Mit ‘NVV’ getaggte Artikel

VCD Hessen sieht Parallelen zwischen Calden und Stuttgart – Lob für Regiotram

Dienstag, 07. Dezember 2010

VCD Landesverband Hessen e.V., Pressemitteilung 25/2010, Hofgeismar/Kassel, 7. Dezember 2010
VCD-Bundesdelegiertenversammlung in Hofgeismar

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, aus den beim Bahnprojekt „Stuttgart 21“ gemachten Fehlern zu lernen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Die Delegierten trafen sich am Wochenende im nordhessischen Hofgeismar.

Die Bürger wollen ernst genommen werden. Dazu gehört auch, dass sie durch Anregungen und Bedenken Einfluss auf das „Ob“ und das „Wie“ eines Projektes nehmen können. Derzeit werden sie üb­li­cher­weise formaljuristisch abgeschmettert“, so VCD-Landes­geschäfts­führer Martin Mützel. Ein ähnlicher Fall wie „Stuttgart 21“ ist der umstrittene Flughafen Kassel-Calden, der wenige Kilometer vom Tagungsort entfernt liegt. Auch hier wurde Planungs­recht geschaffen, bevor Öffentlichkeit und Abgeordnete die tatsächlichen Kosten des Projektes erfuhren. Grundlage waren “schön gerechnete” Projektkosten, bei denen obendrein die Risiken einschließlich deren Kosten keinen Eingang in die Wunsch-Kalkulation gefunden haben. Mützel: „In einem transparenten und ergebnis­offenen Verfahren wären solche Prestigeprojekte nicht zustande gekommen. Wer behauptet, hier wurde schlecht erklärt, lügt sich in die Tasche. Hier wurde schlecht geplant.
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VCD Hessen: Fahrplanwechsel und Preiserhöhungen

Mittwoch, 01. Dezember 2010

Pressemitteilung 24/2010, VCD Hessen, Kassel, 1. Dezember 2010
Drastischer Einschnitt Ruhr–Kassel–Erfurt ist „Armuts­zeugnis“

Am Dritten Advent wechselt der Fahrplan bei Bahn und Ver­kehrsverbünden. Im Nahverkehr finden sich viele kleine Änderungen, im Fernverkehr verschwinden die meisten Züge von der „Mitte-Deutschland-Bahn“ Ruhr–Kassel–Erfurt. Zugleich werden viele Fahrgäste stärker zur Kasse gebeten. Beides kritisiert der VCD Hessen.

Der größte Einschnitt erfolgt auf der „Mitte-Deutschland-Bahn“ Ruhr–Kassel–Erfurt. Wo derzeit noch durchgehende Intercity im Zwei-Stunden-Takt rollen, wird es nur noch einen durchgehenden Intercity geben, ein weiterer Zug wird durch einen teureren, aber gleich schnellen ICE ersetzt. Hinzu kommt noch ein ICE Darmstadt–Dortmund–Kassel–München.
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Neuer Fahrplan auf der Main-Weser-Bahn: Ver­kehrs­club sieht Vor- und Nachteile

Donnerstag, 26. November 2009

Pressemitteilung VCD Kreisverband Gießen, Gießen, 25.11.2009

Mit „Vor- und Nachteilen verbunden“ sieht der der Kreisverband Gießen des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) das neue Angebot auf der Main-Weser-Bahn. Zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009 komme es dort zu einigen Änderungen. So werde der Intercity Rich­tung Frankfurt eine halbe Stunde früher fahren, der Intercity aus Frankfurt eine halbe Stunde eher ankommen. Dies habe zur Folge, dass sich auch viele Regionalzüge verschieben. Auf der Verbindung Gießen – Frankfurt bleibe das gute Angebot weitgehend erhalten, die Fahrgäste müssten sich vor allem ­darau einrichten, dass ihre gewohnten Züge veränderte Zwischenhalte oder Fahrzeiten hätten.
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VCD Hessen: Kritik an erneuten Fahr­preis­erhöhungen

Mittwoch, 10. Juni 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 18/2009, Kassel 10. Juni 2009

Angesichts entsprechender Ankündigungen, äußerte der Lan­des­verband Hessen des Verkehrs­club Deutschland (VCD) heftige Kritik an den von den Hessischen Verkehrsverbünden für den Winter geplanten erneuten Fahrpreiserhöhungen. Geplant seien, bei­spiels­weise beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) – Anhe­bun­gen bei den Ticketpreisen in Höhe von bis zu 2,7%. Auch der Nord­hessische VerkehrsVerbund (NVV) stehe hier leider kaum zurück. VCD-Sprecher Holger Greiner hob hierzu hervor, „dass die vor­ge­brach­ten Argumente für das weitere Anziehen der Tarif­schraube willkürlich sind“. Im letzten Jahr wären hierfür vor allem die explodierenden Energiekosten verantwortlich gemacht worden, in diesem Jahr seien nun angeblich Steigerungen bei den Personal­ausgaben der Grund. Für die zwischenzeitlich wieder etwas gesunkenen Energiepreise gebe hingegen keinen Ausgleich für die Fahrgäste.
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Kasseler Regio-Tram ist ein Vorbild für andere Städte

Montag, 10. November 2008

Pressemitteilung 43/2008, 10.11.2008, VCD Hessen

Als wichtiges Projekt für Nordhessen und Vorbild für andere Städte hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Regio-Tram im Raum Kas­sel gewürdigt. Anlässlich der Bundesdelegiertenversammlung des Umwelt- und Verbraucherverbandes in Hofgeismar (Landkreis Kas­sel) überzeugten sich der Bundesvorstand und rund 100 Delegierte aus ganz Deutschland von den Vorzügen des Systems, das um­steige­freie Fahrten aus dem Umland direkt in die Kasseler Fuß­gänger­zone ermöglicht. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) hatten nach Abschluss der Tagung am Sonntag einen Sonderzug der Regio-Tram von Hof­geismar nach Kassel zur Verfügung gestellt. Nach Ansicht des VCD hat sich das Konzept der Regio-Tram bewährt und könnte auf andere Städte ähnlicher Größenordnung übertragen werden. Überlegungen dazu gibt es zum Beispiel in Braunschweig und Würz­burg.
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VCD TourTipps: Den Herbst am Edersee erkunden

Donnerstag, 02. Oktober 2008

Pressemitteilung 37/2008 VCD Hessen, 2. Oktober 2008

Herbstzeit ist Wanderzeit. Warum nicht Natur und Landschaft in der hessischen Heimat erkunden? Zum Beispiel im Naturpark Kellerwald-Edersee, in dem sich jetzt die Buchenwälder herbstlich bunt färben. Ein besonderes Schauspiel bietet außerdem derzeit der Edersee. Wegen des außergewöhnlich niedrigen Wasserstandes werden die Relikte der untergegangenen Dörfer sichtbar. Empfehlungen für die schönsten Wege im Naturpark gibt der Verkehrsclub Deutschland in seinen „TourTipps Kellerwald-Edersee“. In der kleinen Mappe sind nicht nur zehn verschiedene Wanderungen und Radtouren beschrieben, sondern auch Hinweise auf die Erreichbarkeit mit Bus und Bahn enthalten. Denn zum sanften Tourismus gehört nach Ansicht des VCD auch eine umweltfreundliche Anreise.
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TourTipps Kellerwald-Edersee

Mittwoch, 16. April 2008

Pressemitteilung 20/2008, VCD-Hessen, 16. April 2008
Auf urigen Pfaden – Wandern im Kellerwald und am Edersee

Rund 40 Millionen Deutsche sind in ihrer Freizeit zu Fuß in Wäldern und auf Bergen unterwegs. Ihr Hauptmotiv ist das Erleben von Natur und Land­schaft. „Wandern liegt im Trend und ist einer der erfolgreichsten Wachstums­märkte“, sagt Dr. Rainer Brämer, Leiter der Forschungs­gruppe Wandern an der Universität Marburg und Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts. Der sanfte Natursport habe längst das Image als altbackenes Hobby von beinstarken Senioren im Filzhut verloren.

Mit zehn Tour-Tipps macht der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Lust auf die Wege im Naturpark Kellerwald-Edersee. In der kleinen Mappe sind nicht nur Wanderungen und Radtouren beschrieben, sondern auch Hinweise auf die Erreichbarkeit mit Bus und Bahn enthalten. Denn zum sanften Tourismus gehört nach Ansicht des VCD auch eine umwelt­freundliche Anreise.
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Fahrplanvorschau Vorbild für RMV

Donnerstag, 27. März 2008

Pressemitteilung 16/2008, VCD Hessen

Als vorbildlich bezeichnet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Initiative von Nordhessischem Verkehrsverbund (NVV) und Hessischer / Niedersächsischer Allgemeinen, Fahrplanentwürfe von Bussen und Bahnen vorab zu veröffentlichen. „Fahrgäste haben auf diese Weise die Möglichkeit, frühzeitig Verbesserungsvorschläge einzubringen. Das vermeidet Probleme im späteren Betriebsalltag, denn kein Verkehrsplaner kennt die Verhältnisse vor Ort so genau wie die Kunden“, erklärt Andreas Henning vom Landesvorstand des VCD. Der NVV beweise mit diesem Schritt zum wiederholten Male große Kundennähe.

Diese ist nach Einschätzung des VCD ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Konkurrenz zum Auto. „Busse und Bahnen können nur dann gewinnen, wenn sie sich an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientieren“, meint Henning. Der VCD fordert daher auch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf, diesem Beispiel zu folgen.

In der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen und auf der Website des NVV werden die Entwürfe der ab Dezember gültigen Fahrpläne für Busse und Bahnen veröffentlicht. Kunden haben die Möglichkeit, online oder in Filialen der Zeitung Änderungsvorschläge abzugeben.

Link: www.nvv.de/fahrplanvorschau.html

VCD: Kahlschlag im Kellerwald verhindert

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Pressemitteilung VCD Hessen, 13.12.2007

Erleichtert reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Nachricht vom Erhalt der Bahnstrecke von Wabern nach Bad Wildungen. „Damit ist der Kahlschlag im Kellerwald verhindert“, sagte Jan Stielike, Sprecher des VCD Hessen. „Für den renommierten Kurort wäre eine Abkoppelung vom Schienennetz eine Katastrophe gewesen.“ Jetzt müssten weitere Schritte folgen: Die Reaktivierung der Bahnstrecke von Korbach nach Frankenberg und ein umfassendes Verkehrskonzept für die Nationalparkregion Kellerwald-Edersee, das in erster Linie auf Bus und Bahn setzt. Auch müssten am Bahnhof Wabern die Anschlüsse von der Bad Wildunger Nebenbahn zu den Züge in Richtung Kassel und Frankfurt verbessert werden. Mittelfristig seien eine Ausweitung der Betriebszeiten und ein dichterer Takt nötig, um die Schienenverbindung attraktiver zu machen und damit dauerhaft zu sichern. Noch im Sommer war die Linie von der Stillegung bedroht, wogegen der VCD heftig protestierte. Jetzt wurde bekannt, dass der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) die Strecke für den Betrieb bis 2015 neu ausschreiben will.
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VCD Hessen: Land muss den Nahverkehr retten

Freitag, 16. November 2007

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 16. November 2007

Vor weiteren Angebotskürzungen im hessischen Nahverkehr hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gewarnt. „Das Land muss den Verkehrsverbünden finanziell unter die Arme greifen“, forderte Holger Greiner, Pressesprecher des VCD Hessen (Rhein-Main). „Sonst müssen weitere Züge gestrichen und die Fahrpreise überdurchschnittlich angehoben werden.“ Er verweist auf Baden-Württemberg, wo das Land zusätzliches Geld in den Haushalt eingestellt habe, um Kürzungen im Fahrplan rückgängig zu machen. „Hessen darf sich nicht aus der Verantwortung für den Schienenverkehr stehlen“, fordert der Verkehrsclub. Ein leistungsfähiges und flächendeckendes Angebot von Bussen und Bahnen sei Voraussetzung, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen.
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