Mit ‘Maut’ getaggte Artikel

Pkw-Maut Konzept − Jetzt aussteigen!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Pressemitteilung, Berlin, 16.12.2014

Nach einem Jahr unendlicher Debatten will Verkehrsminister Alexan­der Dobrindt morgen, unabhängig wiederkehrender Kritik seitens der EU, seinen Gesetzesentwurf zur Einführung einer Pkw-Maut durch das Bundeskabinett absegnen lassen. Der ökologische Verkehrs­club VCD appelliert an die Verantwortlichen aus CDU und SPD in der Bundesregierung, dieses Konzept abzulehnen und die Chance zum umsteuern zu nutzen.

Die vorgeschlagene, sogenannte Infrastrukturabgabe hat keine ökologische Lenkungswirkung, sie ist ungerecht, ausländerfeindlich und europarechtlich fragewürdig. Die Quadratur des Kreises ist nicht gelungen. Außerdem geht es längst nicht mehr um die Finan­zierung der Verkehrsinfrastruktur. Selbst das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag − kein deutscher Autofahrer wird durch die Maut zusätzlich belastet − ist längst eine Makulatur. (weiterlesen…)

Verkehrsministerim doktert ein Jahr an Pkw-Maut Konzept − Verbände bekommen 24 Stunden Zeit für Stellungnahme

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Pressemitteilung, Berlin, 10. 12 2014

Gerade einmal einen Tag haben die Verbände Zeit erhalten, um zu dem geänderten Gesetzentwurf zur Einführung der allgemeinen Pkw-Maut Stellung zu beziehen. Der ökologische Verkehrsclub äußert heute, nach Ablauf der 24 Stunden, starkes Befremden über den Zeitpunkt der schriftlichen Anhörung und die kurze Frist für die Stellungnahme.

Michael Ziesak, VCD-Bundevorsitzender:Noch nie zuvor ist bei uns eine Einladung zu einer Stellungnahme mit der Frist eines Tages eingegangen. Bei einem solchen Vorgehen ist zu hinter­fragen, ob das Ministerium tatsächlich an einer sachbetonten Aus­einander­setzung über die sogenannte Infrastrukturabgabe für die Benutzung der Bundesfern­straßen interessiert ist, oder ob die Möglichkeit der Stellungnahme lediglich Alibicharakter hat.
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Stuttgart droht Ungemach bei Luftreinhaltung

Freitag, 21. November 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 25/2014, Stuttgart, 20. November 2014

­Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs sollte Weckruf für Landeshauptstadt sein

Maßnahmen zur Luftreinhaltung greifen zu kurz/ Stuttgart könnte Ungemach von ‚oben’ drohen

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) begrüßt die aktuelle Ent­scheidung des Euro­päischen Gerichtshofs, der bestätigt, dass die Luftreinhalterichtlinie und somit auch die Erstellung von Luft­reinhalteplänen zur zeitnahen Einhaltung der Grenzwerte ver­pflichtend in ganz Europa gelten. Viele Städte hatten bislang die Einhaltung von Grenzwerten eher als eine langfristig umzusetzende Aufgabe angesehen. Ins­besondere für die Stadt Stuttgart sollte dieses Urteil ein Weckruf sein, die bisherige Maßnahmenpraxis zu über­denken, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.
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Zurechtgestutzte Maut − Konzept verfehlt Ziel

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Pressemitteilung, Berlin, 30. 10 2014
Berlin, 30. Oktober 2014.

Ob mit oder ohne Überraschungseffekt, der heute von Bundes­verkehrs­minister Alexander Dobrindt vorgelegte Gesetz­entwurf für die Pkw-Maut ändert nichts an der Tatsache, dass dieses Mautkonzept keines der aktuellen Probleme im Verkehrs­bereich löst. Der ökologische Verkehrsclub VCD lehnt das Maut-Konzept daher strikt ab.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD:Weder ist diese Maut rentabel, was notwendig wäre, um die dringend benötigten Einnahmen für den Erhalt der Straßenverkehrsinfrastruktur zu generieren, noch hat diese Maut eine ökologische Lenkungs­wirkung. Das einzig sinnvolle, was noch im ersten Konzept­entwurf vom Juli enthalten war, die Maut auf allen Straßen, musste auf Druck aus dem eigenen Lager gestrichen werden. Damit drohen nicht nur deutliche Einnahmeeinbußen, sondern Ausweichverkehre die Lärm und eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit mit sich bringen.
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Ausländermaut auf Autobahnen ist unrentabel, unökologisch und ungerecht

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Pressemitteilung, Berlin, 29. 10 2014

Nach monatelangem Hin und Her stellt Bundesverkehrsminister Alexan­der Dobrindt seinen Gesetzesentwurf für die Pkw-Maut vor. Morgen. Zunächst sollen nur die beteiligten Minister von den Details erfahren. Der ökologische Verkehrsclub VCD kommentiert was bereits feststeht: Die Pkw-Maut soll vorerst nur für die Nutzung der Auto­bahnen gelten. Und zahlen wird nur ein kleiner Teil der Auto­fahrer − nämlich die, die ihr Auto nicht in Deutschland zugelassen haben.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD:Eine Infra­strukturabgabe muss Geld in die Kassen für den Erhalt der Verkehrs­infrastruktur reinbringen. Der Rückzieher von Minister Dobrindt, die Ausländermaut nur auf Autobahnen zu erheben erhöht jetzt die Gefahr, dass sie weniger bringt als sie kostet. In den nun folgenden Ressortabstimmungen sind insbesondere das Bundes­ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­sicher­heit sowie das Finanzministerium gefragt, diesen unökologischen, unsozialen und unrentablen Unsinn einer Vignetten­maut zu stoppen.
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Bundesverkehrsminister Dobrindt versteckt sich bei Lkw-Mautgesetz hinter EU-Recht

Mittwoch, 30. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 30. 07 2014

Die Bundesregierung hat heute die neuen Lkw-Mautsätze be­schlossen. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass nach dem neuen Wegekostengutachten, begründet mit niedrigen Zins­sätzen, Lkw künftig weniger zahlen müssen, obwohl die Kosten für den Erhalt der Straßen steigen.

Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim VCD:Die Planungen von Bundesverkehrsminister Dobrindt sind paradox. Während ausländische Pkw-Fahrer für Fahrten durch Deutschland abkassiert werden sollen, wird bei der Lkw-Maut auf Einnahmen verzichtet. Gleichzeitig gehen Anreize verloren, Transporte zu optimieren und auf Bahn und Binnenschiff zu verlagern. Dabei bietet das EU-Recht die Möglichkeit, durch den Einbezug externer Kosten für Luftverschmutzung und Lärm höhere Mautsätze anzusetzen.
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Realsatire in der Sommerloch-Debatte zur Pkw-Maut

Freitag, 25. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 25. 07 2014

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) liefert heute mit seiner Er­klärung zu dem Gespräch von Bundesverkehrsminister Dobrindt mit Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann erst­klassige Real­satire mit hohem Unterhaltungswert, so der öko­logische Verkehrs­club VCD.

Der Bundesverkehrsminister (CSU) erklärt bei einem speziellen Treffen mit seinem Parteikollegen Herrmann (CSU), wie der kleine Grenz­verkehr funktioniert. Der bedankt sich für die Lehrstunde und lenkt ein. Der Mautfrieden in der CSU ist wieder hergestellt.

Die Maut schadet dem kleinen Grenzverkehr also nicht. Bundes­verkehrsminister Dobrindt erklärt dem bayerischen Innen- und Verkehrsminister und der staunenden Öffentlichkeit, dass die Jahres­vignette für den VW-Polo nur 24 Euro kostet würde. Kein echter Grund für Ausländer, Deutschlands und Bayerns Straßen zu meiden.
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Trend zur Schiene hält an trotz Desinteresse der Politik

Donnerstag, 24. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 24. 07 2014

Eine weiterhin positive Entwicklung bei Fahrgastzahlen und Umsatz verzeichnet die Deutsche Bahn AG in den ersten sechs Monaten 2014. Und doch sieht das Unternehmen keinen „Anlass zur Euphorie”. So erfreulich es auch sei, dass mehr Menschen auf den Verkehrsträger Schiene umsteigen, sind die Perspektiven für die Eisenbahn alles andere als rosig. Politik und Unternehmen sind gefordert, mehr zu tun, um die auch für den Klimaschutz notwendige Verlagerung auf die Eisenbahn zu erreichen.
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Pkw-Maut: Viel Aufwand und noch mehr offene Fragen

Montag, 07. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 07. 07 2014

Heute nun hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt offiziell sein Konzept für eine Pkw-Maut vorgestellt. Um dem EU-Recht und den im Koaltionsvertrag festgehaltenen Bedingungen gerecht zu werden, wird aus der Maut kurzerhand eine Infrastruktur­abgabe für alle Pkw, weil dies, so die Worte des Ministers, eine notwendige Ent­scheidung sei für die Finanzierung der deutschen Straßen. Außer­dem wolle man eine Gerechtigkeits­lücke schließen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Der Maut-Vorschlag Dobrindts ist keinesfalls gerecht, daran ändert auch die kurzfristige Umbenennung der Maut in eine Infra­struktur­abgabe nichts. Kombiniert mit einer Änderung der Kfz-Steuer ist dies vielmehr ein durchschaubarer Trick, europa­rechtliche Bestimmungen zu um­gehen. Nach den vorgestellten Eckpunkten bleibt es dabei, die pauschale Vignette ist nicht nur ohne ökologische Lenkungs­wirkung, sie ist auch unsozial.
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Pkw-Maut: Dobrindts Konzept schafft neue Ungerechtigkeiten

Sonntag, 06. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 06. 07 2014

Berlin, 6. Juli 2014. Pkw-Maut auf allen Straßen und Ökoklassen − bei den Kernpunkten des heute bekannt gewordenen Maut-Kon­zeptes handelt es sich in der Realität vielmehr um Rechentricks, als um ökologische und verkehrliche Lenkungsinstrumente.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Der Einstieg in die Maut alle Straßen ist zu begrüßen. Aber das Motiv dafür liegt lediglich in der Absicht eine populistische Ausländer-Maut rechts­fest zu machen. Der ökologische Aspekt ist völlig verfehlt. Die Vignettenmaut ist und bleibt unsozial.

Sozial gerecht wäre eine fahrleistungsabhängige Maut − egal ob für Aus­länder oder Inländer. Dann würden Vielfahrer entsprechend mehr bezahlen als Gelegenheitsfahrer. (weiterlesen…)