Mit ‘Nahverkehr (ÖPNV)’ getaggte Artikel

VCD begrüßt Start der Rad-Abwrackprämie in Mannheim

Freitag, 01. Mai 2009

Pressemitteilung Nr. 13/09 VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 1. Mai 2009
Rad-Abwrackprämie als Chance für Kommunen/Aktion als Anstoß für landesweite Förderung sanfter Fort­bewegungs­formen

Ab 2. Mai erhält jeder Mannheimer 50 Euro für sein altes Fahrrad, wenn er im Gegenzug ein neues bei einem ortsansässigen Händler kauft — eine Aktion der Stadt Mannheim die der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sehr begrüßt.

Inzwischen haben weitere Kommunen im Land wie Pforzheim oder Heil­bronn den Radverkehr “neu” für sich entdeckt“, freut sich der VCD-Vorsitzende Matthias Lieb über die aktuelle Debatte zur Förderung des Radverkehrs. Den Stein ins Rollen gebracht für diese Entwicklung hat sicherlich auch unsere bundesweite Abwrack­prämien-Aktion“, erklärt Lieb, “so sind zwischenzeitlich 10.000 Menschen unserem Appell gefolgt.
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Verkehrsclub feiert Jubiläum

Montag, 20. April 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Halle, 20.4.2009
Bundesvorsitzender des VCD fürchtet neue Einschnitte in den Nahverkehr nach der Bundestagswahl

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der die umweltbewussten Verkehrsteilnehmer in den drei mit­tel­deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sach­sen vertritt, feierte am Sonnabend in Halle sein 10-jähriges Jubiläum. Als Veranstaltungsort dienten die Fürstenräume des Haupt­bahnhofes in Halle, so dass die Umweltfreunde (soweit nicht aus Halle) auch alle per Bahn anreisen konnten.

Der Bundesvorsitzende des VCD, Michael Gehrmann kritisierte scharf die Bundesregierung für die einseitige Förderung des Auto­mobil­ver­kehrs wie beispielsweise die Abwrackprämie oder auch Er­leichterungen bei der Kfz-Steuer. Gleichzeitig wurde es den Kommunen verboten, Mittel aus den Konjunkturprogrammen für den Öffentlichen Nahverkehr zu verwenden. Anstatt Milliarden für nicht nach­haltige Kurzfristprogramme zu verschleudern, müsse die Bundes­regierung endlich anfangen, die Krise als Chance für eine Ver­kehrs­wende zu nutzen, die allen Menschen auch zukünftig eine um­welt­verträgliche Mobilität ermöglicht.
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Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Niedersachsen auf der Strecke!

Mittwoch, 08. April 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009
Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Nieder­sachsen auf der Strecke!“
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen

Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben in Niedersachsen zu­kunfts­gerichtete Verkehrskonzepte auf der Strecke“, so Michael Fröm­ming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Es handelt sich bei dem heutigen Beschluss um ein durchsichtiges Manöver vor der Bundestagswahl, das nur ein kurzes wirtschaftliches Stroh­feuer entfacht und zulasten anderer Wirtschaftszweige geht“.
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fairkehr-Titelthema »ÖPNV-Image«

Montag, 23. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 19/09 – Berlin, 23.02.09
Bus und Bahn attraktiver vermarkten

Titelbild der Fairkehr 1/2009Die Tram kommt immer zu spät, die S-Bahn ist grundsätzlich über­füllt und riecht schlecht und Busfahrer haben ihren Spaß daran, einem die Tür jedes Mal genau vor der Nase zu schließen: Die gän­gi­gen Klischees rund um den Öffent­lichen Per­sonen­nahverkehr (ÖPNV) scheinen nie auszusterben. Ge­pflegt werden sie jedoch vor­wiegend von den­jenigen, die selbst nie oder nur sehr selten ihren Fuß in Bus oder Bahn setzen. Aber auch die Ver­kehrs­unter­nehmen selbst unter­lassen es zu oft, ihrem in der Regel guten Angebot ein positives Image zu verpassen. Dass der ÖPNV auch sexy sein kann und welche guten Beispiele es gibt, um das zu kommunizieren, zeigt der Ver­kehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Während die Autoindustrie in ihrer Werbung bewusst mit Emotionen spielt, mangelt es vielen Nahverkehrsunternehmen an originellen Mar­keting­kampagnen, um Kunden zu gewinnen und zu binden. “Bislang liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf einem sicheren und effizienten Betrieb“, erklärt Armin Langweg vom Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen im fairkehr-Interview. “Die Orientierung an Kundenwünschen und Image­werbung spielt eine weniger große Rolle.” Dabei sei es für Verkehrs­verbünde gerade im ländlichen Raum wichtig, sich den Bedürfnisse ihrer Zielgruppen zu öffnen, um Bus und Bahn als attraktive, preiswerte Alternative zum Auto langfristig zu etablieren.
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Bundesrat beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 20. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 18/09 – Berlin, 20.02.09
VCD: Kfz-Steuerreform nachbessern!

Mit dem heute vom Bundesrat beschlossenen zweiten Kon­junk­tur­paket werden die Weichen für eine rückwärtsgewandte, klima­schäd­liche Verkehrspolitik gestellt, kritisiert der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD). Steuergelder würden für den überflüssigen und um­welt­schädlichen Neubau von Straßen verschwendet und mit der Ab­wrack­prämie die veraltete Modellpolitik der deutschen Auto­mobil­industrie belohnt. Die Verschiebung der Kfz-Steuerreform in den Ver­mittlungs­ausschuss müsse laut VCD dazu genutzt werden, die Steuer im Sinne des Klimaschutzes deutlich nachzubessern.
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Falsche Akzente im hessischen Konjunkturpaket

Dienstag, 17. Februar 2009

Pressemitteilung 08/2009, VCD-Hessen

Das hessische Konjunkturpaket geht nach Ansicht des Ver­kehrs­clubs Deutschland in die völlig falsche Richtung. „Es ist nicht nach­voll­ziehbar, dass die Landesregierung in Zeiten des Klima­wandels einseitig auf Straßenbau setzt und den öffentlichen Nah­verkehr von den Investitionen explizit ausnimmt“, kritisierte Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbands Hessen. „Die Konjunktur­programme von Bund und Land führen in eine wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse.“ Die Förderung von Bus und Bahn schaffe wesentlich mehr Arbeitsplätze als der Straßenbau und trage dazu bei, die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen. „Man kann nicht immer nur vom Klimaschutz reden, in der konkreten Politik aber völlig konträr handeln“, sagte Mützel.

Die Landesregierung will aus dem milliardenschweren Konjunktur­paket rund 200 Millionen Euro in den Bau von Straßen stecken, aber keinen einzigen Cent in den öffentlichen Nahverkehr. Dabei gibt es nach Ansicht des VCD gerade hier erheblichen Investitionsbedarf. Bahnhöfe, Gleisanlagen und Fahrzeuge müssten dringend erneuert werden, meint der Umwelt- und Verbraucherverband. So seien zum Beispiel in Frankfurt viele U- und S-Bahn-Stationen immer noch nicht barrierefrei zugänglich. Sinnvoll seien auch Investitionen in neue Ampelschaltungen, um Busse und Bahnen zu beschleunigen. „Hier wäre das Geld gut angelegt“, sagte Mützel. Darüber hinaus müsse der Ausbau der Streckennetze mit Nachdruck in Angriff ge­nom­men werden.

Weitere Informationen zu den Konjunkturpaketen und den Positionen des VCD im Internet unter http://www.vcd.org/konjunkturpolitik.html

Bundestag beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 13. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 15/09 – Berlin, 13.02.09
VCD: Bundesrat muss klimafeindliche Konjunkturpolitik stoppen

Die Bundestagsabgeordneten haben ihre Stimme für eine ver­altete, autofixierte und klimafeindliche Verkehrspolitik her­ge­ge­ben“, kritisiert Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land e.V. (VCD), den heutigen Bundestags­beschluss zum zweiten Konjunkturpaket. Mit der Abwrack­prämie für Pkw, einer halbherzigen Kfz-Steuerreform und dem Ausschluss des Öffent­lichen Personennahverkehrs würde der Bau sparsamer Pkw in Deutschland weiter hinausgezögert und eine Verkehrswende hin zu mehr Bus und Bahn blockiert. Der VCD ruft den Bundesrat dazu auf, dem Paket in der kommenden Woche nicht zuzustimmen.
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Abwrackprämie muss gestoppt werden

Donnerstag, 12. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 14/09 – Berlin, 12.02.09
VCD: Bundestag darf Konjunkturpaket nicht zustimmen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Ab­wrack­prämie als undurchdachten Schnellschuss ohne ökologische Len­kungs­wirkung und mit geringem konjunkturpolitischem Effekt. Die Prämie habe zwar zu einem spontanen Andrang in Autohäusern geführt. Das Ergebnis sei nun aber nach Angaben des Zentral­ver­ban­des Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, dass die Händler ihre Rabatte für Pkw erheblich senkten. Der VCD warnt: Wer jetzt für einen Gebrauchten mit einem Restwert von 1 000 Euro eine Ab­wrack­prämie von 2 500 kassiere, aber auf zehn Prozent Rabatt beim Kauf eines Kompaktwagens verzichten müsse, zahle drauf.
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Fahrgastrechtegesetz im Bundestag – VCD fordert Nachbesserungen für fahrgastfreundlichere Bahn

Donnerstag, 29. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 08/09 – Berlin, 29.01.09

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass es künftig bun­des­weit geltende gesetzliche Regelungen für Fahrgäste im Eisen­bahn­verkehr geben wird. Heute diskutiert der Bundestag in erster Lesung das sogenannte Fahrgastrechtegesetz. Mit dem Gesetz­entwurf würde eine längst überfällige Regelung für mehr Ver­brau­cher­schutz im Öffentlichen Verkehr auf den Weg gebracht, so der VCD. Allerdings reichten die vorgesehenen Entschädigungen für Bahn­kunden bei weitem nicht aus. So sehe der Gesetzentwurf unter anderem eine Rückerstattung von einem Viertel des Fahr­preises erst ab 60 Minuten Verspätung vor. Aus Sicht des VCD müsse eine Entschädigungsregelung jedoch bereits ab einer Verspätung von 30 Minuten greifen – so, wie es auch vom Bundes­rat gefordert werde.
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VCD kritisiert „Straßenbauwahn“ bei CDU und FDP

Donnerstag, 29. Januar 2009

Pressemitteilung 6/09, VCD-Hessen, 29.01.2009

Als „Rückfall in längst vergangene Zeiten“ bezeichnete der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) die von CDU und FDP an­gekündigte Ver­dop­pe­lung des hessischen Straßenbau-Etats. „Die künftigen Regierungs­fraktionen sind wohl vom Straßenbauwahn befallen“, vermutet Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD-Landes­verbandes Hessen. „Der öffentliche Nahverkehr ist den beiden Parteien dagegen nicht einmal eine Erwähnung wert.“ Diese Politik sei nicht zukunfts­orientiert. Es gebe keinen Bedarf, das gut ausgebaute hessische Straßen­netz in diesem gewaltigen Umfang zu erweitern. Ganz im Gegen­teil sei ein weitere Asphaltierung der Landschaft kontra­produktiv für die Bestrebungen, die Klimaschutzziele auch im Ver­kehr zu erreichen.
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