Mit ‘Nachhaltigkeit’ getaggte Artikel

Nachhaltigkeitskongress des Landes: VCD fordert ökologische Verkehrswende

Dienstag, 15. Juni 2010

Presseinformation Nr. 22/2010, Stuttgart, 15. Juni 2010
Nachhaltigkeitskongress des Landes am 16. Juni 2010 in Esslingen/VCD fordert ökologische Verkehrswende

Verkehrsclub: Landesregierung soll den Empfehlungen ihres Nach­haltigkeits­beirates folgen

Anlässlich des am Mittwoch in Esslingen stattfindenden Nach­haltig­keits­kon­gres­ses des Landes fordert der Umwelt- und Ver­braucher­verband Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. eine öko­logische Ver­kehrswende für Baden-Württemberg. Der VCD unter­stützt damit den Nachhaltigkeitsbeirat der Landes­regierung, der sich klar für deutlich sparsamere Fahrzeuge und mehr Bus und Bahn aus­gesprochen hat.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Nach­haltig­keits­strategie des Landes kann nur erfolgreich werden, wenn sich auch im Bereich Verkehr endlich öko­logisches Denken durchsetzt. Den schönen Worten müssen Taten folgen.“ Der VCD fordert Schluss mit Straßenneubau und einen Verzicht auf prestige­trächtige Infra­struktur­maßnahmen ohne verkehrlichen und ökologischen Nutzen. Be­gleitend müssten der öffentliche Nahverkehr und die Radwege so aus­gebaut werden, dass den Menschen ein Um­steigen leicht fällt.
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Veranstaltungstipp Stuttgart: Nachhaltige Mo­bi­li­tät in der Region

Sonntag, 24. Januar 2010

Der VCD Kreisverband Stuttgart hat für Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 19:30 Uhr im Umweltzentrum, Rotebühlstraße 86/1 in Stuttgart eine Veranstaltung zum Thema: “Nachhaltige Mobilität in der Region” mit Wolfgang Höpfner (Regionalrat und VCD-Mitglied) vorbereitet.

Es sind nicht nur Stuttgarter, sondern ausdrücklich auch die VCD-Mitglieder der Region Stuttgart hierzu herzlich eingeladen.

fairkehr-Titelthema »Das Ende des Erdöls«

Montag, 07. Dezember 2009

VCD Pressemitteilung 93/09 – Berlin, 07.12.09
Elektrisch in die Zukunft?

Fairkehr 6/2009: Das Ende des Erdöls

Fairkehr 6/2009: Das Ende des Erdöls

»Peak Oil« nennen Experten den Punkt, an dem die Ölförderung ihren Höchst­stand erreicht, um danach kon­ti­nuier­lich zu schrum­pfen. Die Inter­nationale Energieagentur warnt inzwischen, dass noch vor dem Jahr 2020 der weltweite »Peak Oil« er­reicht sein werde. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Kraft­stoffen – der weltweite Pkw-Bestand nimmt rasant zu und wird sich nach Schätzungen des Mineralöl­konzerns Shell innerhalb von 20 Jahren auf 1,4 Milliarden verdoppeln. Alternativen zum Öl wie Agrosprit und Elektroautos gelten als Ausweg aus diesem Dilemma. Was dran ist an diesen vermeintlichen Heilsbringern, diskutiert der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glieder­zeitschrift fairkehr.

Der Vorteil von Agrokraftstoffen, die aus Biomasse wie Raps oder Mais hergestellt werden, liegt darin, dass sie immer wieder nach­wachsen und beim Verbrennen nur so viel CO2 freisetzen, wie die Pflanzen beim Wachsen aufgenommen haben. Laut Bio­kraft­stoff­verband liegt die durchschnittliche Netto-Klimagas­reduktion bei 50 Prozent gegenüber Erdöl. Doch Agrosprit ist nicht per se öko­logisch: Die Produktion verschlingt viel Energie. Hinzu kommen die Konkurrenz zur Nahrungsmittel-produktion und die Frage der Nach­haltig­keit: Wenn für Energiepflanzen Regenwaldflächen gerodet oder für den Naturschutz relevante Freiflächen in Felder umgewandelt werden, kann die CO2-Bilanz schnell negativ werden. Daher fordern Umweltverbände wie der VCD, Agrokraftstoffe umwelt- und sozialverträglich zu produzieren und ein international geltendes Zertifizierungssystem zu schaffen. Bundesweit darf ab Mitte 2010 kein Agrosprit mehr verkauft werden, der nicht nachhaltig produziert wurde. Die entsprechende EU-Nachhaltigkeits­verordnung geht dem Präsidenten des Umweltbundesamtes und Mitbegründer des VCD, Jochen Flasbarth, im fairkehr-Interview jedoch noch nicht weit genug: “Am Ende brauchen wir das, was wir mit dem MSC- und dem FSC-Siegel für Fischerei- und Forst­wirtschaft haben, auch für den Biospritanbau.
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