Mit ‘Mobilität’ getaggte Artikel

Verkehrspolitische Bilanz von Roland Koch

Mittwoch, 26. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010
Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?

Als „rasenden Stillstand“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor­stands­mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „Mit fortschreitender As­phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand auf der Strecke.“ Von der Landesregierung ignoriert, schwächen die einstigen „Standortfaktoren“ Verkehr und Logistik den Standort, der doch nur durch die eher lärm- und abgas­em­pfindliche Wissensgesellschaft gewinnen könne. Werner Geiß: „Mit dem Ausbau der motorisierten Mobilität hat Koch die geistige Mobilität behindert.“ Das gelte wörtlich für den Ausbau der Flug­häfen zu Lasten der Bildung. Der Verkehr dürfe nicht länger Selbstzweck sein, sondern müsse sich auch in Hessen an künftigen volks­wirtschaftlichen Strukturen orientieren. „Nicht mehr am Fließ­band, sondern in kreativen Branchen werden wir unser Brot verdienen.“, prophezeit Werner Geiß, „dafür braucht es keine neuen Autobahnen.
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fairkehr-Titelthema »Lebensstile und Mobilität«

Freitag, 21. August 2009

VCD Pressemitteilung 64/09 – Berlin, 21.08.09
Autofrei und Spaß dabei

Fairkehr 4/2009

Fairkehr 4/2009

Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensstil, der durch messbare Faktoren wie Alter, Familienstand oder Einkommen, aber ebenso durch moralische Normen oder persönliche Vorlieben geprägt wird. Auch das Mobilitätsverhalten wird durch Le­bens­stile bestimmt, wie der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glieder­zeitschrift fairkehr aufzeigt: Zwischen der Einstellung eines Menschen und seinem Verhalten bei der Wahl und Nutzung von Ver­kehrs­mitteln besteht ein wissen­schaft­lich belegter, klarer Zusammenhang.
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Zur Elektromobilitäts-Offensive von RWE

Mittwoch, 15. Juli 2009

VCD Pressemitteilung 54/09 – Berlin, 15.07.09
VCD: RWE schlechter Partner für Klimaschutz / Elektro-Autos wer­den mittelfristig Klima nicht retten

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich des heu­ti­gen Starts der RWE-Roadshow in Berlin vor übereilter Euphorie beim Thema Elektrofahrzeuge. Es sei zwar gut und richtig, jetzt die Elektro­mobilität voranzubringen und Forschungsanstrengungen in dem Bereich zu verstärken. Doch sei das Engagement von RWE als Atom- und Kohlestromriese und als einer der größten CO2-Emittenten Europas für eine klimaschützende Mobilität wenig glaubwürdig. Elektromobilität sei nur dann tatsächlich klima­schonend, wenn die Energie dafür aus erneuerbaren Energien gewonnen werde. RWE stelle jedoch nur zu einem Bruchteil Strom aus Wasserkraft oder anderen Erneuerbaren her, 88 Prozent stammen aus fossilen Energieträgern und aus der Kernkraft. Im Rahmen seiner Roadshow wird RWE in sieben Großstädten eine “Tankstelle der Zukunft” aufbauen, in denen über elektrobetriebene Autos informiert wird. Zudem will RWE an den Standorten Strom­lade­säulen installieren.
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Aktionstag »Mobil ohne Auto« am Sonntag

Donnerstag, 18. Juni 2009

VCD Servicepressemitteilung 10/09 – Berlin, 18.06.09
VCD: Radfahren, zu Fuß gehen oder Bus und Bahn nutzen!

In vielen Kommunen wird am kommenden Sonntag der bundesweite Aktionstag »Mobil ohne Auto« begangen, um öffentlich für umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu werben. Aus diesem Anlass ruft der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) dazu auf, das eigene Auto stehen zu lassen und sich stattdessen mit Bus, Bahn, dem Fahr­rad oder zu Fuß fortzubewegen. Wer bisher vorwiegend das Auto nutze, könne am Sonntag seine Umgebung zu Fuß oder per Fahrrad völlig neu entdecken. So werde manchmal schon der unbekannte Stadtpark, eine architektonische Besonderheit um die Ecke, die Gastwirtschaft im Nachbarort oder der versteckte Bade­see zum überraschenden Wochenenderlebnis. Für alle Unter­nehmungs­lustigen, die einen größeren Aktionsradius bevorzugen, empfiehlt der Umwelt- und Verbraucherverband VCD einen Ausflug mit Bus oder Bahn.
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Nachhaltig mobil à la sächsischem Innovations­beirat

Mittwoch, 29. April 2009

Gemeinsame Pressemitteilung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale und des Fahrgastverbandes Pro Bahn Landesverband Mitteldeutschland, Dresden, 29.04.2009
VCD und Pro Bahn: Zukunftsfähige Mobilität ist sehr viel mehr

Am Dienstag stellte der sächsische Innovationsbeirat gemeinsam mit Wirtschaftsminister Jurk und Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange sein Positionspapier zu „Nachhaltiger Mobilität vor. Nach Ansicht der Fahrgastverbände bietet diese Papier einige gute An­sätze für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität: Erfreut zeigte sich Lutz Dressler vom Landesverband Elbe-Saale des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) so unter anderem darüber, dass die VCD-Forderung nach einem flä­chen­deckendem Tempolimit auf den Autobahnen Beachtung findet. Der VCD forderte seit 2007 mehrfach die Einführung eines generellen Tempolimits von 120km/h.: „Das hilft dem Klima, es senkt den Spritverbrauch und es erhöht die Verkehrssicherheit.“, so Lutz Dressler.

Allerdings gibt es aus Sicht der Fahrgastverbände deutliche Kri­tik­punkte am vorgelegten Papier: (weiterlesen…)

VCD-Tipps zum Tag gegen Lärm

Dienstag, 28. April 2009

VCD-Service-Pressemitteilung 08/09 – Berlin, 28.04.09
Straßenverkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert

Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Straßen­verkehrslärm. Aufgrund der Zunahme des Pkw- und Lkw-Verkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz verschiedener Lärm­minderungs­maßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die Gesundheit, da er das Risiko von Herz- und Kreis­lauf­krankheiten erhöht. Um diese Gesundheits­belastung zu verringern, sind Politik und Bürger gleichermaßen gefordert. Darauf verweist der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Lärm und gibt Tipps, wie jeder Einzelne zur Lärmvermeidung beitragen kann.
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VCD Hessen zum Tag gegen Lärm

Dienstag, 28. April 2009

Pressemitteilung 12/2009 VCD Landesverband Hessen e. V., Kassel 28. April 2009
Verkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert

Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Ver­kehrs­lärm. Nicht ohne Grund: Aufgrund der Zunahme des Straßen- und Flugverkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz ver­schiedener Lärmminderungsmaßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die Gesundheit, da er das Risiko von Herz- und Kreislaufkrankheiten erhöht. Um diese Gesund­heits­belastung zu verringern, sind Politik und Bürger gleichermaßen gefordert. Darauf verweist der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Lärm und gibt Tipps, wie jeder Einzelne zur Lärmvermeidung beitragen kann.

Die Hauptursache für Straßenlärm ist das Rollgeräusch der Fahr­zeug­reifen. Ab etwa 30 km/h sind die Reifen die dominante Geräusch­quelle am Auto, und mit wachsender Geschwindigkeit nimmt dieser Lärm zu“, erklärt Martin Mützel vom VCD-Hessen. „Deswegen sollten Autofahrer auf leise Reifen und den optimalen Reifendruck achten.(weiterlesen…)

Verkehrsclub feiert Jubiläum

Montag, 20. April 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Halle, 20.4.2009
Bundesvorsitzender des VCD fürchtet neue Einschnitte in den Nahverkehr nach der Bundestagswahl

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der die umweltbewussten Verkehrsteilnehmer in den drei mit­tel­deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sach­sen vertritt, feierte am Sonnabend in Halle sein 10-jähriges Jubiläum. Als Veranstaltungsort dienten die Fürstenräume des Haupt­bahnhofes in Halle, so dass die Umweltfreunde (soweit nicht aus Halle) auch alle per Bahn anreisen konnten.

Der Bundesvorsitzende des VCD, Michael Gehrmann kritisierte scharf die Bundesregierung für die einseitige Förderung des Auto­mobil­ver­kehrs wie beispielsweise die Abwrackprämie oder auch Er­leichterungen bei der Kfz-Steuer. Gleichzeitig wurde es den Kommunen verboten, Mittel aus den Konjunkturprogrammen für den Öffentlichen Nahverkehr zu verwenden. Anstatt Milliarden für nicht nach­haltige Kurzfristprogramme zu verschleudern, müsse die Bundes­regierung endlich anfangen, die Krise als Chance für eine Ver­kehrs­wende zu nutzen, die allen Menschen auch zukünftig eine um­welt­verträgliche Mobilität ermöglicht.
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Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Niedersachsen auf der Strecke!

Mittwoch, 08. April 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009
Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Nieder­sachsen auf der Strecke!“
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen

Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben in Niedersachsen zu­kunfts­gerichtete Verkehrskonzepte auf der Strecke“, so Michael Fröm­ming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Es handelt sich bei dem heutigen Beschluss um ein durchsichtiges Manöver vor der Bundestagswahl, das nur ein kurzes wirtschaftliches Stroh­feuer entfacht und zulasten anderer Wirtschaftszweige geht“.
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Protest gegen Abwrackprämie vor Bundes­kanzleramt

Mittwoch, 25. März 2009

VCD-Pressemitteilung 23/09 – Berlin, 25.03.2009
VCD fordert zukunftsfähige Verkehrspolitik

Unter dem Motto »Für eine echte Umweltprämie!« hat der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) heute vor dem Bundes­kanzler­amt gegen die Abwrackprämie für Pkw und deren Ausweitung pro­testiert. VCD-Aktive stellten zwei Dutzend alter Fahr­räder auf und forderten von der Bundesregierung eine echte Umweltprämie für den Kauf neuer Fahrräder sowie für Bus- und Bahntickets. Die De­mon­stran­ten standen stellvertretend für mehr als 8 000 Menschen, die sich in den letzten Wochen an der VCD-Online-Protestaktion »Neue Räder braucht das Land!« beteiligt und sich gegen die autofixierte Konjunkturpolitik der Bundesregierung ausgesprochen hatten. Zugleich veröffentlichte der VCD auf einer Pressekonferenz Forderungen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zur Bundes­tags­wahl 2009.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Wirtschaftskrise hat zu einer fatalen Pause im Klimaschutz geführt. Ob der massive Aus- und Neubau von Straßen, die Kfz-Steuerbefreiung oder die an keinerlei Umweltkriterien geknüpfte Abwrackprämie – mit ihrer Konjunkturpolitik hat die Bundesregierung im Verkehrsbereich viel Geld in veraltete Strukturen gesteckt. Damit schadet sie nicht nur der Umwelt sondern auch mittelfristig unserer Wirtschaft. An­ge­sichts der Klimaerwärmung können wir es uns nicht leisten, so weiter­zu­machen wie bisher. In der nächsten Legislaturperiode müssen deshalb dringend die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität gestellt werden.
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