Mit ‘Lüneburg’ getaggte Artikel

Keine Castor-Transport auf unsicheren Strecken!

Freitag, 23. September 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2011 Hannover/Lüneburg, 23.09.2011
Nach schwerem Unglück mit Gefahrgutzügen/Risiken durch menschliches Versagen sind unkalkulierbar

Nach dem jüngsten schweren Zugunglück mit Gefahrgutzügen am Mitt­wochabend bei Bleicherode in Thüringen bekräftigt der VCD seine Forderung nach Optimierung der Sicherheitstechnik auf allen Bahn­strecken. „Die Risiken für Mensch und Umwelt müssen auch auf der Castor-Strecke durch die bestmögliche technische Sicherung auf ein Minimum reduziert werden. Da gerade die Wendlandbahn in Niedersachsen zwischen Lüneburg und Dannenberg nicht über die vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vorgeschriebene Sicherheitstechnik verfügt, darf auch der Castor-Zug nicht rollen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Neuigkeiten aus dem VCD-Landesverband Niedersachsen

Dienstag, 08. März 2011

VCD Landesverband Niedersachsen e.V., 7.3.2011

Jahreshauptversammlung am 2. April 2011 in Obernkirchen

Im historischen Bahnhof Obernkirchen im Landkreis Schaumburg findet am Samstag, den 2. April 2011, die diesjährige Jahres­hauptversammlung des VCD-Landesverbandes Niedersachsen statt. Der Ort ist mit Bedacht ausgewählt, denn der VCD unter­stützt nach Kräften die Bestrebungen des Fördervereins Eisenbahn Rinteln – Stadthagen zur Reaktivierung dieser Bahnverbindung für den Tourismus- und den regelmäßigen Schienen­personennahverkehr.

Die Jahreshauptversammlung ist das ideale Forum, sich mit den Themen und Inhalten des VCD in Niedersachsen zu befassen und vielleicht selbst aktiv zu werden.

Die Tagesordnung sowie weitere Informationen zur An- und Abreise (mit historischen Schienenbus ab Stadthagen) sind über nds@vcd.org oder Tel. 0511 7000-522 erhältlich.

Am Vorabend, dem 01.04., findet im Stift Obernkirchen bereits eine Veranstaltung zum Thema “ÖPNV in der Fläche am Beispiel des Landkreises Schaumburg” statt.

„Ich bin dann mal weg – Pilgerwoche auf dem Norddeutschen Jakobsweg“

„Pilgern auf dem Jakobsweg“ von Lübeck nach Lüneburg bietet der VCD-Lüneburg (Regionalverband Elbe-Heide) vom So., 03.04. bis Fr., 08.04.2011, an.

In sechs Tagen wird mit leichtem Gepäck eine Strecke von ca. 125 km zurückgelegt. Dazu gehören traditionsreiche Pfade in ruhiger Natur, Pilgeratmosphäre mit Einkehr und Stille, das Gruppenerlebnis und die Übernachtung in kleinen Pensionen.

Anmeldung unter (04131) 42662.

http://www.vcd.org/vorort/elbe-heide/wandertouren/wandern/pilgertage-jakobsweg/

„Tour de Natur“ – 2011 bei uns im Norden

Die große Fahrrad-Demo findet in diesem Jahr zum 21. Mal statt und führt vom 23. Juli bis 6. August 2011 von Hamburg über Lüneburg, die Elbtalaue und das Wendland bis nach Magdeburg und Berlin. Sie verbindet entspanntes Radfahren für Jung und Alt mit Engagement für gute Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik. Die Etappen sind mit ca. 40 bis 55 km so gestaltet, dass genug Raum für Aktionen, viel Spaß und Miteinander bleibt. Von Hamburg geht es auf der Route der legendären Menschenkette bis zum AKW Krümmel. Dann weiter nach Lüneburg, wo die geplanten Auto­bahnen A21 und A39 Thema sein werden. Es folgt die Elbtalaue bei Neu Darchau und das Wendland mit Gorleben. Weiter geht es über Arendsee in die Altmark bis nach Magdeburg und durch den Fläming über Brandenburg und Potsdam zum Ziel nach Berlin (siehe Anlage!).

Zwei Aktionstage ohne Ortswechsel bieten die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen und Aktionen vorzubereiten. Übernachtet wird meist in Turnhallen oder im Zelt. Zum zweiwöchigen Gemeinschaftsleben gehört natürlich auch, dass zusammen ge­kocht, gegessen und abgewaschen wird. Wer beim Einsatz für die richtige Sache auch noch gute Laune und Kreativität mitbringt, wird von der Tour begeistert sein.

Die Kosten liegen pro Person etwa bei 10 – 20 Euro pro Tag für Übernachtung, Organisation und Verpflegung, für Kinder wird es wesentlich günstiger. Anmeldung unter buero@tourdenatur.net oder telefonisch unter 05602 5631. Wer mehr erfahren will, schaut bei www.tourdenatur.net vorbei.

Die Tour de Natur wird unter anderem vom VCD Landesverband Niedersachsen, vom Fahrgast-Rat Wendland, vom Dachverband der A39-Gegner und von der Bürgerinitiative „Ja zur Fähre – Nein zur Brücke“ in Neu Darchau unterstützt.

Hannover Autofrei erleben!

Der nächste Aktionstag „Autofrei Hannover“ findet mit VCD-Beteiligung (u.a. Alternative Auto-Ausstellung) am 22. Mai 2011 statt.

Infos: http://www.hannover.de/autofrei/index.html

Vorankündigung: VCD-Bahnkongress Niedersachsen

Endlich wieder: Nach vielen Anfragen gibt es am 17. November 2011 den inzwischen 6. VCD-Bahnkongress Niedersachsen. Tagungsort: Dormero-Hotel Hannover.

Programm, Infos etc demnächst auf www.vcd.org/nds

Diskussion um Schienenwegefinanzierung

Samstag, 21. August 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2010, 21.10.10 Hannover/Lüneburg.
„Jetzt endlich die Y-Trasse zu Grabe tragen und bestehende Strecken ausbauen!“
Niedersachsen klammert sich weiter an alten Konzepten fest

Die Zeit für die in Norddeutschland heftig umstrittene Y-Trasse läuft ab! Es wird höchste Eisenbahn, sich rechtzeitig stattdessen für einen Ausbau des bestehenden Schienennetzes zu den nord­deutschen Seehäfen einzusetzen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen.

Mit der neuen, vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie des Um­welt­bundesamtes, wurden zum wiederholten Male die zahlreichen Argumente genannt, warum die Y-Trasse keinen nennens­werten Nutzen für die Verkehrsprobleme im Norden bringt. „Niedersachsens Landes­regegierung klebt aber weiter an den Planungen für die rund vier Milliarden Euro teure Bahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover. Besonders die FDP mit ihrem Verkehrsminister Jörg Bode zeigt sich beratungsresistent“, bedauert Friedrichs.
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Tunneldebatte zur A 39 in Lüneburg

Mittwoch, 02. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 36/2009, 2.12.09, Lüneburg
„Neue Autobahn immer unwirtschaftlicher!“ / Verlagerung von Gütern auf die Schiene gefordert

Im Rahmen der Diskussion um die umstrittene Autobahn A 39 ist jetzt vom Bund für Lüneburg eine Tunnelvariante in die Diskussion ge­bracht worden. Diese Maßnahme soll der zu erwartenden Lärm­belastung der Bevölkerung entgegenwirken. Über die Finan­zierung gibt es indes keine Aussagen, kritisiert der Verkehrs­club Deutsch­land (VCD).

Es wird wohl kaum jemanden geben, der Lärmschutzmaßnahmen für die B4 im Raum Lüneburg-Moorfeld, wie etwa die „Deckelung“, nicht gutheißt. Genauso die Bundesregierung und Staatssekretär Ferlemann. Befürwortung allein genügt aber nicht, entscheidend ist eine Finanzierungszusage und die ist am Ende des Tunnels bislang überhaupt nicht in Sicht.“, so Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Nieder­sachsen.
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Umbau des Autobahnknotens Braunschweig Südwest für 72,5 Millionen Euro

Freitag, 30. Januar 2009

Pressemitteilung 6/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 30.01.09, Braunschweig/ Lüneburg
Straßenbau verursacht enorme Kosten/VCD: „Selbst­bedienungs­mentalität zu Lasten des Umweltschutzes ungebrochen“

Wenn am heutigen Freitag nach wetterbedingten Verzögerungen die ersten Fahrzeuge auf der umstrittenen Autobahn A 39 zwischen Braunschweig und Wolfsburg verkehren, dann richten Planer und Kritiker ihr Augenmerk schon auf die nächste Großbaustelle. Für rund 72,5 Millionen Euro Steuergelder soll in Braunschweig bis zum Jahr 2012 der Autobahnknoten „Südwest“ umgestaltet werden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert diese Pläne scharf.
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A 39-Eröffnung am 9. Januar: VCD will Rich­tungs­wechsel

Donnerstag, 08. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover 8. Januar 2009
Autobahnneubau und Bahnstreckenrückbau/A 39-Weiterbau stoppen – Bahnstrecken erhalten

Am 9. Januar wird das letzte Teilstück der 18 km langen A 39 zwi­schen Braunschweig und dem Autobahnkreuz Wolfsburg eröffnet. Der 7 km lange Abschnitt hat mit 54,7 Mio. Euro knapp 30 Prozent mehr gekostet als geplant und ist mit gut neun Millionen Euro pro Kilo­meter einer der teuersten Autobahnabschnitte Nieder­sachsens. „Jetzt wird deutlich, was die Menschen weiter nördlich zwischen Wolfs­burg und Lüneburg bei einem Weiterbau der A 39 erwartet“, erklärt Hans-Christian Friedrichs vom Verkehrsclub Deutsch­land (VCD). „In der gleichen Region will die Bahn die Bahn­strecke zwischen Uelzen und Dannenberg verkaufen und wieder ein Stück um­welt­freundlicher Verkehrs­infrastruktur zu Grabe tragen. Das ist ein völlig inakzeptabler Vorgang!“, kritisiert Friedrichs.
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Koalitionsvertrag in Niedersachsen: Innovative Verkehrspolitik nicht in Sicht!

Montag, 25. Februar 2008

Pressemitteilung 11/2008, VCD-Landesverband Nieder­sachsen, 25.02.08 Hannover.
Zum heutigen Koalitionsvertrag in Niedersachsen – VCD: „Innovative Verkehrspolitik nicht in Sicht!“
Neue Mobilitätskonzepte angemahnt

Der von CDU und FDP heute in Hannover unterzeichnete Koalitions­vertrag manifestiert nach Auffassung des Verkehrs­club Deutschland (VCD) den Stillstand in der Verkehrs­politik in Niedersachsen. „Das ist alter Wein in alten Schläuchen, so kommt das Land nicht voran in Sachen zukunftsfähiger Mobilität“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Der VCD kritisiert, dass mit der Küstenautobahn A 22 und der A 39 Lüneburg – Wolfsburg weiter an internationalen Lkw-Transitachsen festgehalten werde, während der Ausbau des umweltfreundlichen Schienenverkehrs auf der Stelle trete. „Strategien zur Vermeidung und Verringerung des Lkw-Verkehrs, zur Förderung innovativer und erfolgreicher Konzepte, wie etwa Car-Sharing oder ein stärkeres Augen­merk für mehr Verkehrssicherheit sind im Koalitions­vertrag der CDU und FDP nicht vorhanden. So droht, dass Niedersachsen weiter die globalen Entwicklungen, etwa wachsende Klimaschutz-Anforderungen und steigende Mineralölpreise verschläft“, so Frömming. Laut VCD müsse gerade ein Flächenland wie Niedersachsen eine Mobilität sicherstellen, die den Bürgern Alternativen zum immer teureren Pkw-Gebrauch anbiete.
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VCD: Ausbau der Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg statt B 216

Donnerstag, 24. Januar 2008

Pressemitteilung 06/2008, Hannover, 24.01.2008, VCD-Landesverband Niedersachsen
Verkehrsinfrastruktur Lüneburg/Lüchow-Dannenberg
Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene dringend erforderlich

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wehrt sich gegen Pläne von Niedersachsens Wirtschaftsministers Walter Hirche (FDP) zum Ausbau der B 216 zwischen Lüneburg und Dannenberg. “Die Vorschläge des Wirtschaftministers sowie der Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg sind verkehrspolitisch einseitig und beziehen keine Alternativen zum Straßenbau mit ein!“, so Hans-Christian Friedrichs, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nieder­sachsen. Viele Stimmen der Regierungsparteien sprechen sich im Wahlkampf für den Ausbau der B 216 aus, wogegen die Initiativen zum Ausbau der parallel verlaufenden Bahn­strecke nur schleppend vorankommen und im Wahl­kampf praktisch keine Rolle spielen.
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