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	<title>VCD-Blog &#187; Mobilität</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
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		<title>VCD-Tipps zum Beginn des Wintersemesters 2010/2011</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-10-12-vcd-tipps-zum-beginn-des-wintersemesters-20102011/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 12:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VCD-Service-Pressemitteilung 15/10 &#8211; Berlin, 12.10.10
Fahrend sparen: Wie Studierende günstig mobil sein können
Wenn an den meisten deutschen Hochschulen in diesen Tagen das Winter&#173;semester beginnt, sehen sich insbesondere viele neue Studierende mit bis dato unbekannten Ausgaben konfrontiert: Miete, Bücher und auch Fahrten müssen finanziert werden. Für viele stellt sich daher die Frage, wie sie mit ihrem Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Service-Pressemitteilung 15/10 &#8211; Berlin, 12.10.10</em><br />
<strong>Fahrend sparen: Wie Studierende günstig mobil sein können</strong></p>
<p>Wenn an den meisten deutschen Hochschulen in diesen Tagen das Winter&shy;semester beginnt, sehen sich insbesondere viele neue Studierende mit bis dato unbekannten Ausgaben konfrontiert: Miete, Bücher und auch Fahrten müssen finanziert werden. Für viele stellt sich daher die Frage, wie sie mit ihrem Geld auskommen können. Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt Möglichkeiten auf, die Einsparpotentiale im Bereich der Mobilität zu nutzen und sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt zu entlasten.</p>
<p>Laut einer Erhebung des Deutschen Studentenwerkes und des Bundes&shy;bildungsministeriums hatten Studierende 2009 durch&shy;schnitt&shy;liche Einnahmen von 812 Euro pro Monat. Mehr als ein Zehntel davon (111 Euro) gaben studentische Autofahrer für ihren fahr&shy;baren Untersatz aus &#8211; und damit fast genauso viel wie für Kleidung, Freizeit- und Kulturangebote zusammen. Zum Vergleich: Hoch&shy;schüler ohne Pkw waren durch die Nutzung öffentlicher Verkehrs&shy;mittel durchschnittlich für nur 38 Euro im Monat unterwegs. Jedoch rücken die durch Autos verursachten Kosten und Umwelt&shy;belastungen laut VCD immer stärker ins Bewusstsein der angehenden Akademikerinnen und Akademiker: Der Anteil der Autobesitzer unter ihnen ist seit 1991 von 53 auf 34 Prozent gesunken.<br />
<span id="more-2788"></span></p>
<p>Der Unterschied in den Mobilitäts-Ausgaben zeige, welch immenses Ein&shy;sparpotential im Umstieg auf Bus und Bahn liege. In der Regel biete ein Semesterticket die Möglichkeit, den Nahverkehr kosten&shy;günstig zu nutzen. Mit den Tickets vieler Hochschulen &#8211; unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Nieder&shy;sachsen &#8211; könnten damit sogar alle Regionalzüge des jeweiligen Bundeslandes genutzt werden. Im Nahverkehr sei das Fahrrad das perfekte Verkehrsmittel, um preiswert, flexibel und umwelt&shy;freundlich ans Ziel zu kommen. Auf Strecken von bis zu fünf Kilometern benötige ein Radler in Städten von Tür zu Tür sogar weniger Zeit als ein Pkw-Fahrer. Wer trotzdem &#8211; etwa zu Transportzwecken &#8211; nicht auf ein Auto verzichten kann, dem empfiehlt der VCD, Autovermietungen oder Carsharing zu nutzen. Inzwischen gäbe es Anbieter mit speziellen Angeboten für Studierende, bei denen Pkw ab 1,50 Euro pro Stunde und teilweise ohne Grundgebühr zu mieten seien. </p>
<p>Für größere Distanzen könnten Fahrgemeinschaften eine kosten&shy;günstige Wahl darstellen. Diese seien ohne großen zeitlichen Aufwand über Foren sozialer Netzwerke, Uni-Verteiler sowie mittels Mitfahr&shy;zentralen wie zum Beispiel <a href="http://www.citypendler.de">www.citypendler.de</a> zu or&shy;gani&shy;sieren. Gerade für größere Entfernungen empfiehlt der VCD jedoch die Bahn als preiswerte und gleichzeitig umwelt&shy;verträg&shy;lich&shy;ste Alternative zum Auto. Besonders günstig kämen Studierende weg, wenn sie auf die Sparpreisangebote der Deut&shy;schen Bahn AG achten. Für deutschlandweite Strecken seien diese ab 29 Euro zu haben und könnten 92 Tage im Voraus gebucht werden. Eine Ausnahme bilden hier unter anderem die Tickets für die Weihnachtszeit, welche aufgrund der Fahrplanumstellungen voraus&shy;sichtlich erst ab dem 2. November zu erwerben sind.</p>
<p>Sobald die jährlichen Bahnfahrtkosten 228 Euro übersteigen lohnt sich nach Berechnungen des VCD die Nutzung der 57 Euro teuren Bahn&shy;card 25. Diese lasse sich zudem mit Sparpreis-Angeboten kom&shy;binieren &#8211; was Ersparnisse von bis zu 83,3 Prozent ermögliche. Die Bahncard 50 ist für Studierende bis 26 Jahre in der zweiten Klasse für 118 statt 230 Euro pro Jahr zu haben. Diese sind laut VCD bereits ab 245 Euro Fahrtkosten günstiger unterwegs als mit einer Bahncard 25 &#8211; bei Vollzahlern ist diese Grenze bei 692 Euro erreicht. </p>
<p>Persönliche Beratung rund um das Thema klimabewusste Mobilität bieten Experten des VCD im Rahmen der Verbraucherkampagne »für mich. für dich. fürs klima« unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 20 30 900 montags, mittwochs und freitags von 9 bis 15 Uhr sowie dienstags und donnerstags zwischen 13 und 18 Uhr. </p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin * presse@vcd.org * www.vcd.org<br />
--></p>
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		<title>Verkehrspolitische Bilanz von Roland Koch</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-05-26-verkehrspolitische-bilanz-von-roland-koch/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 20:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010
Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?
Als „rasenden Stillstand“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor&#173;stands&#173;mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „Mit fortschreitender As&#173;phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010</em><br />
<strong>Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?</strong></p>
<p>Als „<em>rasenden Stillstand</em>“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor&shy;stands&shy;mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „<em>Mit fortschreitender As&shy;phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand auf der Strecke.</em>“ Von der Landesregierung ignoriert, schwächen die einstigen „Standortfaktoren“ Verkehr und Logistik den Standort, der doch nur durch die eher lärm- und abgas&shy;em&shy;pfindliche Wissensgesellschaft gewinnen könne. Werner Geiß: „<em>Mit dem Ausbau der motorisierten Mobilität hat Koch die geistige Mobilität behindert.</em>“ Das gelte wörtlich für den Ausbau der Flug&shy;häfen zu Lasten der Bildung. Der Verkehr dürfe nicht länger Selbstzweck sein, sondern müsse sich auch in Hessen an künftigen volks&shy;wirtschaftlichen Strukturen orientieren. „<em>Nicht mehr am Fließ&shy;band, sondern in kreativen Branchen werden wir unser Brot verdienen.</em>“, prophezeit Werner Geiß, „<em>dafür braucht es keine neuen Autobahnen.</em>“<br />
<span id="more-2218"></span></p>
<p>Werner Geiß fordert deshalb auch für Hessen eine integrierte Ver&shy;kehrsplanung: „<em>Mobilität ist bei uns besonders teuer. Straßen und Flughäfen genießen erste Priorität und verursachen immense Kosten für eine stetig wachsende Infrastruktur.</em>“ Dagegen sei der Anteil von ÖPNV und Radverkehr am Verkehrsaufkommen relativ gering. Zumal im Rhein-Main-Gebiet dominiere das Auto weit mehr als in vergleichbaren Ballungsräumen. Die Forderung der Landes&shy;regierung eines möglichst hohen Deckungsbeitrags reduziere den ÖPNV auf ein begrenztes Angebot mit hohem Preisniveau. Werner Geiß: „<em>Eine Milchmädchenrechnung, da die Gesamtkosten des Verkehrs mit zunehmendem Anteil der Schiene sinken, selbst wenn das Defizit der Verkehrsverbünde aufgrund attraktiverer Tarife zunächst steigen mag</em>“. Eine integrierte, ressort&shy;über&shy;greifende Ver&shy;kehrs&shy;politik sei daher unumgänglich. „<em>Es gilt, die Mo&shy;bi&shy;li&shy;täts&shy;nachfrage kostenoptimal – also auch unter Berück&shy;sichtigung der Klima-, Unfall- und Umweltbilanz &#8211; auf die Ver&shy;kehrs&shy;träger zu verteilen, nicht aber wie bisher konkurrierende Kapazitäten für Auto-, Flug- und Schienenverkehr aufzubauen.</em>“</p>
<p>Großes Sparpotential sieht der VCD beim Flugverkehr. Flugplätze sollten der interessierten Wirtschaft übereignet werden, freilich ohne Ausbaugenehmigungen wie in Egelsbach oder Kassel. Nur der Frankfurter Flughafen möge im Mehrheitseigentum der öffentlichen Hand bleiben, damit dessen Betrieb endlich dem Gemeinwohl unter&shy;geordnet werden könne: „<em>Ohne Nachtflugverbot droht manch betroffenen Kommunen der Abstieg in die Verwahrlosung und den wirtschaftlichen Ruin.</em>“</p>
<p>Auch der VCD wünscht sich ein „staufreies Hessen“. Aber im Gegensatz zu Koch stehen für ihn Verkehrsvermeidung und Verlagerung im Vordergrund, zum Beispiel durch Ausbau des ÖPNV. Und durch Tempolimits auf den Schnellstraßen im lärmgeplagten Ballungsraum. „<em>Bei mäßigem Tempo rollt der Verkehrs nicht nur leiser, auch die Kapazität ist viel höher als bei den erforderlichen Sicherheitsabständen ungebremster Raselust.</em>“, behauptet Werner Geiß.</p>
<p>Überdimensionierte Flughäfen und Schnellstraßen waren die Statussymbole eines ehrgeizigen Politikers. Dessen Nachfolger sollte jetzt die Chance nutzen, ohne Gesichtsverlust unsinnige Projekte zugunsten unspektakulärer, aber dafür langfristig effizienter Investitionen wie Bildung und öffentliche Verkehrsmittel auf&shy;zugeben.</p>
<p><!-- Rückfragen: Werner Geiß, Vorstandsmitglied VCD Hessen, Martin Mützel, Geschäftsführer VCD Hessen,  --></p>
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		<title>fairkehr-Titelthema »Lebensstile und Mobilität«</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-08-21-fairkehr-titelthema-%c2%bblebensstile-und-mobilitat%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 11:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fairkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Pressemitteilung 64/09 &#8211; Berlin, 21.08.09
Autofrei und Spaß dabei
eder Mensch hat seinen eigenen Lebensstil, der durch messbare Faktoren wie Alter, Familienstand oder Einkommen, aber ebenso durch moralische Normen oder persönliche Vorlieben geprägt wird. Auch das Mobilitätsverhalten wird durch Le&#173;bens&#173;stile bestimmt, wie der Ver&#173;kehrs&#173;club Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mit&#173;glieder&#173;zeitschrift fairkehr aufzeigt: Zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Pressemitteilung 64/09 &#8211; Berlin, 21.08.09</em><br />
<strong>Autofrei und Spaß dabei</strong></p>
<p><div id="attachment_874" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img src="http://www.vcd-blog.de/uploads/2009/08/fairkehr4_2009.jpg" alt="Fairkehr 4/2009" title="fairkehr4_2009" width="180" height="240" class="size-full wp-image-874" /><p class="wp-caption-text">Fairkehr 4/2009</p></div>Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensstil, der durch messbare Faktoren wie Alter, Familienstand oder Einkommen, aber ebenso durch moralische Normen oder persönliche Vorlieben geprägt wird. Auch das Mobilitätsverhalten wird durch Le&shy;bens&shy;stile bestimmt, wie der Ver&shy;kehrs&shy;club Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mit&shy;glieder&shy;zeitschrift fairkehr aufzeigt: Zwischen der Einstellung eines Menschen und seinem Verhalten bei der Wahl und Nutzung von Ver&shy;kehrs&shy;mitteln besteht ein wissen&shy;schaft&shy;lich belegter, klarer Zusammenhang.<br />
<span id="more-863"></span></p>
<p>Die Zeit des Autos als Statussymbol scheint auch hierzulande ab&shy;zu&shy;laufen. Besonders in Städten wie Berlin, Hamburg oder Mün&shy;chen wird es zunehmend hipp, sich über das &#8211; gern möglichst spezielle &#8211; Fahrrad zu definieren. Selbst beschlipste Herren im Anzug treten gern in die Pedale. Nach Ergebnissen der <a href="http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/01_aktuell/aktuell.php">gerade erschienenen</a> Studie »<a href="http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/">Mobilität in Deutschland</a>« nahm in den vergangenen sechs Jahren die Zahl der Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden, insgesamt um 17 Prozent zu. Im letzten Jahr hatten 18 Prozent der Haushalte kein Auto, meist aus finanziellen Gründen. Immerhin vier Prozent der Haushalte verzichten jedoch ganz bewusst aufs Auto, obwohl sie es sich leisten könnten. Vor allem Singles und kinderlose Paare unter 50 Jahren sind darunter. Doch auch Familien mit Kindern müssen oder wollen weitgehend autofrei leben &#8211; aus Kosten- oder Umweltschutzgründen. Die sechsköpfige Familie Oltrogge aus Hannover etwa legt die meisten Wege mit dem Fahrrad zurück: Die Eltern radeln zu ihren Arbeitsstellen, nehmen den Fahrradanhänger zum Einkaufen und um die Jüngsten herumzukutschieren. Die älteren Kinder fahren mit dem Bus zur Schule und nutzen in der Freizeit ebenfalls vorrangig den Drahtesel. &#8220;<em>Wir haben uns ganz gezielt eine Wohnung in zentraler Lage gesucht, damit wir alle Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß machen zu können</em>“, erklärt Vater Hans. Nur in den Urlaub fahren sie mit ihrem Campingmobil, in das selbstverständlich auch die Fahrräder reinpassen.<br />
<!--more--></p>
<p>Vom Verzicht auf die motorisierte Familienkutsche profitiert vor al&shy;lem der Geldbeutel: Ein Auto kostet bei einer jährlichen Fahr&shy;leistung von 15 000 Kilometern durchschnittlich 750 Euro im Monat. Gibt man dieses Geld stattdessen für Fahrkarten aus, bleibt noch genug übrig für Zoobesuche, Kinokarten oder einen schönen Sommer&shy;urlaub. Zudem tut es gerade den Kindern, die heutzutage oft unter Bewegungsmangel leiden, gut, sich selbst aufs Rad zu schwingen, statt chauffiert zu werden. Familien, die aufs Auto verzichten wollen, rät Heiko Bruns, Vorstand des Vereins »autofrei leben!« in der fairkehr: &#8220;<em>Sie brauchen vernünftige Fahrräder, gute Kindersitze und eine etwas bessere Planung.</em>“</p>
<p>In ländlichen Regionen, wo das Bus- und Bahnangebot oft dünn ist, ist es nicht nur für Familien eine Herausforderung, autofrei mobil zu sein. Vor allem ältere Menschen, die kein Auto (mehr) fahren und aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aufs Fahrrad steigen, haben daher oft ein Mobilitätsproblem. Hier können beispielsweise so&shy;ge&shy;nannte Bürgerbusse das bestehende Angebot sinnvoll er&shy;gän&shy;zen, die in der Regel von engagierten Bürgern ins Leben gerufen und ehrenamtlich betrieben werden. </p>
<p>Alle Artikel zum Titelthema »Lebensstile und Mobilität« lesen Sie in der Ausgabe 04/2009 der VCD-Mitgliederzeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen. Weitere Informationen auch unter <a href="http://www.fairkehr-magazin.de">www.fairkehr-magazin.de</a>.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org --></p>
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		</item>
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		<title>Zur Elektromobilitäts-Offensive von RWE</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-07-15-zur-elektromobilitaets-offensive-von-rwe/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 11:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Pressemitteilung 54/09 &#8211; Berlin, 15.07.09
VCD: RWE schlechter Partner für Klimaschutz / Elektro-Autos wer&#173;den mittelfristig Klima nicht retten
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich des heu&#173;ti&#173;gen Starts der RWE-Roadshow in Berlin vor übereilter Euphorie beim Thema Elektrofahrzeuge. Es sei zwar gut und richtig, jetzt die Elektro&#173;mobilität voranzubringen und Forschungsanstrengungen in dem Bereich zu verstärken. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Pressemitteilung 54/09 &#8211; Berlin, 15.07.09</em><br />
<strong>VCD: RWE schlechter Partner für Klimaschutz / Elektro-Autos wer&shy;den mittelfristig Klima nicht retten</strong></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich des heu&shy;ti&shy;gen Starts der RWE-Roadshow in Berlin vor übereilter Euphorie beim Thema Elektrofahrzeuge. Es sei zwar gut und richtig, jetzt die Elektro&shy;mobilität voranzubringen und Forschungsanstrengungen in dem Bereich zu verstärken. Doch sei das Engagement von RWE als Atom- und Kohlestromriese und als einer der größten CO2-Emittenten Europas für eine klimaschützende Mobilität wenig glaubwürdig. Elektromobilität sei nur dann tatsächlich klima&shy;schonend, wenn die Energie dafür aus erneuerbaren Energien gewonnen werde. RWE stelle jedoch nur zu einem Bruchteil Strom aus Wasserkraft oder anderen Erneuerbaren her, 88 Prozent stammen aus fossilen Energieträgern und aus der Kernkraft. Im Rahmen seiner Roadshow wird RWE in sieben Großstädten eine &#8220;<em>Tankstelle der Zukunft</em>&#8221; aufbauen, in denen über elektrobetriebene Autos informiert wird. Zudem will RWE an den Standorten Strom&shy;lade&shy;säulen installieren.<br />
<span id="more-739"></span></p>
<p>Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;<em>Elektromobilität steht der&shy;zeit bei Politikern und Unternehmen hoch im Kurs. Doch selbst positive Schätzungen gehen von ein bis zwei Millionen Fahrzeugen im Jahr 2020 aus &#8211; das sind nicht einmal fünf Prozent des Bestan&shy;des! Der Rest &#8211; fast 50 Millionen PKW &#8211; wird weiter mit Benzin oder Diesel unterwegs sein. Das zeigt, dass zur Lösung der akuten Probleme von Klimawandel und Ressourcenschwund Elektro&shy;autos in absehbarer Zeit keinen entscheidenden Beitrag leisten können.</em>&#8221;</p>
<p>Nach Einschätzung des VCD werden Elektroautos in den ersten Pro&shy;duk&shy;tions&shy;jahren 10 000 bis 20 000 Euro teuer sein als Benziner. Nach wie vor gebe es bisher keine bezahlbare und ausgereifte Batterie&shy;technik. Autos mit Verbrennungsmotor würden demnach noch viele Jahre den Markt beherrschen. Deshalb sei es für den Klimaschutz absolut vorrangig, den Kraftstoffverbrauch von Pkw deutlich zu senken. </p>
<p>Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher: &#8220;<em>Die deutsche Auto&shy;industrie brennt derzeit ein Feuerwerk zu Elektroautos ab. Dabei bietet sie kein einziges elektrisch betriebenes Serienfahrzeug an. Der Elektro-Smart oder der BMW Mini E, die mit großem Werbe&shy;aufwand in Modellversuchen unterwegs sind, sind umgebaute Benziner und keine wirklichen Neuentwicklungen. Für die Fahrzeuge werden bis heute keine Preise genannt. Das Elektroauto hat keine Zukunft als klassische Renn&shy;reise&shy;limousine, sondern am ehesten als Leicht&shy;bau-Stadtauto, das in Fahrzeug&shy;flotten unterwegs ist. Deshalb wäre auch ein Austausch zwischen den klassischen Autoherstellern, Verkehrsplanern und Herstellern, die jährlich ein paar hundert dreirädrige Twike oder CityEl herstellen, sinnvoll. Mit ihren aktuellen Aktivitäten lenkt die Autoindustrie nur von ihrem Versagen in den letzten Jahren ab, den CO2-Ausstoß wie ver&shy;sprochen zu senken.</em>&#8221;</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Almut Gaude, VCD-Pressesprecherin, presse@vcd.org--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktionstag »Mobil ohne Auto« am Sonntag</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-06-18-aktionstag-mobil-ohne-auto-am-sonntag/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Servicepressemitteilung 10/09 &#8211; Berlin, 18.06.09
VCD: Radfahren, zu Fuß gehen oder Bus und Bahn nutzen!
In vielen Kommunen wird am kommenden Sonntag der bundesweite Aktionstag »Mobil ohne Auto« begangen, um öffentlich für umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu werben. Aus diesem Anlass ruft der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) dazu auf, das eigene Auto stehen zu lassen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Servicepressemitteilung 10/09 &#8211; Berlin, 18.06.09</em><br />
<strong>VCD: Radfahren, zu Fuß gehen oder Bus und Bahn nutzen!</strong></p>
<p>In vielen Kommunen wird am kommenden Sonntag der bundesweite Aktionstag »Mobil ohne Auto« begangen, um öffentlich für umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu werben. Aus diesem Anlass ruft der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) dazu auf, das eigene Auto stehen zu lassen und sich stattdessen mit Bus, Bahn, dem Fahr&shy;rad oder zu Fuß fortzubewegen.  Wer bisher vorwiegend das Auto nutze, könne am Sonntag seine Umgebung zu Fuß oder per Fahrrad völlig neu entdecken. So werde manchmal schon der unbekannte Stadtpark, eine architektonische Besonderheit um die Ecke, die Gastwirtschaft im Nachbarort oder der versteckte Bade&shy;see zum überraschenden Wochenenderlebnis. Für alle Unter&shy;nehmungs&shy;lustigen, die einen größeren Aktionsradius bevorzugen, empfiehlt der Umwelt- und Verbraucherverband VCD einen Ausflug mit Bus oder Bahn.<br />
<span id="more-706"></span><br />
Derzeit würden 80 Prozent der in Deutschland gefahrenen Kilometer per Pkw oder Motorrad zurückgelegt und nur 20 Prozent mit an&shy;de&shy;ren Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn. Zu Fuß gehe jeder Bundes&shy;bürger außer Haus im Schnitt pro Tag rund 600 Meter, Fahrrad fahre er täglich durchschnittlich einen Kilometer. Dabei sei die Hälfte aller Autofahrten kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent seien sogar kürzer als ein Kilometer. Gerade diese kurzen, sprit&shy;intensiven Strecken seien bestens geeignet, um sie zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen &#8211; und das nicht nur am autofreien Aktions&shy;tag. Wer beispielsweise zum Einkaufen in einen nahe&shy;gele&shy;genen Laden gehe oder das Rad nehme, statt mit dem Auto das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese anzusteuern, erspare der Umwelt viele Schadstoffe und werte zudem seine unmittelbare Umgebung auf.</p>
<p>Viele Menschen führen laut VCD mit dem Auto zum Sport, anstatt sich aufs Rad zu schwingen oder einen Spaziergang zu machen und so nicht nur das Klima zu schonen, sondern schon im Vorfeld etwas für Fitness und Gesundheit zu tun. Wer radle, müsse keinen Park&shy;platz suchen, stehe nicht im Stau und sei auch nicht von Fahr&shy;plänen abhängig. Zudem sei man auf kurzen Strecken mit dem Fahr&shy;rad konkurrenzlos schnell und flexibel, und selbst ein teures Fahr&shy;rad sei billiger als ein eigenes Auto.</p>
<p>Auch jede Strecke, die alternativ zum Pkw mit Bus oder Bahn zu&shy;rück&shy;gelegt werde, reduziere den CO2-Ausstoß. Privatautos stießen pro Personenkilometer 1,5- bis zweimal mehr CO2 aus als die Fahrzeuge des Nahverkehrs. Auch könne man sich das Warten auf Bus oder Bahn und die Fahrt selbst mit einem anregenden Buch, aus&shy;giebiger Zeitungslektüre, einem entspannten Handy-Telefonat oder seiner Lieblingsmusik aus dem MP3-Player verkürzen &#8211; Dinge, für die man als gestresster Autofahrer keine Gelegenheit habe. </p>
<p>In Deutschland sei der Pkw-Verkehr mit jährlich mehr als 85 Millio&shy;nen Tonnen CO2 für rund 10 Prozent aller CO2-Emissionen ver&shy;ant&shy;wortlich. Würden die Strecken, die Bundesbürger täglich mit dem Rad oder per pedes zurücklegen, verdoppelt und dafür der Pkw-Verkehr um die gleiche Strecke verringert, könnten insgesamt mehr als 5,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. </p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org --></p>
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		<title>Nachhaltig mobil à la sächsischem Innovations&#173;beirat</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Elbe-Saale</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinsame Pressemitteilung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale und des Fahrgastverbandes Pro Bahn Landesverband Mitteldeutschland, Dresden, 29.04.2009
VCD und Pro Bahn: Zukunftsfähige Mobilität ist sehr viel mehr
Am Dienstag stellte der sächsische Innovationsbeirat gemeinsam mit Wirtschaftsminister Jurk und Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange sein Positionspapier zu „Nachhaltiger Mobilität“ vor. Nach Ansicht der Fahrgastverbände bietet diese Papier einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsame Pressemitteilung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale und des Fahrgastverbandes <a href="http://www.pro-bahn.de/mitteldeutschland">Pro Bahn Landesverband Mitteldeutschland</a>, Dresden, 29.04.2009</em><br />
<strong>VCD und Pro Bahn: Zukunftsfähige Mobilität ist sehr viel mehr</strong></p>
<p>Am Dienstag stellte der sächsische Innovationsbeirat gemeinsam mit Wirtschaftsminister Jurk und Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange sein <a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/34029">Positionspapier zu „<em>Nachhaltiger Mobilität</em>“</a> vor. Nach Ansicht der Fahrgastverbände bietet diese Papier einige gute An&shy;sätze für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität: Erfreut zeigte sich Lutz Dressler vom Landesverband Elbe-Saale des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) so unter anderem darüber, dass die VCD-Forderung nach einem flä&shy;chen&shy;deckendem Tempolimit auf den Autobahnen Beachtung findet. Der VCD forderte seit 2007 mehrfach die Einführung eines generellen Tempolimits von 120km/h.: „<em>Das hilft dem Klima, es senkt den Spritverbrauch und es erhöht die Verkehrssicherheit.</em>“, so Lutz Dressler.</p>
<p>Allerdings gibt es aus Sicht der Fahrgastverbände deutliche Kri&shy;tik&shy;punkte am vorgelegten Papier:<span id="more-670"></span><br />
Der Innovationsbeirat verkennt die erhebliche Bedeutung des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Gesamt&shy;verkehrs&shy;system. Er möchte massiv am ÖPNV sparen und statt&shy;dessen verstärkt in Elektroautos investieren. Diese aber sind noch weit von einer Massenmarkttauglichkeit entfernt. Wer das dann noch unter „<em>Nachhaltiger Mobilität</em>“ verkaufen will, der macht sich hochgradig dem Greenwashing (zu deutsch: der Schönfärberei) verdächtig.</p>
<p>Selbst optimistische Schätzungen gehen für 2020 von gerade ein&shy;mal zwei Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland aus − bei einem Bestand von 50 Millionen Pkw. Das entspräche einem Anteil von weniger als fünf Prozent. In dem Papier des Inno&shy;va&shy;tions&shy;beirates fehlt laut Dressler auch ein entscheidender Satz: „<em>Elektroautos sind nur dann wirklich umweltfreundlicher, wenn der Strom aus er&shy;neuerbaren Energien kommt. Rechnet man hingegen mit dem durch&shy;schnittlichen europäischen Strom-Mix, erreichen E-Mobile keine wesentlich besseren CO2-Werte als Autos mit modernen Ver&shy;brennungs&shy;motoren.</em>“</p>
<p>Der Sprecher vom Fahrgastverband Pro Bahn Stefan Jugelt beklagt, dass der Innovationsbeirat empfiehlt an stark frequentierten Ver&shy;kehrs&shy;knoten die ÖPNV-Bevorrechtigung zurückzunehmen: „<em>Wenn ein Bus an der Kreuzung länger warten muss, geht damit zum einen der Anreiz für die Kunden verloren. Oftmals muss aufgrund von langen Ampelwartezeiten gar ein Bus mehr eingesetzt werden, um den Taktfahrplan zu gewährleisten. Das lässt dann die Kosten bei den Verkehrsunternehmen ansteigen und hat eine schlechtere CO2-Bilanz zur Folge, als wenn die Autos an einer Ampel mit ÖPNV-Bevorzugung warten müssen.</em>“</p>
<p>Stefan Jugelt findet noch weitere Passagen in dem elf Seiten starken Positionspapier, wo sich die Frage nach einem zu&shy;kunfts&shy;fähigem Verkehrskonzept stellt: So empfiehlt das Papier den Ent&shy;scheidungsträgern in der Politik und in den Verkehrs&shy;unter&shy;nehmen den „<em>Komfortanspruch im ÖPNV zugunsten preiswerter ÖPNV Angebote zu beschränken</em>“. Dazu sagte Jugelt am Mittwoch in Dresden: „<em>Es wäre doch fatal, wenn wir jetzt anfangen die Attraktivität des Öffentlichen Verkehrs aufs Spiel zu setzen und die Verkehrs&shy;unternehmen zwingen sich gegenseitig mit Dumping&shy;preisen zu unterbieten.</em>“.</p>
<p><!-- Für Rückfragen: Lutz Dressler, VCD Landesverband Elbe-Saale;<br />
Stefan Jugelt, Pro Bahn Mitteldeutschland,  www.pro-bahn.de/mitteldeutschland --></p>
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		<title>VCD-Tipps zum Tag gegen Lärm</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-04-28-vcd-tipps-zum-tag-gegen-laerm/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 14:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VCD-Service-Pressemitteilung 08/09 &#8211; Berlin, 28.04.09
Straßenverkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert
Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Straßen&#173;verkehrslärm. Aufgrund der Zunahme des Pkw- und Lkw-Verkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz verschiedener Lärm&#173;minderungs&#173;maßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die Gesundheit, da er das Risiko von Herz- und Kreis&#173;lauf&#173;krankheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Service-Pressemitteilung 08/09 &#8211; Berlin, 28.04.09</em><br />
<strong>Straßenverkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert</strong></p>
<p>Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Straßen&shy;verkehrslärm. Aufgrund der Zunahme des Pkw- und Lkw-Verkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz verschiedener Lärm&shy;minderungs&shy;maßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die Gesundheit, da er das Risiko von Herz- und Kreis&shy;lauf&shy;krankheiten erhöht. Um diese Gesundheits&shy;belastung zu verringern, sind Politik und Bürger gleichermaßen gefordert. Darauf verweist der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Lärm und gibt Tipps, wie jeder Einzelne zur Lärmvermeidung beitragen kann.<br />
<span id="more-667"></span><br />
&#8220;<em>Die Hauptursache für Straßenlärm ist das Rollgeräusch der Fahr&shy;zeugreifen. Ab etwa 40 km/h sind die Reifen die dominante Ge&shy;räusch&shy;quelle am Auto, und mit wachsender Geschwindigkeit nimmt dieser Lärm zu</em>&#8220;, erklärt VCD-Lärmexpertin Frauke Spottka. &#8220;<em>Des&shy;wegen sollten Autofahrer auf leise Reifen und den optimalen Reifen&shy;druck achten.</em>&#8221; Ein weiterer Tipp: Je langsamer gefahren und je früher hochschaltet wird, desto geringer ist der Motorlärm. Wenn das Auto länger als zehn Sekunden steht, sollte der Motor ausgeschaltet werden. Das sorgt nicht nur für mehr Ruhe, sondern spart auch Sprit. Besonders nachts sollte darauf geachtet werden, Autotüren nicht laut zuzuschlagen &#8211; auch das verringert die Lärmbelastung. Wer im Auto gern Musik hört, sollte darauf achten, nicht die ganze Umgebung zu beschallen: Nicht nur die Nerven der Mitmenschen könnten darunter leiden, auch die eigenen Konzentrationsfähigkeit nimmt ab. &#8220;<em>Der einfachste Weg, Straßen&shy;lärm zu verringern, ist aber immer noch, das Auto häufiger stehen&shy;zulassen, unnötige Fahrten zu vermieden und kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen</em>&#8220;, so Spottka.</p>
<p>Der  VCD  fordert die Bürger auf, sich auch in der Kommunalpolitik aktiv für mehr Lärmschutz einzusetzen. So könne man Druck auf die örtliche Politik ausüben, verkehrsberuhigte Bereiche und Ge&shy;schwin&shy;dig&shy;keits&shy;begrenzungen auszuweiten. Diese senkten das Tempo von Autos und Lkw und verringerten so den entstehenden Lärm. Sogenannter Flüsterasphalt auf Hauptstraßen könne die Lärmbelastung um bis zu 80 Prozent senken. Auch könne die Kommune dazu angeregt werden, den Fuß- und Radverkehr zu fördern. Dadurch werde der Verkehr vom Auto weg verlagert, hin zu einer leiseren und dabei auch umweltfreundlicheren Mobilität. Spott&shy;ka: &#8220;<em>Für viele Kommunen gibt es Lärmkarten zur Lärm&shy;situation vor Ort. Bei einer zu hohen Lärmbelastung sind nach europäischer Umgebungslärm-Richtlinie Aktionspläne vor&shy;geschrie&shy;ben, die eine Bürgerbeteiligung vorsehen. Interessierte können die Lärmkarten einsehen, sich informieren und an der Erstellung der Aktions&shy;pläne mitwirken.</em>&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen zum Tag gegen Lärm unter <a href="http://www.vcd.org">www.vcd.org</a>. </p>
<p><!-- Bei Rückfragen:Almut Gaude, VCD-Pressesprecherin, presse@vcd.org --></p>
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		<title>VCD Hessen zum Tag gegen Lärm</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 09:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Hessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 12/2009 VCD Landesverband Hessen e. V., Kassel 28. April 2009
Verkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert
Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Ver&#173;kehrs&#173;lärm. Nicht ohne Grund: Aufgrund der Zunahme des Straßen- und Flugverkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz ver&#173;schiedener Lärmminderungsmaßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung 12/2009 VCD Landesverband Hessen e. V., Kassel 28. April 2009</em><br />
<strong>Verkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert</strong></p>
<p>Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Ver&shy;kehrs&shy;lärm. Nicht ohne Grund: Aufgrund der Zunahme des Straßen- und Flugverkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz ver&shy;schiedener Lärmminderungsmaßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die Gesundheit, da er das Risiko von Herz- und Kreislaufkrankheiten erhöht. Um diese Gesund&shy;heits&shy;belastung zu verringern, sind Politik und Bürger gleichermaßen gefordert. Darauf verweist der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Lärm und gibt Tipps, wie jeder Einzelne zur Lärmvermeidung beitragen kann.</p>
<p>„<em>Die Hauptursache für Straßenlärm ist das Rollgeräusch der Fahr&shy;zeug&shy;reifen. Ab etwa 30 km/h sind die Reifen die dominante Geräusch&shy;quelle am Auto, und mit wachsender Geschwindigkeit nimmt dieser Lärm zu</em>“, erklärt Martin Mützel vom VCD-Hessen. „<em>Deswegen sollten Autofahrer auf leise Reifen und den optimalen Reifendruck achten.</em>“ <span id="more-664"></span>Ein weiterer Tipp: Je langsamer gefahren und je früher hochgeschaltet wird, desto geringer ist der Motorlärm. Wenn das Auto länger als zehn Sekunden steht, sollte der Motor ausgeschaltet werden. Das sorgt nicht nur für mehr Ruhe, sondern spart auch Sprit. Besonders nachts sollte darauf geachtet werden, Autotüren nicht laut zuzuschlagen – auch das verringert die Lärmbelastung. Wer im Auto gern Musik hört, sollte darauf achten, nicht die ganze Umgebung zu beschallen: Nicht nur die Nerven der Mit&shy;menschen könnten darunter leiden, auch die eigenen Kon&shy;zen&shy;trations&shy;fähigkeit nimmt ab. „<em>Der einfachste Weg, Straßenlärm zu verringern, ist aber immer noch, das Auto häufiger stehen zu lassen, unnötige Fahrten zu vermeiden und kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück zu legen</em>“, so Mützel.</p>
<p>Gerade in Hessen verursacht der Flugverkehr eine immense Lärm&shy;belastung. Zumal im dicht besiedelten Ballungsraum Rhein-Main werde die Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Werner Geiß, VCD-Landes&shy;vor&shy;sitzender: „<em>Die geplante neue Landebahn des Frankfurter Flughafens wird weiteren Wohnvierteln und Stadtzentren zu&shy;sätz&shy;lichen Lärm bescheren; all die ehrgeizigen Pläne zur Verbesserung der Standortqualität werden unterlaufen.</em>“ Mit der Veräußerung des Landeplatzes Egelsbach an den weltweit größten Betreiber von Privatjets drohe den umliegenden Gemeinden ganz neue Dimensionen von Lärm. Und der Ausbau des Flughafens Kassel-Calden gefährde eine Region, die vor allem als Erholungs&shy;gebiet bestehen könne.</p>
<p>Der VCD fordert die Bürger auf, sich auch in der Kommunalpolitik aktiv für mehr Lärmschutz einzusetzen. So könne man Druck auf die Kommunen ausüben, verkehrsberuhigte Bereiche und Ge&shy;schwin&shy;dig&shy;keitsbegrenzungen auszuweiten. Diese senkten das Tempo von Autos und Lkw und verringerten so den entstehenden Lärm. So&shy;ge&shy;nann&shy;ter Flüsterasphalt auf Hauptstraßen könne die Lärm&shy;belastung um bis zu 80 Prozent senken. Auch könne die Kommune dazu angeregt werden, den Fuß- und Radverkehr zu fördern. </p>
<p>Dadurch werde der Verkehr vom Auto weg verlagert, hin zu einer leiseren und dabei auch umweltfreundlicheren Mobilität. Mützel: „<em>Für viele Kommunen gibt es Lärmkarten zur Lärmsituation vor Ort. Bei einer zu hohen Lärm&shy;belastung sind nach europäischer Um&shy;gebungslärm-Richtlinie Aktionspläne vorgeschrieben, die eine Bür&shy;ger&shy;beteiligung vorsehen. Interessierte können die Lärmkarten einsehen, sich informieren und an der Erstellung der Aktionspläne mitwirken.</em>“</p>
<p>Weitere Informationen zum Tag gegen Lärm unter <a href="http://www.vcd.org/vorort/hessen/themen/verkehrslaerm/">www.vcd.org/vorort/hessen/themen/verkehrslaerm/</a> .</p>
<p><!-- Rückfragen: Martin Mützel, VCD Hessen --></p>
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		<title>Verkehrsclub feiert Jubiläum</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-04-20-verkehrsclub-feiert-jubilaeum/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 19:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Elbe-Saale</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Halle, 20.4.2009
Bundesvorsitzender des VCD fürchtet neue Einschnitte in den Nahverkehr nach der Bundestagswahl
Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der die umweltbewussten Verkehrsteilnehmer in den drei mit&#173;tel&#173;deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sach&#173;sen vertritt, feierte am Sonnabend in Halle sein 10-jähriges Jubiläum. Als Veranstaltungsort dienten die Fürstenräume des Haupt&#173;bahnhofes in Halle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Halle, 20.4.2009</em><br />
<strong>Bundesvorsitzender des VCD fürchtet neue Einschnitte in den Nahverkehr nach der Bundestagswahl</strong></p>
<p>Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der die umweltbewussten Verkehrsteilnehmer in den drei mit&shy;tel&shy;deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sach&shy;sen vertritt, feierte am Sonnabend in Halle sein 10-jähriges Jubiläum. Als Veranstaltungsort dienten die Fürstenräume des Haupt&shy;bahnhofes in Halle, so dass die Umweltfreunde (soweit nicht aus Halle) auch alle per Bahn anreisen konnten. </p>
<p>Der Bundesvorsitzende des VCD, Michael Gehrmann kritisierte scharf die Bundesregierung für die einseitige Förderung des Auto&shy;mobil&shy;ver&shy;kehrs wie beispielsweise die Abwrackprämie oder auch Er&shy;leichterungen bei der Kfz-Steuer. Gleichzeitig wurde es den Kommunen verboten, Mittel aus den Konjunkturprogrammen für den Öffentlichen Nahverkehr zu verwenden. Anstatt Milliarden für nicht nach&shy;haltige Kurzfristprogramme zu verschleudern, müsse die Bundes&shy;regierung endlich anfangen, die Krise als Chance für eine Ver&shy;kehrs&shy;wende zu nutzen, die allen Menschen auch zukünftig eine um&shy;welt&shy;verträgliche Mobilität ermöglicht.<br />
<span id="more-648"></span><br />
Professor Udo Becker von der TU Dresden zeigte in seinem Gast&shy;vortrag auf, dass die Verkehrsprobleme der Zukunft nicht im Straßen&shy;verkehr liegen, sondern in der Mobilität weiter Be&shy;völkerungs&shy;kreise, für die Nahversorgungsstrukturen fehlen, um Ziele wie Schulen, Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten auch ohne Auto zu erreichen.</p>
<p>Sachsen-Anhalt wird im neu gewählten Vorstand auch künftig durch Michael Schicketanz aus dem Landkreis Wittenberg ver&shy;treten.</p>
<p>Der VCD, der kürzlich durch seine E-Mail-Aktion für eine Um&shy;welt&shy;prämie zum Kauf neuer Fahrräder statt neuer Autos für Aufsehen sorgte, vermeldet in der Region steigende Mitglieder&shy;zahlen und konnte seinen Bekanntheitsgrad auch im zurückliegenden Jahr steigern.</p>
<p><!-- Rückfragen: Lutz Dressler, VCD Ortsgruppe Dresden --></p>
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		<title>Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Niedersachsen auf der Strecke!</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-04-08-sinnvolle-verkehrsprojekte-bleiben-auch-in-niedersachsen-auf-der-strecke/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 08:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Niedersachsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009
Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Nieder&#173;sachsen auf der Strecke!“
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen

Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009</em><br />
<strong>Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht<br />
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Nieder&shy;sachsen auf der Strecke!“<br />
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen<br />
</strong></p>
<p>Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „<em>Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben in Niedersachsen zu&shy;kunfts&shy;gerichtete Verkehrskonzepte auf der Strecke</em>“, so Michael Fröm&shy;ming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „<em>Es handelt sich bei dem heutigen Beschluss um ein durchsichtiges Manöver vor der Bundestagswahl, das nur ein kurzes wirtschaftliches Stroh&shy;feuer entfacht und zulasten anderer Wirtschaftszweige geht</em>“.<br />
<span id="more-640"></span><br />
Aber auch die niedersächsische Landesregierung setze mit wei&shy;te&shy;rem Straßenbau im Rahmen der Konjunkturprogramme falsche Sig&shy;nale. So kritisiert der VCD insbesondere den für 50 Millionen Euro ge&shy;planten Ith-Straßentunnel bei Holzminden als absolut überflüssig. „<em>Derzeit lässt sich aber im Schatten der Wirtschaftskrise offenbar alles durchsetzen, wofür bei normalem Menschenverstand kein Cent geopfert werden würde. Gleichzeitig kommen wirklich zu&shy;kunfts&shy;fähige Maßnahmen etwa im Bereich des Öffentlichen Nah&shy;ver&shy;kehrs nicht voran</em>“, so Frömming.</p>
<p>Großes Unverständnis herrscht beim VCD insbesondere über den fehlenden Erkenntnisgewinn in großen Teilen der Politik, dass die Be&shy;völkerung in ihrem eigenen Mobilitätsverhalten zunehmend das Auto in der Garage stehen lässt oder sogar abschafft. 50 Prozent insgesamt und teilweise sogar über 100 Prozent mehr Fahrgäste in den Regionalzügen in Niedersachsen in weniger als zehn Jahren sind nach Auffassung des VCD eindrucksvolle Zahlen. Sie verdeutlichen, dass Investitionen im Verkehrsbereich hier weitaus effektiver ein&shy;ge&shy;setzt werden könnten, wenn man wollte.</p>
<p>„<em>Fakt ist aber, dass wir aktuell gleich in mehreren Regionen Niedersachsen um die blanke Existenz der Schieneninfrastruktur kämpfen und dass die finanziellen Mittel für die Bestellung von Nahverkehrszügen bei weitem nicht ausreichen, ein attraktives Angebot auch für ländlichere Regionen bereitzustellen</em>“, so Fröm&shy;ming. Und eines ist sich der VCD-Landeschef sicher: Ab&shy;ge&shy;rech&shy;net wird nach der Bundestagswahl. Und zu befürchten steht, dass wieder einmal der Öffentliche Nahverkehr angesichts der enormen zusätzlichen Schulden Einsparungen erleiden werden muss. </p>
<p><!-- Rückfragen: Michael Frömming (Landesvorsitzender) --></p>
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