Mit ‘Konjunkturprogramm’ getaggte Artikel

Schwarzer Tag für Bahnfahrer und Steuerzahler

Donnerstag, 02. April 2009

Pressemitteilung Nr. 10/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 2. April 2009
Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für Stuttgart 21 schwarzer Tag für Steuerzahler und Bahnfahrer

Die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für das Tunnel­projekt “Stuttgart 21″ wird vom Umwelt- und Verbraucher­verband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. scharf verurteilt: “Dies ist ein schwarzer Tag für die Steuerzahler und Bahnfahrer in Baden-Württemberg“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Vor über 10 Jahren sollte sich das gigantische Tunnelprojekt durch Grundstückserlöse selbst finanzieren, doch tatsächlich soll nun der Steuerzahler die Hauptlast tragen – ganz abgesehen von den Baukostenrisiken, die in den offiziellen Zahlen nicht enthalten sind. Für die Bahnfahrer wird ein leistungsfähiger Hauptbahnhof amputiert und in halber Größe in den Untergrund verlegt – Stuttgart ist zukünftig für Bahnfahrer nicht mehr sichtbar, sondern nur noch eine Untergrund-Zwischenstation während der Fahrt durch lauter Tunnels“, empört sich der VCD-Vorsitzende.
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VCD-Landesverband tagte in Osnabrück an diesem Wochenende

Sonntag, 22. März 2009

Pressemitteilung 9/2009, VCD Niedersachsen, 22.03.09, Osnabrück.
„Viel erreicht, aber noch viel zu tun in Niedersachsen!“

Wir haben viel erreicht für eine bessere Verkehrspolitik in Nieder­sachsen, es gibt aber auch noch viel tun!“, fasst der alte und neue 1. Vorsitzende Michael Frömming die aktuelle Lage aus Sicht des Verkehrsclub Deutschland (VCD) zusammen. Der VCD-Landes­ver­band Niedersachsen tagte anlässlich seiner Jahres­haupt­ver­sammlung an diesem Wochenende in Osnabrück.

Die Teilnehmer der Tagung waren sich darüber einig, dass ins­be­son­dere der Öffentliche Nahverkehr in einigen Regionen des Landes er­hebliche Forschritte gemacht habe. So sei die Zahl der Fahr­gäste inner­halb der letzten zehn Jahre um 50 Prozent angestiegen. Angesichts der aktuellen Weltwirtschaftskrise beobachtet der VCD allerdings, wie insbesondere der Straßenbau trotz der Klimadebatte massiv und zu Lasten des Öffentlichen Verkehrs ausgebaut werde. Als krasses Beispiel für Fehl­investitionen durch die Kon­junk­tur­programme nennt der VCD neben der Auto-Abwrack­prämie die niedersächsische Planung für den rund 50 Millionen Euro teuren Ith-Straßentunnel bei Holzminden.
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VDA-Chef Wissmann will Abwrackprämie ausweiten

Donnerstag, 12. März 2009

VCD-Pressemitteilung 22/09 – Berlin, 12.03.2009
VCD: Autoindustrie maßlos – Weitere Subventionen stoppen
Umweltprämie jetzt!

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist die Forderung von Matthias Wissmann, Prä­si­dent des Verbands der Auto­mo­bil­industrie (VDA), die Ab­wrack­prämie auszuweiten, scharf zurück. Die Prämie sei an keinerlei Umweltkriterien ge­knüpft und benachteilige Men­schen, die aktuell keinen Bedarf haben, ein neues Auto zu kaufen, oder ohne Auto mobil sein wollten. Außerdem tau­ge die Abwrackprämie auch als Kon­junk­tur­programm nur wenig, weil vor allem ausländische Autohersteller profitierten. Der Staat dürfe aus diesen Gründen auf keinen Fall weitere Steuergelder für den Auto­neukauf ausgeben. Stattdessen müssten die jetzt noch vorhandenen Mittel für Bus-und Bahntickets, die Förderung des Carsharings und für den Neu­kauf von Fahrrädern eingesetzt werden, so der VCD.
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Falsche Akzente im hessischen Konjunkturpaket

Dienstag, 17. Februar 2009

Pressemitteilung 08/2009, VCD-Hessen

Das hessische Konjunkturpaket geht nach Ansicht des Ver­kehrs­clubs Deutschland in die völlig falsche Richtung. „Es ist nicht nach­voll­ziehbar, dass die Landesregierung in Zeiten des Klima­wandels einseitig auf Straßenbau setzt und den öffentlichen Nah­verkehr von den Investitionen explizit ausnimmt“, kritisierte Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbands Hessen. „Die Konjunktur­programme von Bund und Land führen in eine wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse.“ Die Förderung von Bus und Bahn schaffe wesentlich mehr Arbeitsplätze als der Straßenbau und trage dazu bei, die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen. „Man kann nicht immer nur vom Klimaschutz reden, in der konkreten Politik aber völlig konträr handeln“, sagte Mützel.

Die Landesregierung will aus dem milliardenschweren Konjunktur­paket rund 200 Millionen Euro in den Bau von Straßen stecken, aber keinen einzigen Cent in den öffentlichen Nahverkehr. Dabei gibt es nach Ansicht des VCD gerade hier erheblichen Investitionsbedarf. Bahnhöfe, Gleisanlagen und Fahrzeuge müssten dringend erneuert werden, meint der Umwelt- und Verbraucherverband. So seien zum Beispiel in Frankfurt viele U- und S-Bahn-Stationen immer noch nicht barrierefrei zugänglich. Sinnvoll seien auch Investitionen in neue Ampelschaltungen, um Busse und Bahnen zu beschleunigen. „Hier wäre das Geld gut angelegt“, sagte Mützel. Darüber hinaus müsse der Ausbau der Streckennetze mit Nachdruck in Angriff ge­nom­men werden.

Weitere Informationen zu den Konjunkturpaketen und den Positionen des VCD im Internet unter http://www.vcd.org/konjunkturpolitik.html

Bundestag beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 13. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 15/09 – Berlin, 13.02.09
VCD: Bundesrat muss klimafeindliche Konjunkturpolitik stoppen

Die Bundestagsabgeordneten haben ihre Stimme für eine ver­altete, autofixierte und klimafeindliche Verkehrspolitik her­ge­ge­ben“, kritisiert Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land e.V. (VCD), den heutigen Bundestags­beschluss zum zweiten Konjunkturpaket. Mit der Abwrack­prämie für Pkw, einer halbherzigen Kfz-Steuerreform und dem Ausschluss des Öffent­lichen Personennahverkehrs würde der Bau sparsamer Pkw in Deutschland weiter hinausgezögert und eine Verkehrswende hin zu mehr Bus und Bahn blockiert. Der VCD ruft den Bundesrat dazu auf, dem Paket in der kommenden Woche nicht zuzustimmen.
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ÖPNV vom Konjunkturpaket ausgeschlossen

Montag, 09. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 12/09 – Berlin, 09.02.2009
Investitionen in Bus und Bahn sichern lokale Arbeitsplätze und leisten Beitrag zum Umweltschutz

Anlässlich der in dieser Woche anstehenden Beschlüsse des Bundes­tages zum zweiten Konjunkturpaket kritisiert der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD), dass die Bundesregierung den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) explizit von der staatlichen Förderung ausschließen will. So wird laut Gesetzes­entwurf zum kommunalen Investitionsprogramm Ländern und Kommunen ausdrücklich ver­boten, Busse und Bahnen aus den Geldern des Kon­junk­tur­programms zu finanzieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Konjunkturpaket der Bundesregierung torpediert den Klimaschutz. Während für den Kauf neuer Pkw und den Neubau von Straßen Steuergelder in Mil­liar­den­höhe gewährt werden, bleibt der umweltfreundliche Nah­ver­kehr außen vor. Das ist völlig inakzeptabel. Die Bundes­tags­abgeordneten müssen den Ausschluss des ÖPNV aus dem Kon­junk­tur­programm sofort rückgängig machen. Für mehr Klimaschutz und zur Ankurbelung der Konjunktur brauchen wir jetzt mehr Investitionen in den Nahverkehr, sei es für die Fahrzeug­erneuerung, die Infrastrukturfinanzierung oder für verbesserte Angebote.
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Bundeskabinett beschließt Konjunkturprogramm II

Dienstag, 27. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 07/09 – Berlin, 27. Januar 2009
Regierung vergisst Klimaschutz und verbrennt Geld

Als klimapolitische Mogelpackung der Bundesregierung beurteilt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die heute im Bundeskabinett beschlossene Neuausrichtung der Kfz-Steuer. Den nach Hubraum be­rech­neten Teil der Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge von 10 Euro auf 9,50 Euro zu senken und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch zu besteuern, bringe keiner­lei ökologische Lenkungswirkung zugunsten sparsamer Autos.
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Straßenbau in Niedersachsen

Donnerstag, 22. Januar 2009

Pressemitteilung 04/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 22. Januar 2009
„Darf’s noch ein wenig teurer sein?“/Falsche Prioritäten und falsche Verkehrspolitik führen zu Innovationsstau

Die Bundesregierung hat bestätigt, dass bundesweit beim Aus- und Neu­bau von Fernstraßen Mehrausgaben von rund zehn Milliarden Euro entstehen. Alleine 22 von 29 Projekten mit erheblichen Kosten­steigerungen in Norddeutschland liegen in Niedersachsen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ruft die Landesregierung auf, weitere unkalkulierbare Risiken im Fernstraßenbau zu stoppen und endlich Prioritäten für eine moderne Verkehrspolitik einzuleiten.

Seit Jahren warnen wir vor den ökonomischen Risiken des Straßen­baus insbesondere für die kommenden Generationen. Immer mehr Menschen sind nicht bereit, Milliarden Subventionen in den Straßenbau tatenlos zusehen, während gleichzeitig im Land Nieder­sachsen der Abbau umweltfreundlicher Schieneninfrastruktur weitergeht“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. Alleine der A 26-Neubausbschnitt zwischen Stade und Rübke koste statt 285 letztendlich 387 Millionen Euro. „Da kann man nur lakonisch fragen: Darf`s denn noch ein wenig teurer sein?“, so Frömming. „Nieder­sachsen liegt in der Verschwendung öffentlicher Mittel im Bereich Straße bedauerlicherweise an einsamer Spitze!

Besonders pikant empfindet der Verkehrsfachverband, dass die Landesregierung keinen Schlussstrich unter unnötigen Straßenbau-Projekten ziehe, sondern sogar unwirtschaftliche Projekte, wie die Elbquerung bei Stade im Rahmen der Küstenautobahn, noch immer forciere. „Dabei hat sich gerade dort gezeigt, dass die Wirtschaft keinerlei Interesse an der Privatfinanzierung der rund eine Milliarde Euro teuren Querung aufweist. Erst das durch Steuergelder getragene Konjunkturprogramm II hat den Befürwortern neuer Lkw-Transitachsen durch Niedersachsen neuen Mut gemacht, so Frömming. Zukunftsfähiger sei es, auf den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes hinzuwirken. Niedersachsen habe hier viel ungenutztes Potential vorzuweisen. Die derzeit geplanten Maßnahmen im Schienenverkehr seien bei weitem nicht ausreichend, kommende Verkehrsströme aufzufangen, zumal sich seit Jahren angekündigte Baumaßnahmen immer wieder verzögern.

Koalitionsverhandlungen Hessen

Mittwoch, 21. Januar 2009

Pressemitteilung 5/2009, VCD Hessen, 21.1.2009
VCD verlangt Klimaschutzplatz, Bahnhofssanierung und Tempolimits/Verkehrspoltische Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen vorgelegt

Neue Impulse in der Verkehrspolitik hat der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) von der künftigen Landesregierung gefordert. „Bei den Ko­alitions­verhandlungen zwischen CDU und FDP müssen die Wei­chen gestellt werden für mehr Klimaschutz, weniger Lärm und Ab­gase sowie eine umwelt- und menschengerechte Planung“, sagte Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Der öffent­liche Nahverkehr, Fußgänger und Radfahrer müssten Vorrang erhalten. „Ein weiter so mit immensen Ausgaben für Straßenbau und Flughäfen darf es nicht geben“, sagte Geiß. „Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch widersinnig.

Der Umwelt- und Verbraucherverband hat anlässlich der am Mitt­woch beginnenden Koalitionsgespräche einen Katalog mit den zehn wichtigsten Forderungen zur hessischen Verkehrspolitik vor­gelegt:
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Autopolitik der Bundesregierung in der Sackgasse

Freitag, 16. Januar 2009

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH – Berlin, 16. Januar 2009

Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland kri­tisieren Kfz-Steuer­konzept und sogenannte Umweltprämie – CO2-Steuer steuert gegen den Klimaschutz – Spritschlucker mit PS-starken Diesel­motoren müssen zukünftig weniger zahlen als bisher – Andere EU-Mitgliedstaaten fördern spar­same Pkw über attraktive Anreize und bremsen Sprit­schlucker mit hohen CO2-bezogenen Steuern – Ver­schrottungs­prämie ohne ökologische Wirkung – Verbände fordern Konjunktur­spritze für ÖPNV und Hilfs­programm zum Einbau von Dieselfiltern in Nutzfahrzeuge

Als konjunkturpolitisch weitgehend wirkungslos und ökologisch kontra­produktiv haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die im Rahmen des Kon­junktur­programms der Bundesregierung beschlossenen Hilfen für die Automobilindustrie kritisiert. Die Eckpunkte für eine am CO2-Ausstoß orientierte Kfz-Steuer und der als “Umweltprämie” verbrämte reine Kaufzuschuss zur Ankurbelung des Autoabsatzes seien inakzeptabel. Nach dem 1,3 Milliarden Euro schweren Kfz-Steuererlass im ersten Konjunkturprogramm, der Spritfresser um ein Mehrfaches höher fördert als klima-schonende Pkw, habe sich die Bundesregierung nun zum zweiten Mal binnen weniger Wochen für ebenso kurzfristige wie kurzsichtige Interessen der Autohersteller und gegen den Klimaschutz entschieden, erklärten DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und der ver-kehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen, in Berlin.
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