Mit ‘Kopenhagen’ getaggte Artikel

Klimaschutz im Verkehr dringender denn je

Dienstag, 22. Dezember 2009

Pressemitteilung Nr. 40/09 – Stuttgart, 22. Dezember 2009
Land und Kommunen müssen aktiv werden – Nah­ver­kehrs­abgabe könnte helfen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. fordert vor dem Hinter­grund der gescheiterten Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Kopen­hagen das Land, Kommunen und Landkreise auf, beim Klima­schutz aktiv voran zu gehen und endlich etwas gegen den aus­ufernden Verkehr in Baden-Württemberg zu tun. Eine Nah­verkehrs­abgabe für Unternehmen, die viel Verkehr verursachen, könn­te nach VCD-Meinung dazu beitragen, den öffentlichen Verkehr aus­zu­bauen und Autofahrten überflüssig zu machen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Man muss beim Klima­schutz nicht darauf warten, bis Barack Obama oder Angela Merkel die Welt retten. 70 Prozent der klimarelevanten Emissionen ent­stehen in den Kommunen. Diese haben es in der Hand, mit vielen kleinen Maßnahmen etwas für die Umwelt und ein besseres Klima zu tun.
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Weltklimagipfel in Kopenhagen

Samstag, 19. Dezember 2009

VCD-Pressemitteilung 98/09 – Berlin, 19.12.09
VCD: Trotz gescheiterter Verhandlungen ist Klimaschutz im Verkehr dringender denn je

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die schwarz-gelbe Koalition vor dem Hintergrund der gescheiterten Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen auf, den Klimaschutz nun nicht auf die lange Bank zu schieben. Die Bundesregierung müsse mit gutem Beispiel vorangehen und verbindliche Maßnahmen für effektiven Klimaschutz vor allem im Verkehrsbereich verabschieden. Um die notwendige nationale Verringerung der Treibhausgase zu erreichen, führe kein Weg an mehr Kostengerechtigkeit und Verlagerung von Verkehr auf umweltschonende Verkehrsmittel vorbei.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Dass in Kopenhagen kein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet wurde, bedeutet nicht, dass sich die Bundesregierung nun zurücklehnen kann. Ganz im Gegenteil: Welches Abkommen auch immer den internationalen Rahmen setzt – es ist zwingend erforderlich, dass Klimapolitik auf staatlicher Ebene umgesetzt wird. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, nicht nur die Verpflichtungen aus dem noch immer gültigen Kyoto-Protokoll zu erfüllen, sondern Maßnahmen für mehr Klimaschutz zu ergreifen, die über diese Anforderungen hinausgeht. Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Das ist und bleibt ein realistisches Ziel. Die dafür notwendige Grundlage ist zuallererst eine nachhaltige und klimaorientierte Verkehrspolitik. Hier ist Deutschland aber bisher alles andere als ein Vorreiter. So frisst der stetig ansteigende Treibhausgasausstoß im Verkehr die erfolgreichen Klima­schutz­bemühungen in anderen Bereichen schnell auf.
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Aktion zum Klimagipfel: Riesen-Nikolaus am Bundes­kanzler­amt mahnt Klimaschutz an

Freitag, 04. Dezember 2009

VCD-Pressemitteilung 92/09 – Berlin, 04.12.09
VCD fordert Post-Kyoto-Abkommen mit verbindlichen Reduktionszielen auch für den Verkehr

Riesen-Nikolaus mahnt Klimaschutz an

Riesen-Nikolaus mahnt Klimaschutz an

Mit einem fünf Meter ho­hen Riesen-Nikolaus hat heute der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) vor dem Bundes­kanzler­amt für ein Kyoto-Nach­folge­ab­kom­men mit ver­bind­li­chen Reduktions­zielen für klimaschädliche Emissionen auch im Ver­kehr demonstriert. Geführt von fünf kleinen Nikolaus-Helfern mahnte der Nikolaus-Koloss mit einer Rute in der Hand Bundeskanzlerin Angela Merkel und die internationale Staatengemeinschaft zu schnellem und konkretem Handeln beim Klimagipfel in Kopenhagen. Auf Trans­pa­renten war zu lesen: “Kanzlerin Merkel: Klima schützen – jetzt!“ und “Copenhagen 2009: Save our climate!“ Zudem überreichten der Nikolaus und seine Helfer am Bundeskanzleramt einen Wunschzettel für Angela Merkel mit konkreten Forderungen des VCD für Kopenhagen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Wir können uns beim Klima­schutz keinen weiteren Aufschub mehr leisten. Das sieht auch der Nikolaus so und hat deswegen extra zwei Tage früher als üblich Kanzlerin Merkel einen speziellen Besuch abgestattet. Sie muss ihrem Ruf als Klimakanzlerin gerecht werden und in Kopen­hagen mit einer starken Position in die Verhandlungen gehen. Die internationale Staatengemeinschaft muss ein verbindliches CO2-Reduktionsziel von minus 40 Prozent bis 2020 und minus 80 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 beschließen. Wir brauchen dieses Ziel auch sektorspezifisch, das heißt, auch für den Treibhausgas-Ausstoß aus dem Verkehr. Denn hier wächst der CO2-Ausstoß im Vergleich zu allen anderen Bereichen am schnellsten. Wird hier nicht sofort gegengesteuert, drohen die Klimaschutzbemühungen in allen anderen Sektoren aufgefressen zu werden.
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Bundesdelegiertenversammlung des VCD

Sonntag, 15. November 2009

VCD-Pressemitteilung 87/09 – Berlin/Köln, 15.11.09
VCD-Vertreter: Verkehr ist blinder Fleck in der Klimaschutzpolitik – Bundesregierung muss verbindliche CO2-Reduktionsziele beschließen

Die Bundesdelegiertenversammlung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung auf, sich in Deutschland, in der EU und international für mehr Klimaschutz im Verkehr ein­zu­setzen. Dafür müsse sie ein verbindliches CO2-Reduktionsziel auch im Verkehr von minus 40 Prozent bis 2020 und minus 80 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 beschließen und sich für dieses Ziel so­wohl auf EU-Ebene als auch bei den Klima­verhandlungen in Kopen­hagen einsetzen. Beim Post-Kyoto-Protokoll müssten – anders als in der Vergangenheit – auch alle klima­schädlichen Emissionen aus dem Flug- und Schiffsverkehr berücksichtigt werden. Am Wo­chen­ende tagten in Köln rund 100 Ver­tre­terinnern und Vertreter des VCD auf ihrer jährlichen Bundes­delegierten­versammlung.
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fairkehr-Titelthema »Intelligenter Stadtverkehr«

Freitag, 10. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 71/08 – Berlin, 10.10.08
Die autogerechte Stadt hat ausgedient: Neue Konzepte für innerstädtische Mobilität auf dem Vormarsch

In den vergangenen 50 Jahren haben sich die Städte immer mehr den Bedürfnissen des Autoverkehrs angepasst. Andere Fort­bewegungs­arten kommen deshalb oft zu kurz. Doch nicht zuletzt angesichts von Klimawandel und explodierenden Spritpreisen ist ein Umsteuern nötiger denn je. Und es ist möglich. Zu diesem Schluss kommt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr.
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fairkehr-Titelthema »Null Emissionen«

Freitag, 18. April 2008

VCD-Pressemitteilung 25/2008 – Berlin, 18. April 2008
Mobil ohne Abgase: Großstädte im Ausland setzen auf emissionsfreien Langsamverkehr

Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, tut nicht nur seiner Umwelt, sondern auch sich selbst etwas Gutes. Doch erst im Zu­sam­men­spiel von gezielter Förderung durch den Staat und ent­sprechend ausgebauter Infrastruktur kann sich emissionsfreier Lang­sam­verkehr in Großstädten nachhaltig etablieren. Das haben andere europäische Länder bereits begriffen und entsprechende Kon­se­quenzen daraus gezogen, wie der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr zeigt. In Deutschland gilt hingegen auch in Städten das klima­schädliche Auto­fahren noch als die normalste Art der Fort­bewegung.
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Zum Fahrplanwechsel bei der Bahn

Freitag, 07. Dezember 2007

VCD-Pressemitteilung 76/07 – Berlin, 07.12.2007
VCD kritisiert Preiserhöhung trotz Rekordergebnis / Zugangebot ins europäische Ausland deutlich verbessert

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) wiederholt anlässlich des Fahrplanwechsels am kommenden Sonntag seine Kritik an der Fahrpreiserhöhung bei der Deutschen Bahn AG. Nach jüngsten Presseberichten werde das Unternehmen in diesem Jahr einen weiteren Rekordumsatz vermelden. Dennoch würden die Ticketpreise wie jedes Jahr angehoben, diesmal um durchschnittlich knapp drei Prozent.
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