Wer selbst nachschauen will, ob es westlich von Paris wirklich nichts mehr gibt, braucht eine Zugverbindung nach Paris und einen funktionierenden Bahnhof in Stuttgart.
Deshalb: Ja zum Austieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21.
Deshalb: Ja zum Austieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21.
VCD-Pressemitteilung 108/10 – Berlin, 30.11.10
VCD fordert Baustopp / Stuttgart 21 nicht zukunftsfähig
Als Bilanz der Schlichtungsgespräche im Konflikt um das Bahnprojekt »Stuttgart 21« fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen Baustopp für das Großprojekt. Schlichter Heiner Geißler hatte heute seinen Schlichterspruch verkündet und sich dafür ausgesprochen, das Bahnprojekt mit weitreichenden Nachbesserungen als »Stuttgart 21 plus« weiterzuführen.
Michel Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Schlichtungsgespräche haben gezeigt, dass Stuttgart 21 weder leistungs- noch zukunftsfähig ist. Es soll nur ein neuer, aber kein besserer Bahnhof gebaut werden. Selbst mit den Nachbesserungen, auf die Heiner Geißler drängt, wird es deutschlandweit keine substanziellen Verbesserungen für den Bahnverkehr und die Bahnkunden geben. Es ist schlichtweg falsch, Geld zu verschwenden, das dann an anderer Stelle fehlt. Vordringlich müssen Projekte umgesetzt werden, die Engpässe beseitigen und neue Kapazitäten an den richtigen Stellen schaffen – Stuttgart 21 gehört nicht dazu.“
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VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 34/10, Stuttgart, 31. August 2010
Stuttgart 21: Bauarbeiten für kommendes Wochenende abgesagt
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. weist darauf hin, dass die Deutsche Bahn AG (DB) wichtige Bauarbeiten im Gleisvorfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofes für das erste September-Wochenende abgesagt hat. Da die DB mit ihren Bauarbeiten deutlich in Verzug sei, gebe es für den derzeit erfolgenden Abriss des Nordflügels weder eine Notwendigkeit noch Grund zur Eile. Die Abrissarbeiten könnten problemlos gestoppt werden und müssten das geplante Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident Mappus, Bahnchef Grube und den Stuttgart 21-Kritikern nicht unnötig belasten.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb erklärte: „Eigentlich wollte die DB das letzte verkehrsarme Wochenende in den Ferien dazu nutzen, wichtige Bauarbeiten im Gleisvorfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofes vorzunehmen. Die Baustellenfahrpläne hierzu wurden schon im Juli veröffentlicht und hatten vorgesehen, dass zahlreiche Züge den Stuttgarter Hauptbahnhof umfahren. Da die DB mit ihren Planungen massiv in Verzug ist, wurden die Bauarbeiten abgesagt und die Baustellenfahrpläne wieder aus der elektronischen Fahrplanauskunft entfernt.“
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VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 33/10, Stuttgart, 26. August 2010
Stuttgart 21 – VCD kritisiert fehlenden Nutzen
Während die Bagger den Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs einreißen, bescheinigt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. dem Projekt Stuttgart 21 fehlenden Sinn und Nutzen. Nachdem schon Gutachter im Auftrag des Landes den verkehrlichen Nutzen in Frage gestellt haben, stehe auch die von der Landesregierung im Jahr 2009 in Auftrag gegebene volkswirtschaftliche Nutzenbetrachtung auf tönernen Füßen. Durch die sprunghaft gestiegenen Baukosten und fehlende Einbeziehung der Transportkosten seien die Ergebnisse des Gutachtens nicht mehr aussagekräftig.
VCD-Berechnungen zeigen, dass auf Basis der aktuellen Baukosten bei reduziertem Nutzen ein volkswirtschaftlicher Gewinn überhaupt nicht mehr nachgewiesen werden kann. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Entscheidung für Stuttgart 21 ist gefallen, weil die politischen Entscheidungsträger davon ausgingen, das Projekt sei bahnbetrieblich sinnvoll und volkswirtschaftlich von Nutzen. Beides ist nicht der Fall. Bei fehlendem Nutzen fallen deutlich höhere Kosten an als ursprünglich angenommen – damit fehlt auch die Legitimation für den Abriss der Bahnanlagen.“
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VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 30/10, Stuttgart, 28. Juli 2010
Ausstiegskosten sind schon finanziert – Stadt, Region und Land wären Gewinner
Nach den erneuten Kostensteigerungen bei Stuttgart 21 hat der ökologische Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) berechnet, wie ein Ausstieg aus Stuttgart 21 zu finanzieren ist. Auf die Vertragspartner kämen keine Kosten zu. „Allein die Deutsche Bahn (DB) hat mit den im Rahmen von Stuttgart 21 abgeschlossenen Verträgen bereits Gewinne in Millionenhöhe erzielt und kann mit diesen Mitteln das Projekt kostenneutral abwickeln“, sagte VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
Mit dem Ausstiegsszenario des VCD entfallen die schon eingegangenen vertraglichen Verbindungen zwischen Stadt, Region, Land und DB als letzter Hemmschuh für ein Ende von Stuttgart 21. Zudem beweise das vom Land unter Verschluss gehaltene Gutachten von SMA + Partner, dass die Tunnelbahnhof-Planungen für den Bahnknoten Stuttgart untauglich seien, so Lieb.
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VCD Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 12/10, Stuttgart, 23. März 2010
VCD reagiert auf bundesweit steigendes Medieninteresse an Stuttgart 21
Nachdem inzwischen auch verschiedene Politikmagazine im Fernsehen die vielen ungelösten Probleme von Stuttgart 21 beleuchtet haben, registriert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. ein bundesweit zunehmendes Medieninteresse am baden-württembergischen Prestigeprojekt. Daher hat das Aktionsbündnis Kopfbahnhof 21, dem auch der VCD angehört, seine Internetseiten gründlich überarbeitet und nutzerfreundlicher gestaltet.
„Unsere Internet-Seiten bieten umfangreiches fachliches Hintergrundmaterial und sind die wichtigste Informationsquelle zu Stuttgart 21 und der kostengünstigen Alternative”, meinte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Während Stuttgart 21-Sprecher Wolfgang Drexler immer wieder behaupte, der Tunnelbahnhof sei alternativlos und unabwendbar, mache das Aktionsbündnis deutlich, dass es eine leistungsstärkere und kostengünstigere Alternative für den Bahnknoten gibt: den modernisierten Kopfbahnhof 21.
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VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010
Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?
Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projektbefürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projektsprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, erkläre die Bundesregierung, dass sie diese Einschätzung der Deutschen Bahn nicht teile.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion unsere Position, dass der Bau der Neubaustrecke nach Ulm auch ohne Stuttgart 21 möglich ist. Es ist absehbar und dem Bund auch bewusst, dass das Geld für eine Fertigstellung der Neubaustrecke bis 2019 nicht vorhanden ist. Sollte Stuttgart 21 trotzdem jetzt gebaut werden, dann enden die Züge auf den Fildern, oder man kann im Kreis von Stuttgart nach Stuttgart fahren. Welch ein Schwabenstreich!“
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TV-Tipp: 02.03.10 – ZDF, 21:00 Uhr – Frontal 21
Milliardenloch im Schwabenland – Der Superbahnhof von Stuttgart
Das Projekt “Stuttgart 21″, der Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, könnte zum Milliardengrab für die Steuerzahler werden, befürchten Experten. Der Bundesrechnungshof kritisiert eine Finanzierungslücke von fast 2,5 Milliarden Euro. Nach Recherchen von Frontal21 sind die Berechnungen der obersten Rechnungsprüfer den Verantwortlichen von “Stuttgart 21″ bisher unbekannt.
Viele Stuttgarter Bürger protestieren auf Montagsdemonstrationen gegen “Stuttgart 21″. Das ehrgeizige und teure Projekt von Bahn und Befürwortern aus Politik und Wirtschaft sei unnütz und zu teuer. Laut Bundesrechnungshof fehlen 1,2 Milliarden Euro für die Finanzierung des Bahnhofsprojekts selbst und weitere 1,2 Milliarden für eine angeschlossene Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke über die Schwäbische Alb nach Ulm.
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Gemeinsame Pressemitteilung VCD/Pro Bahn Baden-Württemberg, Nr. 24/09, Stuttgart, 18. September 2009
Planer hüllen sich bisher in Schweigen – Fahrgäste werden mit Baubeginn ihr blaues Wunder erleben
Im Jahre 2010 soll trotz aller Proteste und trotz des klaren Votums der Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl am 07. Juni mit dem Bau von Stuttgart 21 begonnen werden, kritisieren der Fahrgastverband PRO BAHN sowie der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Dabei wird der innerstädtische Verkehr nach Einschätzung beider Verbände mindestens acht Jahre lang erheblich beeinträchtigt werden.
“Bisher wurden in der Öffentlichkeit nur die Behinderungen des Straßenverkehrs durch die Baustellen und den Baustellenverkehr diskutiert“, bemängelt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Gravierende Behinderungen des Verkehrs gibt es aber vor allem bei der Stadtbahn, der S-Bahn und im Regional- und Fernverkehr, geben der VCD-Vorsitzende sowie Sabine Lacher von PRO BAHN zu Bedenken.
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