VCD-Service-Pressemitteilung 15/10 – Berlin, 12.10.10
Fahrend sparen: Wie Studierende günstig mobil sein können
Wenn an den meisten deutschen Hochschulen in diesen Tagen das Wintersemester beginnt, sehen sich insbesondere viele neue Studierende mit bis dato unbekannten Ausgaben konfrontiert: Miete, Bücher und auch Fahrten müssen finanziert werden. Für viele stellt sich daher die Frage, wie sie mit ihrem Geld auskommen können. Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt Möglichkeiten auf, die Einsparpotentiale im Bereich der Mobilität zu nutzen und sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt zu entlasten.
Laut einer Erhebung des Deutschen Studentenwerkes und des Bundesbildungsministeriums hatten Studierende 2009 durchschnittliche Einnahmen von 812 Euro pro Monat. Mehr als ein Zehntel davon (111 Euro) gaben studentische Autofahrer für ihren fahrbaren Untersatz aus – und damit fast genauso viel wie für Kleidung, Freizeit- und Kulturangebote zusammen. Zum Vergleich: Hochschüler ohne Pkw waren durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durchschnittlich für nur 38 Euro im Monat unterwegs. Jedoch rücken die durch Autos verursachten Kosten und Umweltbelastungen laut VCD immer stärker ins Bewusstsein der angehenden Akademikerinnen und Akademiker: Der Anteil der Autobesitzer unter ihnen ist seit 1991 von 53 auf 34 Prozent gesunken.
(weiterlesen…)