Pendler­pauschale stelle grundsätzlich eine ökologisch fatale und höchst unsoziale Steuersubvention dar, so der VCD. Seit Anfang 2007 sind die ersten 20 Fahrtkilometer zum Arbeitsplatz nicht mehr steuerlich absetzbar, ab dem 21. Kilometer gibt es 30 Cent. Nach Ansicht der Karlsruher Richter verstößt die von der schwarz-roten Bun­des­regierung beschlossene Kürzung der Entfernungspauschale gegen den Gleichheitsgrundsatz. Mit dem heutigen Urteil droht nun die Pend­ler­pauschale wieder ab dem ersten Kilometer eingeführt zu werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung darf die alte Pendlerpauschale auf gar keinen Fall wieder einführen. Die Entfernungspauschale führt zu mehr Autoverkehr, erhöhtem Flä­chen­verbrauch und zunehmender Zersiedelung. Und sie ist höchst ungerecht, da sie vor allem Besserverdienende begünstigt. Diese profitieren wegen ihres höheren Einkommenssteuersatzes überproportional von den Abzugsmöglichkeiten. Menschen mit ge­rin­gem Einkommen oder kurzen Arbeitswegen hilft die Pend­ler­pauschale kein Stück weiter.
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fairkehr-Titelthema »Arm und mobil«

Freitag, 05. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 86/08 – Berlin, 05.12.08
Mobilität muss sozialer gestaltet werden

Mobil zu sein ist heutzutage unumgänglich, um am ge­sell­schaftlichen Leben teilzuhaben. Doch wer wenig Geld hat, muss auch an seiner Mobilität sparen: Geringverdiener legen nach­weislich weniger Kilometer am Tag zurück als der Durchschnitt. Durch Mobilitätsarmut büßen jedoch sozial Benachteiligte zusätzlich an Lebensqualität ein und sind auch bei der Arbeitsplatzsuche benachteiligt. Eingeschränkte Mobilität kann somit den sozialen Abstieg weiter verstärken. Die sozialen Aspekte der Mobilität müssen deshalb künftig in der Verkehrs- und Sozialpolitik stärker berücksichtigt werden. Benötigt werden Rahmenbedingungen, die eine flexible und kostengünstige Mobilität für Menschen mit wenig Geld ermöglichen. Was sich ändern muss, zeigt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glieder­zeitschrift fairkehr.
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Bundesverfassungsgericht verhandelt Pendler­pauschale

Mittwoch, 10. September 2008

VCD-Pressemitteilung 59/08 – Berlin, 10. September 2008
VCD fordert zukunftsweisende Verkehrspolitik statt Steuer­subventionen von gestern

Anlässlich der heute eröffneten Verhandlung vor dem Bundes­ver­fas­sungs­gericht über die Wiederbelebung der alten Entfernungs­pau­schale fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Bundes­regierung auf, unabhängig von dem zu erwartenden Urteil jetzt die Weichen für eine Mobilität mit Zukunft zu stellen. “Dafür ist der gezielte Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel ebenso notwendig wie die umfassende Förderung des Fuß- und Radverkehrs“, erklärt Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender.

Die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale stelle dagegen kein geeignetes Mittel dar, um Mobilität für alle auf Dauer zu er­mög­lichen. Vielmehr habe sich dieses Instrument in der Vergangenheit als sozial unausgewogen und ökologisch kontra­produktiv erwiesen. (weiterlesen…)

Diskussion um Wiedereinführung der Pendler­pauschale

Dienstag, 15. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 49/08 – Berlin, 15. Juli 2008
VCD: Pendlerpauschale ist unsozial und verschärft Probleme der autofixierten Mobilität

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist die Forderungen nach Wiedereinführung der Pendlerpauschale als unzeitgemäß und kontra­produktiv zurück. Die Pendlerpauschale werde von der CSU aus reinen Wahlkampferwägungen gefordert und daher inzwischen auch von Politikern aus anderen Lagern unterstützt. Zur Lösung anstehender Energie- und Mobilitätsprobleme könne diese Zer­siedlungs­prämie aus vergangenen Tagen jedoch nicht das Geringste beitragen. Sie verschärfe im Gegenteil langfristig die Kosten- und Klimafalle einer autofixierten Mobilitätskultur.
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