Mit ‘Monstertruck’ getaggte Artikel

Feldversuch Gigaliner

Montag, 07. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2011, 07.11.11 Hannover/Bremen.
VCD: „Bremen soll bloß nicht gegenüber der Lkw-Lobby ein­knicken!“/Niedersachsen als schlechtes Beispiel für Logistik­politik kritisiert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hofft angesichts des erheblichen aktuellen Drucks der Lkw-Lobby auf den Bremer Senat, dass die dortige rot-grüne Landesregierung an der Ablehnung des Gigaliner-Feldversuchs festhält.

Diese Monstertrucks sind für den Straßenverkehr zu gefährlich und verschärfen die Wettbewerbsnachteile gegenüber der umweltfreundlichen Schiene! Wir als Niedersachsen sind sehr dankbar, dass Bremen sich nicht an dem Gigaliner-Unsinn beteiligt, das gibt Raum für eine bessere Verkehrspolitik“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender.

Niedersachsens Landespolitik orientiert sich nach VCD-Auffassung seit Jahren zu einseitig auf die Straße und vernachlässigt die Schiene. In vielen Regionen droht angesichts der falschen Güterverkehrspolitik der Anschluss an die Bahn für immer verloren zu gehen. „Eine zukunfts­orientierte Verkehrspolitik sollte zum Ziel haben, die Lkw-Verkehre durch eine Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent auf allen Straßen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Gefährdung der anderen Verkehrs­teilnehmer zu reduzieren“, so Frömming.

Freie Fahrt für Monstertrucks = Mehr Stau für alle

Mittwoch, 24. August 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2011, Stuttgart, 24. August 2011
“Monstertrucks haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen“

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt die Landesregierung in Baden-Württemberg in ihrem Bemühen, zusammen mit anderen Bundesländern den geplanten Feldversuch mit überlangen LKWs noch zu stoppen. VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb: “Monster­trucks haben auf deutschen Straßen nichts zu suchen.“ Die so genannten Gigaliner stellten nicht nur ein Sicherheitsrisiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. Sie belasteten die Straßen­infra­struktur über­durchschnittlich, so dass auf den Steuer­zahler teure Folgekosten durch Straßen­schäden und zwingende Umbau­maßnahmen zukämen. Zudem verschärften sie aufgrund des höheren Lade­volumens den Konkurrenzdruck auf die umwelt­freundliche Eisen­bahn, befürchtet Lieb.

Der VCD weist darauf hin, dass für die längeren Laster auch die Lichtsignalanlagen (Ampeln) umgerüstet werden müssten: (weiterlesen…)

Feldversuch für überlange Lkw

Dienstag, 16. August 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 16/2011, Hannover 16.08.2011
VCD: „Niedersachsen soll sich von Monstertrucks verabschieden!“/Nur sieben von 16 Bundesländern halten an „Gigalinern“ fest

Niedersachsen soll sich nach Auffassung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) nicht an dem Feldversuch zur Einführung überlanger Lkw beteiligen. „Diese Monstertrucks stellen nach unserer Auffassung ein Sicherheitsrisiko für die Fernstraßen dar. Außerdem verschärfen sie auf­grund des höheren Ladevolumens den Konkurrenzdruck auf die um­welt­freundliche Eisenbahn“, befürchtet der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming.
(weiterlesen…)

Südwest-Wahlen: „Verkehrspolitische Aus­wirkungen hoffentlich auch auf Nieder­sachsen!“

Montag, 28. März 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 7/2011, 28.03.11, Hannover.
Y-Trasse und Monstertrucks noch umsetzbar?

An den Wahlergebnissen im Südwesten kann auch die schwarz-gelbe Landesregierung in Niedersachsen nicht vorbei. Heftig umstrittene und von vielen Menschen kritisierte Vorhaben wie Y-Trasse und Monstertrucks stehen nun hoffentlich vor dem end­gültigen Aus!“, so Michael Frömming, Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Die Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte, wie die Bahn-Hoch­geschwindigkeits­trasse von Hamburg und Bremen nach Hannover, aber auch in die umstrittenen neuen Autobahnen A 20 „Küsten­autobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg, können nach Auf­fassung des VCD gerade nach der Baden-Württemberg-Wahl nicht mit in einer „Weiter-So“-Politik vorangetrieben werden. „Be­merkens­wert ist doch, dass mit Stuttgart21 ein Verkehrs­projekt einen wesentlichen Beitrag zum Verlust der CDU/FDP-Landes­mehrheit in Stuttgart geführt hat. Stuttgart21 und die Y-Trasse verbinden Milliarden-Subventionen mit spärlichen verkehrlichen Effekten. Die Menschen wollen, dass ihre Steuer­gelder in sinnvollere, glaub­würdige Projekte, etwa in den Ausbau des Schienen­nah­verkehrs, investiert werden!“, so Fröm­ming.

Insbesondere bei der Förderung des Schwerlastverkehrs auf der Straße steht Niedersachsen nun fast alleine da“, so Frömming. Mit Baden-Württemberg sei dem niedersächsischen Wirtschafts­ministerium ein treuer Bündnispartner verloren gegangen. Bislang versuchten vor allem die Landesregierungen in Hannover und Stuttgart gegen die Mehrheit der Bundesländer, überlange Lkw auf deutschen Straßen zu etablieren und somit die Konkurrenz zulasten der umweltfreundlichen Schiene zu verschärfen.

„Monstertrucks“: VCD fordert klare Absage

Montag, 21. Februar 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung, Kassel, 21. Februar 2011

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die hessische Staats­regierung auf, den Einsatz von übergroßen Lastkraftwagen voll­ständig abzulehnen. Er regiert damit auf Äußerungen von Verkehrs­minister Dieter Posch, die Bedingungen für die auch als „Gigaliner“ oder „Monstertrucks“ bekannten Fahrzeuge zu prüfen. Der VCD wünscht sich statt dessen, den Güterverkehr verstärkt auf die Schiene zu verlagern.

Der VCD befürchtet auch beim Einsatz nur auf ausgewählten Strecken erhebliche Sicherheitsprobleme. Die Zerstörungskraft bei einem Unfall ist direkt von der Masse abhängig. Je länger ein Fahr­zeug, desto mehr Fläche wird in Kurven überfahren. Liegen­gebliebene, verunglückte oder falsch parkende Riesenlaster sind schwerer zu passieren. Je länger ein Fahrzeug, desto kritischer werden Überholvorgänge. „Und spätestens, wenn die Monster­trucks sich Elefantenrennen liefern, wird die Leistungs­fähigkeit der Autobahn gesenkt, nicht erhöht.“ so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer.
(weiterlesen…)

Logistikstandort Niedersachsen

Dienstag, 30. November 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 26/2010, Hannover, 30.11.10
VCD fordert Weichenstellung für zukunftsfähiges Transport­gewerbe/Verlagerung von Transporten auf die Schiene muss vorrangiges Ziel sein

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert Politik und Lo­gis­tik­wirtschaft auf, die Weichen für ein zukunftsfähiges Nieder­sachsen zu stellen. „Angesichts der täglichen schweren Verkehrsunfälle, den zunehmenden Umweltbelastungen und absehbar steigenden Kraft­stoff­preise benötigen wir dringend weniger Schwerlastverkehr auf unseren Straßen!“, so Michael Frömming, VCD-Landes­vor­sitzender in Niedersachen.

Kein Mensch versteht, warum Lkw über hunderte von Kilometern un­nütz durchs Land fahren und der Steuerzahler für immer neue Straßen­projekte zur Kasse gebeten werden soll.“ Als Beispiele nennt Frömming Krabben, die per Lkw zum Pulen aus Cuxhaven nach Polen gefahren werden, um wenige Tage später wieder an der deutschen Nordseeküste verkauft zu werden. „Das ist volks­wirt­schaftlicher Schwachsinn!
(weiterlesen…)

„Traumtänzerei“: Niedersachsen weiter auf Monstertruck-Kurs

Freitag, 08. Oktober 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2010, Hannover, 08.10.10
VCD: „Logistik-Innovation sollte nicht vor Niedersachsen halt machen!“/Länder-Verkehrsminister votieren mehrheitlich gegen Monstertrucks

Innovative Logistik-Konzepte setzen auf die Schiene, nicht auf Monstertrucks! Wir bedauern, dass Niedersachsen sich mit seinem Pro-Lkw-Engagement weiter auf das politische Abstellgleis schiebt!“, so Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen. „Traumtänzereien für noch mehr Güter auf den überfüllten Straßen können wir uns in Hannover nicht erlauben! Wir müssen auch runter von den hohen Unfallzahlen, verursacht durch den Lkw-Verkehr.

Auf der Verkehrsministerkonferenz bei Weimar stimmte eine Mehrheit der Bundesländer gestern mit den Stimmen aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gegen die Pläne von Niedersachsen und einigen weiteren CDU/FDP-Regierungen der Länder für den Einsatz von Monstertrucks auf deutschen Straßen. „Das ist ein erster positiver Schritt für eine zukunftsfähige Logistik-Politik“, so Frömming. „Viel zu lange habe vor allem Niedersachsen auf zusätzliche Gütertransporte auf überlasteten Straßen gesetzt, anstatt den umweltfreundlichen Bahnverkehr zu fördern!
(weiterlesen…)

Drei schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen an einem Tag

Dienstag, 07. September 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 17/2010, 07.09.2010 Hannover
VCD: „Maut hoch, Unfallzahlen runter!“ / Landesregierung favorisiert stattdessen Monstertrucks

Drei schwere Lkw-Unfälle an einem Tag in Niedersachsen mit einem Toten und mehreren teilweise schwer verletzten Menschen: Der Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen fordert von der Landes­regierung in Hannover ein deutliches Engagement zur Re­du­zierung der Lkw-Transporte auf den Straßen. „Der Schwer­last­verkehr ist ein echtes Sicherheitsrisiko geworden, die Politik muss han­deln!“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Am Montagabend kam es bei Salzgitter auf der A 7 zu einem Lkw-Unfall, bei dem ein 61 Mann verstarb. Bei einem weiteren Last­wagenunfall war gestern die Autobahn 1 zwischen den Anschluss­stellen Posthausen und Oyten (Landkreis Verden) gesperrt worden. Dort fuhren vier Lkw ineinander und blockierten die Fahrbahn. In Hannover rammte ein Lkw am selben Tag eine Straßenbahn und verletzte neun Menschen, den Straßenbahnfahrer sogar schwer.

Klar ist, dass nicht alle Lkw-Verkehre vermieden werden können, allerdings muss mit der Bevorzugung der Straße gegenüber der sicheren und umweltfreundlicheren Schiene endlich Schluss ein“, so Frömming. „Wir fordern eine Lkw-Maut von 45 Cent pro Kilometer auf allen Straßen und auch für Kleintransporter, um die Wett­bewerbs­verzerrungen zulasten der sicheren und umwelt­freund­lichen Schiene zu beseitigen. Eine angemessene Maut würde dafür Sorge tragen, dass die Straßen nicht nur in Niedersachsen wieder sicherer sein würden.

Die vom niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) immer wieder ins Spiel gebrachte Einführung überlanger Lkw, den „Monster­trucks“, lehnt der VCD kategorisch als verkehrs- und umwelt­gefährdend ab.

Kritik an pro-Lkw-Unterschriftensammlungen

Montag, 12. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 27/09, 12.10.09, Hannover.
Kritik an verdi-Unterschriftensammlungen an Rastplätzen/„Gewerkschafter sollen sich besser für umweltverträglichen Güterverkehr einsetzen!“
In Niedersachsen werden bereits 18,6 Mio. Euro für Lkw-Parkplätze ausgegeben

Auf Kritik stoßen die aktuellen Unterschriftensammlungen der Dienst­leistungsgewerkschaft verdi an Autobahnrastplätzen. verdi verlangt den Bau weiterer Parkplätze für Lkw sowie die Einrichtung eines Parkleitsystems für Lkw-Fahrer. „Besser wäre es, die verdi-Aktivisten würden an den Autobahnraststätten Unterschriften für die Verlagerung von Gütertransporten auf die sichere Schiene sammeln,“ so Michael Frömming, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen.

Derzeit werden in Niedersachsen für 18,6 Millionen Euro rund 500 zusätzliche Lkw-Stellplätze an Autobahnen eingerichtet. Bun­des­weit entstehen bis 2012 insgesamt 11.000 neue Lkw-Park­plätze. Kostenpunkt: 200 Millionen Euro. „Das ist ein Kurieren an den Symtomen“, so Frömming. „Wir brauchen endlich eine deutliche Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene. Das sichert und schafft dort Arbeitsplätze, für die sich die Gewerkschaften einsetzen können.“ Seit Jahren fordert der VCD die Erhöhung der Lkw-Maut sowie deren Ausweitung auf alle Straßen, um eine Kostengerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern zu erzielen.
(weiterlesen…)

Verkehrspolitik nach der Bundestagswahl

Dienstag, 29. September 2009

Pressemitteilung 26/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, 29.09.09 Hannover.
Neue Mehrheiten in Berlin auch mit verkehrspolitischen Konsequenzen/„Nieder­sachsen darf jetzt nicht unter die Räder kommen!“

Ausbau des Bahnverkehrs als Priorität gefordert

Die Bundestagswahlen haben auch Konsequenzen auf Nieder­sachsens Verkehrspolitik. Darauf macht der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) aufmerksam. „Es wird viel über Steuern, Bildung und Atomenergie diskutiert in diesen Tagen. Die zukunftsfähige Verkehrs­politik bleibt ganz offensichtlich auf der Strecke“, befürchtet VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Mit Blick auf die aktuelle CDU/FDP-Landesregierung in Hannover steht zu befürchten, dass Niedersachsen unter die Räder kommt. „Kaum zwei Tage nach der Bundestagswahl werden neue und alte Stra­ßen­bauprojekte als Forderungen aus Niedersachsen hoch und runter dekliniert, egal wie teuer und wie sinnvoll!“, so Frömming. „Rund zwei Mil­liar­den für die Küstenautobahn und rund eine Milliarde für die A 39: der Steuerzahler soll unter der neuen Bundes­regierung in Niedersachsen ganz offensichtlich vor allem für neue Sub­ven­tionen in Lkw-Transitachsen bezahlen“.
(weiterlesen…)