Mit ‘Mitte-Deutschland-Bahn’ getaggte Artikel

Neues Fernverkehrskonzept für Mitteldeutschland

Montag, 05. April 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 5. April 2010
VCD vermisst bei der Bahn die Zukunftsvisionen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat am Ostermontag ein eigenes Konzept für den Fernverkehr der Bahn in Mitteldeutschland vorgestellt. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landesverbandes für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, erläuterte dazu: “Unser Konzept ist wirtschaftlich tragfähig, zum Fahrplanwechsel 2010 umsetzbar und aus Kundensicht deutlich besser als all die Pläne, die von der Bahn selbst erarbeitet wurden und nur über Um­wege öffentlich bekannt geworden sind.” Als “völlig un­ver­schämt” bezeichnete er die Tatsache, dass man trotz der ge­bün­del­ten Kritik am Vorgehen bei der Deutschen Bahn (DB) noch immer nicht öffentlich über die eigenen Pläne diskutiert.

Das VCD-Konzept sieht insgesamt vier ICE-Linien und fünf Inter­city-Verbindungen vor, die allesamt im Zwei-Stunden-Takt fahren sollen, durch eine intelligente Verknüpfung aber stündlich die Ver­bindungen aller großen Städte mit maximal einem Umstieg zu­lassen würden. So entstünden mehrere neue Direktverbindungen im Fernverkehr, unter anderem eine IC-Linie von Dresden über Leipzig und Magdeburg bis nach Hannover. Das Konzept des Ver­kehrs­clubs ist komplett durch das freiwillige Engagement der Verkehrs­experten entstanden. Sowohl Vielfahrer als auch Gele­gen­heits­nutzer der Bahn haben daran mitgewirkt.
(weiterlesen…)

Mitteldeutschland besser an das ICE/IC-Netz anschließen!

Sonntag, 21. März 2010

Resolution des VCD Landesverband Elbe-Saale, Freiberg, 20. März 2010
Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn AG lässt sich auch mit angespannter Fahrzeugverfügbarkeit flächendeckend und wirtschaftlich betreiben.

Die Mitglieder der Jahreshauptversammlung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale fordern die Deutsche Bahn AG nachdrücklich auf, ihre Pläne für das Fernverkehrsnetz in Mitteldeutschland kurzfristig offen zu legen und zu einer ver­nünftigen Bahnpolitik zurückzukehren.

Der VCD fordert die Landesregierungen der drei mitteldeutschen Länder auf, sich bei der Deutschen Bahn sowie beim Bund als Eigentümer nachhaltig dafür einzusetzen, das Angebot des ICE- und IC-Verkehrs zu verbessern.

Dazu entwickelt der VCD derzeit ein Fernverkehrskonzept, welches für die Bahn wirtschaftlich tragfähig, betrieblich sofort umsetzbar ist und den Ansprüchen der Einwohner und Bahnkunden in Mittel­deutschland genügt. Dieses Fernverkehrskonzept wird in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hessen: Koalitionsvereinbarungen zum öffentlichen Verkehr

Donnerstag, 05. Februar 2009

Pressemitteilung 07/2009, VCD-Hessen Kassel/Wiesbaden, 5.02.2009
Neue Regierung muss mehr für Klimaschutz tun/Sinnvolle Ziele bei Rad, Bus und Bahn müssen auch finanziert werden

Mehr Anstrengungen im Klimaschutz hat der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) von der neuen hessischen Landesregierung gefor­dert. Klima­freundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen und das Fahr­rad müssten eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher. „Wer einseitig auf den Straßenbau setzt, wird es nicht schaffen, die Klima­ziele im Verkehr zu erreichen“, sagte Werner Geiß, Vor­sitzender des VCD-Landes­verbandes Hessen. Schon heute sei Hessen bundesweit Spitzenreiter bei den verkehrsbedingten Kohlen­dioxid-Emissionen. „Die Ver­kehrs­politik muss grundsätzlich um­steuern“, forderte Geiß.
(weiterlesen…)

Planfeststellungsbeschluss für A 44 ist „Aktionis­mus im Wahlkampf“

Donnerstag, 15. Januar 2009

Pressemitteilung 3/2009, VCD Hessen, Kassel / Frankfurt, 14. Januar 2009
VCD: „Neue Transitautobahnen sind altes Denken“

Als „Aktionismus im Wahlkampf“ bezeichnet der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) die Unterzeichnung des Plan­fest­stellungs­beschlusses für einen Abschnitt der A 44 (Kassel–Eisenach) bei Waldkappel (Werra-Meißner-Kreis). „Da will sich Verkehrsminister Alois Rhiel mit Beton profilieren, den der Bund bezahlen soll“, so Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbandes Hessen. Die Autobahn ist nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes vorrangig eine Transitachse, die der Region keine Vorteile bringt. Ähnlich bewertet der VCD die umstrittene A 4 Hattenbach–Olpe, für die sich Rhiel ebenfalls einsetzt.
(weiterlesen…)