Mit ‘München’ getaggte Artikel

Fernverkehrspläne der Bahn für Sachsen: Enttäuschend

Mittwoch, 21. April 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 21.4.2010
VCD: Bahn sagt noch nicht die ganze Wahrheit

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der erst vor zwei Wochen sein eigenes Bahnkonzept vor­gestellt hatte, zeigte sich enttäuscht über die Fern­verkehrs­pläne der Bahn für 2011.

Wir haben der Bahn ein Konzept vorgeschlagen, welches trotz Fahr­zeugmangel bei den ICE mehrere Verbesserungen im Fern­verkehrs­netz für Mitteldeutschland mit sich gebracht hätte und trotzdem auch wirtschaftlich tragfähig wäre. Bezeichnend für die Bahn ist es, dass wir keinerlei Reaktion darauf erhalten haben“, so VCD-Vorstandssprecher Lutz Dressler. Weiterhin fehle es der Bahn nachwievor an einem langfristigen Konzept.
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Dresden: Den Nahverkehr nicht schlecht reden

Donnerstag, 07. Mai 2009

Pressemitteilung LV Elbe-Saale/VCD Dresden, Dresden, 7.5.09

Dresdens Nahverkehr ist deutschlandweit Spitze“, sagt Karsten Im­brock vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). “Die Busse und Bahnen sind zum Großteil moderne Niederflurfahrzeuge. Auf den meisten Strecken haben wir in Dresden einen guten Linientakt und der Service ist Vorbild für zahlreiche Nahverkehrsunternehmen.” Für das Jahr 2008 wurden die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom sächsischen Wirtschaftsministerium gar mit dem Prädikat Service-Champion ausgezeichnet. Mit der vor wenigen Wochen eingeführten Kunden­garantie möchten die DVB diesen heißbegehrten Titel im Jahr 2009 verteidigen.
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fairkehr-Titelthema »ÖPNV-Image«

Montag, 23. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 19/09 – Berlin, 23.02.09
Bus und Bahn attraktiver vermarkten

Titelbild der Fairkehr 1/2009Die Tram kommt immer zu spät, die S-Bahn ist grundsätzlich über­füllt und riecht schlecht und Busfahrer haben ihren Spaß daran, einem die Tür jedes Mal genau vor der Nase zu schließen: Die gän­gi­gen Klischees rund um den Öffent­lichen Per­sonen­nahverkehr (ÖPNV) scheinen nie auszusterben. Ge­pflegt werden sie jedoch vor­wiegend von den­jenigen, die selbst nie oder nur sehr selten ihren Fuß in Bus oder Bahn setzen. Aber auch die Ver­kehrs­unter­nehmen selbst unter­lassen es zu oft, ihrem in der Regel guten Angebot ein positives Image zu verpassen. Dass der ÖPNV auch sexy sein kann und welche guten Beispiele es gibt, um das zu kommunizieren, zeigt der Ver­kehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Während die Autoindustrie in ihrer Werbung bewusst mit Emotionen spielt, mangelt es vielen Nahverkehrsunternehmen an originellen Mar­keting­kampagnen, um Kunden zu gewinnen und zu binden. “Bislang liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf einem sicheren und effizienten Betrieb“, erklärt Armin Langweg vom Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen im fairkehr-Interview. “Die Orientierung an Kundenwünschen und Image­werbung spielt eine weniger große Rolle.” Dabei sei es für Verkehrs­verbünde gerade im ländlichen Raum wichtig, sich den Bedürfnisse ihrer Zielgruppen zu öffnen, um Bus und Bahn als attraktive, preiswerte Alternative zum Auto langfristig zu etablieren.
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Elf neue Umweltzonen starten bundesweit

Dienstag, 30. September 2008

VCD-Pressemitteilung 67/08 – Berlin, 30.09.08
VCD begrüßt Maßnahme gegen Feinstaub und fordert weitergehende Zufahrtsbeschränkungen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Einrichtung von elf neuen Umweltzonen als klares Signal für die bundesweite Fein­staub­bekämpfung. Ab morgen gelten in zahlreichen Städten des Ruhr­gebiets – darunter Dortmund, Essen und Gelsenkirchen – sowie in Frankfurt am Main und München großflächige Zu­fahrts­beschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schad­stoff­ausstoß. “Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sauberer Luft für alle“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand den Start der Umweltzonen. Er ist sicher: “Mit der Verschärfung der Zufahrtsbedingungen in den Folgejahren werden sie sich als wir­kungs­volle Maßnahme gegen krankmachenden Fein­staub er­weisen.

Vorbildlich seien die Regelungen in Berlin und Hannover, wo ab 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone fahren dürfen. Aus Sicht des VCD sollte diese Regelung möglichst schnell für alle Umweltzonen gelten. Damit würde auch der Druck erhöht, alle Lkw und Transporter mit geschlossenen Partikelfiltern aus­zu­statten. Denn bisher seien Nutzfahrzeuge bei der Fein­staub­be­kämpfung viel zu wenig berücksichtigt worden. “Das ist aber wichtig, da insbesondere Laster und Transporter große Mengen an Feinstaub aus­stoßen“, erklärt Heiko Balsmeyer, VCD-Verkehrs­referent. Einen zusätzlichen Anreiz für die Nachrüstung von Nutz­fahrzeugen mit Partikelfiltern könne ein entsprechendes Förder­programm geben, dass die Bundesregierung jetzt schnell auflegen müsse.
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Tiefensees Flughafenkonzept

Montag, 23. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 43/08 – Berlin, 23. Juni 2008
VCD: Umweltbelastung durchs Fliegen senken statt Flughäfen ausbauen

Angesichts neuerlicher Äußerungen von Bundesverkehrsminister Wolf­gang Tiefensee zum Ausbau der Großflughäfen München und Frankfurt am Main kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) den Entwurf des Ministers für ein neues Flughafenkonzept. An­statt die steigenden Umweltbelastungen durch den Flugverkehr ernstzunehmen und ihnen effektiv entgegenzuwirken, setzt er vor­rangig auf weiteres ungebremstes Wachstum der Branche.
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Feinstaubbekämpfung: DUH und VCD fordern Roadmap für saubere Nutzfahrzeuge

Mittwoch, 09. April 2008

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH – Berlin, 9. April 2008
Bereits Ende März erste Überschreitungen der Fein­staub­grenzwerte – Pkw-Neuwagen weitgehend mit Rußfilter aus­ge­stattet / Nutz­fahrzeuge noch nicht auf dem “Stand der Technik” – Bundes­länder sollen die zweck­gebundenen Mehr­ein­nahmen von ca. 600 Mio. € für Diesel­partikel­filter für Nutzfahrzeug-Nachrüstung zur Verfügung stellen – Fein­staub­bekämpfung absurd: Kraft­fahrt­bundes­amt erteilt seit Monaten keine Zulassungen für fertig ent­wickelte Nach­rüst­filter für Transporter, Lkw und Busse

Das Feinstaubproblem in Deutschland ist noch nicht gelöst. Das zeigen aktuelle Messergebnisse zur Feinstaubbelastung der Atem­luft ins­be­son­dere in den verkehrsreichen Ballungszentren. Danach ist der Grenz­wert von 50 Mikrogramm Feinstaub (PM 10) pro Kubikmeter Luft seit Jahresbeginn bereits an über 300 Mess­stellen mindestens einmal überschritten worden. Die Porsche- und Daimler-Stadt Stuttgart als “Metropole der deutschen Auto­mobil­industrie” erreichte bereits Ende März am Neckartor den für das gesamte Jahr maximal tolerierten Grenzwert von 35 Überschreitungen und trägt – dicht gefolgt von der BMW-Stadt München – auch in diesem Jahr den Titel “schmutzigste Stadt Deutschlands“.
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