Mit ‘Mehrwertsteuer’ getaggte Artikel

Deutscher Flugverkehr wird weiterhin massiv bevorteilt

Dienstag, 23. August 2011

Presseinformation, Berlin, 23. August 2011
Luftverkehrssteuer ist lediglich ein Kompensationsinstrument

Krise in der deutschen Luftverkehrsbranche aufgrund zu hoher Be­lastun­gen für die Airlines? Davon kann nach Ansicht des öko­lo­gi­schen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) nicht die Rede sein. Der Flugverkehr wird als einziger Verkehrsträger in hohem Maße subventioniert. Der Treibstoff, das Kerosin, ist steuerfrei und auf Flüge ins Ausland wird keine Mehrwertsteuer erhoben. Damit genießt ausgerechnet der besonders klimaschädliche Flugverkehr ein enormes Steuer­privileg.

Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes erfreut sich der Luft­verkehr an einem Steuerprivileg von jährlich rund 11,5 Milliarden Euro. Die Luft­verkehrssteuer, die aktuell von den Airlines so harsch kritisiert wird, vermindert die Begünstigung lediglich um eine Milliarde Euro. Das heißt, der Flugverkehr in Deutschland wird weiterhin mit 10,5 Milliarden Euro subventioniert“, betont Heiko Balsmeyer, Luftverkehrsexperte des ökologischen Verkehrsclub VCD.
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Vorübergehende Aufhebung der Nachtflugverbote in Deutschland

Donnerstag, 22. April 2010

VCD-Pressemitteilung 30/10 – Berlin, 22.04.10
VCD warnt vor langfristiger Aufweichung bestehender Regelungen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt davor, die in vielen Städten erteilten Sondergenehmigungen für Nachtflüge als Ein­falls­tor für eine Aufweichung der sonst zu Recht geltenden Verbote zu nutzen. Gestrandete Fluggäste, Medikamente und Organe dürften hingegen in dieser Ausnahmesituation auch nachts an ihren Zielort gebracht werden.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Die Aufhebung der Nacht­flugverbote ist auf möglichst wenige Tage zu beschränken. Zudem müssen für derartige Sonder­genehmigungen enge Grenzen gelten: Allenfalls um gestrandete Urlauber nach Hause zu holen und die medizi­nische Versorgung zu gewährleisten, sollte aus­nahms­weise auch nachts geflogen werden. Die Folgen einer Natur­katastrophe dürfen jedoch keinesfalls dafür genutzt werden, die Erzeugung von extrem gesundheits­schädlichem Fluglärm in der Nacht längerfristig auszudehnen.
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fairkehr-Titelthema »Busse, Bahnen, Billigflieger«

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 27/10 – Berlin, 19.04.10
In den Urlaub reisen – nur wie?

Die Billigflieger haben das Reiseverhalten vieler Bundesbürger verändert. Selbst auf kurzen Strecken steigen immer mehr Men­schen ins Flugzeug statt in die Bahn. Die Ursachen dafür liegen zum einen in einer verfehlten Verkehrspolitik. Zum anderen sind die Probleme der Bahn zu einem gewissen Teil auch hausgemacht.

Fairkehr 2/2010

Fairkehr 2/2010

In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr zeigt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) die Zusammenhänge auf und sucht nach Alternativen.

Mehr als 45 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen für die Aus­lands­reise den Flieger, 35 Prozent fahren mit dem Auto oder Wohnmobil, acht Prozent mit dem Bus. Gerade einmal zwei Prozent steigen in die Bahn. Touristisch eher abgelegene Re­gio­nen Europas wie Korsika pro­fi­tie­ren vom Billigflugverkehr und unter­stützen den Boom beispiels­weise mit ermäßigten Lande­gebühren. Da­bei fürchtet gerade die Touris­mus­industrie den Klimawandel, zu dem der Flugverkehr schon heute mehr als acht Prozent beisteuert. Und je mehr sich Tourismus­regionen von ihren fliegenden Gästen abhängig machen, desto schwerer wird es für sie, in Richtung Nachhaltigkeit umzusteuern.
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Bundeshaushalt 2010

Freitag, 05. März 2010

VCD-Pressemitteilung 14/10 – Berlin, 05.03.10
VCD verurteilt Kürzungen zulasten von Umwelt und Gesund­heit

Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) verurteilt die in der gestrigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses für 2010 beschlossenen Kürzungen bei der Förderung von Rußpartikelfiltern sowie beim kombinierten Verkehr.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt eine Rekordverschuldung – aber ausgerechnet an der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung wird gespart“, kritisiert der VCD-Bundes­vorsitzende Michael Gehrmann. “Damit macht sich die Bundes­regierung unglaubwürdig.“ So wurden 64 Millionen Euro für den sogenannten kombinierten Verkehr gestrichen – Mittel, die vor allem vorgesehen waren, um Containerumschlaganlagen aus­zu­bauen. Die Anlagen sind notwendig, um den Güterverkehr von der Stra­ße auf die umwelt­freundlichere Schiene zu verlagern. Gehr­mann: “Wer Umwelt- und Klimaschutz ernstnimmt, muss auch beim Güterverkehr die Weichen zugunsten umwelt­freundlicherer Ver­kehrs­mittel wie Bahn und Schiff stellen. Die beschlossene Kürzung hingegen schafft falsche Anreize: Die Verlagerung von der Straße wird erschwert.
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Mehrwertsteuersenkung für Bahntickets – VCD fordert Kostengerechtigkeit im Verkehr

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 02/10 – Berlin, 18.01.10

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt die Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, nach einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Bahntickets und fordert, weitere Benachteiligungen der umweltfreundlichen Bahn ab­zubauen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag den Schutz des Klimas zum Ziel ge­setzt: Der CO2-Ausstoß soll bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Dafür braucht es eine nachhaltige und klimaorientierte Verkehrspolitik. Bahnfahren schont das Klima und die Umwelt. Trotzdem sind Bahnunternehmen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern wie der Luftfahrt noch immer steuerlich schlechter gestellt: Die Bahnen in Deutschland zahlen Mineralöl- und Ökosteuer, die Fluglinien nicht. Auf Flugverkehrstickets ins Ausland wird keine Mehrwertsteuer fällig, auf Bahntickets wird der volle Mehrwertsteuersatz aufgeschlagen.
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Zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn

Freitag, 11. Dezember 2009

VCD-Pressemitteilung 95/09 – Berlin, 11.12.09
VCD fordert bessere Angebote statt Fahrpreiserhöhungen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Fahr­preis­erhöhung der DB AG zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag. Zwar falle der Preisanstieg von durchschnittlich 1,8 Prozent im Nah- und Fernverkehr diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplanwechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Zudem wird das Nachtzug-Angebot weiter ausgedünnt.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind, treffen die Preis­er­höhungen überdurchschnittlich stark: Zwar steigt der Preis für die Bahncard 25 nicht an. Die treuesten Stammkunden der DB, die In­ha­ber der Bahncard 50 und der Bahncard 100, werden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssen ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen.
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Nachtzüge als Alternative zum klimaschädlichen Flugverkehr fallen Rotstift zum Opfer

Mittwoch, 30. September 2009

Pressemitteilung Nr. 25/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 30. September 2009
Verkehrsclub fordert, Steuervorteile für Flugverkehr abzuschaffen und stattdessen Nachtzugangebot auszubauen

Bundesweit wird der Nachtzugverkehr ab Dezember 2009 kräftig aus­gedünnt werden, darauf weist der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hin. “Baden-Württemberger, die mit dem Nachtzug nach Italien, Österreich oder Ungarn fahren wollen, haben hierzu nur noch bis zum 12.12.2009 Gelegenheit — dann entfallen diese Züge ersatz­los“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Damit bleibt vielen Fahrgästen nur noch der klimaschädliche Flug­verkehr als Reisemittel, denn die relativ umweltfreundlichen Zug­ver­bindungen können preislich nicht gegen die steuerlich subventionierten Billigflieger bestehen“, kritisiert Lieb die heutigen
Wett­bewerbs­verzerrungen zwischen grenzüberschreitendem Schienen­verkehr und der Luftfahrt.

So entfalle bei internationalen Flugtickets die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, Flugbenzin sei ebenfalls steuerbefreit — im Gegensatz hierzu werde beim Kauf von Zugtickets ins Ausland der volle Satz der Mehr­wertsteuer fällig, zudem müssten die Züge in Deutschland hohe Energiesteuern bezahlen, bemängelt der VCD die bisherigen Regelungen.
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Klimakanzlerin eröffnet Klimakiller-Show

Dienstag, 27. Mai 2008

VCD-Pressemitteilung 33/08 – Berlin, 27.05.08
Zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin
VCD: Steuerbefreiungen im Flugverkehr beenden

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin mit einem Messerundgang. Der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) fordert die selbsternannte Klima­kanzlerin aus diesem Anlass auf, die Steuerbefreiungen im Flug­verkehr zu beenden und so für mehr Klimaschutz zu sorgen. “Bei der Eröffnung der Flugmesse in Berlin wird wieder das Hohelied auf die Wachs­tums­potenziale des Flugverkehrs gesungen. Dabei wird bewusst ver­schwie­gen, welche Belastungen dieses Wachstum für das Weltklima mit sich bringt“, kommentiert Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender, den Start der ILA. Gerade heute habe das Statistische Bundes­amt Zahlen für das erste Quartal 2008 ver­öffentlicht, die den fortlaufenden Zuwachs im Luftverkehr mit fünf Prozent beziffern. Damit sei der Luftverkehr weiter auf dem Weg zum Klima­killer Nummer eins im Verkehrs­bereich.
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Flugverkehr in Deutschland 2007 erneut gewachsen

Montag, 18. Februar 2008

VCD-Pressemitteilung 08/08 – Berlin, 18.02.08
VCD fordert nationale Maßnahmen gegen steigende Klimabelastung durchs Fliegen

Nach den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen hat der Flugverkehr im vergangenen Jahr wieder erheblich zugenommen. Die Zahl der Passagiere auf deutschen Flughäfen stieg 2007 gegenüber 2006 um mehr als sechs Prozent auf 163,5 Millionen. Der inner­deutsche Luftverkehr erreichte mit 24,1 Millionen Fluggästen ein Wachstum von 6,3 Prozent und damit einen neuen Höchst­stand seit 1996. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt angesichts dieser Entwicklung vor den Folgen des Flugverkehrs für Weltklima und Gesundheit und fordert Sofort­maßnahmen von der Bundesregierung. Um mehr Kosten­gerechtigkeit im Verkehr zu erreichen und so die Umwelt­belastungen zu senken, müssten Steuer­privilegien und Subventionen des Flugverkehrs abgebaut werden. Deshalb solle die Regierung jetzt eine nationale Kerosin­steuer und eine Ticketabgabe einführen.
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Landtagswahl 2008: Kaum Aussicht auf zukunftsfähige Verkehrspolitik

Freitag, 18. Januar 2008

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 3/2008, 18.1.2008
Zu viel Straßenbau, kein Klimaschutz in den meisten Programmen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sucht angesichts der Landtagswahl vergeblich nach zukunftsfähigen Verkehrs­konzepten in den Wahlprogrammen der meisten Parteien. „Obwohl das Thema Klimaschutz für viele Menschen eine wichtige Rolle spielt, fordern mit CDU, SPD und FDP fast alle heute im Landtag vertretenen Parteien beispielsweise noch immer zusätzlichen Straßenbau. Der umweltfreundliche Bahnverkehr spielt keine ernste Rolle bei der Bewältigung der Zukunftsaufgaben!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.
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