Mit ‘Lärmschutz’ getaggte Artikel
Montag, 22. November 2010
VCD-Pressemitteilung 106/10 – Berlin, 22.11.10
VCD: Logistikstandort Deutschland stärken – Belastungen für Mensch und Umwelt senken!
Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vorgestellten Aktionsplan Güterverkehr und Logistik als inakzeptabel. Mit dem Aktionsplan sollen ausgewählte Maßnahmen des von der Vorgängerregierung im Jahr 2008 verabschiedeten Masterplans Güterverkehr und Logistik konkret umgesetzt werden.
Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Zukunftsfähigkeit der Bereiche Güterverkehr und Logistik in Deutschland hängen nicht ausschließlich von wirtschaftlichen Faktoren ab, wie das Bundesverkehrsministerium glauben machen will, sondern auch davon, dass die bereits bestehenden und weiter wachsenden Belastungen für Mensch und Umwelt gesenkt werden. Bei der jetzigen Neuausrichtung des Masterplans Güterverkehr und Logistik wird dieser Aspekt jedoch völlig vernachlässigt. Stattdessen trägt das Papier eindeutig die Handschrift der Straßengüterlobby. Verkehrsvermeidung und -verlagerung fehlen völlig. Angesichts von Klimawandel und verstopften Straßen ist das schlichtweg Harakiri-Politik.“
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Tags:Euro III, Güterverkehr, Gigaliner, Infrastruktur, Klimaschutz, Lärmschutz, Lebensqualität, Lkw-Lobby, LKW-Maut, Logistik, Ramsauer, Wasserstraße
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Dienstag, 27. April 2010
Presseinformation Nr. 15/2010, Stuttgart, 27. April 2010
Verkehrslärm macht krank
VCD fordert zeitgemäße Mobilitätskonzepte
Lärm gefährdet die Gesundheit von Millionen Menschen in erheblichem Maße. Darauf weist der Landesverband Baden-Württemberg des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des Tages gegen Lärm am 28. April hin. BürgerInnen sollten vor Ort aktiv werden.
Die meiste Lärmbelastung vor Ort kommt vom Verkehr: Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Bahntrasse oder in der Einflugschneise eines Flughafens lebt, hat statistisch ein höheres Herzinfarktrisiko als Menschen in ruhiger Umgebung. Um diese Gesundheitsbelastung zu verringern, sind nach VCD-Ansicht Politik und BürgerInnen gleichermaßen gefordert.
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Tags:Flugverkehr, Lärm, Lärmschutz, Umweltministerium, Verkehrspolitik
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Dienstag, 27. April 2010
Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 27. April 2010
Zum morgigen internationalen Tag gegen Lärm (28.April 2010) – Lärm kommt uns teuer zu stehen
Lärm nervt und führt zu gesundheitlichen Schäden und Risiken. Seine Bekämpfung ist und bleibt deshalb eine unverändert notwendige gesellschaftliche Aufgabe. Doch Lärmminderung kostet in der Regel Geld. Deshalb werden Schutzziele abgeschwächt oder gar nicht erst verabschiedet und viele Regelungen des Lärmschutzes unzureichend formuliert und umgesetzt. Dabei wird gerne übersehen, dass auch der Lärm kostet, sogar viel kostet, vor allem in Form externer, nicht vom Verursacher, sondern von der Allgemeinheit getragener Folgekosten, aber auch in Form erheblicher Nutzungseinschränkungen und damit verbundener Wertverluste, die ebenfalls nicht von den Verursachern, sondern von vielen Betroffenen getragen werden.
Lärmminderung kostet also nicht nur, Lärmminderung vermeidet bzw. verringert auch Kosten. Trotz erheblicher Bewertungsunsicherheiten gehen selbst konservative Schätzungen der externen Kosten des Verkehrslärms (u. A. Wertverlust von Immobilien und gesundheitliche Folgekosten) von jährlichen Kosten in Milliardenhöhe (bis zu 9 Mrd. € laut aktueller Studie) aus. Oft stehen diesen externen Kosten geringere Kostender Lärmminderung gegenüber, dann “lohnt” sich Lärmschutz auch volkswirtschaftlich. So rechnet das Land Berlin damit, dass sich die geplanten Maßnahmen im “Lärmminderungsplan für Berlin” nach zwei Jahren amortisiert haben.
Ein wesentliches Steuerungsinstrument besteht in der Beteiligung der Verursacher an den Folge- und Vermeidungskosten, der sog. Internalisierung externer Kosten. Verkehrsteilnehmer können so an den von ihnen verursachten Lärmkosten beteiligt werden, etwa durch lärmabhängige Fluglande-, Straßen- und Trassennutzungsgebühren. Dieses Konzept der Internalisierung externer Kosten ist ein wichtiger Ansatz, mit dem das traditionelle Instrumentarium der Lärmbekämpfung (Emissions- und Immissionsvorschriften) ergänzt und bereichert werden muss.
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Tags:Lärm, Lärmschutz, Schienenverkehr, Verkehrslärm
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Montag, 26. April 2010
Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. April 2010
VCD in Frankfurt: Geschwindigkeitsbeschränkung auf stadtnahen Autobahnen und Tempo 30 im Stadtgebiet
Lärm gefährdet die Gesundheit in erheblichem Maße. Darauf weist die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm am 28. April hin. Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Eisenbahntrasse oder im Einzugsbereich eines Flughafens lebe, habe – das belegten umweltmedizinische Studien – mehr zu leiden als Menschen in ruhiger Umgebung. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Main-Region seien hunderttausende Menschen massiv und dauerhaft von Lärm belastet.
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Tags:Lärmschutz, Stickoxid, Tempo 30, Tempolimit, Verkehrslärm, VGH
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Freitag, 09. April 2010
Presseinformation Nr. 13/2010, Stuttgart, 09. April 2010
Falsche Prioritätensetzung beim landesweiten Schienenausbau mit fatalen Folgen
Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. zeigt sich verwundert über die Absage durch den Bundesverkehrsminister zum Bau des Rastatter Tunnels, einem Teilabschnitt auf der Rheintalbahnstrecke. “Der Rastatter Tunnel sollte den zweigleisigen Engpass südlich des Bahnhofs Rastatt bei der Murgbrücke beheben. Dies geht aus Berichten der DB Netz AG klar hervor, die zudem belegen, wie wichtig der Ausbau dieses Nadelöhrs ist“, erklärt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.
“Bei einer oberirdischen Trassierung würde nicht nur ein Geschwindigkeitseinbruch zementiert, sondern man würde neben einer Fahrzeitverlängerung auch einen “Flaschenhals” schaffen, der die Leistungsfähigkeit, Betriebsqualität und Flexibilität der gesamten Strecke negativ beeinflusst“, zitiert Lieb auszugsweise die negativen Konsequenzen aus der Eisenbahntechnischen Rundschau (ETR) [Ausgabe 09/2007], die dieser Baustopp mit sich bringen würde.
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Tags:Bahn, Lärmschutz, Rheintalbahn
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Montag, 15. Februar 2010
Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 15.2.2010
Lärmgeplagte Bürger sollten mit “kreativen Aktionen” unterstützen
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale zeigte sich sehr erfreut über die Initiative der Gemeinde Triebischtal, sich mit den Nachbarkommunen verbünden zu wollen, um sich gemeinsam für mehr Ruhe für die Autobahnanwohner einzusetzen.
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Tags:A4, Autobahn, Lärmschutz
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Dienstag, 15. Dezember 2009
Gemeinsame Pressemitteilung Stadt Offenburg (845/2009) und Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (38/2009), Offenburg, 15.12.2009
Das Positionspapier des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) vom 18.10.2009 zum Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel war für Oberbürgermeisterin Edith Schreiner Anlass, den Landesvorsitzenden des VCD, Matthias Lieb, nach Offenburg einzuladen. Im gemeinsamen Gespräch tauschten sich die Beteiligten am 11.12.2009 zur örtlichen Situation aus.
Matthias Lieb machte im Gespräch deutlich, dass es dem VCD in seinem Positionspapier vor allem um einen Paradigmenwechsel bei der Bahnplanung weg von einer Hochgeschwindigkeitsstrecke für den Personenverkehr und hin zu einer Güterzugneubaustrecke außerhalb der Ortslagen geht. In diesem Zusammenhang spricht sich der VCD zwischen Offenburg-Süd und Buggingen für eine Trasse entlang der Autobahn aus.
Nachdem die Kosten für einen Offenburger Tunnel ursprünglich mit über 600 Millionen Euro angesetzt waren, stellte sich für den Verkehrsclub weiter die Frage, ob im Raum Offenburg eine ebenerdige Umfahrung eine kostengünstige Alternative zu einem Tunnel darstellen kann.
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Tags:Güterverkehr, Lärmschutz, Offenburg, Rheintalbahn, Tunnel
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Mittwoch, 02. Dezember 2009
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 36/2009, 2.12.09, Lüneburg
„Neue Autobahn immer unwirtschaftlicher!“ / Verlagerung von Gütern auf die Schiene gefordert
Im Rahmen der Diskussion um die umstrittene Autobahn A 39 ist jetzt vom Bund für Lüneburg eine Tunnelvariante in die Diskussion gebracht worden. Diese Maßnahme soll der zu erwartenden Lärmbelastung der Bevölkerung entgegenwirken. Über die Finanzierung gibt es indes keine Aussagen, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD).
„Es wird wohl kaum jemanden geben, der Lärmschutzmaßnahmen für die B4 im Raum Lüneburg-Moorfeld, wie etwa die „Deckelung“, nicht gutheißt. Genauso die Bundesregierung und Staatssekretär Ferlemann. Befürwortung allein genügt aber nicht, entscheidend ist eine Finanzierungszusage und die ist am Ende des Tunnels bislang überhaupt nicht in Sicht.“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Niedersachsen.
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Tags:A39, Lärmschutz, Lüneburg, LKW-Maut, Tempolimit
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Mittwoch, 18. November 2009
Pressemitteilung Nr. 31/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 18. November 2009
Verkehrsclub bemängelt Versagen des Innenministeriums
Die gestern vom Umweltministerium vorgelegten Umweltdaten 2009 belegen nach Einschätzung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), ein weitgehendes Versagen der Verkehrspolitik des Innenministeriums beim Umwelt- und Klimaschutz. Weder bei den CO2-Emissionen, noch bei den Feinstaub-Emissionen oder beim Lärmschutz seien im Bereich Verkehr spürbare Verbesserungen erzielt worden. Deshalb fordert der VCD, den Verkehrsbereich wieder ins Umweltministerium zu verlegen, wo dieser früher schon angesiedelt war.
“Die aktuellen Daten der Landesregierung belegen, dass weder der Umwelt- noch der Klimaschutz in der baden-württembergischen Verkehrspolitik eine Rolle spielen“, kritisierte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Während in anderen Politikfeldern spürbare Erfolge zu verzeichnen seien, bliebe der Verkehr ein blinder Fleck der Landesumweltpolitik. Wäre der Verkehrsbereich dem Umweltministerium unterstellt, müsse der Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr ,quasi von Amtswegen’ ein höheres Gewicht erhalten, begründete der VCD seinen Vorstoß zum Neuzuschnitt der Ministerien.
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Tags:CO2-Emission, Feinstaub, Flugverkehr, Lärmschutz
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Montag, 31. August 2009
VCD Pressemitteilung 66/09 – Berlin/Brüssel/Genf, 31.08.09
Autos könnten noch lauter werden / VCD fordert unabhängige Regelung auf EU-Ebene
Europaweit könnten Autos in Zukunft deutlich lauter werden als bisher. Darauf machen der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt »Transport & Environment« (T&E) aufmerksam. Die zuständige Arbeitsgruppe der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UN-ECE) will morgen in Genf ein neues, rechtlich verbindliches Standardverfahren zur Messung von Fahrzeuglärm beschließen, das EU-weit Bestand haben wird. Die Verbände kritisieren vor allem, dass der neue Lärmstandard maßgeblich vom Fahrzeugakustiker des Porsche-Konzerns konzipiert worden sei. Porsche gelte als der Hersteller mit den lautesten Autos. Zudem würden die Lärmgrenzwerte durch neue Messmethoden aufgeweicht.
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Tags:Fahrzeuglärm, Grenzwert, Lärmschutz, Porsche, Sounddesign, Verkehrslärm
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