Mit ‘Mobilität’ getaggte Artikel

Protest gegen Abwrackprämie vor Bundes­kanzleramt

Mittwoch, 25. März 2009

VCD-Pressemitteilung 23/09 – Berlin, 25.03.2009
VCD fordert zukunftsfähige Verkehrspolitik

Unter dem Motto »Für eine echte Umweltprämie!« hat der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) heute vor dem Bundes­kanzler­amt gegen die Abwrackprämie für Pkw und deren Ausweitung pro­testiert. VCD-Aktive stellten zwei Dutzend alter Fahr­räder auf und forderten von der Bundesregierung eine echte Umweltprämie für den Kauf neuer Fahrräder sowie für Bus- und Bahntickets. Die De­mon­stran­ten standen stellvertretend für mehr als 8 000 Menschen, die sich in den letzten Wochen an der VCD-Online-Protestaktion »Neue Räder braucht das Land!« beteiligt und sich gegen die autofixierte Konjunkturpolitik der Bundesregierung ausgesprochen hatten. Zugleich veröffentlichte der VCD auf einer Pressekonferenz Forderungen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zur Bundes­tags­wahl 2009.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Wirtschaftskrise hat zu einer fatalen Pause im Klimaschutz geführt. Ob der massive Aus- und Neubau von Straßen, die Kfz-Steuerbefreiung oder die an keinerlei Umweltkriterien geknüpfte Abwrackprämie – mit ihrer Konjunkturpolitik hat die Bundesregierung im Verkehrsbereich viel Geld in veraltete Strukturen gesteckt. Damit schadet sie nicht nur der Umwelt sondern auch mittelfristig unserer Wirtschaft. An­ge­sichts der Klimaerwärmung können wir es uns nicht leisten, so weiter­zu­machen wie bisher. In der nächsten Legislaturperiode müssen deshalb dringend die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität gestellt werden.
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Krise – Chance für nachhaltige Mo­bilitäts­ent­wicklung

Sonntag, 08. März 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen 9/2009, Kassel, 8. März 2009

Am 7. März 2009 hat in Friedberg die diesjährige Mit­glieder­ver­samm­lung des Hessischen Landesverbandes des Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) stattgefunden. Zahlreiche Mitglieder waren er­schienen, um aktuelle Fragen zur Verkehrsentwicklung und die an­stehenden Verbandsformalien zu diskutieren. Auch die verkehrs­politischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, FDP und Bünd­nis 90/Die Grünen haben die Gelegenheit genutzt, um dem öko­lo­gisch orientierten Verband ihre Grußworte zu übermitteln und ihre unterschiedlichen landespolitischen Positionen im Verkehrs­bereich darzulegen. Zudem wurde während der Sitzung das aktuelle VCD-Projekt „Natürlich unterwegs!“ für einen sanften Tourismus in Hes­sen mit dem öffentlichen Nahverkehr präsentiert.
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Bundesrat beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 20. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 18/09 – Berlin, 20.02.09
VCD: Kfz-Steuerreform nachbessern!

Mit dem heute vom Bundesrat beschlossenen zweiten Kon­junk­tur­paket werden die Weichen für eine rückwärtsgewandte, klima­schäd­liche Verkehrspolitik gestellt, kritisiert der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD). Steuergelder würden für den überflüssigen und um­welt­schädlichen Neubau von Straßen verschwendet und mit der Ab­wrack­prämie die veraltete Modellpolitik der deutschen Auto­mobil­industrie belohnt. Die Verschiebung der Kfz-Steuerreform in den Ver­mittlungs­ausschuss müsse laut VCD dazu genutzt werden, die Steuer im Sinne des Klimaschutzes deutlich nachzubessern.
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CarSharing mit über 20-prozentigem Kunden­zuwachs in 2008

Freitag, 20. Februar 2009

Wie der Bunderverband CarSharing (bcs) in seiner aktuellen Presse­mitteilung mitteilt, gab es für CarSharing letztes jahr einen über 20-prozentigem Kundenzuwachs.

Bereits 137.000 Menschen nutzen die Möglichkeit des CarSharings, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge erhöhte sich um 700 auf 3.900 (+21,9).

Positiv vermerkt wird, das es immer mehr Quereinsteiger in den Car­Sharing-Markt gibt (Sixt, Daimler AG) und das selbst der Ver­band der Automobilindustrie (VDA) seine Zurückhaltung gegen­über dem CarSharing aufgegeben hat und in seinem neuen Strategie­papier „Agenda Mobilität 2020 – Beiträge der Auto­mobil­industrie zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik“ ausdrücklich für die Umsetzung neuer innovativer Konzept wie dem CarSharing ausspricht. Weniger glücklich ist sie mit der Blockade der Gesetzesinitiative zur Schaffung von CarSharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum.

Details beim bcs

VCD startet Fahrrad-Jugendkampagne “Fürs Klima auf Tour”

Dienstag, 03. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 11/09 – Berlin, 3. Februar 2009
Jugendliche sind wieder »Fürs Klima auf Tour«/Startschuss für VCD-Fahrrad-Jugendkampagne

Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) startet heute die dritte Run­de seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour 2009« und ruft Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren dazu auf, sich an dem Klimaschutz-Projekt zu beteiligen. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Jugendliche zu motivieren, das Fahrrad für den Schulweg und in der Freizeit zu nutzen.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Angemeldet für den drit­ten Durchgang haben sich bereits 936 Jugendliche in 40 Gruppen. Sie werden den winterlichen Temperaturen trotzen und dem Elterntaxi das eigene Fahrrad vorziehen. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei, denn jeder mit dem Fahrrad zurück­gelegte Kilometer spart Treibhausgase ein.
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Gekürzte Pendlerpauschale verfassungswidrig

Dienstag, 09. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 87/08 – Karlsruhe/Berlin, 09.12.08
Bundesverfassungsgericht: Gekürzte Pendlerpauschale ver­fassungs­widrig/VCD: Entfernungspauschale ganz abschaffen

Anlässlich des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gefordert, die Ent­fer­nungs­pauschale mittelfristig komplett abzuschaffen. Die Pendler­pauschale stelle grundsätzlich eine ökologisch fatale und höchst unsoziale Steuersubvention dar, so der VCD. Seit Anfang 2007 sind die ersten 20 Fahrtkilometer zum Arbeitsplatz nicht mehr steuerlich absetzbar, ab dem 21. Kilometer gibt es 30 Cent. Nach Ansicht der Karlsruher Richter verstößt die von der schwarz-roten Bun­des­regierung beschlossene Kürzung der Entfernungspauschale gegen den Gleichheitsgrundsatz. Mit dem heutigen Urteil droht nun die Pend­ler­pauschale wieder ab dem ersten Kilometer eingeführt zu werden.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung darf die alte Pendlerpauschale auf gar keinen Fall wieder einführen. Die Entfernungspauschale führt zu mehr Autoverkehr, erhöhtem Flä­chen­verbrauch und zunehmender Zersiedelung. Und sie ist höchst ungerecht, da sie vor allem Besserverdienende begünstigt. Diese profitieren wegen ihres höheren Einkommenssteuersatzes überproportional von den Abzugsmöglichkeiten. Menschen mit ge­rin­gem Einkommen oder kurzen Arbeitswegen hilft die Pend­ler­pauschale kein Stück weiter.
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Konjunkturspritze des Landes muss Ausbau von Bus und Bahn zugute kommen

Montag, 08. Dezember 2008

Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg Nr. 25/08, Stuttgart, 8. Dezember 2008
Ein flächendeckendes Nahverkehrsnetz und bezahlbare Mobilität für alle sind beste Garanten für ein nachhaltiges Wachstum

Wieder einmal müsse der Straßenbau als Allheilmittel in der Krise her­halten, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrs­club Deutschland (VCD) e.V., die geplante Kon­junk­tur­spritze der Lan­des­regierung. Der Betrag von rund einer Milliarde Euro solle neben der Sanierung von Schulen und Universitäten vor allem dem Aus­bau des Straßennetzes zugute kommen, beklagt der VCD. Damit stellten die politisch Verantwortlichen erneut ihre Glaubwürdigkeit in Sachen CO2-Reduktion und Klimaschutz in Frage, so der VCD weiter, denn mehr und bessere Straßen verursachten noch mehr Verkehr.

Stattdessen wäre Ministerpräsident Oettinger gut beraten, einen Teil dieser Investitionsoffensive dem Öffentlichen Personen­nah­ver­kehr (ÖPNV) zugute kommen zu lassen“, mahnt der VCD-Lan­des­vorsitzende Matthias Lieb, “so sei beispielsweise die Elektrifizierung verschiedener Bahnstrecken in Baden-Württemberg wie der Südbahn Ulm-Friedrichshafen-Lindau, der Zollern­bahn oder von Strecken rund um Freiburg, längst überfällig.
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CO2-sparen mit Carsharing?

Freitag, 24. Oktober 2008

Der SWR hat in seiner Sendung Odysso – Wissen entdecken einen interessanten Beitrag unter dem Titel CO2-sparen mit Carsharing?.

Der Beitrag liefert einige interessante Punkte zum Thema Car­Sharing. Der Beitrag geht weniger auf die zur Zeit in den Medien so beliebten finanziellen Sparaspekte des CarSharing ein, sondern mehr auf die Vorteile für die Umwelt.

So heißt es u.a.

Dass sich die Umweltbelastung trotz Automobilität erheblich reduziert, lässt sich auch beweisen. Dazu erklärt die Geschäftsführerin des Schweizer Carsharing-Anbieters Mobility, Viviana Buchmann: „Und zwar hat das Schweizer Bundesamt für Energie im Jahr 2005 eine Studie gemacht und dabei errechnet, dass ein Carsharer pro Jahr 200 Kilo CO2 einspart. Für 2005 gibt das eine Wirkung von elf tausend Tonnen CO2.“

Der Beitrag steht inzwischen auf der Internsetsite des SWR bereit.

Wettbewerb auf der Schiene bringt bessere Bahnangebote bei sinkenden Kosten

Freitag, 17. Oktober 2008

Stuttgart, 17. Oktober 2008, Gemeinsame Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg, Pro Bahn
Übervolle Züge im Ländle: PRO BAHN und VCD fordern deutlich mehr Zugverbindungen in Baden-Württemberg

In einem gemeinsamen Aufruf fordern der Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg e.V. und der Umwelt- und Ver­braucherverband Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (VCD) von der Landesregierung eine deutliche Ausweitung des Bahnangebotes in Baden-Württemberg.

Die Bahn boomt auch im Ländle, nur hat das die Landesregierung leider noch nicht gemerkt. Bereits über 1,1 Milliarden Fahrgäste nutzen pro Jahr Busse und Bahnen im Südwesten — mit weiterhin stei­gender Tendenz“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. “Viele Pendlerzüge sind inzwischen übervoll. Auch am Wochen­ende gibt es etwa auf der Schwarzwaldbahn, am Hochrhein und im Donautal mehr Fahrgäste als Sitzplätze in den Zügen.
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fairkehr-Titelthema »Intelligenter Stadtverkehr«

Freitag, 10. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 71/08 – Berlin, 10.10.08
Die autogerechte Stadt hat ausgedient: Neue Konzepte für innerstädtische Mobilität auf dem Vormarsch

In den vergangenen 50 Jahren haben sich die Städte immer mehr den Bedürfnissen des Autoverkehrs angepasst. Andere Fort­bewegungs­arten kommen deshalb oft zu kurz. Doch nicht zuletzt angesichts von Klimawandel und explodierenden Spritpreisen ist ein Umsteuern nötiger denn je. Und es ist möglich. Zu diesem Schluss kommt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.
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