Mit ‘Modernisierung’ getaggte Artikel

Deutschen Bahn AG legt Jahresbilanz 2010 vor

Donnerstag, 31. März 2011

VCD-Pressemitteilung 29/11 – Berlin, 31.03.11
DB auf Wachstumskurs, aber Fahrgäste haben das Nachsehen

Angesichts des guten Jahresabschlusses der Deutschen Bahn AG (DB) für das Jahr 2010, den Bahnchef Rüdiger Grube heute auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin vorstellte, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD, die Gewinne in die hiesige Infrastruktur und in neue Züge zu investieren.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Die DB ist auf Wachs­tums­kurs, die Weltwirtschaftskrise scheint überwunden. Die Fahr­gäste im Fernverkehr und teilweise auch im Nahverkehr profitieren allerdings nicht davon – ganz im Gegenteil: Das Jahr 2010 war für sie das Jahr der Pleiten, Pech und Pannen. Defekte Klimaanlagen, fehlende Züge, eingefrorene Weichen und vereiste Oberleitungen haben im vergangenen Jahr den Reisenden viel abverlangt. Vor allen Dingen die S-Bahn-Kunden in Berlin mussten sich in Geduld üben.
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Bahnstrecke reaktivieren statt Steuermittel zu verschwenden

Mittwoch, 13. Mai 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 14/2009, Kassel/Wiesbaden, 13. Mai 2009
Kurhessenbahn Korbach-Frankenberg

Die Bahnstrecke von Korbach nach Frankenberg in Nordhessen muss nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) dringend re­aktiviert werden. „Die Landesregierung muss zeigen, dass sie nicht nur in den Straßenbau investiert, sondern auch in Schienen­strecken“, erklärte VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel an­lässlich der Landtagsdebatte über den Ver­kehrs­haushalt am Donners­tag (14. Mai). Die Umsetzung des Land­tags­beschlusses vom vergangenen Jahr, der eine Wieder­inbetrieb­nahme der 31 Kilo­meter langen Verbindung vorsieht, dürfe nicht länger durch neue Prüfaufträge verschleppt werden.
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VCD vermisst frischen Schwung bei der Schiene

Montag, 16. März 2009

Pressemitteilung 10/2009 VCD Hessen, Kassel/Wiesbaden, 16. März 2009
Keine einseitige Förderung des Straßenbaus

Anlässlich der Vorstellung des Landesstraßenbauprogramms Hessen for­dert der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hes­sen, zusätzlichen Schwung bei der Schiene. Eine einseitige För­derung des Straßenbaus ist nach Ansicht des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes weder umwelt- noch wirt­schaftspolitisch sinn­voll. Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD Hessen: „Wenn man sofort loslegen will, könnte man zum Beispiel die längst fertig geplante Wiedereröffnung Korbach–Frankenberg anpacken“. Dringenden Handlungsbedarf sieht der VCD auch bei der Modernisierung von Bahnhöfen.

Der VCD bedauert, dass für den erforderlichen Ausbau von Bahn­strecken immer noch keine kurzfristig umsetzbaren Pläne vor­liegen. Ein Beispiel dafür ist das Bahnkonzept „Frankfurt 2010“, zu dem unter anderem der immer weiter verschleppte S-Bahn-Ausbau nach Friedberg gehört.

Dass es im Straßenbau weit mehr baureife Projekte als bei der Schie­ne gibt, liegt nach VCD-Angaben an der bisherigen und aktuellen Vergabe von Planungsaufträgen durch Land und Bund. Mes­ser: „Bei der Straße plant man auch Unrealistisches auf Halde, bei der Schiene wartet man auf die letzte Finanzie­rungs­ver­ein­barung, bis man in die Verfahren geht.“ Der VCD fordert daher die Landesregierung auf, für alle erwünschten Bahnprojekte Vorrats­planungen zu beauftragen, wie dies im Straßenbau üblich ist.

Hintergrund: Der hessische Verkehrsminister Posch stellt am Dienstag (17. März) unter dem Motto „Frischer Schwung im Landes­straßen­bau“ das massiv aufgestockte Landesstraßenbauprogramm 2009 vor. Entsprechende Auf­stockungen bei Bahn, Bus und Fahrrad sind bislang nicht angekündigt.

Bundestag beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 13. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 15/09 – Berlin, 13.02.09
VCD: Bundesrat muss klimafeindliche Konjunkturpolitik stoppen

Die Bundestagsabgeordneten haben ihre Stimme für eine ver­altete, autofixierte und klimafeindliche Verkehrspolitik her­ge­ge­ben“, kritisiert Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land e.V. (VCD), den heutigen Bundestags­beschluss zum zweiten Konjunkturpaket. Mit der Abwrack­prämie für Pkw, einer halbherzigen Kfz-Steuerreform und dem Ausschluss des Öffent­lichen Personennahverkehrs würde der Bau sparsamer Pkw in Deutschland weiter hinausgezögert und eine Verkehrswende hin zu mehr Bus und Bahn blockiert. Der VCD ruft den Bundesrat dazu auf, dem Paket in der kommenden Woche nicht zuzustimmen.
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VCD kritisiert „Straßenbauwahn“ bei CDU und FDP

Donnerstag, 29. Januar 2009

Pressemitteilung 6/09, VCD-Hessen, 29.01.2009

Als „Rückfall in längst vergangene Zeiten“ bezeichnete der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) die von CDU und FDP an­gekündigte Ver­dop­pe­lung des hessischen Straßenbau-Etats. „Die künftigen Regierungs­fraktionen sind wohl vom Straßenbauwahn befallen“, vermutet Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD-Landes­verbandes Hessen. „Der öffentliche Nahverkehr ist den beiden Parteien dagegen nicht einmal eine Erwähnung wert.“ Diese Politik sei nicht zukunfts­orientiert. Es gebe keinen Bedarf, das gut ausgebaute hessische Straßen­netz in diesem gewaltigen Umfang zu erweitern. Ganz im Gegen­teil sei ein weitere Asphaltierung der Landschaft kontra­produktiv für die Bestrebungen, die Klimaschutzziele auch im Ver­kehr zu erreichen.
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VCD schlägt alternatives Konjunkturprogramm vor

Montag, 05. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD Hessen, Kasssel/Frankfurt, 5. Januar 2009
Investitionen für Bus und Bahn notwendig

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat davor gewarnt, Hessen un­ter dem Vorwand eines Konjunkturprogramms mit einer Flut neuer Straßen zuzubetonieren. „Die Pläne der geschäftsführenden Landes­regierung füh­ren in eine wirtschafts- und klimapolitische Sack­gasse“, kritisierte der hessische VCD-Landes­vorsitzende Wer­ner Geiß.

Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will rund 200 Millionen Euro in den Straßenbau investieren, um die Wirtschaft zu beleben. „Das ist kontraproduktiv“, meint Geiß. Mit einer Förderung des öffentlichen Verkehrs entstünden erwiesenermaßen mehr Arbeitsplätze als durch den Straßenbau. „Aber die dringend nötigen Investitionen für Bus und Bahn kommen bei Koch gar nicht vor“, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband. Ohnehin habe Hessen in den vergangenen zehn Jahren den Straßenbauetat um 300 Prozent erhöht. Bahn­strecken seien im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht reaktiviert worden, kleinere Bahnhöfe würden zunehmend verfallen.

Der VCD schlägt folgende Maßnahmen für ein alternatives Kon­junk­tur­pro­gramm vor: (weiterlesen…)

Landesregierung planiert Hessen

Dienstag, 09. Dezember 2008

Pressemitteilung 46/2008 VCD Hessen, 9. Dezember 2008

Mit deutlicher Kritik reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Ankündigung der geschäftsführenden Landesregierung, die Aus­gaben für den Straßenbau in Hessen massiv zu erhöhen.

Ministerpräsident Koch und Verkehrsminister Rhiel sprechen mit ge­spaltener Zunge, wenn sie Klimaschutz predigen und nur die Sanierung und Erweiterung des Straßenverkehrs Hessens im Sinn haben“, erklärt Udo Messer, Landesvorsitzender des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes. Die hessische Landesregierung beabsichtigt, 2009 die Rekordsumme von mehr als 100 Millionen Euro in das hessische Straßennetz zu investieren. Der Straßenbau-Etat ist bereits in den vergangenen zehn Jahren um 300 Prozent gestiegen.
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Bedarf bei über 40 Bahnstationen in Baden-Württemberg – Land und Bahn gefordert

Donnerstag, 13. November 2008

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 23/08, Stuttgart, 13. November 2008
Modernisierungsprogramm für attraktive, barrierefreie Bahnhöfe im Land muss rasch realisiert werden

Die Deutsche Bahn (DB) AG hat kürzlich mitgeteilt, Bahnhöfe im Filstal nun doch nicht modernisieren zu wollen. Aber nicht nur die Bahnhöfe im Filstal wären dringend zu modernisieren – in ganz Baden-Württemberg gäbe es Bahnstationen, die rasch saniert werden müssten, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die Untätigkeit der bundeseigenen Bahn AG. Die Landesregierung verhandle deshalb schon seit Jahren mit der DB über ein Modernisierungspaket – bisher sei aber immer noch keine Umsetzung in Sicht, beklagt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.
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VCD kritisiert kostenlose Radmitnahme im IC als unzureichend

Sonntag, 14. September 2008

Pressemitteilung 11/2008, VCD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis, 14. September 2008
DB-Sonderangebot lenkt von Versäumnissen bei Radmitnahme und Bahnhofsmodernisierung ab

Ab Montag (15.09.) können Bahnreisende auf der Strecke Karlsruhe – Nürnberg über Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz für drei Monate kostenlos ihre Fahrräder im Intercity mitnehmen. Damit sparen Fahrgäste mit Rad zwischen 6 (mit Bahncard) und 9 Euro für die Fahrradkarte des Fernverkehrs ein.

Ein Angebot der Deutschen Bahn (DB), das der Verbraucher- und Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. dennoch als ungenügend kritisiert. Denn die seit Jahren schleichende Aus­dünnung des IC-Netzes und das Radmitnahmeverbot in den ICE-Zügen würden dazu führen, dass immer mehr Regionen und Städte gar nicht oder nur noch umständlich mit Bahn und Rad erreichbar seien.
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VCD fordert Bahnhofs­modernisierungs­programm für Baden-Württemberg

Donnerstag, 06. September 2007

Pressemitteilung Nr. 27/2007, Stuttgart, 6. September 2007

Prioritätenliste für barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Baden-Württemberg

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat den raschen behindertengerechten Ausbau der wichtigsten Bahnhöfe in Baden-Württemberg angemahnt. Eine landesweite Untersuchung des VCD hat ergeben, dass mehr als vierzig wichtige Bahnhöfe im Ländle noch immer nicht barrierefrei zugänglich sind. Notwendig aber noch nicht vorhanden seien Rampen oder Aufzüge, die zu den Bahnsteigen führten, sowie eine Anpassung der Bahnsteige an die Einstiegshöhen der Züge.

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