Mit ‘Nahverkehr (ÖPNV)’ getaggte Artikel

Barrierefreier ÖPNV – VCD sieht im Enzkreis noch großen Handlungsbedarf

Mittwoch, 07. September 2016

Pressemitteilung VCD Pforzheim/Enz, Mühlacker, 07. 09 2016

Angesichts der Debatte über die „richtige“ Bahnsteighöhe an den Bahnhöfen im Enzkreis sieht der ökologische Verkehrsclub VCD noch großen Handlungsbedarf bei der Umsetzung der bis zum Jahr 2022 gesetzlich geforderten Barrierefreiheit im ÖPNV: „Bislang ist Mühlacker Rößlesweg der einzige ÖPNV-Zugangspunkt, der in Mühlacker barrierefrei ausgebaut ist, keine einzige Bushaltestelle in Mühlacker genügt den Anforderungen an Barrierefreiheit“ erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. Immerhin würde der Bahnhof Mühlacker in den nächsten Monaten barrierefrei ausgebaut werden, doch für die weiteren Bahnsteige an den Bahnhöfen im Enzkreis sowie für die vielen Bushaltestellen im Enzkreis gäbe es noch keine Pläne, beklagt Lieb.
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Klimaschutzabkommen: Bundesregierung muss Verkehrswende einleiten

Mittwoch, 20. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 20. 04 2016

Anlässlich der Unterzeichnung des in Paris verabschiedeten Klimaschutzabkommens, am Freitag bei den Vereinten Nationen, hat der ökologische Verkehrsclub VCD gemeinsam mit vierzig zivilgesellschaftlichen Organisationen einen eigenen Klimaschutzplan in Berlin vorgelegt. Mit diesem fordern die Verbände die Bundesregierung auf, konkrete Maßnahmen festzuschreiben, damit Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten kann. Welche Maßnahmen die Bundesregierung explizit im Verkehrsbereich treffen muss, verdeutlicht der VCD in folgenden vier Punkten. (weiterlesen…)

Zum Auto gibt es Alternativen

Mittwoch, 10. Februar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 10. 02 2016

Ob Verbrauch oder Schadstoffausstoß, wie es um die Effizienz von Pkw tatsächlich steht und wie stark sie die Luft in den Städten belasten – nach dem Dieselskandal herrscht darüber Unsicherheit. Weder Hersteller noch Politik haben es bis heute geschafft vollständig aufzuklären und so rät der ökologische Verkehrsclub VCD weiterhin einen Neuwagenkauf sehr genau zu überdenken.

Doch was sind die Alternativen zum eigenen Pkw? Welches Verkehrs­mittel eignet sich für wen? Der VCD macht den Verkehrs­träger­vergleich und stellt die Vor- und Nachteile der umweltverträglichen Alternativen E-Rad, Carsharing und Öffentlichen Nahverkehr vor.

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ÖPNV-Zugänglichkeit: Einfach und klar muss es sein!

Mittwoch, 04. November 2015

Pressemitteilung, Berlin, 04. 11 2015

Für die Wahl des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit Bussen, Bahnen und Zügen reichen gute Fahrplanangebote und Preise nicht aus. Einfach und leicht nutzbar muss er sein.

Um herauszufinden, welche Bedeutung den sogenannten „weichen“ Faktoren im Nahverkehr aktuell eingeräumt wird, hat der öko­logische Verkehrsclub VCD sechs unterschiedliche Nahverkehrs­regionen untersucht. Im Fokus der Tests in den Großstädten Köln und Hannover, den Mittelstädten Bamberg und Lutherstadt Wittenberg sowie in den beiden Landkreisen Meißen (Sachsen) und Vogelsbergkreis (Hessen), standen Angebot und Qualität von Informationen, Erscheinungsbild von Halte- und Verkaufs­stellen, Bedienungsfreundlichkeit, Barrierefreiheit sowie die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln des Umweltverbundes.

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Öffentlicher Nahverkehr: Einfach muss es sein

Dienstag, 24. Februar 2015

Pressemitteilung, Berlin, 24. 02 2015

Elf Milliarden Fahrten in S- und U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen im Jahr 2014, eine Zahl die sich sehen lassen kann. Wer jedoch die Wahl hat, zieht häufig das Auto vor. Ausschlaggebend sind nicht allein Preis und passendes Fahrplanangebot. Bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stehen viele Menschen noch immer vor Herausforderungen.

Mit dem Ziel, die Zugangshindernisse abzubauen, untersucht der ökologische Verkehrsclub VCD in sechs deutschen Musterregionen die Nutzbarkeit des ÖPNV. Im Fokus stehen bei den Tests in den kommenden Monaten weiche Faktoren, wie unübersichtliche Angaben zu Ticketpreisen und Tarifbedingungen, fehlende Informationen an Haltestellen und in Fahrzeugen oder auch die schwierige Nutzung des Nahverkehrs für mobilitätseingeschränkte Menschen. Unnötige Hindernisse, die die Nutzung von Bussen und Bahnen erschweren, sollen aufgedeckt und Maßnahmen abgeleitet werden, damit noch mehr Menschen für den Nahverkehr gewonnen werden können. (weiterlesen…)

Bundesregierung lobt sich für halbherzige Lösung

Freitag, 23. Januar 2015

Pressemitteilung, Berlin, 23. 01 2015

Mit dem Haushaltsbeschluss vom November 2014 fror der Bundes­tag die Höhe der Regionalisierungsmittel für den Schienen­personennahverkehr (SPNV) auf das Niveau von 2014 ein. Erst danach bemerkte die Bundesregierung die damit entstandene Lücke bei der Finanzierung des bestehenden SPNV-Angebotes. Im De­zem­ber wurde schnell und halbherzig nachgebessert. Ein extra Gesetzes­entwurf, der die Lücke von 109 Millionen Euro für das Jahr 2015 schließen soll, wurde verabschiedet.

Heute nun lobt sich die Regierung mit den Worten „Mehr Geld für den Schienennahverkehr”. Mit dem Betrag von 7,408 Milliarden Euro für 2015 würde der SPNV und somit der umweltverträgliche Verkehrs­träger Schiene gestärkt und wortwörtlich „eine Ver­lagerung von Verkehren auf die Schiene bewirken, wodurch Umwelt­schutz und Klimaschutz gefördert werden”. (weiterlesen…)

VCD beklagt Scheitern der ÖPNV-Finanzierungs­reform

Freitag, 11. Juli 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2014, Stuttgart, 11. Juli 2014
Ein besserer Busverkehr erfordert auch mehr Finanzmittel

Die Reform der ÖPNV-Finanzierung in Baden-Württemberg ist ge­scheitert, bedauert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD): „Die Besitzstandswahrer bei den Ver­kehrs­unternehmen haben sich leider zulasten der Interessen der Fahrgäste durch­gesetzt“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb enttäuscht fest.

Anstatt das Busangebot zu verbessern, um zukünftig einen Stunden­takt im ganzen Land anbieten zu können, sind nun eher weitere Kürzungen im Busverkehr in der Fläche aufgrund rück­läufiger Schülerzahlen zu erwarten, befürchtet der VCD mit Blick auf die Statistiken. Dabei sollte aus VCD-Sicht die Reform gerade im ländlichen Raum die einseitige Fixierung der Bus­verbindungen auf den Schülerverkehr überwinden helfen und damit auch für andere Nutzergruppen den Busverkehr attraktiv machen.

Deshalb hatte der VCD auch stets eine Erhöhung der Finanzmittel, wie im Rahmen des Beteiligungsprozesses diskutiert, unterstützt und eingefordert.
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VCD fordert mehr Nachdruck bei Reform der ÖPNV-Finanzierung

Donnerstag, 05. Juni 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 11/2014, Stuttgart, 5. Juni 2014
VCD fordert: Land muss Neugestaltung der Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs mit mehr Nachdruck verfolgen
Busse und Bahnen als Bausteine umweltfreundlicher Ver­kehrskonzepte unverzichtbar – bezahlbare Mobilität für alle sicherstellen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. kritisiert die fehlende Um­setzung des grün-roten Koalitionsvertrags im Bereich des Öffentlichen Personen­nahverkehrs (ÖPNV): „Die Landes­regierung hat sich im Koalitionsvertrag vom 9. Mai 2011 das Ziel gesetzt, Baden-Württemberg zu einer Pionierregion für nachhaltige Mobilität zu machen und 40 Prozent an Treibhausgasen ein­zu­sparen“, erklärt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb und beklagt: „Bisher lassen die politischen Ent­wicklungen allerdings den dafür notwendigen Nachdruck vermissen, diese Reform zügig voran­zubringen.

Wie sonst ist der Stellenaufbau um 230 Stellen in der Straßen­bauverwaltung zu wer­ten, während gleichzeitig die finanzielle Neu­gestaltung für das Angebot für den ÖPNV im Land stockt?“ fragt Matthias Lieb. Dabei stellten laut Koalitionsvertrag gerade Busse und Bahnen im Zuge der Herausforderungen des Klima­wandels wie auch der demo­gra­fi­schen Entwicklungen unverzichtbare Bausteine verkehrsträger­über­grei­fen­der Konzepte dar, um die negativen Folgen des Verkehrs für Mensch und Umwelt zu über­winden und Mobilität bezahlbar zu halten, betont der VCD.
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DB-Regio-Statistiken zur S-Bahn-Pünktlichkeit sind Mogelpackungen

Mittwoch, 05. Februar 2014

Presseinformation Nr. 3/2014, Stuttgart, 5. Februar 2014
Live-Fahrplan von DB Regio liefert aussagekräftige Datenbasis
Ursachen lassen sich nur durch Betrachtung einzelner S-Bahn-Linien beheben

Pendler im Stuttgarter S-Bahn-Verkehr wussten es schon immer: Die von der Deut­schen Bahn (DB) Regio veröffentlichten Pünkt­lich­keits­werte spiegeln die Realität vieler Berufspendler mit Verspätungen und Zugausfällen nicht wieder, bestätigt der ökologische Verkehrsclub VCD e.V. die Einschätzung vieler Fahrgäste. Der VCD er­mittelte deshalb in Kooperation mit den Betreibern des Informations- und Mit­mach­portals http://s-bahn-chaos.de eine aussagekräftigere Datenbasis, deren Auswertung erstaunliches zu Tage förderte.

Schon die offiziellen DB-Statistiken zeigen, wie die Pünkt­lichkeit der S-Bahn Stuttgart sich von Jahr zu Jahr verschlechtert und die mit dem Aufgabenträger Verband Region Stuttgart (VRS) vereinbarten Ziele weit verfehlt werden“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb. „Unsere detaillierte Daten-Analyse ergab, dass selbst in den Fällen, in denen die Zielwerte erreicht werden, dennoch jeder vierte Pendler unter Ver­spätungen von mehr als 3 Minuten zu leiden hat.
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VCD fordert neues Buskonzept für Radebeul

Donnerstag, 09. Januar 2014

Pressemitteilung VCD-Landesverband Elbe-Saale, Dresden, 9. Januar 2014.

Radebeuler sollen mitreden können

Über 70% der Wege, die Radebeul und Coswig verlassen, gehen nach Dresden: Für den ÖPNV übernehmen vor allem S-Bahn und Straßen­bahn diese Beförderungsleistung. Allerdings umfasst das Einzugs­gebiet der Haltestellen nur wenige hundert Meter. Die Fahrten­häufigkeit nimmt ab 300m Entfernung stark ab. Der VCD-Landesverband Elbe-Saale bemängelt, dass einige wichtige Ziele in Radebeul für Menschen mit Gehbehinderung mit den Öffentlichen kaum erreichbar sind. So ist der Stadtteil Niederlößnitz in großen Teilen (zwischen Moritzburger Straße und Lößnitzgrundbahn, ober­halb der Meißner Straße) bisher nicht vom ÖPNV erschlossen, dasselbe gilt unter anderem für den Rietzschkegrund, das Bilz- und das Lößnitzbad oder auch für das Spitzhaus. VCD-Sprecher Lutz Dressler sagt: „Busse sollten als Zubringer zu Straßenbahn und S-Bahn fungieren. Wir fordern, dass sich die Stadt zusammen mit dem Landkreis Meißen Gedanken zu einem neuen Liniennetz für Rade­beul macht und frühzeitig die Wünsche der Radebeuler z.B. in einer Bürgerversammlung erfasst.
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