Mit ‘ÖPNV’ getaggte Artikel

Mit der Volkshochschule Bus- und Bahnfahren lernen!

Sonntag, 01. März 2009

Pressemitteilung, VCD-Pforzheim-Enz, 27. Februar 2009
Neue VHS-Kurse in Kooperation mit dem VCD

Auch im Jahr 2009 organisiert wieder die Volkshochschule Mühlacker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis­verband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD) einen “ÖPNV-Schnup­per­kurs“. “Der Kurs richtet sich an Gelegenheitsnutzer von Bus und Bahn und bisherige Wenig- oder Nichtnutzer, die zwar gerne fahren würden, aber nicht wissen, wie das System Bus&Bahn funktioniert und was zu beachten ist“, erklärt Matthias Lieb, Landes- und Kreis­vorsitzender des Umwelt- und Verb­raucher­verbandes VCD. “Denn häufig bereiten die Fahr­karten­automaten Probleme und sind die günstigen Tarifangebote für Bus und Bahn nicht bekannt“, weiß Matthias Lieb, der deshalb seit vier Jahren die ÖPNV-Schnupper­kurse bei der Volkshochschule durchführt. Auch das im Enzkreis aktive Bus&Bahn-Team von Ehrenamtlichen, die u.a. vom VCD aus­gebildet wurden, führt Informations­veranstaltungen über das An­ge­bot und die preiswerte Nutzung von Bus und Bahn durch.

Die Nutzung von Bus und Bahn nützt nicht nur dem Klima, sondern schont auch den Geldbeutel“, rechnet Matthias Lieb vor: Mit den gün­stigen Tageskarten des Karlsruher Verkehrsverbundes fährt man von jedem Bahnhof im Enzkreis nach Karlsruhe oder Baden-Baden in der Gruppe von bis zu 5 Personen für nur 13,50 EUR hin und zurück. Auch nach Pforzheim lohnt sich eine Autofahrt preislich nicht, wenn man die Parkgebühren mit der 24-Stundenkarte für 4,30 EUR (ab Mühl­acker) vergleicht. Ganz erstaunt sind die Kursteilnehmer, dass man mit der sog. Netz-9-Karte für einen Euro am Tag den ganzen Enzkreis und Pforzheim “erfahren” kann. Beim ÖPNV-Schnupperkurs erhalten die Teilnehmer umfangreiches In­for­mationsmaterial über das Bus- und Bahnangebot in der Region, lernen die Fahr­karten­auto­ma­ten an den Bahnhöfen und in den Stadt­bahnen zu bedienen und er­fah­ren, wie man per Internet Fahr­planaus­künfte und günstige Fahrkarten erhält. Abgerundet wird der Kurs mit einer Exkursion in den Schwarzwald. Der nächste ÖPNV-Schnupper­kurs der VHS Mühl­acker findet am 6. (abends) und 7. März (nach­mittags) in Mühlacker statt, Anmeldung bei der VHS Mühlacker, Tel 07041 876 300 oder im Internet unter http://www.muehlacker.de/stadt/vhs/index.htm.

fairkehr-Titelthema »ÖPNV-Image«

Montag, 23. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 19/09 – Berlin, 23.02.09
Bus und Bahn attraktiver vermarkten

Titelbild der Fairkehr 1/2009Die Tram kommt immer zu spät, die S-Bahn ist grundsätzlich über­füllt und riecht schlecht und Busfahrer haben ihren Spaß daran, einem die Tür jedes Mal genau vor der Nase zu schließen: Die gän­gi­gen Klischees rund um den Öffent­lichen Per­sonen­nahverkehr (ÖPNV) scheinen nie auszusterben. Ge­pflegt werden sie jedoch vor­wiegend von den­jenigen, die selbst nie oder nur sehr selten ihren Fuß in Bus oder Bahn setzen. Aber auch die Ver­kehrs­unter­nehmen selbst unter­lassen es zu oft, ihrem in der Regel guten Angebot ein positives Image zu verpassen. Dass der ÖPNV auch sexy sein kann und welche guten Beispiele es gibt, um das zu kommunizieren, zeigt der Ver­kehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Während die Autoindustrie in ihrer Werbung bewusst mit Emotionen spielt, mangelt es vielen Nahverkehrsunternehmen an originellen Mar­keting­kampagnen, um Kunden zu gewinnen und zu binden. “Bislang liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf einem sicheren und effizienten Betrieb“, erklärt Armin Langweg vom Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen im fairkehr-Interview. “Die Orientierung an Kundenwünschen und Image­werbung spielt eine weniger große Rolle.” Dabei sei es für Verkehrs­verbünde gerade im ländlichen Raum wichtig, sich den Bedürfnisse ihrer Zielgruppen zu öffnen, um Bus und Bahn als attraktive, preiswerte Alternative zum Auto langfristig zu etablieren.
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Bundestag beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 13. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 15/09 – Berlin, 13.02.09
VCD: Bundesrat muss klimafeindliche Konjunkturpolitik stoppen

Die Bundestagsabgeordneten haben ihre Stimme für eine ver­altete, autofixierte und klimafeindliche Verkehrspolitik her­ge­ge­ben“, kritisiert Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land e.V. (VCD), den heutigen Bundestags­beschluss zum zweiten Konjunkturpaket. Mit der Abwrack­prämie für Pkw, einer halbherzigen Kfz-Steuerreform und dem Ausschluss des Öffent­lichen Personennahverkehrs würde der Bau sparsamer Pkw in Deutschland weiter hinausgezögert und eine Verkehrswende hin zu mehr Bus und Bahn blockiert. Der VCD ruft den Bundesrat dazu auf, dem Paket in der kommenden Woche nicht zuzustimmen.
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ÖPNV vom Konjunkturpaket ausgeschlossen

Montag, 09. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 12/09 – Berlin, 09.02.2009
Investitionen in Bus und Bahn sichern lokale Arbeitsplätze und leisten Beitrag zum Umweltschutz

Anlässlich der in dieser Woche anstehenden Beschlüsse des Bundes­tages zum zweiten Konjunkturpaket kritisiert der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD), dass die Bundesregierung den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) explizit von der staatlichen Förderung ausschließen will. So wird laut Gesetzes­entwurf zum kommunalen Investitionsprogramm Ländern und Kommunen ausdrücklich ver­boten, Busse und Bahnen aus den Geldern des Kon­junk­tur­programms zu finanzieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Konjunkturpaket der Bundesregierung torpediert den Klimaschutz. Während für den Kauf neuer Pkw und den Neubau von Straßen Steuergelder in Mil­liar­den­höhe gewährt werden, bleibt der umweltfreundliche Nah­ver­kehr außen vor. Das ist völlig inakzeptabel. Die Bundes­tags­abgeordneten müssen den Ausschluss des ÖPNV aus dem Kon­junk­tur­programm sofort rückgängig machen. Für mehr Klimaschutz und zur Ankurbelung der Konjunktur brauchen wir jetzt mehr Investitionen in den Nahverkehr, sei es für die Fahrzeug­erneuerung, die Infrastrukturfinanzierung oder für verbesserte Angebote.
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Bundeskabinett beschließt Konjunkturprogramm II

Dienstag, 27. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 07/09 – Berlin, 27. Januar 2009
Regierung vergisst Klimaschutz und verbrennt Geld

Als klimapolitische Mogelpackung der Bundesregierung beurteilt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die heute im Bundeskabinett beschlossene Neuausrichtung der Kfz-Steuer. Den nach Hubraum be­rech­neten Teil der Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge von 10 Euro auf 9,50 Euro zu senken und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch zu besteuern, bringe keiner­lei ökologische Lenkungswirkung zugunsten sparsamer Autos.
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Autopolitik der Bundesregierung in der Sackgasse

Freitag, 16. Januar 2009

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH – Berlin, 16. Januar 2009

Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland kri­tisieren Kfz-Steuer­konzept und sogenannte Umweltprämie – CO2-Steuer steuert gegen den Klimaschutz – Spritschlucker mit PS-starken Diesel­motoren müssen zukünftig weniger zahlen als bisher – Andere EU-Mitgliedstaaten fördern spar­same Pkw über attraktive Anreize und bremsen Sprit­schlucker mit hohen CO2-bezogenen Steuern – Ver­schrottungs­prämie ohne ökologische Wirkung – Verbände fordern Konjunktur­spritze für ÖPNV und Hilfs­programm zum Einbau von Dieselfiltern in Nutzfahrzeuge

Als konjunkturpolitisch weitgehend wirkungslos und ökologisch kontra­produktiv haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die im Rahmen des Kon­junktur­programms der Bundesregierung beschlossenen Hilfen für die Automobilindustrie kritisiert. Die Eckpunkte für eine am CO2-Ausstoß orientierte Kfz-Steuer und der als “Umweltprämie” verbrämte reine Kaufzuschuss zur Ankurbelung des Autoabsatzes seien inakzeptabel. Nach dem 1,3 Milliarden Euro schweren Kfz-Steuererlass im ersten Konjunkturprogramm, der Spritfresser um ein Mehrfaches höher fördert als klima-schonende Pkw, habe sich die Bundesregierung nun zum zweiten Mal binnen weniger Wochen für ebenso kurzfristige wie kurzsichtige Interessen der Autohersteller und gegen den Klimaschutz entschieden, erklärten DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und der ver-kehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen, in Berlin.
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Konjunkturspritze des Landes muss Ausbau von Bus und Bahn zugute kommen

Montag, 08. Dezember 2008

Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg Nr. 25/08, Stuttgart, 8. Dezember 2008
Ein flächendeckendes Nahverkehrsnetz und bezahlbare Mobilität für alle sind beste Garanten für ein nachhaltiges Wachstum

Wieder einmal müsse der Straßenbau als Allheilmittel in der Krise her­halten, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrs­club Deutschland (VCD) e.V., die geplante Kon­junk­tur­spritze der Lan­des­regierung. Der Betrag von rund einer Milliarde Euro solle neben der Sanierung von Schulen und Universitäten vor allem dem Aus­bau des Straßennetzes zugute kommen, beklagt der VCD. Damit stellten die politisch Verantwortlichen erneut ihre Glaubwürdigkeit in Sachen CO2-Reduktion und Klimaschutz in Frage, so der VCD weiter, denn mehr und bessere Straßen verursachten noch mehr Verkehr.

Stattdessen wäre Ministerpräsident Oettinger gut beraten, einen Teil dieser Investitionsoffensive dem Öffentlichen Personen­nah­ver­kehr (ÖPNV) zugute kommen zu lassen“, mahnt der VCD-Lan­des­vorsitzende Matthias Lieb, “so sei beispielsweise die Elektrifizierung verschiedener Bahnstrecken in Baden-Württemberg wie der Südbahn Ulm-Friedrichshafen-Lindau, der Zollern­bahn oder von Strecken rund um Freiburg, längst überfällig.
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Interview: “Fahrkartenverkäufer sind über­flüssig”

Dienstag, 23. September 2008

Die KA-news interviewten gestern ‘VCD-Chef’ Matthias Lieb zur kürz­lich gekippten “Schaltergebühr” und der Bedeutung des Schalter­verkaufs, sowie die generelle Preisgestaltung der Bahn.

Das ganze interview bei KA-News: “Fahrkartenverkäufer sind über­flüssig”

Matthias Lieb bietet übrigens bei der VHS Mühlacker und anderswo regelmässig Kurse unter dem Titel Theorie und Praxis des Bus- und Bahnfahrens: Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) – ein Schnup­per­kurs an. Der nächste Kurs ist am 14./15. November 2008.

Sicherheit der Fahrgäste hat oberste Priorität

Montag, 21. Juli 2008

Presseinformation Nr. 1/2008, VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Heilbronn, 19. Juli 2008
Verkehrsclub kritisiert fehlende Schranken an Bahnübergängen mit schnell fahrenden Zügen
Nach zwei tödlichen Unfällen innerhalb eines Monats an un­be­schrankten Überwegen an der Stadtbahn-Linie S 4 in Lein­garten fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) bessere Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Fahrgäste vor schnell fahrenden Zügen.

Die beiden Unfälle lassen nicht nur Fahrgäste in der Region Heil­bronn aufschrecken. Die Kunden des Öffentlichen Personen­nah­verkehrs (ÖPNV) fragen: Ist die Benutzung von Bus und Bahn wirklich sicher?
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VCD: Klimaschutz ohne Verkehrswende unmöglich

Dienstag, 24. Juni 2008

Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg Nr. 11/08 – Stuttgart, 24. Juni 2008
Verkehrsclub fordert Konsequenzen aus Klimagutachten der Landesregierung

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert, dass die Landesregierung trotz der eindeutigen Ergebnisse in ihrem gestern veröffentlichten Klimagutachten, die steigenden CO2-Emissionen im Straßen- und Flugverkehr weiterhin toleriert. Lediglich der Schienenverkehr im Land hat nach Auf­fassung des VCD seine Klimaschutzziele erreicht. Deshalb fordert der Verkehrsclub die Landesregierung auf, ihre Verkehrspolitik zugunsten des Ausbaus der Bahn­strecken im Land zu ändern.
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