Mit ‘Nachtflug’ getaggte Artikel

Fluglärm: Acht Stunden Nachtruhe unverzichtbar

Mittwoch, 15. Januar 2014

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 15. Januar 2014.

Der ökologische Verkehrsclub VCD weist die Forderung der Luft­verkehrswirtschaft zurück, in Frankfurt komplett auf Nacht­flug­beschränkungen zu verzichten. Bereits die jetzige Situation mit nur sechs Stunden Ruhe pro Nacht ist nicht mit der körperlichen Unversehrtheit der Anwohner zu vereinen.

Die Forderung, die aus ein Empfehlungspapier einer Kommission unter dem ehemaligen hessischen Verkehrsminister Dieter Posch hervor­geht, enthält u.a. die Formulierung an “national bedeutenden Flughäfen“, den Betrieb rund um die Uhr vorzuschreiben. Des Weiteren enthält das Papier unverbindliche Floskeln für “mehr Lärmschutz“. Der VCD Landesverband Hessen sieht hierin eine einseitige Prioritätensetzung, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: “Zuerst kommen die Lobbyinteressen des Luftverkehrs, zu allerletzt die Menschen nahe der Flughäfen. Das dürfen wir nicht hinnehmen.
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Nachtflugverbot am Flughafen Berlin-Tegel darf nicht aufgeweicht werden

Montag, 14. Mai 2012

Pressemitteilung, Berlin, 14. Mai 2012.
Planungsfehler darf nicht zu Lasten der Bevölkerung gehen

Noch während über einen neuen Eröffnungstermin für den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) diskutiert wird, fordern Air Berlin und Luft­hansa das Nachtflugverbot in Berlin Tegel zu lockern. Geht es nach dem Willen der Fluggesellschaften, soll das bestehende Nacht­flug­verbot von 23 bis 6 Uhr, bereits ab Juni um zwei Stunden auf den Zeitraum von null bis fünf Uhr verkürzt werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert das mögliche Aufweichen des Nachtflug­verbots scharf und appelliert an die Politik, die Folgen der Flughafen­panne nicht auf dem Rücken der Bürger auszutragen.

Es ist absolut unzulässig, dass die Anwohner des Flughafen Berlin-Tegel für die Planungsfehler von Politik und Wirtschaft büßen sollen“, so Monika Ganseforth, stellvertretende Vorsitzende des VCD. Die von Air Berlin prognostizierten Kapazitätsengpässe, können anders gelöst werden. Mehr als ein Drittel der Flüge von den Berliner Flughäfen haben Ziele im Inland. Ein Großteil davon könnte auf die Schiene verlagert werden. Dies hätte weitere Vorteile: zum einen ist es lärmentlastend, zum anderen klimaschonend.
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Gerichtliche Bestätigung des Nachtflugverbotes

Mittwoch, 04. April 2012

Pressemitteilung, Berlin, 4. April 2012.
VCD begrüßt Bestätigung des Nachtflugverbots für Frankfurt – einheitliche Regelung in Deutschland ist dringend notwendig

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerWG) hält ein generelles Nacht­flug­verbot zwischen 23.00 und 5.00 Uhr zum Schutz der Anwohner am Flughafen Frankfurt/Main für geboten. Der VCD begrüßt diese Be­stä­tigung des Nachtflugverbots und sieht gleichzeitig die Politik auf­geru­fen, eine einheitliche Regelung in Deutschland zu schaffen.

Das Schutzbedürfnis der Bevölkerung ist nun gerichtlich bestätigt. Dies ist lobenswert und ein klares Signal für die Luftverkehrsunternehmen“, so Monika Ganseforth, stellvertretende VCD-Bundesvorsitzende. Lärm ist eins der am weitesten unterschätzten Umweltprobleme. Insbesondere nächtlicher Lärm führt zu massiven Gesundheitsproblemen, weil der Körper durch den Lärm in einen permanenten Alarmzustand versetzt wird und zu keiner Zeit zur Ruhe kommen kann. Die Einschränkung der Lebensqualität durch Fluglärm hat bei den Betroffenen in der Nähe von Flughäfen schwerste Krankheiten zur Folge. Die Entscheidung aus Leipzig muss deshalb Signalwirkung haben.
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Enttäuschung über VGH-Urteil

Freitag, 21. August 2009

Pressemitteilung 22/2009, VCD Hessen, Kassel 21. August 2009

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigt sich vom Urteil des Hessi­schen Verwaltungsgerichtshofes in Kassel (VGH) zum Ausbau des Frank­furter Flughafens enttäuscht. Die mittlerweile mehr als 10 Jahre andauernde Debatte sei nicht dazu genutzt worden, „neue Er­kennt­nisse und Entwicklungen in der juristischen Abwägung zu berück­sichtigen“, stellt das Vorstandsmitglied des hessischen VCD-Landes­verbandes Werner Geiß fest. Für die Richter habe vor allem die von der Realität längst widerlegte Bedarfsprognose eines an­geb­lich rasant wachsenden Flugverkehrs den Ausschlag „als ein­zi­ges, jedes andere öffentliche Interesse überragendes Kri­te­rium“ gegeben.
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