Mit ‘Nahverkehr’ getaggte Artikel

VCD fordert Priorität für ÖPNV-Ausbau – Fein­staubalarm unzureichend

Donnerstag, 21. Januar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 3/2016, Stuttgart, 20. Januar 2016
Feinstaubalarm Stuttgart: VCD fordert Ausbauplan und verbraucherfreundliche Preise für ÖPNV in Stuttgart
LUBW-Messung zeigt fast um das Dreifache überschrittenen Grenzwert für Feinstaub

Der ökologische Verkehrsclub sieht sich in seiner Kritik angesichts der aktuellen massiven Überschreitung des Feinstaubgrenzwerts – gestern um fast das Dreifache – bestätigt, dass der am Montag ausgerufene Fein­staubalarm mit dem damit ver­bundenen Appell an die Autofahrer, das eigene Fahrzeug stehen zu lassen, unzureichend ist. Der Aktions­plan zur Luftreinhaltung von Stadt und Land wird auch in Zukunft nicht greifen, ist sich der VCD sicher, so lange die Rahmenbedingungen, ins­besondere ein gut ausgebautes, zuver­lässiges, mit ausreichend Ka­pa­zitäten versehenes und preisgünstiges ÖPNV-Angebot, nicht vor­handen sind.

Dass es in anderen Großstädten möglich ist, einen erheblichen Anteil der Menschen dauerhaft zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bringen, zeigen Großstädte wie München und Zürich“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb. „Während in Stuttgart die Einwohner rund 144-mal im Jahr den ÖPNV nutzen, fahren die Münchner rund 241-mal im Jahr mit Bus und Bahn. Spitzenreiter sind die Züricher Einwohner, die mit 411 Fahr­ten jährlich fast dreimal so häufig den ÖPNV nutzen. Entsprechend geringer ist auch die Fein­staub­problematik in München und Zürich. (weiterlesen…)

Die Busse zu blockieren bringt die Bahn nicht zurück

Montag, 14. Dezember 2015

Pressemitteilung, VCD Elbe-Saale, 14.12.2015
VCD: „Die Busse zu blockieren bringt die Bahn nicht zurück“

Der Landesverband Elbe-Saale des ökologischen VCD hat wie viele andere ehrenamtlich Aktive aus der Region für den Erhalt der Regionalbahn geworben: „Wir danken allen, die mit uns gekämpft haben. Leider haben wir es nicht geschafft die Verantwortlichen für unsere Ideen für den Erhalt zu gewinnen.“, so Laurenz Heine, der Vorsitzende des Verbandes.

Der VCD richtete für den Protest unter anderem eine Facebookseite ein, die mehr als 1100 Anhänger hat. Die Seite “Für den Erhalt der Bahn zwischen Döbeln und Meißen” hat er nun umbenannt in „Für die Reaktivierung der Bahn Döbeln – Meißen“.
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VCD sieht Spielraum für besseres ÖPNV-Angebot

Dienstag, 17. November 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 32/2015, Stuttgart, 17. November 2015
MVI: Zuschlag SPNV-Verträge im Stuttgarter Netz – Verkehrsclub sieht angesichts günstiger Vergabepreise deutlichen Spielraum für besseres ÖPNV-Angebot – Rückholung zu viel bezahlter Gelder aus Großem Verkehrsvertrag darf nicht in Vergessenheit geraten

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die bei der aktuellen Ver­gabe des Stuttgarter Netzes durch das Ver­kehrs­ministerium erzielten deutlichen Einsparungen um rund 50 Prozent pro Zugkilometer gegenüber den heutigen Preisen. Damit bestätige sich erneut der vom Verkehrsclub ermittelte Betrag an zu viel be­zahl­ten Geldern durch den Großen Verkehrsvertrag an die Deutsche Bahn (DB) AG in Höhe von einer Milliarde Euro.
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VCD begrüßt Ergebnis bei SPNV-Ausschreibungen

Mittwoch, 04. November 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 31/2015, Stuttgart, 4. November 2015
MVI: Zuschlag Übergangsverträge im SPNV/Verkehrsclub begrüßt Ergebnis der Ausschreibungen

Fahrgäste dürfen sich über modernere Züge freuen/ Verkehrsclub fordert ein­ge­spar­te Gelder für Ausbau des SPNV-Angebotes zu nutzen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) freut sich angesichts der An­kün­digung des Verkehrsministeriums, dass die Ausschreibung der Übergangs­verträge im Schienen­personen­nahverkehr (SPNV) Wirkung gezeigt hat. Trotz Vergabe aller jetzt entschiedener Lose an die Deutsche Bahn (DB) müsse das Land nicht nur deutlich weniger Geld pro Zugkilometer als bisher bezahlen, auch dürfen sich viele Pendler endlich über moderneres Wagenmaterial freuen. „Damit werden viele so­ge­nan­nte ‘Silberlinge‘, die mit rund 40 bis 50 Jahren Einsatzalter meist älter als die Fahrgäste sind, in Rente geschickt“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. (weiterlesen…)

ÖPNV-Zugänglichkeit: Einfach und klar muss es sein!

Mittwoch, 04. November 2015

Pressemitteilung, Berlin, 04. 11 2015

Für die Wahl des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit Bussen, Bahnen und Zügen reichen gute Fahrplanangebote und Preise nicht aus. Einfach und leicht nutzbar muss er sein.

Um herauszufinden, welche Bedeutung den sogenannten „weichen“ Faktoren im Nahverkehr aktuell eingeräumt wird, hat der öko­logische Verkehrsclub VCD sechs unterschiedliche Nahverkehrs­regionen untersucht. Im Fokus der Tests in den Großstädten Köln und Hannover, den Mittelstädten Bamberg und Lutherstadt Wittenberg sowie in den beiden Landkreisen Meißen (Sachsen) und Vogelsbergkreis (Hessen), standen Angebot und Qualität von Informationen, Erscheinungsbild von Halte- und Verkaufs­stellen, Bedienungsfreundlichkeit, Barrierefreiheit sowie die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln des Umweltverbundes.

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VCD fordert besseres Wagenmaterial

Freitag, 23. Oktober 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 30/2015, Stutt­gart, 23. Oktober 2015

Anlässlich der Debatte um neue Züge und Platzkapazitäten im ba­den-württem­ber­gischen Schienenpersonennahverkehr weist der öko­lo­gische Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) darauf hin, dass das Land derzeit die ‚Altwagen-Senke’ der Republik sei, wo mit Abstand das älteste Wagenmaterial von DB Regio eingesetzt werde.

Gleichzeitig kassiere DB Regio in Baden-Württemberg über die Vertragslaufzeit von 2003-2016 rund eine Milliarde Euro zuviel vom Land Baden Württemberg für die Be­stellung der Zugleistungen, wie der VCD schon im vergangenen Jahr vorgerechnet habe und wie dies inzwischen durch zwei unabhängige Gutachten bestätigt worden sei.
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VCD begrüßt Start der ersten Regiobuslinien im Land

Montag, 19. Oktober 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 29/2015, Stutt­gart, 19. Oktober 2015

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt den offizi­el­len Start der ersten fünf Regiobuslinien mit der Übergabe der Förderbescheide durch das Ver­kehrs­ministerium als einen weiteren guten Schritt des Landes hin zur Pionier­region für nachhaltige Mo­bilität. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im ländlichen Raum erfährt damit eine weitere wichtige Aufwertung, um als attrak­tive Alternative zur individuellen Mobilität bestehen zu kön­nen, freut sich VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Für eine gute Wahl hält der VCD den nun realisierten Lückenschluss zwischen den Mittelzentren Sigmaringen und Überlingen über Pfullen­dorf. Auf diese Weise erhält gleichzeitig die Region Tübingen als bedeutendes Oberzentrum mit der Neckar-Alb-Bahn und der neuen Regiobuslinie eine stündliche schnelle Verbindung an den Boden­seeraum.
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Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Pressemitteilung, Berlin, 13. 10 2015

Ende September gab es die grundsätzliche Einigung der Länder­chefs mit Kanzlerin Angela Merkel über die Höhe der Regio­nali­sierungs­mittel für den Schienenpersonen­nahverkehr (SPNV) ab 2016 – acht Mrd. Euro pro Jahr und eine jährlich Anhebung der Summe um 1,8 Prozent. Diesen Mittwochabend wird nochmals verhandelt. Im Vermittlungsausschuss soll es um die Details der Mittelvergabe, also den Verteilungsschlüssel gehen. Zu diesem Anlass fordert der ökologische Verkehrsclub VCD Nachbesserungen.

Der Grund: Geht es nach der aktuellen Verteilungsregelung, dem sogenannten »Kieler Schlüssel«, drohen fast allen neuen Bundes­ländern erhebliche Mindereinnahmen im Vergleich zu 2014. In der Folge müssten gerade hier, wo bereits schmerzliche Kürzungen von Angeboten erfolgten, weitere SPNV-Leistungen abbestellt beziehungsweise Fahrpreise erhöht werden. (weiterlesen…)

VCD freut sich über steigende Fahrgastzahlen

Dienstag, 14. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2015, Stuttgart, 13. Juli 2015
Trotz fallender Benzinpreise mehr Fahrgäste in Nah­verkehrszügen

Montags bis freitags landesweit acht Prozent mehr Fahrgäste in den Zügen des baden-württembergischen Nahverkehrs als vor zwei Jahren – auf den ersten Blick sind die Zahlen laut einer Erhebung der grün-roten Landesregierung beeindruckend, erklärt der öko­logische Verkehrsclub VCD. Doch ein Blick in die Details offenbare, dass dieser Fahrgastzuwachs zumeist ohne Fahrplan­verbesserun­gen oder Kapa­zitäts­erhöhung einhergegangen sei, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest: „Die Auslastung der Züge ist weiter angestiegen, so dass es auf immer mehr Strecken eng in den Zügen wird.
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Neuregelung der Regionalisierungsmittel für Nah­verkehr auf der Schiene

Mittwoch, 01. Oktober 2014

Pressemitteilung, Berlin, 01.10.2014

8,5 Milliarden Euro pro Jahr für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und eine jährliche Dynamisierung von 2,8 Prozent − bei einer Geltungsdauer der Neuregelung bis 2030. Auf diese grund­sätzlichen Eckpunkte für die Revision der Regio­nalisierungs­mittel zum 1. Januar 2015 hat sich die Länderverkehrsministerkonferenz bereits im Juli verständigt. Den erreichten Konsens und vor allem das gemeinsame Vorgehen der Bundes­länder begrüßte der öko­logische Verkehrsclub VCD.

In der bevorstehenden nächsten Verhandlungsrunde geht es um den Verteilungsschlüssel der Gelder, dazu mahnt der VCD an: „Wir appellieren an die Bundesländer, auch in dieser Woche, im Rahmen der Sonderverkehrsministerkonferenz, gegenüber dem Bund ge­schlossen aufzutreten, wenn es um die Festlegung des neuen Verteilungs­schlüssels geht.”, so Michael Ziesak, Bundes­vorsitzender des VCD. Denn Fakt bleibt, nur wenn die Bundes­länder mit einer Stimme sprechen, können sie ihre inhalt­lichen Forderungen gegenüber dem Bund geltend machen.
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