Mit ‘Ölpreis’ getaggte Artikel

Ab morgen neue Kfz-Steuer

Dienstag, 30. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 48/09 – Berlin, 30.06.2009
VCD: Bundesregierung will keinen Klimaschutz

Als klimapolitische Mogelpackung beurteilt der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) die ab morgen gültige Neuregelung der Kfz-Steuer. Diese bringe keinerlei ökologische Lenkungswirkung zugunsten spar­samer Autos. Statt Pkw mit hohem Verbrauch mit hohen Kosten zu belegen und Energieeffizienz zu belohnen, bevor­teile die neue Kfz-Steuer vor allem Dieselfahrzeuge. Diesel-Pkw mit über­durch­schnittlichem CO2-Ausstoß würden sogar oft billiger. Die Bundes­regierung habe die große Chance vertan, einen Anreiz zum Bau sparsamerer Autos zu geben. So gefährde sie nicht nur ihr eigens gesetztes Ziel zur CO2-Reduktion, sondern auch die Wett­be­werbs­fähigkeit der deutschen Autobauer.
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Neue Studie: Sparsame Autos führen zu niedrigeren Ölpreisen

Dienstag, 07. April 2009

VCD-Pressemitteilung 30/09 – Berlin, 7. April 2009
VCD fordert höhere Kraftstoffsteuern

Ein geringerer Kraftstoffverbrauch von neuen Fahrzeugen in Europa wür­de zu weltweit sinkenden Ölpreisen führen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die heute von »Transport and Environment (T&E)«, dem europäischen Dachverband des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), vorgelegt wurde. Darin wurde erstmals untersucht, wie sich gesetzlich vorgegebene Verbrauchsstandards für Neuwagen auf den Ölpreis auswirken und inwieweit sich dadurch der wirt­schaft­liche Gewinn der EU steigern lässt. Laut Studie würde bei­spiels­weise ein ambitionierter CO2-Grenzwert für Fahrzeuge nicht nur den Kraftstoffverbrauch senken, sondern mittelfristig auch die Öl­preise. Innerhalb der EU könnten somit je nach Höhe der Ver­brauchs­vorgaben 10 bis 17 Prozent mehr an den gesamten Energiekosten eingespart werden, als bisherige offizielle Analysen der EU vermuten ließen.
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Gekürzte Pendlerpauschale verfassungswidrig

Dienstag, 09. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 87/08 – Karlsruhe/Berlin, 09.12.08
Bundesverfassungsgericht: Gekürzte Pendlerpauschale ver­fassungs­widrig/VCD: Entfernungspauschale ganz abschaffen

Anlässlich des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gefordert, die Ent­fer­nungs­pauschale mittelfristig komplett abzuschaffen. Die Pendler­pauschale stelle grundsätzlich eine ökologisch fatale und höchst unsoziale Steuersubvention dar, so der VCD. Seit Anfang 2007 sind die ersten 20 Fahrtkilometer zum Arbeitsplatz nicht mehr steuerlich absetzbar, ab dem 21. Kilometer gibt es 30 Cent. Nach Ansicht der Karlsruher Richter verstößt die von der schwarz-roten Bun­des­regierung beschlossene Kürzung der Entfernungspauschale gegen den Gleichheitsgrundsatz. Mit dem heutigen Urteil droht nun die Pend­ler­pauschale wieder ab dem ersten Kilometer eingeführt zu werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung darf die alte Pendlerpauschale auf gar keinen Fall wieder einführen. Die Entfernungspauschale führt zu mehr Autoverkehr, erhöhtem Flä­chen­verbrauch und zunehmender Zersiedelung. Und sie ist höchst ungerecht, da sie vor allem Besserverdienende begünstigt. Diese profitieren wegen ihres höheren Einkommenssteuersatzes überproportional von den Abzugsmöglichkeiten. Menschen mit ge­rin­gem Einkommen oder kurzen Arbeitswegen hilft die Pend­ler­pauschale kein Stück weiter.
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EU beschließt abgeschwächten CO2-Grenzwert

Dienstag, 02. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 84/08 – Berlin, 02.12.08
Schwarzer Tag für Klimaschutz im Verkehr

Als Armutszeugnis für die europäische Klima-und Verkehrspolitik be­zeichnet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die gestern von den EU-Regierungen und dem europäischen Parlament ge­trof­fene Ent­scheidung zum CO2-Grenzwert für Pkw. Danach soll ein Grenz­wert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer stufenweise bis 2015 für alle Neuwagen eingeführt werden. Von der EU-Kommission war ursprünglich ein Grenzwert von 130 Gramm ab 2012 vor­gesehen. Mit dem nun getroffenen Kompromiss werde die jahre­lange klima­schädliche Modellpolitik der europäischen Auto­industrie belohnt.
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Politik diskutiert Hilfen für Autobauer

Dienstag, 18. November 2008

VCD-Pressemitteilung 79/08 – Berlin, 18.11.08
VCD lehnt Finanzspritzen für Autoindustrie ab: Staat darf nicht für verfehlte Unternehmenspolitik haften

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) lehnt Finanzspritzen für die deutsche und europäische Autoindustrie strikt ab. Es sei weder ge­recht­fertigt noch sinnvoll, jetzt Unmengen von Steuergeldern in eine Branche zu pumpen, die einerseits über Jahre hohe Gewinne gemacht habe und sich andererseits immer noch vehement gegen notwendige Vorgaben für mehr Klimaschutz zur Wehr setze. Die Absatz­krise auf dem Automarkt sei zudem in vielen Punkten hausgemacht: Über­kapazitäten, zu viele Spritfresser in der Modell­palette und falsche Schwerpunkte in den Entwicklungs­abteilungen seien wesentliche Ursachen für die derzeitige Lage.
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Bundesverfassungsgericht verhandelt Pendler­pauschale

Mittwoch, 10. September 2008

VCD-Pressemitteilung 59/08 – Berlin, 10. September 2008
VCD fordert zukunftsweisende Verkehrspolitik statt Steuer­subventionen von gestern

Anlässlich der heute eröffneten Verhandlung vor dem Bundes­ver­fas­sungs­gericht über die Wiederbelebung der alten Entfernungs­pau­schale fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Bundes­regierung auf, unabhängig von dem zu erwartenden Urteil jetzt die Weichen für eine Mobilität mit Zukunft zu stellen. “Dafür ist der gezielte Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel ebenso notwendig wie die umfassende Förderung des Fuß- und Radverkehrs“, erklärt Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender.

Die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale stelle dagegen kein geeignetes Mittel dar, um Mobilität für alle auf Dauer zu er­mög­lichen. Vielmehr habe sich dieses Instrument in der Vergangenheit als sozial unausgewogen und ökologisch kontra­produktiv erwiesen. (weiterlesen…)

Diskussion um Wiedereinführung der Pendler­pauschale

Dienstag, 15. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 49/08 – Berlin, 15. Juli 2008
VCD: Pendlerpauschale ist unsozial und verschärft Probleme der autofixierten Mobilität

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist die Forderungen nach Wiedereinführung der Pendlerpauschale als unzeitgemäß und kontra­produktiv zurück. Die Pendlerpauschale werde von der CSU aus reinen Wahlkampferwägungen gefordert und daher inzwischen auch von Politikern aus anderen Lagern unterstützt. Zur Lösung anstehender Energie- und Mobilitätsprobleme könne diese Zer­siedlungs­prämie aus vergangenen Tagen jedoch nicht das Geringste beitragen. Sie verschärfe im Gegenteil langfristig die Kosten- und Klimafalle einer autofixierten Mobilitätskultur.
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Fahrten vermeiden und Sprit sparen

Donnerstag, 05. Juni 2008

Pressemitteilung 25/2008, VCD Hessen, Kassel, 5. Juni 2008

Immer neue Rekordstände bei den Benzin- und Dieselpreisen werden zunehmend zum Problem für die Autofahrer. Der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat verschiedene Hin­weise parat, die den Betroffenen weiterhelfen können. Wichtig sei es vor allem, das eigene Verkehrsverhalten zu überdenken. Ein Ziel müsse hierbei die Vermeidung überflüssiger Fahrten sein. Zudem offeriert der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub eine Broschüre mit konkreten Spritspartipps, die dazu beitragen könnten den Verbrauch bei den unvermeidlichen Fahrten um bis zu 30 Prozent zu senken.
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Ölpreis liegt bei 120 Dollar – Neue Verkehrspolitik auch in Niedersachsen nötig!

Donnerstag, 08. Mai 2008

Pressemitteilung 15/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover 07.05.08
Kein Trend zur Wende erkennbar

Zum ersten Handelstag im Jahr 2008 hatte der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) bereits auf die damalige Rekordmarke von 100 Dollar pro Barrel Öl hingewiesen und ein klares Umlenken in der nieder­sächsi­schen Verkehrspolitik eingefordert. Heute liegt der Preis bei 120 Dollar und somit fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr (68 Dollar/ Barrel). Der VCD erkennt jedoch bei der Landesregierung in Hannover keine Tendenzen, auf diese Entwicklungen mit einer zukunfts­fähigen Ver­kehrs­politik einzugehen.
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Kohlendioxid-Grenzwerte für Pkw in der Bewertung

Dienstag, 29. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 05/08 / Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, NABU, Berlin, 29.01.08
EU-Vorgaben zur CO2-Reduktion reichen nicht aus / Mehr Effizienz durch zulassungsrelevante Grenzwerte gefordert / Bundesregierung muss Widerstand aufgeben

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin die Vorschläge der EU-Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Pkw nach eingehender Prüfung als unzureichend bewertet. Um dringend notwendige Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen, seien unter anderem höhere Strafzahlungen und zulassungsrelevante Grenzwerte unabdingbar. Die Verbände forderten die Bundesregierung auf, ihren Widerstand gegen die Brüsseler Pläne aufzugeben und statt dessen für anspruchsvollere Grenzwerte und eine schnelle Umsetzung zu sorgen. Im Vorgehen der EU sehen die drei Umweltverbände die logische Konsequenz aus dem Versagen der Autoindustrie, die ihre Selbstverpflichtung zum Klimaschutz nicht annähernd erfüllt habe. Widerstand von Autoherstellern und Bundesregierung sei deshalb völlig fehl am Platze.
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