Mit ‘Partikelfilter’ getaggte Artikel

Einbau von Partikelfiltern wird erneut gefördert

Dienstag, 31. Januar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 31. Januar 2012

Pkw und Transporter jetzt nachrüsten – Vorteil für Fahrer, Gesundheit und Klima

Ab Morgen können Autofahrer erneut einen Zuschuss von 330 Euro für die Nachrüstung ihres Dieselfahrzeuges mit einem Partikelfilter er­halten. Entsprechende Anträge können ab dem 1. Februar 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden. Die verfügbaren Mittel reichen für rund 90.000 Nachrüstungen im Jahr 2012.

Es empfiehlt sich, eine geplante Nachrüstung möglichst schnell vor­nehmen zu lassen“, so Heiko Balsmeyer Experte für Luftreinhaltung beim ökologischen Verkehrsclub VCD. Das Nachrüsten von Diesel­fahrzeugen mit Partikelfiltern lohnt sich nämlich aus gleich drei Gründen. Balsmeyer: “Neben dem Bonus von 330 Euro, erhalten Autofahrer die Nachrüsten die grüne Plakette, mit der sie dauerhaft in der Umweltzone unterwegs sein können. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit und des Klimas.” Durch die Verringerung von Dieselruß wird die Luft sauberer, gleichzeitig werden sehr effektiv das Abschmelzen vom Eis der Arktis und die damit einher­gehende Erderwärmung eingedämmt.
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Neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner

Freitag, 23. September 2011

Gemeinsame Presseinformation DUH und VCD, Berlin, 23. September 2011

Die neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner

Benzinmotoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Fein­staub­problem in Ballungszentren – Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland fordern einheitliche Grenzwerte für Diesel und Benziner – Wissenschaftliche Unterstützung von Epidemiologen Prof. Erich Wichmann vom Helmholtz Zentrum München – Automobil­industrie will bei Benzinern zehnmal höheren Partikelgrenzwert als bei Diesel­motoren – DUH kündigt Klagen gegen lasche Umweltzonen an

Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung seit den 70er Jahren * ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf“ – Papst Benedikt XVI am 22.9.2011 vor dem Deutschen Bundestag.
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Umweltzonen 2011

Freitag, 07. Januar 2011

VCD-Service-Pressemitteilung 01/11 – Berlin, 07.01.11
VCD informiert über verschärfte Zufahrtsbedingungen

Seit dem 1. Januar gibt es in Krefeld eine Umweltzone. Damit sind bundes­weit bisher 43 Umweltzonen ausgewiesen. Zwei weitere kommen in diesem Jahr hinzu. Andere Städte planen Ver­schärfun­gen. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD hin.

Zum 1. März 2011 führt Leipzig eine Umweltzone ein, die ab diesem Zeitpunkt nur noch Autos mit grüner Plakette freie Zufahrt ge­währt. Für Juli ist der Start der Umweltzone in Markgröningen geplant, die dann nur noch von Pkw mit grüner oder gelber Plakette be­fahren werden darf. Gleichzeitig verschärfen sich die Zufahrts­bedingungen in einigen Städten: Düsseldorf, Wuppertal, Osnabrück und Augsburg sperren seit Anfang dieses Jahres Diesel­stinker mit roter Plakette aus. Hier kommt man lediglich mit gelber oder grüner Plakette in die Stadt. In Bremen haben ab dem 1. Juli 2011 nur noch Autos mit grüner Plakette freie Zufahrt.
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Ein Jahr schwarz-gelbe Koalition

Mittwoch, 27. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 93/10 – Berlin, 27.10.10
VCD: Verkehrspolitik der Regierung nicht zukunftsfähig

Ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung zieht der ökologische Verkehrsclub VCD Bilanz in der Verkehrspolitik. Er kritisiert die Arbeit der Regierungskoali-tion scharf als rückwärts­gewandt und fordert ein Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehr.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die umwelt- und ver­kehrs­politische Bilanz der Bundes­regierung fällt nach einem Jahr Schwarz-Gelb miserabel aus. Eine zukunftsfähige Mobilitätspolitik, die den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt Rechnung trägt, findet nicht statt. Während das Bundes­umwelt­ministerium unter Norbert Röttgen fast nichts unternommen hat, um Verkehrspolitik umwelt- und klimabewusst zu gestalten, betreiben Bundes­wirt­schafts­minister Rainer Brüderle und Bundes­verkehrs­minister Peter Ramsauer knallharte rückwärts­gewandte Lobbypolitik gegen die Umwelt.“ Das zeige sich nicht zuletzt daran, dass Elektroautos als alleinige Lösung für alle Umwelt­probleme des Verkehrs verkauft wür­den, auf der man sich nun ausruhen könne. Dabei diene der Hype um die Elektroauto-Mobilität vor allem der Wirt­schafts­förderung.
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Ein Jahr Luftreinhaltepolitik: Bundesregierung läßt Bürger und Kommunen im Feinstaub stehen

Dienstag, 19. Oktober 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, BUND, NABU, Berlin, 19. Oktober 2010

Umwelt- und Verkehrsverbände ziehen vernichtende Bilanz der Luftreinhaltepolitik und fragen “Wo ist Umweltminister Röttgen?” – EU prüft Einleitung eines Vertrags­verletzungs­verfahrens wegen fortgesetzter Überschreitung der Fein­staub­grenz­werte – Bundesregierung plant Ende der Ruß­filter­nachrüstförderung und Aufweichung von Umwelt­zonen – Umweltpolitik absurd: Strafsteuer für ungefilterte Diesel-Pkw wird ab 1.4.2011 nicht mehr erhoben – Forderung der Umweltverbände: Weiterführung der Strafsteuer für Dieselfahrzeuge und aufkommensneutrale Verwendung des Geldes für die Rußpartikelnachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

In einem gemeinsamen Appell machen vier führende Umwelt- und Ver­kehrsverbände auf die derzeit stattfindende “Abwicklung der Luft­reinhalte­politik“ aufmerk­sam. Während mehr als 40 Kommunen und Ballungsräumen hohe Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung der verbindlichen Luftreinhaltewerte drohen, plant die Bundes­regierung die Streichung gleich mehrerer Luftrein­halte­regelungen: Zum Jahreswechsel soll die Förderung von nachträglich eingebauten Dieselruß­partikelfiltern fallen, die geplante Erhöhung der Maut für EURO-III-Lkw fällt aus, und ab dem 1. April 2011 sollen gar ungefilterte Dieselfahrzeuge von der Strafsteuer befreit werden. Parallel plant die Bundesregierung eine Aufweichung der Einfahrvorschriften für Umweltzonen.

Die von Feinstaub und Stickoxiden geplagten Kommunen und vor allem die an den stark befahrenen Straßen lebenden Bürger werden ab 2011 bei der Problemlösung allein gelassen. Mit weiteren Über­gangs­fristen seitens der EU können sie nicht rechnen. Im Gegenteil: Die EU-Kommission entscheidet bereits im November über die Einleitung eines Vertragsverletzungs­verfahrens gegen Deutschland mit hohen Bußgeld­forderungen. Mit anderen Worten: Das offensichtliche Desinteresse von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) an einer besseren Luftqualität kostet den Steuerzahler dann auch noch Geld.
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Deutschland droht EU-Klage wegen Fein­staub­belastung

Freitag, 01. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 82/10 – Berlin, 1. 10.2010
VCD: Filter-Förderung verlängern, Umweltzonen und Euro VI forcieren

Wie die EU-Kommission gestern in einem zweiten Mahnschreiben mit­teilte, gehen Deutschland und vier andere EU-Staaten nach wie vor nicht wirksam genug gegen den übermäßigen Ausstoß von Fein­staub­partikeln in die Luft vor. Der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land VCD fordert die Bundesregierung dazu auf, daraus die Kon­se­quen­zen zu ziehen und endlich die Gesundheit seiner Bürger und den Klimaschutz vor die Interessen der Autolobby zu stellen.
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Start der IAA Nutzfahrzeuge

Dienstag, 21. September 2010

VCD-Pressemitteilung 75/10 – Berlin, 21.09.10
VCD: Nutzfahrzeuge nur mit moderner Abgastechnik zukunftssicher

Zum Start der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover, auf der die Lkw- und Busher-steller unter dem Messe-Motto “effizient, flexibel, zu­kunfts­sicher“ ihre neuen Modelle präsentieren, bemängelt der öko­logische Verkehrsclub VCD, dass ein effektiver Partikelfilter bei neuen Nutzfahrzeugen nach wie vor die große Ausnahme sei. Dabei sei die Technik, durch die Mensch und Umwelt beim Lkw-Betrieb weniger belastet werden, bereits lange verfügbar. So könnten ge­schlossene Filtersysteme die gesundheits- und klimaschädlichen Partikel­emissionen nahezu vollständig eliminieren und seien somit längst überfällig.
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Rußpartikelfilter-Förderung nur bis Ende 2010

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 53/10 – Berlin, 17.06.10
VCD: Auslaufen der Nachrüstförderung ist umweltpolitischer Nonsens

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Position der Bundes­regierung, das Förderprogramm zur Partikelfilternachrüstung Ende des Jahres auslaufen lassen zu wollen. Das hatte die Bundes­regierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Bundes­tag verlautbaren lassen. Erst seit dem 1. Juni 2010 können Auto­fahrer wieder 330 Euro Barförderung beantragen, wenn sie ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nachrüsten. Seitdem gilt auch eine entsprechende Regelung für Halter leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Vor allem Selbständige und kleinere Gewerbetreibende sind von Fahrverboten in Um­welt­zonen betroffen. Daher ist es konsequent, auch diese Halter­gruppe finanziell zu unterstützen, einen Partikelfilter nachzurüsten. Dies ist auch ein Stück Wirtschaftsförderung. Daher ist es absolut un­begreiflich, warum die Bundesregierung das Programm zum Jahres­ende beenden will, statt es zu verstetigen.
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Rußpartikelfilter-Förderung

Dienstag, 01. Juni 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 07/10 – Berlin, 01.06.10
Anträge ab heute wieder möglich – jetzt Partikelfilter nachrüsten!

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist darauf hin, dass Auto­fahrer seit heute wieder 330 Euro Barförderung beantragen können, wenn sie ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nach­rüsten. Nachrüstungen, die seit dem 1. Januar 2010 erfolgt sind, werden rückwirkend gefördert. Auch Halter von leichten Nutz­fahr­zeugen bis 3,5 Tonnen können ab sofort von der Förderung durch die Bundesregierung profitieren – allerdings nur, wenn der Filter ab dem 13. Mai 2010 eingebaut wurde. Wer sein Fahrzeug nachrüste, spare nicht nur Bares, sondern könne in Zukunft in den meisten Fällen auch problemlos in die Umweltzonen fahren. Zudem erhöhe sich der Wagenwert deutlich.

In Hannover und Berlin dürfen bereits seit dem 1. Januar 2010 nur noch Autos mit grüner Plakette die Umweltzonen befahren. Städte wie Bremen, Frankfurt am Main oder Köln haben Dieselstinker mit roter Plakette ausgesperrt. Da immer mehr Städte in Deutschland Umweltzonen ausweisen und die Zufahrtsbestimmungen für Diesel­fahrzeuge verschärfen, ruft der VCD die Verbraucher auf, ihre Diesel-Fahrzeuge jetzt mit Partikelfiltern nachzurüsten. Auch leisten alle, die ihr Fahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüsten, einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz, denn Rußpartikel sind krebs­erregend. Der VCD weist zudem darauf hin, dass nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen Rußpartikel aus Dieselmotoren in erheblichem Maße den Klimawandel verstärken. Daher wird durch den Einbau von Partikelfiltern das Klima geschont.
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Förderung für Rußpartikelfilter fortgesetzt

Freitag, 07. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 38/10 – Berlin, 07.05.10
VCD: Nachrüsten schützt Klima und Gesundheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass die För­derung der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern weiter­geführt wird. Ab dem 1. Juni können Autofahrer wieder 330 Euro beantragen, wenn sie ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nachrüsten. Nachrüstungen, die seit dem 1. Januar 2010 erfolgt sind, werden rückwirkend gefördert. Kritik äußert der VCD an der Ausgestaltung der Rußpartikelfilter-Förderung für Transporter.

Heiko Balsmeyer, VCD-Verkehrsexperte: “Endlich ist der Zustand der Unsicherheit vorbei, der bei vielen Diesel-Fahrern seit Beginn des Jahres herrschte. Die Bundesregierung hat zwar im Dezember beschlossen, die Förderung zu verlängern. Durch die verzögerten Beratungen zum Bundeshaushalt ist jedoch bisher nicht klar gewesen, ab wann und in welchem Umfang gefördert werden soll. Dass die Förderung nun fortgesetzt wird, ist ein wichtiges ge­sund­heits- und umweltpolitisches Signal, denn Rußpartikel sind krebs­erregend und beschleunigen zudem den Klimawandel.
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