Mit ‘Österreich’ getaggte Artikel

Bodenseeregion leidet unter Stuttgart 21

Donnerstag, 24. November 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 35/2011, Stuttgart, 23. November 2011

­Internationale Bahnexperten fordern Ausbau und Elektrifizierung des Schienennetzes rund um den Bodensee

­Lindau muss Inselbahnhof behalten

Im Rahmen einer internationalen Tagung am vergangenen Wochen­ende in Friedrichs­hafen beklagten Bahnexperten der ökologischen Verkehrsclubs aus Österreich (VCÖ), der Schweiz (VCS), Liechtenstein (VCL) und Deutschland (VCD) den mangel­haften Ausbau des Schienennetzes in den Regionen nördlich des Bodensees. Als sehr problematisch schätzen die Bahnexperten der Alpenländer die Fixierung der baden-württembergischen Verkehrspolitik auf Stuttgart 21 ein. Das viele Milliarden teure Projekt gefährde und verzögere den notwendigen Ausbau und die Elektrifizierung rund um den Bodensee. Klare Stellung bezogen die Teilnehmer der Tagung zum Lindauer Bahnhof. Die vorgeschlagene Kombination aus Kopfbahnhof auf der Insel und Durchgangsbahnhof in Lindau-Reutin sei die kunden­freundlichste Lösung.
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EU einigt sich auf neue Regeln für Lkw-Maut

Dienstag, 24. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 24.05.2011
VCD: Chance für mehr Umweltschutz vertan

Gestern Nacht haben sich Rat, Parlament und Kommission der Euro­pä­ischen Union auf neue Regeln für die Erhebung von Straßen­be­nutzungs­gebühren bei schweren Lkw geeinigt. Danach ist es den Mit­glieds­staaten nun möglich, die indirekt von Lkw verursachten Kosten für Schadstoff- und Lärmemissionen bei den Mautsätzen zu berück­sichtigen.

Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsexperte: “Es ist zwar nun erst­mals möglich, einen Teil der sogenannten externen Kosten in die Maut­sätze einzubeziehen, allerdings müssen die EU-Länder davon keinen Gebrauch machen. Angesichts der prognostizierten Zuwachs­raten im Straßen­güterverkehr ist dies unverständlich, zumal Klima-, Stau- und Unfall­kosten gar nicht einbezogen werden dürfen. Darüber hinaus ist es ein Rückschritt, die bisherige Möglichkeit, die Maut auch auf Lkw ab 3,5 Tonnen auszudehnen, nur noch unter bestimmten Bedingungen zuzulassen. Mit dieser schwachen Vorgabe wurde eine Chance vertan, dem Verkehrszuwachs einerseits und den Klima- und Umweltzielen andererseits gerecht zu werden.
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VCD-Check: Bahnreisende können bis zu 56 Prozent sparen

Montag, 01. März 2010

Service Presseinformation Nr. 3/2010, Stuttgart, 01. März 2010

Verkehrsclub empfiehlt Preisvergleich und gibt Tipps bei Bahnreisen in Nachbarländer

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat die Internetportale verschiedener, internationaler Bahnunternehmen geprüft und die Preise beispielhafter Reisen von Baden-Württemberg nach Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien verglichen. Der VCD-Check ergab große Unterschiede bei Preisen und Verfügbarkeit von Sonderangeboten. Der VCD empfiehlt Bahnkunden, immer mehrere Buchungsportale zu prüfen, um die günstigste Fahrkarte zu bekommen, oder sich direkt an eine unabhängige Bahnagentur zu wenden.
Der VCD prüfte die Buchungsportale der deutschen, französischen, österreichischen und schweizerischen Bahnen auf Sonderangebote sowie deren Verfügbarkeit. Der Preis für eine Bahnreise von Stuttgart nach Paris in der 2. Klasse schwankt dabei zwischen 39,- Euro (Sonderangebot) und 103,- Euro (Normalpreis).

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Es kommt darauf an, wann man bucht, wann die Reise stattfinden soll und ob man das Ticket bei bahn.de oder tgv-europe.com bestellt. Trotzdem ist gerade von Stuttgart nach Paris die Bahnreise im TGV nicht nur schnell, sondern im Vergleich zum Flugzeug meist deutlich preiswerter.“
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Kein Handy-Lärm im ÖPNV?

Mittwoch, 16. April 2008

Auch schon mal genervt in der Straßenbahn gesessen und sich ge­är­gert, daß nicht nur die Straßenbahn bimmelt, sondern auch die Mobil­telefone der anderen Fahrgäste? In Graz passiert einem das ab morgen nicht mehr!

Die Grazer Verkehrsbetriebe verbieten ab diesem Donnerstag die Nutzung von Klingeltönen. Aus den Beförderungsrichtlinien der Grazer Verkehrsbetriebe:

In den Fahrzeugen ist das Lärmen und Musizieren – auch mit elektronischen Geräten – verboten. Mit Rücksicht auf andere Fahrgäste besteht in den Fahrzeugen das Gebot, mit Mobiltelefonen das Telefonieren zu unterlassen und nur die zusätzlichen Funktionen des Handys (SMS, Internet, Kalender, Spiele etc.) im Lautlos-Modus zu nutzen.

Die Österreicher machen Ernst zum Tag gegen Lärm, wenn auch erst mit einem kleinen Schritt! Strafen soll es übrigens keine geben, es geht den Verkehrsbetrieben vorrangig um die Bewusstseinsbildung.