Mit ‘NABU’ getaggte Artikel

Verbändekampagne fordert Stopp der Ruß­emissionen in Köln

Freitag, 17. Juli 2009

Pressemitteilung der Kampagne “Russfrei fürs Klima” getragen von Verkehrsclub Deutschland (VCD), NABU, BUND und DUH, Köln, 17. Juli 2009

Verschärfung der Umweltzone schützt die Gesundheit der Bürger und das Klima

Feinster Dieselruß beschleunigt die Eisschmelze in der Arktis und damit die Erderwärmung – Grüne Plakette in Köln reduziert Diesel­emissionen – Kommunale Unternehmen müssen nachrüsten – Rheinschifffahrt muss sauberer werden.

Rußfrei fürs KlimaDie Verbändekampagne “Ruß­frei fürs Klima” hat von der Stadt Köln ge­fordert, die Zu­fahrt in die Umweltzone schnellst­möglich auf Autos mit grüner Plakette zu beschrän­ken, kommunale Fahr­zeuge mit Par­ti­kel­filtern auszustatten und den Aus­stoß von Dieselruß aus der Rhein­schiff­fahrt dras­tisch zu senken. Hintergrund sind neuere wissen­schaftliche Erkennt­nisse, nach denen Dieselruß nicht nur gesund­heits­schädlich sondern auch zu einem erheblichen Teil für die Erderwärmung mit­verantwort­lich ist.
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IPCC-Wissenschaftler machen Dieselruß für Gletscherschmelze verantwortlich

Freitag, 03. Juli 2009

Pressemitteilung, Berlin, 3. Juli 2009
Weltklimarat-Mitglied V. Ramanathan fordert “radikale Verminderung der Dieselrußemissionen” für den Klimaschutz und unterstützt das Bündnis “Rußfrei fürs Klima”

Rußfrei fürs KlimaVor dem beschleunigten Ab­schmel­zen der Gletscher im Himalaya nach dem Nieder­gang von Rußpartikeln hat der Klima­wissenschaftler Dr. Veerabhadran Ra­mana­than von der University of Cali­fornia in San Diego heute in Berlin gewarnt. Die im Eis gebundenen Wasser­massen würden verheerende Über­flutungen in den Gebieten entlang der aus dem Himalaya gespeisten Flüsse Indus und Ganges verursachen und die Folgen des Klimawandels in einem Land wie Bangladesch im Mündungsdelta von Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra extrem verschlimmern, sagte Ramanathan auf einer Pressekonferenz des Bündnisses “Rußfrei fürs Klima” aus vier deutschen Umwelt- und Ver­kehrs­verbänden. “Der dramatische Verlust an Gletschermassen in den Hoch­gebirgs­regionen wie dem Himalaya erfordert eine radikale Verminderung der Diesel­ruß­emissionen“, sagte Veerabhadran Ramanathan. “Dennoch muss der Schwerpunkt auf der Minderung der CO2-Emissionen bleiben.
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Emissionshandel schadet Eisenbahnen

Donnerstag, 02. Juli 2009

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 02.07.2009
Verbände schlagen Alarm: Emissionshandel schadet Eisenbahnen/Klimaschutzinstrument wird zum Klimakiller

Im Verkehrssektor könnte die EU-Neuregelung des Emissionshandels ab 2013 dramatische negative Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele haben. Nach Ansicht der Allianz pro Schiene und mehre­rer Umweltverbände droht ein widersinniges Szenario: Weil die neue EU-Richtlinie die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienen­verkehrs noch vergrößert, sind massive Ver­kehrs­verlagerungen von der umweltfreundlichen Schiene auf Straße und Flugzeug vor­programmiert. “Eigentlich ist der Emissions­handel ein sinnvolles Klima­schutz­instrument“, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. “Aber wenn man ihn so unausgegoren ansetzt, entwickelt er sich zum Klimakiller.
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Raserei auf der Elbe hilft dem Tourismus nicht

Mittwoch, 22. April 2009

Pressemittteilung VCD Elbe-Saale, Dresden, 22.04.2009

Mit großer Verwunderung hat der Landesverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf eine Ankündigung des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland reagiert. Dieser möchte ein Schnellboot mit bis zu 130 km/h über die Elbe rasen lassen und hatte behauptet, dass es dabei keinerlei Konflikte mit Naturschützern gebe. VCD-Sprecher Lutz Dressler: “Wenn wir dem Tourismus helfen wollen, dann müssen wir die Einzigartigkeit der Sächsischen Elblandschaft in den Vordergrund stellen. Wenn jetzt hier einigen wenigen abenteuerhungrigen Besuchern ein Tempo-Kick auf der Elbe versprochen wird, dann befürchte ich, werden sich viele Stammgäste der hiesigen Hotels dadurch sehr gestört fühlen.” Die Elbe sei der längste noch freifließende Fluss Deutschlands. Umweltschutzverbände wie der BUND und der NABU würden große Anstrengen unternehmen, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Schnellboote würden erheblich dazu beitragen, dass sich die Tierwelt gestört fühlt, insbesondere auch Vögel im Uferbereich würden immer wieder aufgeschreckt.

Kinder brauchen Fahrräder mehr als Autos

Freitag, 17. April 2009

Pressemitteilung 11/2009 VCD Baden-Württemberg und Na­tur­schutz­bund (NABU) Baden-Württemberg
NABU und VCD belohnen Familien, die Ausflüge mit dem Rad unternehmen

Der Naturschutzbund (NABU) Baden-Württemberg und der Ver­kehrs­club (VCD) Baden-Württemberg rufen dieses Frühjahr gemeinsam dazu auf, das Auto häufiger stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zu fahren. Speziell Familien, die sich diesem Appell anschließen, wollen die Naturschützer belohnen. Nutzen diese im Zeitraum vom 20. April bis 20. Juni das Rad für den Familienausflug statt das Auto, bekommen sie einen Preis zugeschickt.

Familien sind uns bei unserem Appell besonders wichtig“, erklärt Sonja Lehmann vom Naturschutzbund NABU. „Denn immer mehr Eltern verbieten ihren Kindern mit dem Rad zur Schule oder zu Freunden zu fahren, weil sie Angst vor Unfällen haben.“ „Dabei verunglücken rund ein Drittel der Kinder im Straßenverkehr dann, wenn sie mit im Auto sitzen“, stellt Birgit Maier, Ge­schäfts­stellenleiterin des VCD in Baden-Württemberg, klar. „Die Vorstellung also, dass das Kind sicherer ist, wenn es mit dem „Elterntaxi“ unterwegs ist, ist daher leider falsch“.

Viele Eltern vergessen zudem völlig, dass Kinder vor allem eins brauchen, um sich gesund zu entwickeln: Bewegung. „Regelmäßige Be­wegung verleiht Kindern Kraft, verbessert ihr Ko­or­di­na­tions­vermögen und fördert ihren Gleichgewichtssinn“, erklärt Maier. Sie ist zudem nachweislich gut für die geistige Entwicklung und hilft dabei Stress abzubauen. Kinder, die sich ausreichend bewegen stolpern und stürzen weniger, vertreten sich seltener und haben so weniger Unfälle.
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