Mit ‘Neubaustrecke Stuttgart – Ulm’ getaggte Artikel

VCD begrüßt Zusagen von Bund und Land bei Rheintalbahn

Mittwoch, 15. Februar 2012

Presseinformation Nr. 5/2012, Stuttgart, 15. Februar 2012
Verkehrsclub hält Finanzierung vor 2020 dennoch für unrealistisch

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt, dass durch die Zusagen des Bundes sowie einer Mitfinanzierung des Landes end­lich Bewegung in die Planungen bei der Rheintalbahn kämen und daher die Fortsetzung der Bau­maß­nahmen südlich und westlich von Freiburg realistischer würden. Die vom Bund gemachten Zu­geständ­nisse zugunsten einer Mensch und Umwelt schonenden Strecken­führung entgegen der bisherigen Entwürfe sei längst überfällig gewesen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Die Verantwortlichen auf Bundesebene haben scheinbar erkannt, dass Großprojekte wie die Rheintalbahn nur dann realisiert werden können, wenn die Bedürfnisse der An­woh­ner in die Planungen mit einbezogen werden, auch wenn dies unter Umständen zu Mehr­kosten führt“, befürwortet Matthias Lieb die Versprechungen des Bundes­verkehrs­ministeriums. Erfreut zeigt sich der VCD-Vorsitzende ebenso über die Bereit­schaft des Landes, sich ebenfalls an den Mehrkosten beteiligen zu wollen.
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Radiofeature: Stuttgart 21 und die Misere der deutschen Verkehrspolitik

Dienstag, 14. Februar 2012

SWR2 sendet ab 23. Februar 2012 ein ARD radiofeature zu “Stuttgart 21″.

Im Fokus des Features “Abstellgleis für alle” steht die Frage, ob das Milliardenprojekt einen sinnvollen Beitrag zur Entwicklung der Ver­kehrs­infrastruktur in Deutschland leistet.

“Stuttgart21″ sorgt aus Sicht vieler Experten dafür, dass wichtige Verkehrsprobleme auf dem Abstellgleis landen. Zum Beispiel der Gütertransport, der immer noch hauptsächlich die Autobahnen nutzt und nicht die Schiene. Für solche Bahnprojekte ist kein Geld übrig, da “Stuttgart 21″ den Großteil aller Mittel bis 2020 verschlingen wird.
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Bahnverkehr – Land droht Anschluss zu verlieren!

Mittwoch, 01. Februar 2012

Presseinformation Nr. 4/2012, Stuttgart, 01. Februar 2012
Deutsche Bahn erklärt Rheintalbahn für überlastet
Bundesprogramm zur Beseitigung von Engpässen im Schienennetz dringend erforderlich

VCD: Baden-Württemberg wird auf der Schiene immer weiter abgehängt!

Mit Bestürzung reagiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die jüngste Ankündigung der Deutschen Bahn, für die nächste Fahrplanperiode ab Dezember 2012 die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel als „überlastet“ zu erklären. Dies bedeutet konkrete Nutzungseinschränkungen für den Nah- und Güter­verkehr auf der Schiene. Das wichtige Transitland Baden-Württemberg droht laut VCD beim Bahnverkehr immer mehr den Anschluss zu verlieren.

Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn –die Engpässe im Schienennetz von Baden-Württemberg werden immer größer, während zugleich auf den Autobahnen der LKW-Verkehr explodiert“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb verärgert fest. „Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar. Nun müssen sogar die Fahrgäste im Nahverkehr unter der verfehlten Bahnpolitik des Bundes leiden.
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VCD kritisiert verfehlte Infrastrukturpolitik des Bundes

Donnerstag, 26. Januar 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 3/2012, Stuttgart, 26. Januar 2012
Kein Geld für Nichts
Falsche Prioritätensetzung verzögert Rheintalbahn und ist volkswirtschaftlich schädlich

Über 9,5 Milliarden Euro werden für den Ausbau der Eisen­bahn­infrastruktur in Baden-Württemberg benötigt, davon alleine über sieben Milliarden Euro zur Be­seitigung von Engpässen, ergab eine Analyse des ökologischen Verkehrsclub. Tat­sächlich werde aber in den nächsten Jahren nur rund 400 Millionen Euro in die Eng­pass­beseitigung investiert, kritisiert der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb: „In Baden-Württemberg werden die Bundesmittel in die falschen Projekte investiert. Anstatt die Engpässe im Rheintal zu beseitigen, was einen hohen volks­wirt­schaft­lichen Nutzen hätte, baut der Bund mit vielen Milliarden einen neuen Bahnhof und eine Strecke von Stuttgart nach Ulm, obwohl dort aktuell und in Zukunft keine Überlastung zu erwarten ist.

Berechnungen im Auftrag der Bundesregierung hätten für den Ausbau der Rheintal­bahn und des Knoten Mannheims einen volks­wirtschaftlichen Nutzen von über fünf Milliarden Euro ergeben, für die Strecke Stuttgart – Ulm hingegen nur von rund 500 Millionen Euro, so der VCD.

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