Mit ‘Neuwagen’ getaggte Artikel

T&E veröffentlicht Studie zum CO2-Ausstoß europäischer Neuwagen in 2010

Donnerstag, 29. September 2011

Presseinformation, 29.9.2011
Deutschland hinkt im EU-weiten Vergleich hinterher – Kosten­argument widerlegt: Autos verteuern sich nicht durch CO2-Minderungstechnik

Der CO2-Ausstoß von verkauften Neuwagen in der EU ist im letzten Jahr um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 140 Gramm pro Kilometer gesunken, so das Ergebnis der neuesten Analyse von Transport & Environment (T&E) zum CO2-Ausstoß von Neuwagen in der EU. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass dies exakt der Wert ist, den die Autoindustrie im Rahmen einer Selbstverpflichtung bereits für das Jahr 2008 versprochen hatte. Dies wiederum um verbindliche Emissionsgrenzen zu verhindern.

Monika Ganseforth, stellvertretende VCD-Bundesvorsitzende: “Nun zeigt sich deutlich, dass die Autoindustrie auf Zeit gespielt hat. Erst wurde ein verbindlicher Grenzwert für den CO2-Ausstoß über Jahre verschleppt und dann, dank intensiver Lobbyarbeit ein schwacher Grenzwert durchgesetzt. Bleibt es beim Reduktionstempo der letzten Jahre, könnte der für die Gesamtflotte ab 2015 geltende CO2-Grenzwert von 130 Gramm pro Kilometer schon Ende 2012 erreicht werden.
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Deutsche Autoindustrie feiert CO2-Minderung bei Neufahrzeugen

Mittwoch, 02. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 07/11 – Berlin, 02.02.11
VCD: VDA spielt virtuos mit Zahlen

Anlässlich der heute vom Verband der Automobilindustrie (VDA) ver­kündeten CO2-Minderungszahlen bei Neufahrzeugen für 2010 be­scheinigt der ökologische Verkehrsclub VCD dem VDA-Präsi­den­ten Matthias Wissmann einen virtuosen Umgang mit Zahlen.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die deut­sche Automobilindustrie feiert sich selbst für Erfolge bei der CO2-Minderung, die sie bereits vor Jahren kontinuierlich hätte erreichen können und müssen. 1998 verpflichtete sie sich im Chor der europäischen Autobauer, den CO2-Ausstoß der Neuwagen bis 2008 auf 140 Gramm je Kilometer zu senken, um so einen ver­pflich­tenden europaweiten Grenzwert auszuhebeln. Dann fiel sie in einen zehn Jahre währenden Tiefschlaf, so dass die CO2-Emissionen ihrer Neufahrzeuge 2008 mehr als 20 Gramm über dem Ziel der Selbstverpflichtung lagen. Auch 2010 sind die deutschen Autobauer mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 152,4 Gramm je Kilometer für die von ihnen verkauften Neuwagen weit davon entfernt. Hier hat die Industrie kläglich versagt.
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Neue Kampagne will Nachfrage nach sparsamen Autos ankurbeln

Mittwoch, 30. September 2009

VCD-Pressemitteilung 76/09 – Berlin, 30.09.09
Leasingfirmen können Klimaschutz-Vorreiter sein

Europaweit werden 30 Prozent aller Neuwagen durch Leasing­unternehmen angeschafft. Diesen Firmen kommt dadurch eine enorme Nachfragemacht zu. Leasing wird vor allem von gewerb­lichen Unternehmen genutzt. Während in der Vergangenheit haupt­sächlich der Status zählte, spielen jetzt Kraftstoffeffizienz und niedrige CO2-Emissionen eine zunehmend wichtigere Rolle. Um Lea­sing­unter­nehmen zu mobilisieren und dabei zu unterstützen, die Nach­frage nach sparsamen Autos zu verstärken, ruft der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Leasingfirmen und große Flottenbetreiber auf, sich an der europäischen Kampagne »Cleaner Car Contracts« (CCC) zu beteiligen.

Die EU hat Ende letzten Jahres erstmals eine gesetzliche Regelung zur Verringerung der CO2-Emissionen von neuen Pkw beschlossen. Bis 2015 soll die Neuwagenflotte im Schnitt maximal 130 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen. Leasingunternehmen können durch ihren hohen Marktanteil einen bedeutenden Beitrag dafür leisten, dass verbrauchsarme Fahrzeuge deutlich schneller in den Markt kom­men“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand das Haupt­ziel der Kampagne.
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Aktuelle Ergebnisse zum CO2-Ausstoß von Neu­wagen in Europa

Dienstag, 15. September 2009

Gemeinsame Pressemitteilung 70/09 – Berlin/Brüssel/Frankfurt am Main, 15.09.09
Umweltverbände: Deutsche Hersteller hinken nach wie vor hinter­her

Die deutschen Autohersteller liegen mit dem CO2-Ausstoß ihrer Flot­ten noch immer deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Untersuchung, die der Euro­päische Verband für Verkehr und Umwelt »Transport & Environment« (T&E) heute in Brüssel veröffentlicht hat. Während die im Jahr 2008 EU-weit verkauften Pkw im Schnitt 153 Gramm CO2 pro Kilometer ausstießen, lag dieser Wert bei den Autoflotten deutscher Hersteller um zehn Gramm höher. Daimler schneidet mit 175 Gramm CO2 pro Kilometer als schlechtester von 14 aus­gewerteten Herstellern in Europa ab, Volkswagen liegt mit 159 Gramm auf Platz 12 und BMW mit 154 Gramm auf Platz neun. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der WWF forderten angesichts der Zahlen ihres europäischen Dachverbandes die deutschen Hersteller dazu auf, ihre Anstrengungen für spritsparende Fahrzeuge zu erhöhen.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Unsere Zahlen widerlegen die Aussagen von VDA-Chef Matthias Wissmann. Im Rahmen der IAA preist er immer wieder die deutsche Auto­industrie als Vorreiter im Klimaschutz an. Im Vergleich zu anderen Herstellern haben die deutschen zwar hohe Effizienz­gewinne zu verzeichnen, allerdings kommen sie von ganz weit hinten und dümpeln nach wie vor am Tabellenende vor sich hin. VDA-Präsident Matthias Wissmann setzt aufs falsche Pferd, wenn er stolz verkündet, dass 80 Prozent aller Premiumautos aus Deutsch­land kommen. Diese Autos sind nicht mehr zeitgemäß und nicht zukunftsfähig.
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Institut bescheinigt Abwrackprämie Um­welt­nutzen

Samstag, 05. September 2009

VCD Pressemitteilung 68/09 – Berlin, 05.09.09
Ökologischer Effekt hätte größer sein müssen

Laut einer Untersuchung des Instituts für Energie- und Um­welt­forschung (ifeu) hat die Abwrackprämie der Umwelt eher genutzt als geschadet. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) zweifelt die Ergebnisse des ifeus nicht an, diese seien auch nicht wirklich überraschend. Schließlich habe die Umweltbewegung in den letzten Jahren und Jahrzehnten Umweltstandards gegen die Auto­industrie durchgesetzt, wodurch neue Autos im Durschnitt schadstoffärmer seien als alte. Die positiven Umwelteffekte erklärten sich auch daraus, dass die abgewrackten Autos laut ifeu mit 14,4 Jahren älter seien, als vorher angenommen. Es bleibe allerdings ein Skandal, dass die Abwrackprämie an keinerlei Umweltkriterien geknüpft wor­den sei und beispielsweise 2 500 Euro auch für einen Billigdiesel ohne Rußpartikelfilter zu haben waren. Zudem sei zwar der CO2-Aus­stoß von Neuwagen gesunken, weil viele kleine Autos gekauft wurden. Es sei jedoch zu früh, den CO2-Rückgang zu bejubeln, denn die Nachfrage nach kleinen Autos sei nun erschöpft, womit der Anteil großer Dienstwagen wieder ansteigen werde. Insgesamt hätte beim Einsatz von fünf Milliarden Euro für die Umwelt und für die Konjunktur viel mehr erreicht werden müssen.
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