Mit ‘Lärmschutz’ getaggte Artikel

Tempolimit: Für mehr Verkehrssicherheit, Klima­schutz und demografischen Wandel

Mittwoch, 08. Mai 2013

Pressemitteilung, Berlin, 8. Mai 2013.
VCD unterstützt Aussagen von SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zu Tempolimit auf Autobahnen

Deutschland ist bis heute das einzige Land in Europa und das einzige Industrieland weltweit, das kein generelles Tempolimit auf Autobahnen kennt. Jedoch würde ein Tempolimit von 120 km/h den Ausstoß des Treibhausgases CO2 um rund drei Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren. Das entspricht dem CO2 -Ausstoß aller Busse in Deutschland. Außerdem könnte über eine Milliarde Liter Sprit eingespart werden, mit entsprechenden Kostenentlastungen für die Verbraucher.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub VCD: „Ein generelles Tempolimit rettet Leben, schützt das Klima, fördert den gleichmäßigen Verkehrsfluss und trägt dem demo­grafischen Wandel Rechnung. Aber die Diskussion darf nicht allein auf Autobahnen beschränkt bleiben, auch Tempo 30 als Basis­geschwindig­keit innerorts erhöht die Verkehrssicherheit und Lebens­qualität.
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Lärmaktionsplan – Ungeeignetes Instrument

Dienstag, 16. Oktober 2012

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 16. Oktober 2012.

VCD: Kein adäquater Schutz der Bevölkerung auch nach einem Jahr Landebahn Nordwest

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert den “Lärmaktionsplan” zum Frankfurter Flughafen als völlig ungeeignetes Instrument, um die lärmgeplagte Bevölkerung der Rhein-Main-Region vor einer weiteren Zunahme des Fluglärms zu schützen. Bei diesem Plan werde deutlich, dass weder das Regierungspräsidium noch die Landesregierung ein echtes Interesse am Schutz der betroffenen Bevölkerung haben. Solange Landespolitik und Luftverkehrswirtschaft weitere Steigerungen auf bis zu 700.000 Flugbewegungen im Jahr anstrebten, sei eine wirkliche Entlastung von Anwohnern und Umwelt nicht möglich.
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Bundesregierung und Autoindustrie torpedieren EU-Lärmschutz

Mittwoch, 12. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 12. September 2012.
Skandal: Beschlussvorlage trägt Porsche-Handschrift

Mit einem neuen Vorstoß versucht die Bundesregierung auf EU-Rats­ebene den Kommissionsvorschlag für strengere Lärmgrenzwerte für Kraftfahrzeuge zu verwässern. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass insbesondere leistungsstarke Fahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge von den Regelungen ausgenommen werden sollen. Laut dem deutschen Vorschlag dürfen Sportwagen im Vergleich zu den heute gültigen Grenzwerten sogar lauter werden. Dies ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht aller vom Straßen­verkehrslärm Betroffenen, sondern widerspricht auch deutlich der Position der Bundesländer. Der Bundesrat hatte sich erst im Februar für strengere Lärmgrenzwerte ausgesprochen.
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Mehr Ruhe und weniger Unfälle

Samstag, 01. September 2012

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 01.09.2012.
VCD: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – Kritik am Vor­gehen des Verkehrsministers

Das aktuelle Vorgehen des Hessischen Verkehrsministers Florian Rentsch (FDP) gegen den Modellversuch der Stadt Frankfurt für ein nächtliches Tempolimit auf verschiedenen Hauptverkehrsstraßen, nimmt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass auf seine Forderung hinzuweisen, innerorts Tempo 30 als Regel­geschwindig­keit zu verankern. Dass der Vertreter der hessischen Landesregierung den von der schwarz-grünen Römer-Koalition in der Mainmetropole geplanten Modellversuch einfach untersagen konnte, zeige deutlich wie notwendig die Umsetzung dieser Forderung des Umweltverbandes sei, die derzeit auch in einer bundesweiten Kampagne vorgetragen wird. Nur so könne die Belastung der Bevölkerung entlang städtischer Hauptverkehrs­straßen durch Lärm und andere Emissionen endlich nachhaltig reduziert werden.

„Die von Florian Rentsch für sein Verbot angeführten „bewährten Berechnungsverfahren zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm“ und die zur Zeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen hätten, so der VCD, schon in der Vergangenheit kaum dazu beigetragen, die Belastungen durch den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. Damit Städte und Gemeinden, wie Frankfurt, künftig selbst ent­scheiden können, wo Tempo 30 sinnvoll ist, müssten die bislang gültigen Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) dringend geändert werden. „Als Bundesrecht lässt diese den Kommunen im Moment zu wenig Handlungsspielraum“, stellt der Sprecher der VCD Regional­gruppe Rhein-Main, Holger Greiner fest. Mit Tempo 30 als stadtverträgliche Richtlinie könnte ein angepasstes Netz unterschiedlicher Geschwindigkeiten festgelegt werden: mit Tempo 30 als Basis für mehr Sicherheit und weniger Lärm und mit Tempo 50 auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen mit wichtiger Ver­bindungs­funktion.
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VCD fordert schnelles Handeln gegen Bahnlärm

Mittwoch, 02. Mai 2012

Pressemitteilung, Berlin, 2. Mai 2012.
Versprechen alleine reichen nicht Zunahme des Güterverkehrs erfordert schnelles Handeln gegen Bahnlärm

Verkehrslärm stellt ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung dar. Allein 25 Prozent der Bevölkerung leidet unter Schienenlärm, vor allem durch den zunehmenden Güterverkehr. Dennoch scheinen Politik, die Deutsche Bahn AG und die Gütertransportunternehmen die Gefahren sowie den drohenden Imageschaden nicht ausreichend zu erkennen.

Vergangene Woche lehnte der Bundestag konkrete Vorschläge für einen besseren Schutz der Menschen vor Schienenlärm ab. Von der heutigen Beratung des DB-Vorstandes zur Lärmstrategie ist deshalb auch nicht zu erwarten, dass zeitnah wirkende Maßnahmen zur Lärm­reduzierung verabschiedet werden. Damit manövriert sich die Bahn aufs Abstellgleis, befürchtet der ökologische Verkehrsclub VCD. Forderungen nach einem Tempolimit und Nachtfahrverboten für laute Güter­wagen, zur sofortigen Reduzierung des Lärms, seien so nicht mehr auszuschließen.
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Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day

Dienstag, 24. April 2012

Pressemitteilung 25. April 2012

Einen Tag vor dem internationalen Tag gegen Lärm erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD:

Emission: impossible – Lärm an der Quelle bekämpfen

Bereits heute fühlen sich 55 Prozent der Bevölkerung durch Straßen­lärm belästigt, 29 Prozent durch Fluglärm und nahezu ein Viertel leidet unter Schienenlärm. Das anhaltende Verkehrswachstum wird die Situation weiter verschärfen. Es ist daher enorm wichtig, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu ergreifen, um die Lärm­emissionen insbesondere im Straßenverkehr zu reduzieren. Kurz- bis mittel­fristig können finanzpolitische Instrumente sowie strengere Anforderungen an Fahrzeuge wirksame Maßnahmen sein.
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VCD Hessen begrüßt Bestätigung des Nacht­flug­verbotes

Mittwoch, 04. April 2012

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 4. April 2012.
Der VCD Hessen begrüßt, dass das Bundesverwaltungsgericht das Nachtflugverbot am Rhein-Main-Airport bestätigt hat.

Nächtlicher Fluglärm ist eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit“, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Der Schutz der Menschen müsse Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen behalten. Grundsätzlich ist eine Kernruhezeit von acht Stunden in der Nacht notwendig.

Der VCD Hessen fordert zudem, auch die Belastungen am Tag zu begrenzen. Mützel: “Die erwartete Steigerung auf 700000 bis 900000 Flügen pro Jahr ist mitten im Ballungsraum nicht zumutbar.” Daher müs­sen Menge und Lautstärke des Flugverkehrs bis zu einer ver­bindlich fest­gelegten Obergrenze reduziert werden.

Die Betriebseinschränkungen durch Streiks und Vulkanausbrüche ha­ben gezeigt, dass auf einen Teil der Flüge verzichtet werden kann. Der Verkehr in die angrenzenden Länder Europas und vor allem inner­halb Deutschlands kann und muss auf die Schiene verlagert werden.

Bundesrat bekennt sich zu strengeren Lärm­grenz­werten für Kraftfahrzeuge in der EU

Freitag, 17. Februar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 17. Februar 2012.
VCD sieht sich in seiner Position für ambitionierte Grenzwerte bestätigt

Nachdem die EU-Kommission Ende letzten Jahres einen Entwurf für strengere Lärmgrenzwerte von Kraftfahrzeugen vorlegte, meldet sich nun der deutsche Bundesrat zu Wort. Er hält es für erforderlich, den Verordnungsentwurf zur Verschärfung des Lärmgrenzwertes um eine dritte, noch ambitioniertere Absenkungsstufe zu ergänzen. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Forderung ausdrücklich.

Mit diesem Beschluss übernimmt der Bundesrat eine zentrale Forderung des VCD und seiner europäischen Dachorganisation Transport & Environ­ment (T&E)“, so VCD-Verkehrslärmexperte Gregor Kolbe. Insbeson­dere das Drängen darauf, die zusätzliche Reduktionsstufe möglichst zeitnah zu beschließen, ist positiv zu bewerten. So erhalten Automobil­hersteller Planungssicherheit.
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Strengere Lärmgrenzwerte für Fahrzeuge – EU-Entwurf steht

Dienstag, 13. Dezember 2011

Pressemitteilung, Berlin, 13. Dezember 2011.
Strengere Lärmgrenzwerte für Fahrzeuge sollen den Straßen­verkehr leiser machen – EU legt Entwurf vor

Am Freitag vergangener Woche, den 9. Dezember, veröffentlichte die EU-Kommission einen Entwurf für strengere Grenzwerte bezüglich der Geräuschemissionen bei Kraftfahrzeugen. Demnach sollen neue Pkw in zwei Schritten um jeweils zwei dB(A) leiser werden. Bei Lkw werden im ersten Schritt die Grenzwerte um ein dB(A), im zweiten Schritt um weitere zwei dB(A) gesenkt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass mittels dieser Maßnahme die Belästigung durch Fahrzeuglärm insgesamt um 25 Prozent verringert werden kann.

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland begrüßt den Vorschlag als einen Schritt in die richtige Richtung, dennoch sei Spielraum für noch ambitioniertere Grenzwerte. Gregor Kolbe VCD-Verkehrslärmexperte: “Die jetzt beschlossenen Grenzwerte werden die Geräuschemissionen von Fahrzeugen für einen sehr langen Zeitraum bestimmen. Daher ist es besonders wichtig, dass die Grenzwerte auch nachhaltig zu einer spürbaren Verbesserung führen und nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, durch eine Verkehrszunahme wieder zunichte gemacht werden. Aus diesem Grund fordern der VCD und seine europäische Dachorganisation Transport & Environment, die Einführung eines zusätzlichen dritten Schrittes zur Verringerung der Geräuschemissionen im Jahr 2020. Dieser würde die Lautstärke des Straßenverkehrs spürbar unter das heutige Niveau senken“.
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VCD fordert raschen Ausbau der Bahnlinie Löhne – Hameln

Freitag, 11. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 25/2011, 11.11.11 Hannover.
Güterverkehr von Straße auf Schiene verlagern/Wichtiger Beitrag zur Entlastung der Umwelt

In die aktuelle Debatte um die Wiederherstellung der wichtigen Schienen­verkehrsachse von Löhne nach Hameln durch das Weser­berg­land meldet sich nun auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu Wort. In den vergangenen Tagen hatte es von Anwohner wiederholt Kritik an den Ausbauplänen des Bundes für die einst wichtige Bahnlinie von Ostwestfalen nach Berlin gegeben.

Wir begrüßen ausdrücklich den Ausbau dieser Bahnstrecke, denn sie verteilt die Passagier- und Tramsportströme auf viele Schultern. Alle Parteien und viele Bürgerinitiativen plädieren für eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Die Strecke Löhne – Hameln hatte diese Aufgabe über Jahrzehnte wahrgenommen und wird heute als Entlastung zur stark genutzten Bahn-Hauptachse von Bielefeld/Löhne nach Hannover mehr denn je benötigt!“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.

Der VCD kritisiert in diesem Zusammenhang den „Raubbau an Bahn-Infrastruktur“ in den vergangenen Jahrzehnten. So habe die frühere Deutsche Bundesbahn das zweite Streckengleis entfernt, die Bahnhöfe seien heute teilweise in einem erbärmlichen Zustand. „Statt weiter den Straßenbau zu subventionieren sei es an der Zeit, die Mittel für Ver­kehrs­investitionen endlich stärker in den Ausbau des bestehenden Schienen­netzes umzulenken“, so Friedrichs. „Wo es erforderlich ist, sollte bei einem Ausbau der Schiene selbstverständlich Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.