Mit ‘Luftverkehrsabgabe’ getaggte Artikel

Subventionierung des Luftverkehrs abschaffen

Dienstag, 15. November 2011

Pressemitteilung VCD Rheinland-Pfalz, Mainz, 15.11.2011
Verkehrsclub für Kerosinsteuer

Der VCD Rheinland-Pfalz (Verkehrsclub Deutschland e.V.) nimmt die Absenkung der Luftverkehrs­steuer zum Anlass, auf die nach wie vor fehlende Besteuerung von Kerosin hinzuweisen. Die jüngst von Innen­minister Roger Lewentz geäußerten Bedenken, die Luft­verkehrs­abgabe sei wettbewerbs­verzerrend, ist für den ökologisch orientierten Verkehrsclub in keiner Weise nachvollziehbar.

Während das Umweltbundesamt die Subventionen jährlich auf 11,5 Mrd. EUR (2010) beziffert hat, bringe die Luftverkehr­steuer lediglich rund eine Milliarde Euro an Einnahmen. Die Subventionen für den Flug­verkehr als umwelt­schädlichsten Verkehrsträger würden somit immer noch mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Durch die nicht erhobene Mineralölsteuer auf Kerosin komme es nicht nur zu massiven Umweltschäden, sondern auch zu erheblichen Wett­be­werbs­verzerrungen. Umwelt­freundlichere Verkehrsträger wie die Bahn und Reisebusse würden demgegenüber durch ent­sprechende Steuern belegt und dadurch im Wettbewerb der Verkehrsträger erheblich benachteiligt. Der VCD fordert daher die Landesregierung auf, sich aus Gründen des Klimaschutzes und für gleiche Wettbewerbs­bedingungen beim Bund für eine Besteuerung von Kerosin ein­zu­setzen.

Kabinett beschließt Flugticketsteuer

Mittwoch, 01. September 2010

VCD-Pressemitteilung 70/10 – Berlin, 01.09.10
VCD: Schritt für mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt den Beschluss des Bundes­kabinetts, eine Steuer auf Flugtickets zum 1. Januar 2011 einzuführen. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flugverkehr. Als weiter­führende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, endlich die Mineral­öl­steuer­befreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Aus Gründen des Klima­schutzes ist eine Steuer auf Flugtickets absolut gerecht­fertigt: Der Anteil des Flugverkehrs am globalen Treibhaus­effekt liegt bereits jetzt bei mindestens neun Prozent. Eine nach öko­logischen Kriterien gestaffelte Ticket­abgabe kann zudem dazu beitragen, den längst überfälligen Innovationsschub in der Luft­verkehrs­branche auszulösen, um das klimaschädliche Fliegen umwelt­verträglicher zu gestalten. Sie führt vor allem dazu, die steuerliche Bevorzugung des Flugverkehrs abzumildern und mehr Kosten­gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern herzustellen.
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Luftverkehrsabgabe – VCD begrüßt Schritt für mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Freitag, 16. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 61/10 – Berlin, 16.07.10

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Einführung einer Luft­verkehrsabgabe auf Flüge, die von einem deutschen Flughafen starten. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flugverkehr. Als weiter­führende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, endlich die Mineral­öl­steuerbefreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben. Die Flug­ticketabgabe soll zum Jahreswechsel eingeführt werden.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Das Flugzeug ist das klimaschädlichste Verkehrsmittel. Bereits jetzt trägt der Flug­verkehr mit mindestens neun Prozent zum globalen Treib­haus­effekt bei. Maßnahmen, welche die Klimafolgen des Flugverkehrs eindämmen und vor allem seine steuerliche Bevorzugung beenden, sind dringend erforderlich. Insbesondere im Bereich der Billigflieger erwarten wir eine Lenkungswirkung. Über das Wochenende auf einen Espresso nach Mailand oder zum Raven nach Ibiza – damit muss angesichts der verheerenden Klimafolgen Schluss sein.“ Eine nach ökologischen Kriterien gestaffelte Ticket­abgabe könne zudem dazu beitragen, den längst überfälligen Innovations­schub in der Luftverkehrsbranche auszulösen, um das klimaschädliche Fliegen um­welt­verträglicher zu gestalten. Sie führe zudem zu mehr Kosten­gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern.
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Mitgliederversammlung: VCD Hessen fordert neue Prioritäten bei Verkehrsinvestitionen

Montag, 14. Juni 2010

VCD-Hessen Pressemitteilung 16/2010, Frankfurt, 14.06.2010

Für einen effizienteren Einsatz öffentlicher Gelder bei Ver­kehrs­investitionen in Hessen hat sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ausgesprochen. Angesichts knapper Mittel müsse die Landes­regierung die Prioritäten beim Ausbau umwelt­verträglicher Verkehrsmittel setzen, forderte der VCD Hessen bei der Landes­mitglieder­versammlung am Wochenende in Frankfurt.

Dringend nötig sind nach Ansicht des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes zum Beispiel die Regionaltangente West zur Erweiterung des Schienennetzes im Rhein-Main-Gebiet und die Erweiterung der Regiotram im Raum Kassel nach Lohfelden und Ihringshausen. Auch die vorhandene Bahnstrecke Frankenberg–Korbach müsse renoviert und wieder in Betrieb genommen werden. Auf den mehr als 200 Millionen Euro teuren Ausbau des Flugplatzes Kassel-Calden, für den es keinen Bedarf gebe, könne dagegen verzichtet werden. Auch müsse der auf 200 Millionen Euro pro Jahr verdoppelte Straßen­bauetat des Landes auf ein vernünftiges Maß zurück­gefahren werden. Es sei Geldverschwendung, parallel zu Bahn­trassen das Angebot für Autofahrer weiter zu verbessern.
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Luftverkehrsabgabe

Montag, 07. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 48/10 – Berlin, 07.06.10
VCD: Schritt für mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, eine Luftverkehrsabgabe auf Flüge zu er­heben, die von einem deutschen Flughafen starten, als Schritt in die richtige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flug­verkehr. Als weiterführende Maßnahme fordert der VCD jedoch die Einführung der Kerosinsteuer.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Ticketabgabe ist ein Schritt in die richtige Richtung und aus Umweltsicht zu be­grüßen. Eine nach ökologischen Kriterien gestaffelte Gebühr kann dazu beitragen, den klimaschädlichen Flugverkehr in umwelt­verträglichere Bahnen zu lenken. Die Abgabe kann zudem zu mehr Kostengerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern beitragen. Sie muss jedoch auch nach der Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel bestehen bleiben – also über 2012 hinaus.“ Der VCD fordert zudem, endlich eine Kerosinsteuer einzuführen. Gehrmann: “Es ist nicht vermittelbar, warum die Bahn, aber zum Beispiel auch Autofahrer die Mineralölsteuer zahlen müssen, während der klimaschädlichere Flugverkehr von der Steuer auf Flugbenzin befreit ist. Dieser Zustand ist klimapolitisch völlig irrsinnig und aus wirtschaftlicher Sicht überholt. Eine Kerosinsteuer auf nationaler Ebene würde dem Bundeshaushalt hingegen mehrere Milliarden Euro Mehreinnahmen pro Jahr bescheren.