Mit ‘Luftverschmutzung’ getaggte Artikel

Belastung durch Luftverschmutzung weiterhin zu hoch

Mittwoch, 20. August 2014

Pressemitteilung, Berlin, 19. 08 2014

Der Handlungsbedarf für die Luftreinhaltung in deutschen Städten bleibt unverändert groß, das belegt der neue Jahresbericht des Um­welt­bundesamtes. 30 Millionen Menschen in Deutschland sind durch die Belastung von Feinstaub und Stickoxiden gesundheitlich gefährdet. Trotz sinkender Grenzwerte sind Dieselfahrzeuge weiterhin die Hauptverursacher von gefährlichen Stickoxiden, weil ihr Schadstoffausstoß im realen Fahrbetrieb höher ist, als bei den vorgeschriebenen Fahrtests. Fortschritte bei der Fein­staub­problematik können wiederum nur gemacht werden, wenn Baumaschinen und Schiffe grundsätzlich mit Diesel­partikel­filtern ausgestattet werden. (weiterlesen…)

Bundesverkehrsminister Dobrindt versteckt sich bei Lkw-Mautgesetz hinter EU-Recht

Mittwoch, 30. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 30. 07 2014

Die Bundesregierung hat heute die neuen Lkw-Mautsätze be­schlossen. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass nach dem neuen Wegekostengutachten, begründet mit niedrigen Zins­sätzen, Lkw künftig weniger zahlen müssen, obwohl die Kosten für den Erhalt der Straßen steigen.

Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim VCD:Die Planungen von Bundesverkehrsminister Dobrindt sind paradox. Während ausländische Pkw-Fahrer für Fahrten durch Deutschland abkassiert werden sollen, wird bei der Lkw-Maut auf Einnahmen verzichtet. Gleichzeitig gehen Anreize verloren, Transporte zu optimieren und auf Bahn und Binnenschiff zu verlagern. Dabei bietet das EU-Recht die Möglichkeit, durch den Einbezug externer Kosten für Luftverschmutzung und Lärm höhere Mautsätze anzusetzen.
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Mit dem Rad gegen Luftverschmutzung in Städten

Mittwoch, 09. April 2014

Pressemitteilung, Berlin, 09. 04 2014

Es ist flexibel, kostengünstig und hält fit − soweit sind die Vorteile des Fahrrads bekannt. Dass es außerdem die emissionsfreie Transport­alternative ist und dadurch einen beträchtlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet, wird zunehmend anerkannt. Doch die Potenziale des Fahrrads sind damit längst nicht ausgeschöpft. Viel zu wenig beachtet: die positive Auswirkung auf die Luft, ins­besondere in Städten, wo sie aufgrund schlechter Qualität zur Gesund­heitsgefährdung werden kann.

Viele Städte und Kommunen haben den Radverkehr zwar in den Luftreinhalte­plänen verankert, diese Maßnahmen sind aber häufig nicht ausreichend mit Finanzmitteln untersetzt und werden daher nicht hinlänglich umgesetzt. Ein Zeichen für verkehrte Priorisierung und ein zu geringes Bewusstsein über die Folgen von schlechter Luftqualität? (weiterlesen…)

Verbände fordern von neuer Bundesregierung klaren Fahrplan gegen Luftverschmutzung

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 19. 12. 2013
Das europäische „Jahr der Luft“ verpufft ohne entscheidende Verbesserungen für die Luftqualität und auf Kosten der Gesundheit der Bürger

Im Europäischen Jahr der Luft 2013 starben in Europa etwa 420.000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Allein in Deutschland sind circa 70.000 entsprechende Todesfälle zu beklagen. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen fordern die Umwelt- und Verkehrsverbände die neue Bundesregierung auf, einen wirksamen Fahrplan zur Luftreinhaltung vorzulegen.
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Dicke Luft in Europa: Über 90 Prozent der Stadtbevölkerung atmen gefährliche Schadstoffe ein

Dienstag, 15. Oktober 2013

Pressemitteilung, Berlin, 15. 10 2013

Das von EU-Kommissar Janez Potočnik ausgerufene Jahr der Luft 2013 neigt sich dem Ende entgegen, doch die Luftqualität in europäischen Großstädten hat sich kaum verbessert. Millionen Großstadtbewohner leiden nach wie vor unter zu hohen Luftschadstoffkonzentrationen, die ihre Gesundheit massiv belasten. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute von der Europäischen Umweltagentur EEA veröffentlichter Bericht zur Luftqualität in Europa. Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Naturschutzbund (NABU) sowie der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern von der Europäischen Kommission die Verschärfung bestehender Grenzwerte sowie ihre konsequente Umsetzung durch die nationalen Regierungen.
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Luftverschmutzung: Unterschätzte Folgen für die Gesundheit − Neue Erkenntnisse belegen dringenden Handlungsbedarf

Mittwoch, 03. Juli 2013

Pressemitteilung, Berlin, 03. 07 2013

Die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit sind viel dramatischer als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute vorgestellter Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die vier deutschen Umweltverbände, Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Natur­schutzbund Deutschland (NABU) sowie der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern die EU, die Bundesregierung sowie alle Bundesländer und Städte auf, den Empfehlungen der WHO zu folgen und die Luftschad­stoff­belastungen nachhaltig und mit aller Entschiedenheit zu reduzieren. Dazu gehöre auch, die Studienergebnisse bei der anstehenden Überarbeitung der Luftqualitätspolitik im Herbst zu berücksichtigen.
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Für saubere Luft: Was Bürger und Kommunen bewegen können

Montag, 04. März 2013

Pressemitteilung, Berlin, 4. März 2013.
VCD-Projekt informiert ab heute über das Einmaleins der Luft­reinhaltung

Viele deutsche Städte haben ein Problem mit Luftverschmutzung – das kritisierte auch die EU-Kommission vergangene Woche und for­derte 33 Städte auf, bis 2015 die Stickoxide zu senken und die Luft­qualität zu verbessern. Wie das geht, zeigt ab heute das Projekt »Clean Air«: Auf dem Onlineportal www.saubereluft.org werden Bürger und Kommunen einfach und verständlich über Ursachen und Folgen der Luftverschmutzung sowie Maßnahmen zum Gegen­steuern informiert.

Skizziert werden politische Entwicklungen, rechtliche Grundlagen und wissenschaftliche Ergebnisse. Ganz ohne Fachjargon, auch für Laien verständlich. Welche Auswirkungen haben Schadstoffe auf die Gesundheit? Woher kommt der Dreck? Antworten zu diesen und weiteren Fragen erhalten Interessierte. Darüber hinaus können sich Bürger beteiligen und berichten, wie ihr Engagement für saubere Luft aussieht: Vom Verzicht auf das eigene Auto bis hin zur Gründung einer Bürgerinitiative.
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Studie zu Autokosten: Gesellschaft zahlt kräftig drauf

Freitag, 07. Dezember 2012

So viel zum Mythos vom Autofahrer als ‘Melkkuh der Nation’ … wenn sogar die Motorpresse einschwenkt! Gut, dass der VCD Leute wie Udo Becker im wissenschaftlichen Beirat hat.

Mehr als 2.000 Euro zusätzliche Kosten pro Jahr und Auto in Deutschland

Autofahren ist einer neuen Studie zufolge weitaus teurer als angenommen – für die Gesellschaft, nicht für den einzelnen Autofahrer. Jedes in der EU angemeldete Auto verursache jährlich zusätzliche Kosten von durchschnittlich 1.600 Euro aus den Folgen von Lärm, Umweltverschmutzung oder Unfällen.
Das sagte der Autor der Studie, der Verkehrswissenschaftler Udo Becker, am Donnerstag (6.12.2012) in Brüssel. In die Studie der Technischen Universität Dresden waren Unfalldaten, Schadstoff- und CO2-Werte sowie Lärmkarten aus anderen wissenschaftlichen Untersuchungen eingeflossen. (weiterlesen…)

Verkehrsclub warnt vor Rückzug aus der Fläche

Dienstag, 08. Februar 2011

Pressemitteilung Landesverband Elbe-Saale, 8.2.2011

Mit großer Besorgnis hat der ökologische Verkehrsclub VCD Landes­verband Elbe-Saale auf Aussagen von Verkehrsminister Carius reagiert, die Zahl der sogenannten Grundzentren bei der Fort­schreibung des Landesentwicklungsplans „erheblich“ reduzieren zu wollen.

Momentan gibt es 129 thüringische Grundzentren in denen ein Min­dest­angebot an zentralen Einrichtungen vorgehalten werden soll. Dazu zählen beispielsweise eine bestimmte Art und Anzahl von Schulen, Arztpraxen, Sportanlagen und Verwaltungseinrichtungen.

Wenn diese Einrichtungen nach und nach aus der Fläche ver­schwinden, dann bringt das für sehr viele Menschen Probleme mit sich. Insbesondere ältere Einwohner, die in ihrer Mobilität ein­geschränkt sind, aber auch Familien mit Kindern, haben hier das große Nachsehen“, so VCD-Vorstandssprecher Andreas Grimm. „Die weitere Konzentration von Versorgungseinrichtungen führt zu mehr Verkehr. Das Land sollte jedoch auf sinnvolle Verkehrs­vermeidungs­strategien setzen, damit nicht noch mehr Menschen unter Lärm und Luftverschmutzung durch Verkehr zu leiden haben und Mobilität nicht noch teurer wird.“ Die Vorschläge des Verkehrsministers scheinen jedoch in die genaue Gegenrichtung zu führen, hin zu mehr Verkehr.
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