Mit ‘Lärm’ getaggte Artikel

Verkehrsclub warnt vor Rückzug aus der Fläche

Dienstag, 08. Februar 2011

Pressemitteilung Landesverband Elbe-Saale, 8.2.2011

Mit großer Besorgnis hat der ökologische Verkehrsclub VCD Landes­verband Elbe-Saale auf Aussagen von Verkehrsminister Carius reagiert, die Zahl der sogenannten Grundzentren bei der Fort­schreibung des Landesentwicklungsplans „erheblich“ reduzieren zu wollen.

Momentan gibt es 129 thüringische Grundzentren in denen ein Min­dest­angebot an zentralen Einrichtungen vorgehalten werden soll. Dazu zählen beispielsweise eine bestimmte Art und Anzahl von Schulen, Arztpraxen, Sportanlagen und Verwaltungseinrichtungen.

Wenn diese Einrichtungen nach und nach aus der Fläche ver­schwinden, dann bringt das für sehr viele Menschen Probleme mit sich. Insbesondere ältere Einwohner, die in ihrer Mobilität ein­geschränkt sind, aber auch Familien mit Kindern, haben hier das große Nachsehen“, so VCD-Vorstandssprecher Andreas Grimm. „Die weitere Konzentration von Versorgungseinrichtungen führt zu mehr Verkehr. Das Land sollte jedoch auf sinnvolle Verkehrs­vermeidungs­strategien setzen, damit nicht noch mehr Menschen unter Lärm und Luftverschmutzung durch Verkehr zu leiden haben und Mobilität nicht noch teurer wird.“ Die Vorschläge des Verkehrsministers scheinen jedoch in die genaue Gegenrichtung zu führen, hin zu mehr Verkehr.
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Erratum zur VCD Auto-Umweltliste

Freitag, 29. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 94/10 – Berlin, 29.10.10
Falscher Lärmwert von Toyota: Auris rutscht auf Rang drei

Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass sich durch ein Ver­säumnis seitens des Autoherstellers Toyota die Platzie­run­gen in der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011 nachträglich ändern. Der Toyota Auris Hybrid rutscht aufgrund einer falschen Lärm­wert­angabe vom ersten Platz, den er sich mit dem Toyota Prius Hybrid teilte, auf den dritten Rang ab. Der bisherige Dritte, der Toyota iQ 1.0 VVT-i, liegt nun auf Platz zwei.

In der VCD Auto-Umweltliste werden alljährlich aktuelle, zum Teil noch nicht im Handel erhält­liche Pkw-Modelle anhand der Klima­belastung durch CO2 sowie der Belastung durch Lärm und Schad­stoffe bewertet. Die nötigen Angaben fragt der VCD im Vorfeld von den Herstellern ab und gleicht sie mit denen des Kraftfahrt­bundes­amtes (KBA) sowie weiteren Quellen ab. Für solche Pkw, die erst nach Veröffentlichung der VCD Auto-Umweltliste in den Handel gelangen, liegen dem KBA teilweise noch keine Daten vor. In solchen Fällen ist der VCD auf die Richtigkeit der Hersteller­angaben angewiesen und hat damit bislang gute Erfahrung gemacht. Im Fall Toyota erreichte den VCD erst nach Veröffentlichung der VCD Auto-Umweltliste die Information durch das KBA, dass die Herstellerangabe von 69 dB (A) für den Fahr­geräusch­wert des Auris nicht bestätigt werden könne. Toyota hatte versäumt, den VCD unmittelbar zu informieren.
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fairkehr-Titelthema »Lärm tut weh«

Freitag, 08. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 84/10 – Berlin, 08.10.10
Das unerhörte Umweltproblem

Schlafstörungen, Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarktrisiko – dauer­hafter Lärm macht krank. Fast 60 Prozent der Bundesbürger leiden unter Straßenlärm, etwa 30 Prozent fühlen sich von Schienenlärm belästigt, knapp 25 Prozent von Fluglärm. Was gegen Verkehrslärm unternommen werden kann und muss und warum Lärmschutz oft noch an wirtschaftlichen Interessen scheitert, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.

Fairkehr 5/2010

Fairkehr 5/2010


Lärm ist das am meisten unter­schätzte Umweltproblem unserer Zeit. Dabei ist der Lärmpegel an Autobahnen und Bundesstraßen heute lauter als je zuvor. Seit den 1970er Jahren hat sich der Krach, den die einzelnen Fahrzeuge erzeugen, zwar halbiert. Das enorme Verkehrswachstum hat diese Ingenieursleistungen jedoch längst zunichte gemacht. Lärmschutzwände und sogenannter Flüsterasphalt können etwas Abhilfe schaffen, verursachen jedoch hohe Kosten. Tempolimits, die gegen Straßenlärm helfen, brauchen politischen Druck, um durchgesetzt zu werden.
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VCD Landesverband Baden-Württemberg zum Tag gegen den Lärm

Dienstag, 27. April 2010

Presseinformation Nr. 15/2010, Stuttgart, 27. April 2010

Verkehrslärm macht krank

VCD fordert zeitgemäße Mobilitätskonzepte

Lärm gefährdet die Gesundheit von Millionen Menschen in erheblichem Maße. Darauf weist der Landesverband Baden-Württemberg des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des Tages gegen Lärm am 28. April hin. BürgerInnen sollten vor Ort aktiv werden.

Die meiste Lärmbelastung vor Ort kommt vom Verkehr: Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Bahntrasse oder in der Einflugschneise eines Flughafens lebt, hat statistisch ein höheres Herzinfarktrisiko als Menschen in ruhiger Umgebung. Um diese Gesundheitsbelastung zu verringern, sind nach VCD-Ansicht Politik und BürgerInnen gleichermaßen gefordert.
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Kostbare Ruhe – teurer Lärm: Zum morgigen internationalen Tag gegen Lärm

Dienstag, 27. April 2010

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 27. April 2010
Zum morgigen internationalen Tag gegen Lärm (28.April 2010) – Lärm kommt uns teuer zu stehen

Lärm nervt und führt zu gesundheitlichen Schäden und Risiken. Seine Bekämpfung ist und bleibt deshalb eine unverändert not­wendige gesellschaftliche Aufgabe. Doch Lärm­minderung kostet in der Regel Geld. Deshalb werden Schutzziele abgeschwächt oder gar nicht erst verabschiedet und viele Regelungen des Lärmschutzes unzureichend formuliert und umgesetzt. Dabei wird gerne übersehen, dass auch der Lärm kostet, sogar viel kostet, vor allem in Form externer, nicht vom Verursacher, sondern von der Allgemeinheit getragener Folgekosten, aber auch in Form erheblicher Nutzungseinschränkungen und damit verbundener Wertverluste, die ebenfalls nicht von den Verursachern, sondern von vielen Betroffenen getragen werden.

Lärmminderung kostet also nicht nur, Lärmminderung vermeidet bzw. verringert auch Kosten. Trotz erheblicher Bewertungs­un­sicher­heiten gehen selbst konservative Schätzungen der externen Kosten des Verkehrslärms (u. A. Wertverlust von Immobi­lien und gesundheitliche Folgekosten) von jährlichen Kosten in Milliarden­höhe (bis zu 9 Mrd. € laut aktueller Studie) aus. Oft stehen diesen externen Kosten geringere Kostender Lärmminderung gegenüber, dann “lohnt” sich Lärmschutz auch volkswirtschaftlich. So rechnet das Land Berlin damit, dass sich die geplanten Maßnahmen im “Lärmminderungsplan für Berlin” nach zwei Jahren amortisiert haben.

Ein wesentliches Steuerungsinstrument besteht in der Beteiligung der Verursacher an den Folge- und Vermeidungskosten, der sog. Internalisierung externer Kosten. Verkehrsteilnehmer können so an den von ihnen verursachten Lärmkosten beteiligt werden, etwa durch lärmabhängige Fluglande-, Straßen- und Trassen­nutzungs­gebühren. Dieses Konzept der Internalisierung externer Kosten ist ein wichtiger Ansatz, mit dem das traditionelle Instrumentarium der Lärmbekämpfung (Emissions- und Immissions­vorschriften) ergänzt und bereichert werden muss.
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Der VCD fordert die Erweiterung der A 100 gänzlich aufzugeben

Mittwoch, 25. November 2009

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 25.11.2009.

Der VCD begrüßt die Entscheidung, die Planungskosten für die Er­weiterung der A 100 im Berliner Doppelhaushalt 2010/11 zu strei­chen, als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Nun komme es darauf an, das Projekt ganz zu stoppen und in Bus und Bahn, aber auch den Ausbau für Rad- und Fußgängerverkehre zu investieren.

Zudem warnt der VCD vor steigender Lärmbelastung im Zuge der noch nicht gänzlich aufgegebenen A 100-Erweiterung vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park in den an- und umliegenden Wohn­gebieten. Der Ausbau der Autobahn würde in den Zu­fahrts­straßen sowie in den umliegenden Straßen der dicht besiedelten Wohn­gebiete zu steigender Verkehrs- und damit zu wachsender Lärm­belastung führen. Christian Kölling vom VCD Nordost sagt: “Der örtliche Straßenverkehr, aber auch der Schienen­verkehr belasten die Wohngebiete bereits heute stark mit Lärm. Wir können die Lärm­aus­wirkungen der Autobahn nicht losgelöst von bereits vorhandenem Lärm auf Schiene und Stadtstraße betrachten und müssen Lärm so weit wie möglich reduzieren.
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VCD Rheinland-Pfalz: Tag gegen Lärm 2009

Mittwoch, 29. April 2009

Pressemitteilung 2/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz, 29. April 2009
Verkehrsclub Deutschland fordert Maßnahmen gegen Verkehrslärm / Lärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert

Aus Anlass des morgigen Tages gegen den Lärm fordert der Ver­kehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Rheinland-Pfalz, Maßnahmen insbesondere gegen Verkehrslärm. Nach Angaben des VCD leiden deutschlandweit rund 50 Millionen Menschen unter Straßen­verkehrs­lärm. Als einen der Hauptgründe sieht der öko­logisch orientierte Club die Zunahme des Pkw- und Lkw-Ver­kehrs der letzten Jahre.
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VCD-Tipps zum Tag gegen Lärm

Dienstag, 28. April 2009

VCD-Service-Pressemitteilung 08/09 – Berlin, 28.04.09
Straßenverkehrslärm belastet die Gesundheit / Kommunen und Bürger sind gefordert

Rund 50 Millionen Menschen leiden deutschlandweit unter Straßen­verkehrslärm. Aufgrund der Zunahme des Pkw- und Lkw-Verkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz verschiedener Lärm­minderungs­maßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. Dauerhafter Lärm gefährdet die Gesundheit, da er das Risiko von Herz- und Kreis­lauf­krankheiten erhöht. Um diese Gesundheits­belastung zu verringern, sind Politik und Bürger gleichermaßen gefordert. Darauf verweist der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Lärm und gibt Tipps, wie jeder Einzelne zur Lärmvermeidung beitragen kann.
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VCD Baden-Württemberg: Tipps zum Tag gegen Lärm

Dienstag, 28. April 2009

Pressemitteilung Nr. 12/09, Stuttgart, 28. April 2009
Kommunen und Bürger in Baden-Württemberg sind im Kampf gegen Lärm gefordert

Deutschlandweit leiden rund 50 Millionen Menschen unter Straßen­verkehrslärm. Nicht ohne Grund: Aufgrund der Zunahme des Pkw- und Lkw-Verkehrs in den letzten Jahren ist der Lärm trotz ver­schiedener Lärmminderungsmaßnahmen nahezu konstant hoch geblieben. “In Stuttgart sind immer noch über 105.000 Einwohner einem gesundheitsschädlichen Straßenlärmpegel von 55 Dezibel (dB) und mehr ausgesetzt“, erklärt der VCD-Landes­vorsitzende Matthias Lieb, “ein Lärmpegel, der in dieser Größenordnung bei längerer Dauer laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu ernsthaften gesundheitlichen Erkrankungen wie Herz-Kreis­laufstörungen, Bluthochdruck oder Schlafstörungen führen könne.
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Zum morgigen Tag gegen Lärm: “Horch, was kommt von draußen rein!”

Dienstag, 28. April 2009

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 28. April 2009.

Anlässlich des morgigen 12. Internationalen Tag gegen Lärms haben heute fünf Organisationen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz auf das Problem zu hoher Lärmbelastung aufmerksam gemacht:

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