Mit ‘Neubaustrecke’ getaggte Artikel
Mittwoch, 01. September 2010
VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 35/10, Stuttgart, 1. September 2010
Neubaustrecke ist volkswirtschaftlicher Unfug
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch die jüngsten Forderungen von Bundesverkehrsminister Ramsauer, das Land Baden-Württemberg möge sich mit mehr Geld als bisher vereinbart an den gestiegenen Kosten für die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm beteiligen, in seiner Kritik bestätigt. Der VCD hält die Neubaustrecke in der geplanten Form für eine volkswirtschaftliche Fehlinvestition, weil sie insbesondere für den Wachstumsmarkt Güterverkehr keine Engpässe beseitige. Der VCD erwartet von Ministerpräsident Mappus die Einhaltung seines Versprechens, kein weiteres Landesgeld für das Bundesprojekt Neubaustrecke auszugeben.
„Ob der Bund tatsächlich verpflichtet ist, bis 2020 die Finanzierung sicherzustellen, ist angesichts der Vertragsformulierungen fraglich“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Die Neubaustrecke nach Ulm ist in den Planungen des Bundes zu Recht als nicht vordringlich eingestuft worden, weshalb Verkehrsminister Ramsauer auch der Finanzierung keinen Vorrang gibt. Während die Kosten für die Neubaustrecke schon weit vor dem ersten Spatenstich explodiert sind und noch weiter ansteigen werden, hat sich der erwartete Nutzen minimiert. Die prognostizierten Zugzahlen aus den Planfeststellungsunterlagen sind ein reines Phantasieprodukt und entsprechen nicht der Realität“, sagte Matthias Lieb.
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Tags:Neubaustrecke, Planfeststellungsverfahren, Schienenverkehr, Wendlingen - Ulm
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Montag, 19. April 2010
Pressemitteilung 7/2010, VCD Landesverband Hessen, 19.4.2010
Angesichts der Flugausfälle in Europa fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Alternativen zum Luftverkehr zu stärken. Werner Geiß, Vorstandsmitglied VCD Hessen: “Die auch von der hessischen Landesregierung forcierte einseitige Ausrichtung auf den Luftverkehr ist wie jede Monostruktur störanfällig und wohlstandsmindernd.” Der VCD ist für den Ausbau der Eisenbahn-Fernstrecken als Alternative zum Kurz- und Mittelstreckenflugverkehr. Technisch müsse zudem geprüft werden, ob es sinnvoll ist, beim Luftverkehr fast ausschließlich auf Turbinen zu setzen.
Trotz Wehklagen der Luftfahrtwirtschaft bietet eine Verlagerung der Wertschöpfung vom ausufernden Flugverkehr zu anderen Branchen Chancen für mehr Wohlstand und Lebensqualität. Bezogen auf den inländischen Arbeitsmarkt bindet die Luftfahrt weit weniger Arbeitskraft als andere Branchen. Andere Konsumgewohnheiten jenseits von Flugtourismus und eingeflogener Luxusware würden unseren Wohlstand durchaus steigern. Dies auch zu Gunsten unseres klammen Staatshaushalts, der aufgrund der Steuerbefreiung (Mineralöl- und Mehrwertsteuer entfallen im internationalen kommerziellen Flugverkehr) und der hohen Subventionen für die Luftfahrtinfrastruktur jährlich rund 10 Mrd. Euro einbüßt.
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Tags:Bahn, Fluglärm, Flugverkehr, Fulda, Hanau, Neubaustrecke, Planfeststellungsverfahren, Turbovan, Vulkan
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Mittwoch, 10. März 2010
VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010
Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?
Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projektbefürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projektsprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, erkläre die Bundesregierung, dass sie diese Einschätzung der Deutschen Bahn nicht teile.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion unsere Position, dass der Bau der Neubaustrecke nach Ulm auch ohne Stuttgart 21 möglich ist. Es ist absehbar und dem Bund auch bewusst, dass das Geld für eine Fertigstellung der Neubaustrecke bis 2019 nicht vorhanden ist. Sollte Stuttgart 21 trotzdem jetzt gebaut werden, dann enden die Züge auf den Fildern, oder man kann im Kreis von Stuttgart nach Stuttgart fahren. Welch ein Schwabenstreich!“
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Tags:Bahn, Drexler, Gäubahn, Kopfbahnhof, Neubaustrecke, Rheintalbahn, Stuttgart 21
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Dienstag, 02. Februar 2010
VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 5/10 – Stuttgart, 2. Februar 2010
VCD zum symbolischen Baustart für Stuttgart 21: Prellbockverschiebung ist unanständige Politshow auf Kosten der Steuerzahler
Mit massiver Kritik hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf den symbolischen Baustart für Stuttgart 21 mit der Prellbockverschiebung am Gleis 49 des Stuttgarter Hauptbahnhofes reagiert. Der VCD empfiehlt den Projekt-Befürwortern, endlich auf dem Boden der Realität anzukommen und sich vom Wolkenkuckucksheim Stuttgart 21 zu verabschieden. So lange die Finanzierung der Neubaustrecke nach Ulm nicht feststehe, sei es unanständig und verantwortungslos den Bau des Tunnelbahnhofes zu beginnen.
Stuttgart 21 sei in keiner Hinsicht nachhaltig. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Stuttgart 21 ist nach wie vor das verkehrlich, ökologisch und ökonomisch unsinnigste Projekt der deutschen Bahngeschichte. Was wir brauchen ist keine symbolische Prellbockverschiebung, sondern eine Projektverschiebung, bis geklärt ist, ob die Neubaustrecke nach Ulm überhaupt gebaut und finanziert werden kann. Wer jetzt anfängt, in Stuttgart zu graben, ohne zu wissen, wie es auf den Fildern weitergeht, schafft unnötige Sachzwänge und schadet auf Kosten der Steuerzahler dem Schienenverkehr im ganzen Land.“
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Tags:Mannheim, Neubaustrecke, Stuttgart 21
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Mittwoch, 16. Dezember 2009
VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 39/09 – Stuttgart, 16. Dezember 2009
Ehrliche Investitionsplanung dringend erforderlich
Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. schließt sich der heute geäußerten SPD-Kritik an der Landesstraßenbaupolitik nur teilweise an. Zwar sei es richtig, dass die bisherige Landesstraßenbaupolitik einem unrealistischen Wunschzettel von Regionalpolitikern entspreche. Dem könne aber nur begegnet werden, indem konsequent auf Landstraßenneubau zugunsten des Erhaltes der bestehenden Landstraßen verzichtet werde.
VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Das Landesstraßennetz ist dicht genug. Für Neubau gibt es in den allerwenigsten Fällen einen Bedarf, denn wer Straßen neu baut, der erzeugt nur zusätzlichen Verkehr. Bedauerlicherweise setzt die Landesregierung auch im aktuell vorliegenden Doppelhaushalt mit den Investitionsvorhaben in den Landesstraßenneubau völlig falsche Signale. Die geplante Verwendung von Nahverkehrsmitteln für den Straßenbau ist sowohl finanzpolitisch unvernünftig als auch umwelt- und klimaschädlich.“
Weitere Informationen
Zur VCD-Kritik am Doppelhaushalt der Landesregierung vgl. auch VCD-Pressemitteilung 30/09 vom 11. November 2009.
Tags:Infrastruktur, Neubaustrecke, Straßenbau
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Donnerstag, 10. Dezember 2009
VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 36/2009, Stuttgart, 09. Dezember 2009
Verkehrsclub fordert Klarheit über Absicherung des Kostenrisikos
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. kritisiert den Beschluss des DB-Aufsichtsrates, Stuttgart 21 trotz eines erheblichen Kostenrisikos weiterzuverfolgen, als unverantwortlich. Der am Donnerstag tagende Lenkungskreis müsse sich die neue Kalkulation der DB sehr kritisch betrachten, um nicht die Katze im Sack zu kaufen oder auf Milliarden Mehrkosten sitzen zu bleiben.
VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Jeder weiß, dass die jetzt vorgelegten 4,1 Milliarden Euro nicht ausreichen werden. Einziges Ziel der Kalkulation ist es gewesen, nicht die Sollbruchstelle von 4,5 Milliarden Euro zu erreichen. Am Ende wird Stuttgart 21 bei mindestens 6 Milliarden Euro landen. Eine Beschlussfassung aller Projektpartner darf nur erfolgen, wenn völlig klar ist, wer anfallende Mehrkosten übernimmt – alles andere wäre ein ungedeckter Scheck zu Lasten der Steuerzahler.“
Ein zweiter Unsicherheitsfaktor ist nach Einschätzung des VCD die zu erwartende Kostenexplosion bei der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm. „Ein Beschluss zu Stuttgart 21 ist eine unzulässige Vorfestlegung in Bezug auf die Neubewertung des Bundesverkehrswegeplans. Kommt Stuttgart 21, dann muss auch die fehlgeplante Neubaustrecke kommen, koste es was es wolle“, kritisierte Matthias Lieb. Ein Ausbau der Rheintalschiene und andere Investitionen in den Schienenverkehr in Baden-Württemberg würden damit auf den Sanktnimmerleinstag verschoben.
Tags:Bundesverkehrswegeplan, Neubaustrecke, Rheintalbahn, Stuttgart 21
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Montag, 30. November 2009
Pressemitteilung Nr. 34/09 VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 30. November 2009
Realitätsferne Einschätzungen zu Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen – Ulm
Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. beklagt die Ignoranz von Stuttgart 21-Sprecher Wolfgang Drexler gegenüber fundierter Kritik von Bahnexperten. Die bundesweit von Michael Holzhey diskutierten Forderungen, Stuttgart 21 zu stoppen und zwischen Stuttgart und Ulm güterverkehrstauglich auszubauen, sind nach Ansicht des VCD völlig richtig. Wolfgang Drexler hingegen missachte die Fakten und träume sich sein Stuttgart 21-Luftschloss zurecht.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: “Alle Bahnexperten, die nicht direkt am Stuttgart 21-Tropf hängen, sind sich einig, dass der Tunnelbahnhof falsch und die Neubaustrecke fehlgeplant sind. Nicht nur im Hinblick auf die garantierte Kostenexplosion müssen die Planungen sofort eingestellt werden.”
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Tags:Drexler, Güterverkehr, IHK, Neubaustrecke, Rheintalbahn, Stuttgart 21, Wendlingen - Ulm
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Donnerstag, 19. November 2009
Pressemitteilung Nr. 32/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 19. November 2009
Zur Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg: Verkehrsclub kritisiert geplanten Autobahnausbau
Anlässlich der in Heidelberg stattfindenden Verkehrsministerkonferenz kritisiert der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) den von Innenminister Rech geforderten Ausbau der Autobahnen A 6 und A 8. Die erwarteten Verkehrszuwächse können nach Ansicht des VCD nur mit einer konsequenten Verlagerung von der Straße auf die Schiene bewältigt werden. Deshalb fordert der VCD einen güterverkehrstauglichen Ausbau des Schienennetzes, sowohl im Rheintal als auch in Ost-West-Richtung zwischen Stuttgart und Ulm.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Ein weiterer Ausbau der Autobahnen in Baden-Württemberg erzeugt nur zusätzlichen Verkehr und widerspricht den Klimaschutzzielen des Landes. Um der Zukunft ökonomisch und ökologisch gerecht zu werden, muss die Landesregierung Verkehre auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie die Bahn verlagern. Das gilt insbesondere für den Transitgüterverkehr, bei dem die größten Zuwächse prognostiziert werden.”
Leider fehlt es im Südwesten nach Einschätzung des VCD an einem leistungsfähigen, güterverkehrstauglichen Schienennetz. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Beim Ausbau der Rheintalbahn geht wegen mangelhafter Trassenplanung kaum etwas voran. Und die geplante Neubaustrecke von Stuttgart nach Ulm kann von Güterzügen nicht befahren werden. Dabei müssen gerade in der Ost-West-Richtung wegen der Geislinger Steige viele Unternehmen auf die Schiene verzichten und ihre Lkws in den Stau auf der A 8 schicken.”
Der VCD fordert von der Landesregierung ein Umdenken in der Verkehrspolitik. “Wer versucht, prognostizierten Verkehrszuwächsen mit Straßenbau hinterher zu hecheln, setzt die falschen Prioritäten und ist zum Scheitern verurteilt. Wer Klimaschutz Ernst nimmt und Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern will, muss auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.
Tags:A8, Autobahn, Autobahnbau, Geislinger Steige, Neubaustrecke, Rheintal, Rheintalbahn
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Mittwoch, 11. November 2009
Pressemitteilung Nr. 29/09, VCD Baden-Württemberg – Stuttgart, 10. November 2009
Auch bei Neubaustrecke Wendlingen — Ulm auf Kosten achten
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V. zeigt sich erfreut über die klaren Worte von Bahnchef Rüdiger Grube zur Kostenentwicklung beim Projekt Stuttgart 21. Der VCD hatte die offiziellen Kosten von rund 3 Mrd. Euro immer wieder als geschönt kritisiert und eine ehrliche Debatte über Nutzen und Kosten des Projektes verlangt. Neben der Neubewertung von Stuttgart 21 fordert der VCD auch eine Neubewertung der Kosten für die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm.
“Bei einer Kostenerhöhung um rund 50 Prozent ergibt sich kein volkswirtschaftlicher Nutzen für Stuttgart 21 mehr, der den Einsatz so hoher Steuermittel rechtfertigt“, gab der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb zu bedenken. Der Einsatz der Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz basiere auf Berechnungen, die bei unterstellten Baukosten einen volkswirtschaftlichen Nutzen der Maßnahme nachwiesen. Bei deutlich höheren Baukosten sei dieser Nutzen nicht mehr gegeben, so dass die Mittel für andere, volkswirtschaftlich sinnvollere Projekte zu verwenden seien.
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Tags:Bahnchef, Grube, Neubaustrecke, Stuttgart 21, Wendlingen - Ulm
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Freitag, 06. März 2009
Pressemitteilung Nr. 8/09 VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 6. März 2009
Bundesrechnungshof bestätigt erneut Kostenrisiko
In seinem aktuellen Prüfbericht zum Bahnprojekt Stuttgart 21 hält der Bundesrechnungshof an seiner Kritik fest, das Bahnprojekt sei unsolide finanziert. Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich damit bestätigt, dass Stuttgart 21 nicht nur viel teurer als offiziell zugegeben werde. Aufgrund der Mehrkosten ergäbe sich aus VCD-Sicht auch kein volkswirtschaftlicher Nutzen für das Projekt, das den Einsatz von Steuermitteln rechtfertigen würde.
“Deshalb wäre die Landesregierung gut beraten, nach Alternativkonzepten Ausschau zu halten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb, “der VCD hat mit Kopfbahnhof 21 eine preiswerte und deutlich risikoärmere Alternative entwickelt, die nunmehr von Land und DB umgesetzt werden sollte, anstelle Milliarden aus Steuermitteln in den Stuttgarter Untergrund zu versenken.”
Vielmehr solle sich die Landesregierung auf ihre Pflichtaufgaben beschränken, gibt der VCD zu bedenken. “Viele Regionalzüge in Baden-Württemberg sind überfüllt, die Verantwortung für Mehrbestellungen von Zügen und Wagen im Interesse der Fahrgäste liegt beim Land, wird aber von der Landesregierung ignoriert“, beklagt Lieb. Gleichzeitig sei man bereit, in die Bundesschienenwege Stuttgart 21 und Neubaustrecke Stuttgart — Ulm zu investieren, obwohl dies Aufgabe von Bund und Bahn sei, so der VCD abschließend.
Tags:Bahnhof, Bundesrechnungshof, Kopfbahnhof, Neubaustrecke, Stuttgart, Stuttgart 21
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