Mit ‘Maut’ getaggte Artikel

VCD fordert Festhalten an Mauterhöhung

Donnerstag, 12. August 2010

VCD-Pressemitteilung 66/10 – Berlin, 12.08.10

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert scharf, dass Bundes­ver­kehrs­minister Peter Ramsauer auf die Anhebung der Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge um zwei Cent je Kilometer zum 1. Januar 2011 verzichten will. Auch die gleichzeitige Absenkung der Maut für die umweltverträglicheren Fahrzeugklassen um 0,1 Cent pro Kilometer soll rückgängig gemacht werden. Die Anpassung und Differen­zierung der Mautsätze anhand des Schadstoffausstoßes wurde im Herbst 2008 beschlossen und trat zum 1. Januar 2009 in Kraft.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Belastung für Mensch und Umwelt durch den Straßengüterverkehr muss gesenkt werden. Neben der Verkehrsvermeidung und der Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger müssen auch alle technischen Möglichkeiten genutzt werden. Die 2008 beschlossene Maut­anpassung und Mautspreizung nach Schadstoffausstoß war ein er­ster Schritt, um die Lkw-Maut zum umweltpolitischen Lenkungs­instrument zu entwickeln: Die Mautsätze wurden so ausgestaltet, dass sie Anreize schafften, auf weniger umwelt­schädliche Fahr­zeuge umzusteigen. Der Anteil emissions­ärmerer schwerer Nutz­fahr­zeuge ist in der Folge deutlich angestiegen.
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Ramsauer will Lkw-Maut ausweiten

Donnerstag, 10. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 50/10 – Berlin, 10.06.10
VCD: Zaghafter Schritt für Umwelt und Wettbewerb / Nach­besserungen gefordert

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Aussagen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zur Ausweitung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen. Dies sei ein kleiner Schritt hin zu mehr Kostengerechtigkeit im Güterverkehr. Gleichzeitig fordert der VCD, die Maut weiterzuentwickeln und auf das gesamte Straßen­netz auszudehnen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Lkw-Maut auf vier­spurige Bundesstraßen auszudehnen, ist ein durchaus richtiger, aber sehr zaghafter Schritt hin zur Verbesserung der Wett­be­werbs­bedingungen für die Bahn. Denn Bahnunternehmen müssen schon heute mit den sogenannten Trassenpreisen auf allen Schienen­trassen und für alle Züge eine Art Schienen-Maut zahlen.“ Der VCD fordert weitergehende Maßnahmen.
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Ausdehnung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen

Donnerstag, 10. Juni 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 12/2010, 10.06.2010, Hannover
VCD: „Niedersachsen soll im Bund Druck machen für kon­sequente Maut auf allen Fernstraßen
Zusätzliche Einnahmen in den Schienenverkehr investieren

Die von der Bundesregierung geplante Ausdehnung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen voraussichtlich ab dem Jahr 2011 ist prinzipiell ein richtiger Schritt, jedoch leider nur halbherzig!“, so Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen. Der VCD fordert die Landesregierung in Hannover auf, bei den Kollegen der CDU und FDP für Nach­besserungen zu sorgen.

Die vorgesehene Beschränkung auf vierspurige Bundesstraßen macht wenig Sinn, um die Mautfluchtverkehre durch Städte und Dörfer einzuschränken. In Niedersachsen existieren hauptsächlich zwei­spurige Bundesstraßen. Für viele Anwohner würde sich so an den teilweise unerträglichen Belastungen durch Lkw-Transporte nichts ändern!“, so Frömming. Auch werde das Ziel verfehlt, den Schwer­lastverkehr auf ein notwendiges Maß zu reduzieren.

Der VCD fordert daher neben der Ausweitung auf alle Fernstraßen eine Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent/Kilometer sowie eine Gültigkeit für alle Transportfahrzeuge ab 3,5 Tonnen Ge­samt­gewicht. Die zusätzlichen Einnahmen sollten in den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes fließen, um greifbare Alternativen zum Schwer­lastverkehr bieten zu können.

UBA pro Pkw-Maut – VCD: Ausweitung von Lkw-Maut, Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer muss Vorrang haben

Donnerstag, 15. April 2010

VCD-Pressemitteilung 25/10 – Berlin, 15.04.10

Anlässlich der Vorschläge des Umweltbundesamtes (UBA) zur Pkw-Maut betont der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), dass eine mögliche Pkw-Maut in ihrer Ausgestaltung so aussehen müsse, wie UBA-Präsident Jochen Flasbarth sie andenke: flächendeckend und fahr­streckenabhängig. Um die Nutzer von Verkehrswegen stärker an den von ihnen verursachten Kosten zu beteiligen, müssten jedoch vor­rangig die Lkw-Maut ausgeweitet sowie die bestehenden, sinn­vollen Instrumente der Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer heran­gezogen werden. Außerdem seien bei der Pkw-Maut Fragen zum Daten­schutz und Datenerhebung sowie deren Kosten zu klären.
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VCD zum Koalitionsstreit um Lkw-Maut

Mittwoch, 13. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 01/10 – Berlin, 13.01.10
VCD: Maut ausweiten, Verkehr auf die Schiene verlagern

Anlässlich der erneuten Diskussion in der schwarz-gelben Regierungskoalition um die Erhöhung der Lkw-Maut bestärkt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) das Bundes­ver­kehrs­ministerium, an der geplanten Gebührenerhöhung für Lkw mit Schad­stoffklasse III ab 2011 festzuhalten. Zudem fordert der VCD eine Ausweitung der Maut. Zwar mache der Lkw-Verkehr in Europa nur sieben Prozent des Straßenverkehrs aus, sei aber für 23 Prozent des CO2- Ausstoßes in diesem Bereich verantwortlich. Prognosen zufolge werde der CO2-Ausstoß durch Lkw bis zum Jahr 2030 sogar noch um 54 Prozent zunehmen. Aufgrund der Folgen der Wirt­schafts­krise fordert die FDP, die geplante Maut-Erhöhung auszusetzen, um das Transportgewerbe zu entlasten.
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Pkw-Maut unsinnig

Donnerstag, 05. November 2009

VCD-Pressemitteilung 85/09 – Berlin, 05.11.09
VCD: Wenn mehr Einnahmen, dann über Ausweitung von Lkw-Maut, Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert Verkehrsminister Peter Ramsauer auf, an seiner Äußerung, nun doch keine Pkw-Maut einführen zu wollen, endgültig festzuhalten. Aus Sicht des VCD ist die Einführung einer Pkw-Maut als Einnahmequelle für die Ver­kehrs­infrastruktur nicht zielführend. Um die Nutzer von Ver­kehrs­wegen stärker an den von ihnen verursachten Kosten zu beteiligen, müssten stattdessen die Lkw-Maut ausgeweitet sowie die bestehenden, sinnvollen Instrumente der Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer herangezogen werden. Eine Pkw-Maut in Form einer Vignette für Autobahnen sei völlig inakzeptabel, da sie sowohl ökologisch fatal als auch höchst ungerecht sei. Eine Pkw-Maut würde nur dann Sinn machen, wenn sie auf allen Straßen – also auf Autobahnen, Landstraßen und innerorts – eingeführt würde, um so Verkehrsverlagerungen hin zu mautfreien Straßen zu vermeiden. Außerdem müsse diese entfernungs- und verbrauchsabhängig erhoben werden und externe Kosten wie Unfallkosten und Umweltschäden integrieren. Ein solches Vorhaben sei jedoch datenrechtlich äußerst bedenklich und würde zudem einen unüberschaubaren Technik- und Verwaltungsaufwand bedeuten.

Michael Gehrmann VCD-Bundesvorsitzender: “Statt durch seine wider­sprüchlichen Aussagen zur Pkw-Maut die Öffentlichkeit zu verwirren, muss Verkehrsminister Peter Ramsauer ein gerechtes und umweltpolitisch sinnvolles Konzept vorlegen, wie er die Kosten für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur decken will. Gleichzeitig muss er Maßnahmen verstärken, um den Verkehr weg von der Straße hin zu umweltfreundlichen Verkehrsträgern zu verlagern. Die Lösung für beides ist ganz einfach: Die neue Bundesregierung muss sich dafür von ihrem Nein zur Ausweitung der Lkw-Maut verabschieden und diese Einnahmen auch für den Erhalt des Schienennetzes einsetzen.
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Regierungschefs gießen Norddeutschlands Zukunft in Beton

Dienstag, 12. Mai 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2009, 12.05.09 Hannover.
VCD: „Wille für zukunftsfähige Verkehrsprojekte noch nicht ausgereift!“/Kleinteilige Maßnahmen und Erhöhung der Lkw-Maut gefordert

Kein Geld in den Taschen, dafür aber ein Füllhorn voller Ver­sprechungen für unsinnige Verkehrs-Mammutprojekte!“ Mit dieser Stellungnahme beurteilt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das heutige Treffen der norddeutschen Regierungschefs mit Bundes­ver­kehrs­minister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Hamburg.

Sowohl die „Küstenautobahn“ A 20 als auch die Y-Hoch­ge­schwin­dig­keits­trasse von Hamburg/Bremen nach Hannover seien nach wie vor Bestandteil der offiziellen Planungen. „Das ist schon er­schütternd: Norddeutschland benötigt keine weiteren Prestige­projekte, sondern insbesondere einen Ausbau des vorhandenen Schienen­netzes. Die Y-Trasse ist keine Lösung für die Verkehrs­probleme der Seehäfen, son­dern sie bindet im Gegenteil mit rund vier Milliarden Euro Steuer­geldern wichtige Mittel für den Ausbau der bestehenden Bahnstrecken“, so Michael Frömming, VCD-Landes­vorsitzender in Nieder­sachsen. „Inzwischen sagt das rund ein Dutzend Gutachter aus, aber die Politik ist offensichtlich beratungsresistent.“
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LKW-Maut auf Umwelt- und Staukosten möglich

Dienstag, 17. März 2009

Gerade etwas verspätet beim Umweltblog des SWR entdeckt:

Den EU-Mitgliedstaaten soll es nach dem Willen des Europäischen Parlaments künftig möglich sein, LKWs auch die Kosten zu berechnen, die sie durch Staus, Lärm und Luftverschmutzung verursachen. Bisher dürfen lediglich die Infrastrukturkosten auf die Mautgebühren an­gerechnet werden. Die Einführung einer LKW-Maut sowie die Anrechnung der externen Kosten werden jedoch nicht verbindlich vorgeschrieben, sondern bleiben weiterhin den Mitgliedsstaaten überlassen.

Originalfundstelle: Rechtslupe.de

Neue Richtlinie zur LKW-Maut im EU-Parlament

Dienstag, 10. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 13/09 – Brüssel / Berlin, 10.02.2009
VCD: Externe Kosten des LKW-Verkehrs einbeziehen

Laut Vorschlag der EU-Kommission soll die Einführung der Lkw-Maut im Laufe der nächsten Jahre für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich wer­den. Außerdem will sie die Möglichkeit eröffnen, neben den Infra­strukturkosten auch die externen Kosten, also die Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden, sowie die Staukosten in die Mauthöhe mit einzurechnen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt diese Vorhaben, fordert die EU-Abgeordneten des Verkehrs­ausschusses aber auf, morgen in der ersten Lesung des entsprechenden Novellierungsvorschlags zur “Eurovignette III” für verbindliche Regelungen zu stimmen.
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Lkw-Verkehr belastet Klima und öffentlichen Haushalt

Mittwoch, 14. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 03/09 – Berlin, 14. Januar 2009
VCD: Maut erhöhen, Verkehr auf die Schiene verlagern

Anlässlich einer aktuellen Studie zu den Umwelt- und Ge­sund­heitskosten des Lkw-Verkehrs und des wachsenden Trans­port­aufkommens auf der Straße hat der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) eine Ausweitung der Lkw-Maut gefordert. Zwar mache der Lkw-Verkehr in Europa nur sieben Prozent des Straßen­verkehrs aus, sei aber für 23 Prozent dessen CO2- Ausstoßes verantwortlich. Bis zum Jahr 2030 würde der CO2-Ausstoß durch Lkw sogar noch um 54 Prozent zunehmen, so die Ergebnisse der Studie von Transport and Environment, der europäisches Dachorganisation des VCD. Zudem entstünden EU-weit 144 Milliarden Euro an Kosten aufgrund von Straßenschäden, die durch Lkw verursacht wurden. Diese seien jedoch nur zu einem Drittel von den Transportunternehmern über Steuern und Abgaben gedeckt, den Rest trage der Steuerzahler. Die Studie wurde von dem niederländischen Umweltinstitut CE Delft verfasst und Anfang der Woche veröffentlicht.
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