Mit ‘Kostensteigerung’ getaggte Artikel

Lenkungskreis-Sitzung zu Stuttgart 21 am 30.6: VCD fordert offene Diskussion über die Fort­entwicklung der Eisenbahninfrastruktur rund um Stuttgart

Mittwoch, 29. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 29. 06 2016
Anlässlich der morgigen Sitzung des Lenkungskreises zu Stuttgart 21 fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD in einem Brief an die S21-Projektpartner eine offene Diskussion über das Bahnprojekt hinaus zu führen. Dazu gehöre, angesichts der Zeit- und Kostenüberschreitungen bei S21, die Kosten und Nutzen der einzelnen Maßnahmen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen und als mögliche Konsequenz einen neuen Zeitplan mit Priorisierungen an der einen Stelle und möglicherweise Verzicht oder Aufschub an der anderen Stelle aufzustellen.
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VCD-Landesverband Elbe-Saale startet Petition gegen Preissteigerungen im ÖPNV

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Pressemitteilung VCD-Landesverband Elbe-Saale, Leipzig, 11. Dezember 2014.
Schluss mit den Fahrpreiserhöhungen im MDV!

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt durch Pro Bahn Mitteldeutschland, den Ökolöwe – Umwelt­bund Leipzig und weitere Verbände hat eine Petition gegen die ständigen Fahrpreiserhöhungen im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrs­verbundes angestoßen.

Die Petition „Schluss mit den Fahrpreiserhöhungen im MDV!“ läuft bis zum 7. März 2015 und soll mindestens 5.000 Unterzeichner finden, bevor sie an die Petitionsausschüsse der Stadträte und Kreis­tage im MDV-Gebiet übergeben wird. (weiterlesen…)

VCD fordert Ende von Stuttgart 21

Montag, 03. Dezember 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 27/2012, Stuttgart, 3. Dezember 2012
Weitere Kostenexplosion bei Stuttgart 21 sprengt endgültig den Kostendeckel

­VCD fordert Schadensbegrenzung und Einstellung des Projektes

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD sieht sich angesichts der jetzt be­kannt gewordenen neuerlichen Kosten­explosion in seiner langjährigen Kritik am Projekt Stuttgart 21 bestätigt. Der VCD fordert alle Verantwortlichen auf, weiteren Schaden vom Volk abzuwenden, endlich die Reißleine zu ziehen und das Projekt end­gültig zu beerdigen.

Der VCD weist darauf hin, dass schon im Jahre 2009 die Deutsche Bahn (DB) intern mit Kosten von mindesten 4,9 Milliarden Euro rechnete, obwohl offiziell ein Kosten­deckel von 4,5 Milliarden Euro vereinbart war. Bis Ende 2009 hätten die Projekt­partner bei Überschreiten des Kosten­deckels das Projekt ‚qualifiziert ab­brechen’ können.

Doch stattdessen wurden durch wundersame Optimierungen angebliche Einsparungen von rund 800 Millionen Euro ermittelt“, erläutert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die damaligen DB-Berechnungen. „Heute zeigt sich, dass diese Luftnummer nur dazu gedient hatte, das Projekt vermeintlich unumkehrbar zu machen.
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Deutsche Bahn kündigt Fahrpreiserhöhung an

Dienstag, 25. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 25. September 2012.
Steigender Umsatz und hohe Fahrgastzahlen machen Preis­erhöhung unverständlich

Die Deutsche Bahn AG kündigt an, ihre Fahrpreise zum Fahr­planwechsel am 9. Dezember 2012 um durchschnittlich 2,8 Prozent anzuheben. Sie begründet diese Preisanpassung mit gestiegenen Energie- und Personalkosten. Der ökologische Verkehrs­club VCD kritisiert die neunte Fahrpreiserhöhung innerhalb von zehn Jahren. Denn trotz gestiegener Ticketpreise, haben sich Zugangebot und Fahr­pläne nicht verbessert.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD: “Die Bahn ver­zeich­net in diesem Jahr ein großes Umsatzplus und steigende Fahr­gast­zahlen. Alleine das müsste eigentlich reichen, um die ge­stie­ge­nen Energiekosten auszugleichen. Doch anstatt die Fahr­gäste an dem Erfolg teilhaben zu lassen und auf eine Fahr­preis­erhöhung zu verzichten, bittet die Deutsche Bahn ihre Kunden auch in diesem Jahr wieder zur Kasse.” Erst in der vergangenen Woche hat das Statistische Bundesamt den Erfolg der DB AG bestätigt: Die Fahrgastzahlen im Fernverkehr sind im ersten Halb­jahr 2012 um 5,4 Prozent gestiegen.
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Stellungnahme zum neuen Nahverkehrsgesetz

Donnerstag, 09. August 2012

Pressemitteilung 14/2012, VCD-Hessen, Kassel, 9. August 2012.
VCD: Zentralisierung löst Geldmangel nicht

Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen ist die vor­gesehene Änderung des hessischen Nahverkehrsgesetzes un­ge­eignet, die drohenden Finanzprobleme bei Bussen und Bahnen zu bekämpfen.

Derzeit gibt das Land Hessen etwa 670 Mio. € zweckgebundene Bundes­mittel im Jahr dafür weiter, dass Busse und Bahnen auch dort fahren, wo es sich rein betriebswirtschaftlich nicht rechnet. Durch absehbare Kostensteigerungen droht im Jahr 2020 eine Lücke von etwa 140 Mio. € im Jahr. „Da hilft nur, entweder mehr Geld in das System zu bringen, weniger auszugeben, oder beides zu­sammen.“ so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. „Die einzige Antwort der Landesregierung ist jedoch, die bereits schlanke Verwaltung weiter zu zentralisieren und dafür sogar noch zusätzliche Gremien zu schaffen. Das ist, als würde man einem Hungernden einen anderen Herd empfehlen.
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Ortsumfahrung Kirchweyhe läutet das Ende der A 39 ein

Dienstag, 15. Mai 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2012, Hannover 15.05.2012
Verkehrsminister Jörg Bode beim ersten Spatenstich/A 39 wird immer unwirtschaftlicher – kleine Lösungen werden umgesetzt

Am gestrigen Montag nahmen Verkehrsminister Jörg Bode und Staats­sekretär Enak Ferlemann den ersten Spatenstich für die Orts­umfahrung Kirchwehe bei Uelzen im Zuge der B 4 vor. „Damit wird dem Um­stand Rechnung getragen, dass die A 39 immer unrealistischer wird und ohnehin nicht die gewünschte Entlastungswirkung hätte“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Vorsitzender des VCD-Landes­ver­bandes Niedersachsen.
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Kostenexplosion bei A 39-Planung

Mittwoch, 18. April 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 9/2012, Hannover, 18.04.2012
VCD nimmt Bankrotterklärung zur A 39 an/Minister Bode nennt kleinlaut 1,1 Milliarden Euro für A 39-Bau

Verkehrsminister Bode spricht in einer Pressemitteilung beim „Gesehen-Vermerk“ des Bundesverkehrsministeriums für den ersten Bauabschnitt der A 39 von „weiterem Meilenstein für den Bau der A 39“, räumt aber gleichzeitig eine Kostenexplosion auf inzwischen 1,1 Mrd. Euro für den Bau der gesamten Strecke ein. Der VCD hält dieses Eingeständnis für eine Bankrotterklärung. „Es wirkt schon grotesk, das Okay für den Ausbau der Lüneburger Ostumfahrung als Meilenstein zu bejubeln und gleichzeitig zugeben zu müssen, dass für den Rest der 105 km langen Autobahnplanung die Kosten explodieren, wo doch keinerlei Finanzmittel zur Verfügung stehen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.
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