Mit ‘Küstenautobahn’ getaggte Artikel

Klimaschutzprogramme Niedersachsen und Bremen im Vergleich

Freitag, 18. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 41/2009, 17.12.09. Hannover.
VCD: „Größer können Unterschiede in klimafreundlicher Ver­kehrspolitik nicht sein!“/Niedersachsen setzt auf Straßen­bau, Bremen auf Umweltverbund

Größer können die Unterschiede in der Klima- und Verkehrspolitik kaum sein“, urteilt Harald Walsberg, niedersächsischer stell­ver­tretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nachdem das Umweltministerium in Hannover im Februar 2009 ein „Positionspapier zum Klimaschutz“ veröffentlichte, folgte vor wenigen Tagen das Bundesland Bremen mit einem „Klimaschutz- und Energieprogramm 2020“. Der VCD hat beide Papiere hin­sicht­lich der verkehrspolitischen Ziele verglichen.

Auch wenn Hannover und Bremen gerade einmal etwas mehr als einhundert Kilometer auseinander liegen: Im Bereich Klimaschutz und Mobilität trennen beide Landesregierungen offensichtlich Wel­ten“, so Walsberg. „Zusammengefasst handelt es sich bei dem Papier der CDU/FDP-Regierung um inhaltsarme Allgemeinplätze, teilweise mit kontraproduktiven Thesen wie weiteren Straßenbau zum Zwecke des Klimaschutzes. Bremen hingegen trifft in seinem Programm klare Aussagen, wie etwa die konkrete Zahl von an­zu­strebenden 20.000 Car-Sharing-Nutzern in der Hansestadt bis zum Jahr 2020.
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Verkehrspolitik nach der Bundestagswahl

Dienstag, 29. September 2009

Pressemitteilung 26/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, 29.09.09 Hannover.
Neue Mehrheiten in Berlin auch mit verkehrspolitischen Konsequenzen/„Nieder­sachsen darf jetzt nicht unter die Räder kommen!“

Ausbau des Bahnverkehrs als Priorität gefordert

Die Bundestagswahlen haben auch Konsequenzen auf Nieder­sachsens Verkehrspolitik. Darauf macht der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) aufmerksam. „Es wird viel über Steuern, Bildung und Atomenergie diskutiert in diesen Tagen. Die zukunftsfähige Verkehrs­politik bleibt ganz offensichtlich auf der Strecke“, befürchtet VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Mit Blick auf die aktuelle CDU/FDP-Landesregierung in Hannover steht zu befürchten, dass Niedersachsen unter die Räder kommt. „Kaum zwei Tage nach der Bundestagswahl werden neue und alte Stra­ßen­bauprojekte als Forderungen aus Niedersachsen hoch und runter dekliniert, egal wie teuer und wie sinnvoll!“, so Frömming. „Rund zwei Mil­liar­den für die Küstenautobahn und rund eine Milliarde für die A 39: der Steuerzahler soll unter der neuen Bundes­regierung in Niedersachsen ganz offensichtlich vor allem für neue Sub­ven­tionen in Lkw-Transitachsen bezahlen“.
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Regierungschefs gießen Norddeutschlands Zukunft in Beton

Dienstag, 12. Mai 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2009, 12.05.09 Hannover.
VCD: „Wille für zukunftsfähige Verkehrsprojekte noch nicht ausgereift!“/Kleinteilige Maßnahmen und Erhöhung der Lkw-Maut gefordert

Kein Geld in den Taschen, dafür aber ein Füllhorn voller Ver­sprechungen für unsinnige Verkehrs-Mammutprojekte!“ Mit dieser Stellungnahme beurteilt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das heutige Treffen der norddeutschen Regierungschefs mit Bundes­ver­kehrs­minister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Hamburg.

Sowohl die „Küstenautobahn“ A 20 als auch die Y-Hoch­ge­schwin­dig­keits­trasse von Hamburg/Bremen nach Hannover seien nach wie vor Bestandteil der offiziellen Planungen. „Das ist schon er­schütternd: Norddeutschland benötigt keine weiteren Prestige­projekte, sondern insbesondere einen Ausbau des vorhandenen Schienen­netzes. Die Y-Trasse ist keine Lösung für die Verkehrs­probleme der Seehäfen, son­dern sie bindet im Gegenteil mit rund vier Milliarden Euro Steuer­geldern wichtige Mittel für den Ausbau der bestehenden Bahnstrecken“, so Michael Frömming, VCD-Landes­vorsitzender in Nieder­sachsen. „Inzwischen sagt das rund ein Dutzend Gutachter aus, aber die Politik ist offensichtlich beratungsresistent.“
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Wechsel an der Spitze des Wirt­schafts­ministeriums am Mittwoch

Sonntag, 15. Februar 2009

Pressemitteilung 7/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 15.02.09, Hannover
VCD: „Neue Hoffnung auf innovative Verkehrspolitik durch Generationswechsel?“/Glückwünsche und Forderungen an Dr. Philipp Rösler

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) erhofft sich vom Wechsel in der Spitze des Wirt­schafts­ministeriums Ansätze für innovative Ver­kehrskonzepte in Niedersachsen. „Wir gratulieren Dr. Philipp Rösler zu seiner neuen Tätigkeit als Wirtschafts- und Ver­kehrs­minister und wünschen ihm viel Erfolg und Tatkraft!“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender

Nach Auffassung des VCD besteht mit dem Wechsel im Wirt­schafts­ministerium die Gelegenheit, frische und zukunftsfähige Mo­bi­li­täts­konzepte voranzubringen. „Rund 50 Prozent mehr Men­schen in Bahnen und Bussen in knapp zehn Jahren zeigen, wie sehr ein Bedarf insbesondere im umweltfreundlichen Nahverkehr be­steht. Statt finanzieller Einschnitte benötigen wir in diesem Bereich attraktive und zusätzliche Angebote, nicht nur in den Städten, sondern vor allem auch in der Fläche“, so Frömming.
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