Mit ‘Luftqualität’ getaggte Artikel

Peking zeigt aktuell: Ohne Luftreinhaltung geht uns die Luft aus

Dienstag, 22. Januar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 21. Januar 2013.
Im Projekt »Clean Air« arbeiten neun europäische NGOs für saubere Luft

Die düsteren Bilder der letzten Januartage aus der chinesischen Haupt­stadt machen deutlich, was geschieht, wenn nicht fort­während auf die Einhaltung von Luftqualitäts­standards geachtet wird. Gute Luft bedeutet Lebensqualität. Immerhin atmen wir jeden Tag rund 15.000 Liter Luft ein.

Obwohl die Luftqualität hierzulande wesentlich besser ist, bleibt viel zu tun, damit in Europa zu keinem Zeitpunkt passiert, was wir aktuell in China beobachten müssen. Unsere Luft enthält neben dem lebens­notwendigen Sauerstoff immer noch zu viel krank­machende Stickoxide und Feinstaub. Neun europäische NGOs ziehen deshalb jetzt im Projekt »Clean Air« an einem Strang. Der Schwer­punkt ihrer Zusammenarbeit liegt im Verkehrsbereich. Hier wollen sie aufzeigen, wie Luftqualität erfolgreich verbessert werden kann.
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Die politische Lage für die Umsetzung der »Clean Air« Projektziele ist günstig. EU-Umwelt-Kommissar Janez Potoènik hat das Jahr 2013 zum »Jahr der Luft« erklärt. Nun muss er beweisen, dass er willens ist, die unzureichende Umsetzung vorhandener Gesetze – wie zum Beispiel die Einhaltung der Luftschadstoffgrenzwerte – voran­zutreiben. Die anhaltenden Verletzungen der Grenzwerte und die daraus resultierende Belastung mit Abgasen, Feinstaub und Ruß bedrohen das Klima und die Gesundheit der Menschen. Fakt ist: Auch wenn Feinstaub und Stickoxide mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, starben EU-weit allein 2010 über 420.000 Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Weiterhin sind Ruß­partikel – ein Bestandteil von Feinstaub – nach CO2 der zweit­stärkste Treiber der Klimaerwärmung.

Mit der finanziellen Unterstützung des LIFE+ Programms der Europäischen Kommission haben sich Nichtregierungsorganisationen aus fünf Mitgliedsländern zusammengeschlossen, um sich für eine bessere Umsetzung der EU-Luft­reinhaltepolitik auf regionaler und lokaler Ebene einzusetzen. An dem vom ökologischen Verkehrsclub (VCD) koordinierten Projekt beteiligen sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Naturschutz­bund Deutschland (NABU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus Deutschland, sowie der österreichische Verkehrsclub vcö – Mobilität mit Zukunft, der europäische Dachverband Transport & Environment (T&E), der dänische Danish Ecocouncil, die ungarische Clean Air Action Group (CAAG) und das slowakische Centre for Sustainable Alternatives (CEPTA).

»Clean Air« startet pünktlich zum »Jahr der Luft«. Im Laufe der nächsten drei Jahre werden sich die Partner mit ihren Aktivitäten an verschiedenste Akteure, wie lokale und regionale Behörden, Verkehrsunternehmen und die Bürgerinnen und Bürger wenden. Das Projekt will Best-Practice Beispiele verbreiten sowie den Wissens­transfer zwischen Experten, Entscheidern und der Zivil­gesell­schaft unterstützen. Mit saubereren Autos, Bussen und Schiffen, sowie der richtigen Luftreinhalte- und Verkehrspolitik – damit alle frei durchatmen können.

Weitere Informationen: http://www.cleanair-europe.org/

125 Jahre Automobil

Freitag, 28. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 06/11 – Berlin, 28.01.11
VCD: Autobesitz verliert an Attraktivität / Pkw müssen effizienter werden

Morgen jährt sich der Tag, an dem Karl Benz seinen Motorwagen zum Patent anmeldete, und der als Geburtsstunde des Automobils gilt, zum 125. Mal. Der ökologische Verkehrsclub VCD verweist aus diesem Anlass darauf, dass Mobilität zurzeit einem Be­deu­tungs­wandel unterliege. Das Auto werde mittelfristig nicht mehr die dominante Rolle spielen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Jahrzehntelang war das eigene Auto das Zeichen für Freiheit und Wohlstand. Doch gerade bei jungen Menschen setzt zunehmend ein Umdenken ein: Nicht mehr das eigene Automobil, sondern technische Errungenschaften – wie beispielsweise das Smartphone – gelten als imageprägende Status­symbole. Mobilität wird nicht mehr zwangsläufig mit dem Besitz eines eigenen Pkw gleichgesetzt.
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Deutschland droht EU-Klage wegen Fein­staub­belastung

Freitag, 01. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 82/10 – Berlin, 1. 10.2010
VCD: Filter-Förderung verlängern, Umweltzonen und Euro VI forcieren

Wie die EU-Kommission gestern in einem zweiten Mahnschreiben mit­teilte, gehen Deutschland und vier andere EU-Staaten nach wie vor nicht wirksam genug gegen den übermäßigen Ausstoß von Fein­staub­partikeln in die Luft vor. Der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land VCD fordert die Bundesregierung dazu auf, daraus die Kon­se­quen­zen zu ziehen und endlich die Gesundheit seiner Bürger und den Klimaschutz vor die Interessen der Autolobby zu stellen.
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Stuttgart trauriger Spitzenreiter bei der Feinstaubbelastung

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung 3/2010, Stuttgart, 20.01.2010
Zu viele Luftschadstoffe in den Städten / VCD: Umweltzonen ausweiten und Fahrzeuge nachrüsten

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Wie in den Vorjahren war die Messstelle am Stuttgarter Neckartor bundesweit die Problem­zone Nr. 1 bei der Feinstaubbelastung. Die Belastung mit Stick­stoff­dioxid lag an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

„Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern insbesondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betonte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.“
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Aktuelle Daten zu Luftschadstoffen – VCD: Um­welt­zonen ausweiten und Fahrzeuge nach­rüsten

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 04/10 – Berlin, 20.01.10

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) ver­öffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Die Belastung mit Stickstoffdioxid lag damit an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Auch beim Feinstaub wurden die gesetzlichen Obergrenzen erneut überschritten.

Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern ins­besondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betont Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.
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Mit kleinen Schritten zum Wohlbefinden

Montag, 15. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 44/09 – Berlin, 15.06.09
fairkehr-Titelthema »Besser leben«

Was macht das alltägliche Leben erst richtig lebenswert? Leckeres, ge­sundes Essen, Kleidung, die nicht nur gut aussieht, sondern einem auch guttut, weil sie ökologischen und sozialen Kriterien ent­spricht, saubere Luft, Ruhe und Bewegung. Wie man es schafft, eine gelungene Mischung aus unge­trübtem Genuss und moralischer Verantwortung zu finden, ohne sein Leben gänzlich umzukrempeln, verrät der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Aus­gabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Niemand kann bei der Auswahl seiner Lebensmittel stets alle ethi­schen und moralischen Aspekte mitbedenken. Eine goldene Regel jedoch kann der Redakteur und Slow-Food-Aktivist Manfred Kriener in der fairkehr empfehlen: “So oft wie möglich selber ko­chen, und billiges Außer-Haus-Essen meiden.” Nur so könne eine “Be­ziehung” zu Lebensmitteln aufgebaut und verschüttetes Wissen, Geschmack und Qualitätsbewusstsein wiederhergestellt werden. “Wer selber kocht und nach Geschmack entscheidet, landet fast automatisch bei Bio, weil Gemüse und Obst dann besser schmecken“, ist sich Kriener sicher.
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Gericht bestätigt positiven Effekt der Umwelt­zonen

Dienstag, 21. April 2009

Gemeinsame Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen (13/2009), VCD-Bundesverband, 21.04.09 Hannover/Berlin.
Umweltzonen sind wirksam und müssen ausgeweitet werden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover, wonach Umweltzonen auch zur Be­kämpfung der Stickstoffdioxidproblematik einen wichtigen Beitrag leisten. Das Urteil sei ein wichtiger Etappensieg für die bundesweite Bekämpfung der Schadstoffbelastung in den Innenstädten, so der VCD. Die Entscheidung mache zudem das Scheitern der FDP-Um­welt­politik in Niedersachsen deutlich. Niedersachsens Um­welt­minister Sander habe in jüngster Vergangenheit keine Gelegen­heit ausgelassen, zusammen mit der IHK und Autoclubs Umwelt­zonen populistisch abzulehnen.
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Umweltzonen unzureichend – Anwohner leiden an hohen Feinstaubwerten

Mittwoch, 04. März 2009

Pressemitteilung Nr. 7/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 4. März 2009
Land muss umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn stärker fördern

Die bisherigen Maßnahmen der Landesregierung, die Anwohner stark be­lasteter Stadtviertel vor dem krankmachenden Feinstaub wir­kungs­voll zu schützen, reichen bei weitem nicht aus, kritisiert der Um­welt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Darüber könne auch die heute von Umweltministerin Tanja Gön­ner vorgestellte positive Bilanz nach einem Jahr Umwelt­zonen im Land nicht hinwegtäuschen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landes­vorsitzender, zumal die günstige Wetterlage in 2008 sich deut­lich positiv auf die Feinstaubkonzentration ausgewirkt habe.
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EU ermahnt Deutschland wegen zu hoher Feinstaubwerte

Freitag, 30. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 10/09 – Berlin, 30.01.09
VCD fordert Ausweitung der Umweltzonen und Partikelfilter für Nutzfahrzeuge

Die EU hat gestern gegen Deutschland ein Ver­trags­ver­letzungs­verfahren wegen zu hoher Feinstaubwerte eingeleitet. Aus diesem Grund fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Bundes­regierung sowie die für die Luftqualität zuständigen Stellen auf, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Ver­ringerung des krank­machenden Feinstaubs durchzusetzen. Dazu gehöre die Ausweitung der Umweltzonen sowie der Einsatz von Partikel­filtern in Nutz­fahrzeugen. Im letzten Jahr hätten elf Städte den seit 2005 geltenden Grenzwert für Feinstaub häufiger überschritten als erlaubt. Dies zeige, dass die bisherigen Maßnahmen zur Luft­reinhaltung nicht ausreichten. Der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter darf an maximal 35 Tagen überschritten werden.
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Autopolitik der Bundesregierung in der Sackgasse

Freitag, 16. Januar 2009

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH – Berlin, 16. Januar 2009

Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland kri­tisieren Kfz-Steuer­konzept und sogenannte Umweltprämie – CO2-Steuer steuert gegen den Klimaschutz – Spritschlucker mit PS-starken Diesel­motoren müssen zukünftig weniger zahlen als bisher – Andere EU-Mitgliedstaaten fördern spar­same Pkw über attraktive Anreize und bremsen Sprit­schlucker mit hohen CO2-bezogenen Steuern – Ver­schrottungs­prämie ohne ökologische Wirkung – Verbände fordern Konjunktur­spritze für ÖPNV und Hilfs­programm zum Einbau von Dieselfiltern in Nutzfahrzeuge

Als konjunkturpolitisch weitgehend wirkungslos und ökologisch kontra­produktiv haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die im Rahmen des Kon­junktur­programms der Bundesregierung beschlossenen Hilfen für die Automobilindustrie kritisiert. Die Eckpunkte für eine am CO2-Ausstoß orientierte Kfz-Steuer und der als “Umweltprämie” verbrämte reine Kaufzuschuss zur Ankurbelung des Autoabsatzes seien inakzeptabel. Nach dem 1,3 Milliarden Euro schweren Kfz-Steuererlass im ersten Konjunkturprogramm, der Spritfresser um ein Mehrfaches höher fördert als klima-schonende Pkw, habe sich die Bundesregierung nun zum zweiten Mal binnen weniger Wochen für ebenso kurzfristige wie kurzsichtige Interessen der Autohersteller und gegen den Klimaschutz entschieden, erklärten DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und der ver-kehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen, in Berlin.
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