Mit ‘LKW-Maut’ getaggte Artikel

Kritik an McAllisters neuem Autobahnprogramm

Dienstag, 11. Januar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 01/2011, Hannover, 11.01.11
VCD: „Die Bahn wird kaputt gespart, das Autobahnnetz weiter subventioniert“/Investitionen in Niedersachsens Schieneninfrastruktur eingefordert

Während in Berlin gestern die Verkehrsminister der Länder fehlende Investitionen in den Ausbau des Schienennetzes be­klagten, sprach sich der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister für zusätzliche Subventionen in den Straßen­verkehr aus. Das ist der falsche Weg, um Niedersachsens Verkehrs­probleme der Zukunft anzugehen“, kritisiert Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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VCD fordert Lkw-Fahrverbot bei extremen Wetterlagen

Montag, 20. Dezember 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2010, Hannover, 20.12.10
Landesregierung in Hannover soll Beispiel aus Nordrhein-Westfalen folgen

Ein flächendeckendes Lkw-Fahrverbot in Niedersachsen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts der aktuellen Wetter­lage. „Ebenso wie Nordrhein-Westfalen sollte die Landes­regierung in Niedersachsen bei extremen Wetterlagen aktiv werden, um weitere Unfälle und Stauungen auf den Fernstraßen zu verhindern“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen hatten in der vergangenen Nacht alle Lkw über 7,5 Tonnen von den Autobahnen verbannt, bis sich die Wetterlage entspannt. „Wer die Verkehrsmeldungen verfolgt kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Störungen im Straßenverkehr durch liegengebliebene Lkw verursacht wird. Da gibt es Handlungsbedarf!“, so Friedrichs. Der VCD fordert über das kurzfristige Fahrverbot hinaus mittelfristige Maßnahmen, wie eine Erhöhung der Lkw-Maut auf allen Fernstraßen, um den Schwer­lastverkehr auf die umweltfreundliche Schiene umzulenken, beziehungs­weise unnötige Transporte ganz zu vermeiden.

Der ökologische Verkehrsclub gratuliert zu 175 Jahren deutsche Eisenbahn

Dienstag, 07. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 111/10 – Berlin, 7.12.2010
VCD wünscht: Mehr Verkehr auf die Schiene

Der ökologische Verkehrsclub VCD gratuliert der deutschen Eisen­bahn zu ihrem 175. Geburtstag. So war es der 7. Dezember 1835, als mit dem “Adler“ auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth erstmals in Deutschland eine Dampflokomotive unterwegs war. Anlässlich dieses Jubiläums macht der VCD zugleich deutlich, wie die umweltschonendere und sichere Alternative zum Straßen­verkehr ihr gewaltiges Potential besser nutzen kann.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Insbesondere angesichts des massiven Klimawandels ist die Eisenbahn auch nach 175 Jahren zukunftsfähiger denn je: Sie macht Millionen von Menschen mobil und ist auch im Güterverkehr das umweltfreundlichste Ver­kehrs­mittel. Zu ihrem Jubiläum wünscht der VCD den deutschen Bahnen noch mehr zufriedene Fahrgäste und Güter­verkehrs­kunden als bisher.“ Um dies zu erreichen, seien stabile Kapazitäten und ein zu allen Jahreszeiten zuverlässig funktionierender Bahnbetrieb un­erlässlich.
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Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik

Montag, 22. November 2010

VCD-Pressemitteilung 106/10 – Berlin, 22.11.10
VCD: Logistikstandort Deutschland stärken – Belastungen für Mensch und Umwelt senken!

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den heute von Bundes­verkehrsminister Peter Ramsauer vorgestellten Aktionsplan Güter­verkehr und Logistik als inakzeptabel. Mit dem Aktionsplan sollen ausgewählte Maßnahmen des von der Vorgängerregierung im Jahr 2008 verabschiedeten Masterplans Güterverkehr und Logistik konkret umgesetzt werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Zukunftsfähigkeit der Bereiche Güterverkehr und Logistik in Deutschland hängen nicht ausschließlich von wirtschaftlichen Faktoren ab, wie das Bun­des­verkehrsministerium glauben machen will, sondern auch davon, dass die bereits bestehenden und weiter wachsenden Belastungen für Mensch und Umwelt gesenkt werden. Bei der jetzigen Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik wird dieser Aspekt jedoch völlig vernachlässigt. Stattdessen trägt das Papier eindeutig die Handschrift der Straßengüterlobby. Verkehrs­vermeidung und -verlagerung fehlen völlig. Angesichts von Klima­wandel und verstopften Straßen ist das schlichtweg Harakiri-Politik.
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Ein Jahr schwarz-gelbe Koalition

Mittwoch, 27. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 93/10 – Berlin, 27.10.10
VCD: Verkehrspolitik der Regierung nicht zukunftsfähig

Ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung zieht der ökologische Verkehrsclub VCD Bilanz in der Verkehrspolitik. Er kritisiert die Arbeit der Regierungskoali-tion scharf als rückwärts­gewandt und fordert ein Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehr.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die umwelt- und ver­kehrs­politische Bilanz der Bundes­regierung fällt nach einem Jahr Schwarz-Gelb miserabel aus. Eine zukunftsfähige Mobilitätspolitik, die den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt Rechnung trägt, findet nicht statt. Während das Bundes­umwelt­ministerium unter Norbert Röttgen fast nichts unternommen hat, um Verkehrspolitik umwelt- und klimabewusst zu gestalten, betreiben Bundes­wirt­schafts­minister Rainer Brüderle und Bundes­verkehrs­minister Peter Ramsauer knallharte rückwärts­gewandte Lobbypolitik gegen die Umwelt.“ Das zeige sich nicht zuletzt daran, dass Elektroautos als alleinige Lösung für alle Umwelt­probleme des Verkehrs verkauft wür­den, auf der man sich nun ausruhen könne. Dabei diene der Hype um die Elektroauto-Mobilität vor allem der Wirt­schafts­förderung.
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VCD kritisiert geplante ausschließliche Ver­wendung der Lkw-Maut für Straßenbau

Samstag, 09. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 85/10 – Berlin, 08.10.10
Statement zur Lkw-Maut

Der VCD kritisiert die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ver­kündete Einigung innerhalb der schwarz-gelben Koalition, die Ein­nahmen aus der Lkw-Maut ab Jahresbeginn 2011 komplett in den Straßen­bau zu investieren.

VCD-Güterverkehrsexpertin Heidi Tischmann: “Jeden Verkehrs­träger isoliert für sich zu betrachten und die Einnahmen aus der Lkw-Maut ausschließlich für den Straßenbau zu ver­wenden, geht an der Realität vorbei. Der Güterverkehr muss als Gesamtsystem betrachtet werden, in dem die Verkehrsträger sich ergänzen. Auch der Straßen­güterverkehr profitiert davon, wenn die Schienen­infra­struktur durch Investitionen in die Lage versetzt wird, mehr Transporte von der Straße aufzunehmen. Der Ansatz der integrierten Betrachtung der Verkehrsträger muss beibehalten werden. Die Einnahmen aus der Lkw-Maut müssen wie bisher teilweise in den Ausbau der Schienen­infrastruktur fließen. Nur so kann Verkehrs­verlagerung erreicht und können die Straßen entlastet werden.

„Traumtänzerei“: Niedersachsen weiter auf Monstertruck-Kurs

Freitag, 08. Oktober 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2010, Hannover, 08.10.10
VCD: „Logistik-Innovation sollte nicht vor Niedersachsen halt machen!“/Länder-Verkehrsminister votieren mehrheitlich gegen Monstertrucks

Innovative Logistik-Konzepte setzen auf die Schiene, nicht auf Monstertrucks! Wir bedauern, dass Niedersachsen sich mit seinem Pro-Lkw-Engagement weiter auf das politische Abstellgleis schiebt!“, so Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen. „Traumtänzereien für noch mehr Güter auf den überfüllten Straßen können wir uns in Hannover nicht erlauben! Wir müssen auch runter von den hohen Unfallzahlen, verursacht durch den Lkw-Verkehr.

Auf der Verkehrsministerkonferenz bei Weimar stimmte eine Mehrheit der Bundesländer gestern mit den Stimmen aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gegen die Pläne von Niedersachsen und einigen weiteren CDU/FDP-Regierungen der Länder für den Einsatz von Monstertrucks auf deutschen Straßen. „Das ist ein erster positiver Schritt für eine zukunftsfähige Logistik-Politik“, so Frömming. „Viel zu lange habe vor allem Niedersachsen auf zusätzliche Gütertransporte auf überlasteten Straßen gesetzt, anstatt den umweltfreundlichen Bahnverkehr zu fördern!
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Bundeskabinett verzichtet auf Lkw-Maut-An­hebung

Mittwoch, 08. September 2010

VCD-Pressemitteilung 71/10 – Berlin, 08.09.10
VCD: Bundestag muss an Mauterhöhung festhalten

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die heutige Ent­scheidung des Bundeskabinetts, auf die Anhebung der Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge um zwei Cent je Kilometer zum 1. Januar 2011 zu verzichten. Auch die gleichzeitige Absenkung der Maut für die um­welt­verträglicheren Fahrzeugklassen um 0,1 Cent pro Kilo­meter soll rückgängig gemacht werden. Die Anpassung und Differen­zierung der Mautsätze anhand des Schadstoffausstoßes wurde im Herbst 2008 beschlossen und trat zum 1. Januar 2009 in Kraft.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Belastung für Mensch und Umwelt durch den Straßengüterverkehr muss gesenkt werden. Neben Verkehrsvermeidung und Verlage­rung auf um­welt­freundlichere Verkehrsträger müssen auch alle technischen Mög­lich­keiten genutzt werden. Die 2008 beschlossene Maut­anpassung und Mautspreizung nach Schadstoffausstoß war ein erster Schritt, um die Lkw-Maut zum umweltpolitischen Lenkungs­instrument zu entwickeln: Die Mautsätze wurden so ausgestaltet, dass sie Anreize schafften, auf weniger umweltschädliche Fahr­zeuge um­zu­steigen. Der Anteil emissions­ärmerer schwerer Nutz­fahr­zeuge ist in der Folge deutlich angestiegen.“ Der Anteil von Euro-3-Lkw an der mautpflichtigen Fahrleistung sei hingegen von rund 49 Pro­zent im Jahr 2008 auf rund 29 Prozent im ersten Halbjahr 2010 gefallen. Ihr Anteil an der Fahrleistung bundes­deutscher Spediteure läge bei unter 25 Prozent.
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VCD fordert Festhalten an Mauterhöhung

Donnerstag, 12. August 2010

VCD-Pressemitteilung 66/10 – Berlin, 12.08.10

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert scharf, dass Bundes­ver­kehrs­minister Peter Ramsauer auf die Anhebung der Lkw-Maut für Euro-3-Fahrzeuge um zwei Cent je Kilometer zum 1. Januar 2011 verzichten will. Auch die gleichzeitige Absenkung der Maut für die umweltverträglicheren Fahrzeugklassen um 0,1 Cent pro Kilometer soll rückgängig gemacht werden. Die Anpassung und Differen­zierung der Mautsätze anhand des Schadstoffausstoßes wurde im Herbst 2008 beschlossen und trat zum 1. Januar 2009 in Kraft.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Belastung für Mensch und Umwelt durch den Straßengüterverkehr muss gesenkt werden. Neben der Verkehrsvermeidung und der Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger müssen auch alle technischen Möglichkeiten genutzt werden. Die 2008 beschlossene Maut­anpassung und Mautspreizung nach Schadstoffausstoß war ein er­ster Schritt, um die Lkw-Maut zum umweltpolitischen Lenkungs­instrument zu entwickeln: Die Mautsätze wurden so ausgestaltet, dass sie Anreize schafften, auf weniger umwelt­schädliche Fahr­zeuge umzusteigen. Der Anteil emissions­ärmerer schwerer Nutz­fahr­zeuge ist in der Folge deutlich angestiegen.
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Ramsauer will Lkw-Maut ausweiten

Donnerstag, 10. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 50/10 – Berlin, 10.06.10
VCD: Zaghafter Schritt für Umwelt und Wettbewerb / Nach­besserungen gefordert

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Aussagen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zur Ausweitung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen. Dies sei ein kleiner Schritt hin zu mehr Kostengerechtigkeit im Güterverkehr. Gleichzeitig fordert der VCD, die Maut weiterzuentwickeln und auf das gesamte Straßen­netz auszudehnen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Lkw-Maut auf vier­spurige Bundesstraßen auszudehnen, ist ein durchaus richtiger, aber sehr zaghafter Schritt hin zur Verbesserung der Wett­be­werbs­bedingungen für die Bahn. Denn Bahnunternehmen müssen schon heute mit den sogenannten Trassenpreisen auf allen Schienen­trassen und für alle Züge eine Art Schienen-Maut zahlen.“ Der VCD fordert weitergehende Maßnahmen.
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